Regen: Busunfall bei Antalya
-
Soeben bei SPIEGEL Online:
"Schwerer Unfall im Regen: Ein Bus mit Touristen an Bord ist in der türkischen Provinz Antalya verunglückt. Zahlreiche Deutsche wurden ins Krankenhaus gebracht, drei von ihnen mit schweren Verletzungen.
Istanbul - Bei einem Busunfall im Süden der Türkei sind am Donnerstag 18 deutsche Touristen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Wie die halbamtliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldete, ereignete sich der Unfall bei Akseki in der Provinz Antalya.
Der Bus mit den Touristen rutschte demnach bei nasser Fahrbahn von der Straße und kippte um. Die Verletzten wurden im Kreiskrankenhaus von Akseki behandelt. Woher sie stammten, war zunächst nicht bekannt.
sto/AFP" -
Oh mein Gott.............
Hoffentlich kommen die drei schwerverletzen durch........ -
Aus BILD.DE:
"Bei einem Busunfall in der Nähe des türkischen Urlaubsortes Antalya sind 18 deutsche Touristen verletzt worden – drei befinden sich in einem kritischen Zustand!. Laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu verunglückte der Reisebus auf dem Rückweg von einem Ausflug nach Kappadokien auf regennasser Straße. Der Unfall, bei dem sich der Bus überschlug, ereignete sich nahe der Stadt Isparta. Die Verletzten im Alter zwischen 50 und 70 Jahren werden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt und von Mitarbeitern des deutschen Konsulats in Antalya betreut."
-
Es ist immer schlimm wenn so etwas passiert,habe immer ein ungutes Gefühl in der Türkei in einem Bus zu fahren,auch in denen,die einem vom Flughafen abholen,aber passieren kann immer etwas.
Wollen hoffen das die verletzten dieses Unfalles wieder ganz gesund werden. -
Ich wünsche den Beteiligten, vor allem den Schwerverletzten auch alles Gute und eine schnelle Genesung.
@dikya
Ein Busunfall in der Türkei wird immer wieder schnell hervorgehoben. Man sollte aber einmal darüber nachdenken, dass dort die meisten Personentransporte per Bus gehen, da das Bahnnetz sehr klein ist und Flüge für die einheimische Bevölkerung meist zu teuer sind.
Wir sind im Herbst 2008 ca. 1.850 km und in diesem September gut 2.250 km mit dem Bus durch die Türkei gereist und haben uns immer gut aufgehoben gefühlt, da die Fahrer gut und ruhig sind und das Straßennetz gut ausgebaut ist.
Wir hatten vor ca. 3 Jahren mit einem Flughafenbus (Mercedes Sprinter) einen kleinen Unfall, der bis auf Blechschaden gut ausging und wo auch der Fahrer nicht Schuld war. Aber so etwas passiert auch in Deutschland immer wieder. Wir fahren jederzeit wieder mit einem Bus und auch gerne. -
Von einem Unfall mit dem Bus in der Türkei kann ich wohl auch berichten.
1999 auf dem Weg von Pammukkale über Isparta Rtg Antalya.
Auch bei Regen. Auch Bus umgekippt.
Auch mehrere schwer verletzte. Ich wie durch ein Wunder eher leicht verletzt.
Lag unter dem Reisebus genau wie meine damalige Freundin.
Hab sie noch unter dem Bus rausgezogen.
Mit schweren Verletzungen und gezeichnet fürs Leben ist sie aber durchgekommen.
War ne schwere Zeit.
Kann mit den Verletzten dieses Unfall echt nachfühlen was in ihnen vorgeht.Einziger Knackpunkt damals:
Bei unserem Unfall war vom deutschen Konsulat weit und breit keine Spur.
Null Unterstützung, nichts.
Den Rücktransport meiner damaligen Freundin haben wir letztlich selbst organisiert.
Eine Verlegung in eine entsprechende Uniklinik in Deutschland war unumgänglich, weil sie sonst an den unzureichenden hygienischen Bedingungen in der Türkei im krankenhaus verblieben wäre.Schönen Dank dafür nochmal an unser Konsulat in der Türkei.
-
Sind gestern aus Side zurück gekommen und unser Transfer zum Airport erfolgte Nachts. Kurz nach dem wir Side verlassen hatte, nickte der Busfahrer am Steuer ein (Kein Scherz!). Ich bemerkte es zufällig. Mein Mann und der Fahrer sprachen ihn auch sofort an und verwickelten ihn in Gespräche, um ihn wach zu halten.
Während der Fahrt erklärte er uns, dass er breits seit 9 Stunden hinterm Steuer sitzt. Er zeigte uns daraufhin seinen Fahrtenschreiber,der in der Tat über 9 Stunden zeigte. Und dort wird nur die reine Fahrzeit registriert. Koffer einladen, ausladen und andere Stopps sind darin nicht erfasst. Also gingen wir davon aus, dass seine Brutto-Arbeitszeit weitaus höher zu sein schien. Während der Weiterfahrt zum Airport manipulierte er dann noch vor unseren Augen der Fahrtenscheiber. Er zog seine Karte ab und tat eine neue hinein, worauf seine Arbeitszeit wieder von vorn begann. Er erzählte uns dann (gequält) lächelnd, dass er dies tun müsse, da er noch weitere 14 Stunden(!!!) arbeiten müsse, bis er Feierabend hätte.
Wir waren völlig perplex.
Am Airport bin ich zu unserer Reiseleitung und schilderte, dass unser Fahrer völlig übermüdet war und am Steuer einschlief. Es interessierte dort Niemanden! :? -
svabri:
Am Airport bin ich zu unserer Reiseleitung und schilderte, dass unser Fahrer völlig übermüdet war und am Steuer einschlief. Es interessierte dort Niemanden! :?Warum soll das jemanden interessieren der selber am Tag 15 Stunden arbeitet! Leider wissen sehr wenige Turisten wie ihre 'Schnaeppchenreisen' zustande kommen >> durch Ausbeutung der Menschen!
-
Das ist mir jetzt ein wenig zu weit hergeholt..
Reiseleiter haben viele Freiräume und sind nicht rund um die Uhr beschäftigt.
Ich kenn mich, denke ich da schon recht gut aus! Und mit Schnäppchenpreisen hat das überhaupt nichts zu tun:
Die Incoming Agenturen bekommen ne Menge Geld für Reiseleitung und Transfers von den Veranstaltern.Und dieses Geld bekommen die Agenturen pro Gast, egal ob Premium- oder Günstigbucher.
Busfahrer werden von der in der Türkei seit längerer rigoros kontrolliert--das sollten wir ebenfalls mal festhalten! Da hat sich sehr, sehr viel getan.
Auch die Manipulation von Fahrtenschreibern ist eine ganz bekannte Nummer! Die kennt auch die Polizei sehr genau--keine Chance.
Eine Meldung mit sachlicher Schilderung an den Reiseveranstalter über derartige Beobachtungen wirkt in solchen Fällen Wunder- und es wäre bei Anhäufung solcher Fälle nicht die erste Incoming Agentur die ausgetauscht wird.Zumindest aber das beauftragte Busunternehmen. -
ach @Günter,
für die grossen Veranstalter/Incomingagenturen trifft es zu was du schreibst aber die kleinen lassen ihre Mitarbeiter am Rande der Zumutung arbeiten.
Ich wünschte es haetten alle gute Arbeitsbedingungen aber die Wirklichkeit sieht manchmal ganz anders von hier aus wenn man so tieef wie ich in diesem Beruf steckt.
Wenn ein Unfall passiert wissen wir hier unten ganz genau ob es am Wetter oder am Fahrzeug oder an den Arbeitsbedingungen gelegen hat! Und die meisten Busunfaelle passieren eben wegen Übermüdung aber das kannn man ja vertuschen
-
Ich lese aus dem Statement von Günter nicht heraus, daß er abstreitet das es diese Vorfälle und Arbeitsumstände grundsätzlich gibt - er berichtet einzigst (zurecht!) von Vorkehrungen und Regelungen die (mittlerweile) auch in der Türkei existieren und m.W. auch immer umfangreicher werden. Auch dem geschilderten Punkt bzgl. eventuell drohender Konsequenzen kann ich folgen und zustimmen.
-
Danke fürt die Ergänzung, Holger.
Es bleibt von meiner Seite noch nachzutragen dass Incoming Agenturen die mit solchen Mittel narbeiten, einfach nichts im Markt verloren haben.
Sofern die Schilderung/Thema Übermüdung des Fahrers zutrifft-- dann muss mann so etwas dem Veranstalter melden!
Beim Thema Reiseleiter sehe ich das völlig anders --ich bleib dabei: Das ist zwar kein Zuckerlecken, aber auch kein Job der Grenzen überschreitet.. Auch da bringt der Markt
Stück für Stück die Wende--denn viele Gäste brauchen keine Reiseleitung mehr.Zumindest nicht im Hotel als Ansprechpartner! -
Wie Recht Du hast
