Sri lanka soll man Tabletten gegen Malaria nehmen?
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Wir waren letztes Jahr in Sri Lanka und haben uns gegen Hepatitis A und B impfen lassen und halt die standart impfungen die man so hat...
Prerentarol haben wir mitgenommen und immer früh und abends geschluckt - beugt durchfall vor.
Gegen Malaria gibt es keien Impfung aber natürlich Tabletten, wir hatten für dieses Gebiet Malarone dabei, mussten sie zum Glück nicht anwenden.
Geh am besten zum Arzt und sag in welches Gebiet du fliegst dann kann er dir für jedes Gebiet bestimmmte Tabletten verschreibenWo fahrt ihr denn hin ? denn von Sri Lanka hört man ja immer mehr schlechte Nachrichten, war zwar bei uns letztes jahr auch schon so aber wird irgendwie immer extremer.
Gruß Flo
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Hallo Falkenauge,
so wie Graphix schon vor ein paar Jahren hier die Empfehlung schrieb
würde ich es auch machen, selber riet mir mein Arzt noch zur Cholaraimpfung.
(der Arzt arbeitete damals mit dem Tropenintitut von Hamburg zusammen)
Eventuel ein besseres Medikament gegen Durchfall noch mitnehmen, brauchten wir
aber zum Glück nicht.
wünsche einen schönen Urlaub, in dem wunderschönem Land,
gruß -
Wen hast du eigentlich angesprochen und würdest du tatsächlich als standby mitgebrachtes Malarone auf Grund einer 'Selbstdiagnose' einwerfen?
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bernhard707, curi hat auf die Frage(neuer Thread: Impfungen/Malaria Sri Lanka!!!
Falkenauge auf diesen Thread hingewiesen,
drum habe ich hier geantwortet! Falkenauge geht erst in 4 Monaten, also ist das Thema noch aktuell!!!
Dann lese doch bitte noch den Tipp, das von meinem Vorschreiber (Graraphix) durch,
der schrieb, hier die Kurzform,!
Geh am besten zum Arzt, der verschreibt Dir für jedes Gebiet bestimmte Tabletten!!!!!
er schrieb nicht, so wie ich auch nicht, schmeiß Dir..... ein.
Ich nahm übrigens Resochin ein.!!!
Möchte gerne, den Leuten helfen, wenn ich kann,
(mache viellecht ab u. zu noch was falsch)
aber Du kannst ja gerne Deinen Tipp abgeben, warst ja sicher auch schon in Sri Lanka!!!!!!? -
Ja ich war schon mehrfach in Sri Lanka, Standardimpfungen wie Hep A und B (Twinrix), Tetanus, Polio etc. sind natürlich nicht nur für Sri Lanka obligatorisch.
Malariaprophylaxe ist m.E. für Rundreisen und Badeaufenthalt in Sri Lanka überflüssig und standby wie Malorone oder andere schlichter Unsinn. Jeder Arzt vor Ort kann eine eventuelle Infektion weitaus besser diagnostizieren als man selbst und verfügt über entsprechende Medikamente.
Deutlich wichtiger ist die konsequente Anwendung von beispielsweise DEET-haltigen Repellents als Mückenschutz, denn gegen eine Dengue Infektion gibt es keine Impfungen oder medikamentöse Prophylaxen. -
Nö, der Fokus liegt nach wie vor auf der unsinnigen Idee Malariamedikamente als standby mitzuführen und den ernsthaften Rat zur Anwendung nach einer "Selbstdiagnose" wird sicher kein seriöser Arzt erteilen.
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Also ich habe die Anweisungen des Arztes überlebt,
meine nicht das er unseriös war, sonst wäre ich nicht zu ihm gegangen damals.
Er arbeitete wie gesagt mit dem Hamburger Tropeninstitut zusammen.
Auserdem was wird jetzt auf einzelne Medikamente darauf eingegangen?
bim Tipp stand zum Arzt gehen und...........
nicht, nehme dies oder das einfach ein.
Dafür soll er ja zum Arzt!!!!!!hoffendlich gerät er an einen seriösen Arzt.!!!!Ich brauch hier auch nicht das letzte Wort, habe noch etwas anders zu tun als hier nur vor der Kiste zu hocken und .........
da denkt man, man gibt jemanden einen Tipp und das artet wenn man sich darauf einlässt, das hatte ich leider,
immer weiter aus!!!!! da bin ich mir zu schade !
Wie gesagt mir ist nicht langweillig!!!
bin raus, kannst aber gerne noch weiter............. -
Einige Gebiete auf Sri Lanka sind malariafrei, die meisten haben lediglich ein geringes Risiko. Die Gegenden wo ein mittleres Risiko besteht, werden von Touris selten in einer Form besucht, die eine Gefahr darstellt.
Wie Bernhard schrieb ist die beste Prophylaxe die Vermeidung von Stichen durch Repellents und Moskitonetze. Gerade vor dem Hintergrund der ansteigenden Dengueerkrankungen.
Medikamente zur Malariaprophylaxe sind in Sri Lanka bei rein touristischen Aufenthalten nicht nur unnötig, sondern sorgen wie in anderen Ländern für die Zunahme von Resistenzen der Erreger.
Die Leidtragenden sind dann nicht die Touris, die nach 14 Tagen oder drei Wochen wieder gut krankenversichert und mit allen Behandlungsmöglichkeiten zu Hause sind, sondern die Einheimischen, denen zunehmend weniger Medikamente die dann auch noch extrem teuer sind, zur Behandlung einer Erkrankung zur Verfügung stehen.
Die Ärzte vor Ort kennen sowohl die spezifischen Erreger als auch die dagegen wirksamen Mittel sehr viel besser, als die Ärzte im fernen Europa. Von denen manche zuletzt im Studium was darüber gehört haben.Die Einnahme von Resochin z.B. war völlig unnütz, denn bis auf Zentralamerika bestehen bereits überall hohe Resistenzen gegen den Wirkstoff. Die Belastung des Körpers damit hat also mehr geschadet als sie hätte nutzen können. Mag ja sein, dass der Arzt zuvor beim Tropeninstitut gearbeitet hat. Das sagt aber nichts über die Aktualität oder die Qualität seiner Kenntnisse aus.
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Die Thematik beschäftigt mich auch. Die Frage ob man sich impfen soll oder nicht wird ja stark diskutiert, bei unserem nächsten Urlaub nach Südafrika im November stellt sich die Frage für uns auch. Was Malaria Impfungen angeht habe ich in diesem Artikel was ganz interessantes gefunden. Die meisten Impfungen können anscheinend dem Erreger nicht wirklich etwas anhaben oder er entwickelt Resistenzen... Was meint ihr? http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/impfen/article/856620/malaria-vakzine-tetrahymena-entwickelt.html#
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Es gibt derzeit keine Impfung gegen Malaria!!
Der Artikel handelt von der Erforschung eines möglichen Impfsstoffes.
Bisher bestand die sogenannte "Prophylaxe" aus der Einnahme von Antibiotika, mit dem sehr zweifelhaften Erfolg der zunehmenden Resistenzen gerade in Hochrisikogebieten und dem Auftreten von enormen Nebenwirkungen.
Für viele Gebiete ist man auf Standby-Medikamente übergegangen, die eingenommen werden sollen, wenn kein Arzt innerhalb 24 Stunden erreichbar ist.Malariarisiko besteht nur in wenigen Teilen Südafrikas, wohin wollt Ihr reisen und vor allem wann. Denn das wäre dann entscheidend. Für die Gardenroute gilt kein Risiko, für den Krüger Nationalpark im dortigen Sommer schon.
Nach wie vor die einzige wirklich sinnvolle Massnahme: Nicht gestochen werden. Also nach Möglichkeit lange Kleidung, unter Moskitonetz schlafen, Unterkünfte mit Fliegengittern auswählen, Insektenschutzmittel.Sinnvoll wäre es, über Hepatitis A und B Impfungen nachzudenken.
Na also, geht doch, gebe doch gleich Deinen Tipp ab statt nur zu kritisieren.