Change my money...
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Guten Morgen,
wir werden am kommenden Wochenende für 2,5 Wochen nach Florida aufbrechen und wollen eigentlich schon ein paar hundert Dollar aus Deutschland mitnehmen...
- Empfehlt Ihr das überhaupt oder eher direkt am Miami Airport tauschen?
- Falls in Deutschland, wo am besten tauschen? Reisebank, Sparkasse, ...?
Besten Dank für eure Tipps...

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Würd mich auch interessieren

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Wir nehmen immer etwas Bargeld (auch Kleingeld wenn's geht) mit, ausserdem ist der Kurs ja grad recht gut! Aber wenn am Flughafen dann der ATM nicht geht oder irgent etwas anders passiert habt ihr kein Geld! So sichere ich mich immer ab. Den Großteil aber bezahlt man in Amerika sowieso mit der CK!
LG Hugo
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Überflüssiges Zitat entfernt!
Was ist denn eine CK ? -
Soll vermutlich die Abkürzung für Credit Karte sein!
LG
Sokrates
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Zunächst einmal kann ich jedem nur empfehlen, aktuelle, vorhandene Threads hier zu durchforsten, denn gerade das Thema Geld in USA wurde schon häufig diskutiert und eigentlich ist alles darüber bereits gesagt. Notfalls hat Hollidaycheck auch eine Suchfunktion, die durchaus zu Ergebnissen führt.
Aber da ja auch USA-Neulinge diesen Thread besuchen, möchte ich natürlich meine Meinung zum Besten geben:
Bei sehr vielen Gelegenheiten kann man die Kreditkarte einsetzen, bei anderen ist auch in den USA Barzahlung üblich (z. B. Fastfood, Parkgebühren, Kleinbeträge unter 5 Dollar). Die Hauptlast liegt natürlich auf der Kreditkarte. Man sollte zwei Karten mitnehmen, falls mal eine verloren geht oder gesperrt wird (24-Stunden-Ersatz klappt wohl nicht immer).
Natürlich nehmen wir auch US-Dollar in bar mit, die wir hier in Deutschland in einer relativ günstigen Wechselstube tauschen. Ich empfehle mindestens 100 $ pro Person und Woche, in kleinen Scheinen (maximal 50 $-Scheine).
Ziemlich "out" sind Traveller Cheques, die wird man nur mit Ausweis (Führerschein, Pass) los, und auch dann wird erst der Chef gerufen.
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Das mit den Travellerschecks kann ich nicht bestätigen.
Wir haben da immer ganz gute Erfahrungen mit gemacht.
Wir nehmen immer ca 200 Dollar in bar mit. Das meiste zahlen wir mit Kreditkarte. Wenn es darum geht kleine Beträge zu zahlen, haben wir dann immer unsere Schecks benutzt. Das Restgeld wird dann wieder in bar ausgezahlt. So mussten wir uns vor Ort kein Bargeld mehr am Automaten ziehen und versichert sind die Dinger auch noch, sollten sie wirklich mal geklaut werden.Nur einmal haben wir einen 50 Dollar Scheck in einer Bank in Bargeld getauscht, wo ich dann meinen Fingerabdruck auf dem Scheck hinterlassen musste. In den Geschäften, FastFood, Parks etc. gab es aber keine Probleme.
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simse, erläutere doch bitte, wie es mit den Reiseschecks nach deinen Erfahrungen abläuft. Nur "das kann ich nicht bestätigen" reicht nicht. Die Besucher dieses Threads möchten sich sicher ein Bild aus mehreren Meinungen und verschiedenen Erfahrungen machen.
Ich war zehn Mal mehrwöchig in den USA, von Nord nach Süd und Ost nach West, und meine Erfahrungen mit Reiseschecks sind Folgende:
Wenn man einen Traveller-Cheque zur Bezahlung vorlegt, muss man immereine ID vorlegen (Pass oder Führerschein, wobei der deutsche Führerschein zu leichter Verunsicherung führt). Dann wird die Nummer auf dem Scheck notiert. Als Wechselgeld gibt es natürlich Bargeld, das ist praktisch. In 70 % aller Fälle (ich habe es früher öfter gemacht, bin aber davon weg) ruft die Kassiererin den Chef, weil sie unsicher ist (ist mir so auch in einer Bank passiert).
Und nun deine Erfahrungen zum Abgleich für die Nutzer!
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gunnarfriedrich wrote:
Und nun deine Erfahrungen zum Abgleich für die Nutzer!
Ich hatte noch nie Probleme Traveller Checks in den USA einzulösen. Wir haben außer Bargeld und mehrere Creditkarten auch ca. 1000 - 2000 $ in Traveller Checks mit. Es kann vorkommen, daß z.B. ein Chinesicher Schnelllimbis auf Cash besteht, aber größere Restaurants, Motels, Supermärkte , Postoffice ect. lösen Traveller Checks ohne Probleme ein. Man muß natürlich vorher fragen, aber zu 90 % gibt es immer die Antwort "Shure". Natürlich sollte das Verhältnis stimmen. Der Betrag den man bezahlen muß, sollte schon mindestens die Hälfte des Checkbetrages ausmachen, sonst wäre es ja eine Wechselstube. Allerdings sollten die Schecks 50$ nicht übersteigen und die Ausweiskontrolle ist natürlich notwendig, damit kein Schindluder damit getrieben wird. Der Vorteil ist halt, daß bei Diebstahl oder Verlust die Checks ersetzt werden. Die Prozedur wie von gunnar beschrieben, mit einer Kassiererin in einem Wal-Mart, hatten wir nur einmal und es war unsere Schuld. Ich hatte die Unterschrift bei zwei Schecks, auf die falschen Zeile geschrieben. Da gab es dann einen Stau an der Kasse wegen Rückfragen. Hinter mir stehende Ladys erzählten spontan, daß Sie Verwandte in Deutschland haben oder daß Sie sogar mal dort waren und fragten gleich, wo wir her kommen. Ein Stau kann also auch amüsant sein. Einmal, bei dem Diebstahl meiner Geldbörse, wurde nur 60$ Cash gestohlen. Als es im Hotel später auftauchte, waren mehrere Traveller Schecks noch im der Börse, diese waren für den Dieb nicht zu verwenden. In New York habe ich auschließlich mit Cash bezahlt, da habe ich keine Erfahrungswerte, jedoch in Südwest und Florida gab es nie Probleme mit den Schecks, da schon eher mit Tankstellen und dem "Zipcode". Im übrigen gabe es nie, bei dutzenden Buchungen auf allen Reisen in den USA, Probleme bei der Abrechnung mit den Kreditkarten. Die Beträge waren immer korrekt. Jedoch wäre es naiv mit einer einzigen Kreditkarte und womöglich mit nur einer 2500$ limitierten Karte ohne weitere Sicherheiten loszureisen. Ich bin auch nie auf die Idee gekommen, Geld in den USA mit einer Karte am Automaten zu ziehen oder in eine Bank zu marschieren. Schon die Suche danach halte ich für Zeitverschwendung. Traveller Schecks sollen das Reisen erleichtern und nicht verumständlichen.
Zwei Kreditkarten, 1000$ Traveller und 500$ Cash, aufgeteilt zwischen zwei Personen Haben sich immer als hilfreich erwiesen und haben uns auch gut schlafen lassen.Gruß Delaware
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@gunnarfriedrich
Mit "das kann ich nicht bestätigen" wollte ich mich auf deine Aussage beziehen, dass zunächst der Chef gerufen wird. Es tut mir leid, dass dies bei dir nicht so angekommen ist. Ich wollte lediglich verdeutlichen, dass Schecks nicht "out" sind.
Die Erfahrungen von Delaware kann ich voll und ganz bestätigen. Wir haben es genau so erlebt. Auch wir waren in Florida unterwegs und kann nicht für andere Staaten sprechen.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass es insbesondere in touristichen Gebieten eher üblich ist mit Schecks zu bezahlen, als in Staaten mit weniger Tourismus. Auf unserer Kreuzfahrt haben wir sogar erlebt, dass Amerikaner ihr Bordkonto mit Reiseschecks bezahlt haben.
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gunnarfriedrich wrote:
simse, erläutere doch bitte, wie es mit den Reiseschecks nach deinen Erfahrungen abläuft. Nur "das kann ich nicht bestätigen" reicht nicht. Die Besucher dieses Threads möchten sich sicher ein Bild aus mehreren Meinungen und verschiedenen Erfahrungen machen.Ich war zehn Mal mehrwöchig in den USA, von Nord nach Süd und Ost nach West, und meine Erfahrungen mit Reiseschecks sind Folgende:
Wenn man einen Traveller-Cheque zur Bezahlung vorlegt, muss man immereine ID vorlegen (Pass oder Führerschein, wobei der deutsche Führerschein zu leichter Verunsicherung führt). Dann wird die Nummer auf dem Scheck notiert. Als Wechselgeld gibt es natürlich Bargeld, das ist praktisch. In 70 % aller Fälle (ich habe es früher öfter gemacht, bin aber davon weg) ruft die Kassiererin den Chef, weil sie unsicher ist (ist mir so auch in einer Bank passiert).
Und nun deine Erfahrungen zum Abgleich für die Nutzer!
HalloTraveller-Cheque benutze ich zwar auch schon lange mehr, aber das Vorgehen was du beschreibst ist mir mit Kreditkarte auch schon sehr oft passiert .
ID wird sehr oft verlangt , weil das Kassenpersonal zwar mit dem Mastercard Zeichen was anfangen kann aber mit Volksbank oder Kreissparkasse nicht wirklich.
Und wenn du dann deinen Personalausweiss zeigst wird der Chef geholt .Einmal wurde sogar nach Georgia ID gefragt . Als ich dann Antwortete ob ich Bürger von Georgia sein muss um bei Wal Mart einzukaufen zu können kam es der Dame an der Kasse selber komisch vor . Der herbeigerufene Chef akzeptierte dann meine Karte.
Das ist natürlich nur ein Einzelfall . Was ich sagen will ist das es einem durchaus auch passieren kann die ID bei Kreditkartenzahlung zeigen zu müssen.
Bis dann
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Also ich kann das auch nicht verstehen, warum immer noch so viele diese Reiseschecks mit in die USA nehmen. Wir hatten die das erste und das letzte Mal 1991 dabei und das war mir damals echt zu blöde und zu umständlich. Ich kann auch keinen Vorteil zu einer Kreditkarte sehen?
Wir nehmen immer so 200-300 $ in bar mit, zahlen fast alles mit der Kreditkarte und wenn ich noch Cash brauche, hole ich es wegen der günstigeren Gebühren mit der Maestro-Karte am Automaten.
Die ID muß man ab und zu herzeigen, aber den Chef hat noch nie jemand geholt, meistens interessiert das gar keinen, auch bei größeren Beträgen.
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Hallo zusammen,
erstmal zum Thema:
Ich nehme einige hundert Dollar bar mit, die ich mir in der USA-freien Zeit zusammensammle.
Ansonsten nutze ich Kreditkarten.
Meine ich das nur, oder empfindet man das hier als negativ, wenn man seine ID vorlegen muss?
Ich wäre froh, wenn das häufiger passieren würde. Auch hier, aber gerade in Amerika, da die Vorschriften dort, naja, sagen wir mal "anders" sind als unsere, und mir das Vorlegen einer ID schon ein sichereres Gefühl.
(Bsp.: Bei Kontoeröffnung werden 2 IDs verlangt. Wenn man dann Perso und Reisepass rausholt, bekommt man ein Kopfschütteln. Perso und eine Kreditkarte werden akzeptiert. Perso und Führerschein hättte ich ja verstanden, aber eine Kreditkarte als ID? Da rollen sich dem deutschen Banker die Zehennägel auf.)
Wünsche allen eine gute Nacht.
Jenni112