Fidels vorläufige Amtsübergabe-Auswirkungen Tourismus?
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Ich frage mich, da ich kurz vorm Buchen des 1.Kubatrips bin, welche Auswirkungen eine solche Amtsübergabe haben könnte, geschweige eine dauernde Amtsübergabe notwendig würde.
Wie gestaltet sich der 2.Dezember, wenn ich auf Rundreise bin?
Könnten die nächsten Monate Unruhen aufkommen?
Warscheinlich hat Fidel schon für diesen Fall gesorgt, wie es im Moment aussieht, aber wie ich sehe, sind ja ein paar Kubakenner im Forum, die sich mit der Materie besser auskennen.
Kann man beruhigt buchen?
LG
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die freie welt und die unterdrueckten cubaner wuenschen sich keine blutigen unruhen. wenn es solche geben sollte, dann weil die machthaber ihre soldateska aufs volk hetzen. mobilmachung von reservisten ist bereits eingeleitet.
wir wollen doch hoffen, dass castro am 2.12. nicht in einem mausoleum sondern auf einem friedhof liegt. die reiseveranstalter werden ihre routen anpassen. -
@ Jinetero
Viele in der Welt und viele Kubaner wünschen sich auch keine blutigen Unruhen, aber sehen es auch etwas anders als Du
Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass , falls der maximo lider stirbt, es zu Unruhen kommen wird. Es sei denn der , der grosse Puppenspieler, westlich Kubas , hat wieder seine Finger drinn. Und dafür gibt es wohl Beispiele genug in aller Welt .

Mit der Mobilmachung, da werde ich mich schlau machen. Aber kann es nicht auch sein, dass man nur Angst hat , dass die USA die Gunst der Stunde nutzen und Stärke zeigen will?

@ meinungsfreiheit - mach Dir keine Sorgen ! Wir haben gerade gebucht - Februar/ März .

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Castro is still alive
http://www.nytimes.com/packages/html/books/matthews/matthews022457.pdf
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@ Juanito : Muss ich das jetzt verstehen ?
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"openwater1" wrote:
Mit der Mobilmachung, da werde ich mich schlau machen. Aber kann es nicht auch sein, dass man nur Angst hat , dass die USA die Gunst der Stunde nutzen und Stärke zeigen will?
@ meinungsfreiheit - mach Dir keine Sorgen ! Wir haben gerade gebucht - Februar/ März .

Hallo openwater,
Angst wäre vielleicht etwas zuviel, aber das mit USA und Gunst der Stunde geistert mir schon im Kopf.
Denn solange der Schorsch in USA das Sagen hat ist ja alles möglich auf der Welt und in Schwächen Anderer ausnutzen ist der ja Weltmeister.Werd auch buchen, denn die Insel reizt mich einfach zu sehr.
Wollt nur mal sehen, wie Ihr zur Sache steht und denkt!
LG
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429923,00.html
schreibt u.a.
Inzwischen soll der Revolutionsführer nach Darstellung seiner in den USA lebenden Schwester die Intensivstation des Krankenhauses verlassen haben. Juanita Castro sagte dem Sender CNN, das habe sie auf inoffiziellen Wegen aus Havanna erfahren. "Er ist nicht tot", widersprach sie in Südflorida kursierenden Gerüchten. "Er ist sehr krank, aber er ist nicht tot." Juanita Castro hatte 1963 mit ihrem Bruder gebrochen und lebt in Miami. Nach offiziellen Angaben vom Dienstag ist Castros Gesundheitszustand stabil.
u. weiter:
Keine Zeit für Fröhlichkeit: Der Karneval von Havanna ist wegen der Erkrankung Fidel Castros auf unbestimmte Zeit verschoben worden.
Exilkubaner in den USA riefen die Bevölkerung der Karibikinsel auf, die Krankheit des Staatschefs für einen Aufstand zu nutzen.
( da werden sie z.zt. kein glück mit haben. Die Zeit ist noch nicht reif dafür)
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"juanito" wrote:
Keine Zeit für Fröhlichkeit: Der Karneval von Havanna ist wegen der Erkrankung Fidel Castros auf unbestimmte Zeit verschoben worden.Da gibt es ja nix dagegen zu sagen, bei uns wurden ja auch schon der Karneval wegen dem Golfkrieg 1991 abgesagt, bzw. eingeschränkt.
"juanito" wrote:
Exilkubaner in den USA riefen die Bevölkerung der Karibikinsel auf, die Krankheit des Staatschefs für einen Aufstand zu nutzen.( da werden sie z.zt. kein glück mit haben. Die Zeit ist noch nicht reif dafür)
Genau das ist es was mich über diese "netten" Exilkubaner auf die Palme bringt! Abhauen und wenn in Sicherheit, dann die Klappe aufreisen. Mit dem Blut der Daheimgebliebenen wollen diese Vaterlandsflüchtlinge ihre Interessen durchsetzen!!! Und dann "heimkehren" und die Früchte anderer ernten.
Überhaupt, schaut euch die Bilder der "feiernden Exilkubaner" an, Ein Großteil sind junge Leute die Kuba nur aus Erzählungen der Eltern, Großeltern usw. kennen. Also ist deren "Feiern" für mich lachhaft, eine Farce.
Gruß Belicosos Finos
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die uhr tickt...
und wenn es klingelt werden die cubaner auch diesen cubasi-touristen die meinung sagen koennen. zur zeit laufen sie noch gefahr im knast zu vermodern, falls sie sich dagegen wehren, wenn ihre kinder, eltern oder freunde im exil diffamiert werden.
ohne deren geld waere die dreckige diktatur laengst pleite. -
- August 2006, 08:05
Bush drängt Kubaner zum demokratischen Wandel
Washington (dpa) - US-Präsident George W. Bush hat die Kubaner zu demokratischen Veränderungen ermutigt und einer entsprechenden Übergangsregierung seine Unterstützung zugesichert
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Das ging dann doch ein wenig zu weit - deshalb ge-x-st.
VG,
SvKP (ext. Admin HolidayCheck-Forum)
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@ juanito
Aha, wußte ich es doch.
Was machen denn die Urlaubsvorbereitungen, is ja nicht mehr so lange hin?
Ich weiß nicht so recht, mir bereitet das ganze doch leichtes Unbehagen, aber vielleicht sind ja auch alle Bedenken unbegründet. -
Hola: Vor 10 Minuten habe ich ein mail aus Holguín bekommen, in dem unsere dortigen Freunde berichten, dass die USA ihre Propagandesendungen erheblich verstärkt haben.. In der Stadt Holguin ist alles ruhig und dass Reservisten eingezogen werden bzw. wurden, entspricht nicht der Wahrheit.
Er schreibt:
Cuba no es Iraq ni Afganistán, que sus habitantes están muy divididos. En Cuba todos son cubanos y puede una parte estar ein contra del gobierno, pero si una potencia extranjera la invade, la inmensa mayoría del pueblo se va poner al lado del gobierno...........Pienso que si Fidel muere el pais va a seguir sin grandes cambios............ :
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Das Mitglied im anderen Forum, welches von der Einziehung der Reservisten schrieb, ist dort seit 15 Jahren ansässig.
Anscheinend hat er es selbst gesehen?
Normalerweise sind seine Postings und Ansichten vernünftig.
Er wohnt in Holguin.
Vielleicht war es nur eine Übung? Und es sollte Wasser transportiert werden?
Es ist ja ein kleiner Wind unterwegs. Siehe Wetterthread hier oben.saludos
juanitoDu hast eine mail, openwater
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Hola,
schön zu hören, dass in Holguin alles ruhig ist. Wir können nur hoffen, dass es auch so bleibt!
Über die angebliche Einberufung der Reservisten war auch auf der Homepage der Tagesschau zu lesen:"....Es herrscht Ruhe im Land, aber im Hintergrund mehren sich die Anzeichen, dass das von wem auch immer geführte Regime die Zügel anzieht. Mitglieder der Kommunistischen Partei und der Stadtteil-Komitees zur Verteidigung der Revolution sind aufgefordert worden, 24 Stunden am Tag verstärkt wachsam zu sein. An ihren Arbeitsplätzen, in Agrarbetrieben und Kooperativen sowie in den Wohnblöcken sollen sie revolutionär aufmerksam sein, so der Aufruf. Angeblich soll die Armee zudem erste Reservisten einberufen haben......"
Ausserdem war zu lesen, dass ausländische Journalisten keine Arbeitsvisa mehr bekommen. Wir werden also immer weniger erfahren......
".....Ausländischen Journalisten wird reihenweise das notwenige Arbeitsvisum verweigert. Reporter, die trotzdem auf dem internationalen Flughafen von Havanna landen, um mit einem Touristenvisum einzureisen, werden oft abgewiesen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wurden seit Wochenbeginn etwa 150 Korrespondenten wieder nach Hause geschickt.
Und dem britischen Sender BBC teilte Kubas Botschaft in London mit, es gebe derzeit überhaupt keine Journalistenvisa mehr, erst wieder zum Gipfel der blockfreien Staaten. Der findet in einem Monat in Havanna statt - ab dem 11. September. So wird es in den nächsten Tagen schwieriger zu erfahren, ob noch immer Ruhe im Land herrscht....."Der komplette Artikel ist hier:
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5779754_REF3,00.html
Saludos
Andrea
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in den Wohnblöcken sollen sie revolutionär aufmerksam sein....
Na toll

Dann werde ich mich doch schwarz anmalen müssen

" pintate negro!"
habe ich öfters gehört.
Und dann fahre ich auch noch in die " ciudad heroico"
da falle ich sowieso schon auf. -
"Andrea+Carsten" wrote:
.. im Hintergrund mehren sich die Anzeichen, dass das von wem auch immer geführte Regime die Zügel anzieht. Mitglieder der Kommunistischen Partei und der Stadtteil-Komitees zur Verteidigung der Revolution sind aufgefordert worden, 24 Stunden am Tag verstärkt wachsam zu sein. An ihren Arbeitsplätzen, in Agrarbetrieben und Kooperativen sowie in den Wohnblöcken sollen sie revolutionär aufmerksam sein..
den kommunisten geht der ***** auf grundeis. die haben angst vor dem eigenen volk. -
Die Reaktionen habe ich erwartet . Ich kann nur dass sagen,,was sie mir mitgeteilt haben. Man kennt sich und ich weiss , dass sie nicht alles für gut befinden, was in Cuba abläuft und sich sehr wohl kritisch äussern. Unbestritten bleibt doch wohl, dass das was die USA abziehn in das Bild passt , was sie seit Jahren in der Welt verbreiten - vorne hui und dann ganz viel PFUI

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ich hatte bei der letzten Wahl in USA so gehofft, dass die Demokratie Oberhand bekommt.
Dann wäre die Welt vielleicht etwas "weltoffener" geworden?
Wenigstens wäre mal Gesprächsbereitschaft vorhanden gewesen und nicht nur dieses Machtstreben auf Biegen und Brechen.Wenn de grad Nachrichten schaust, immer nur Krieg und dann tun sich da immer solche neuen Baustellen auf.
Sicherlich ist in Cuba nicht alles Eitel Sonnenschein, aber obs nach Fidels Ära besser wird?