Besoffen am Flughafen
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Hallo, sorry hab kein bestehenden Thread gefunden... GIbt es irgendwelche Vorschriften die es untersagen Besoffen in ein Flugzeug einzusteigen?Weil flieg nächste Woche mit paar Kumpels morgens um 6 und wollen halt schon in dieser Nacht uns auf Bulgarien einstimmen

Da das kein bulgarienspezifisches Problem ist, ins Forum "Reiserecht" verschoben.
LB
Sokrates
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"Fabolousplaya" wrote:
GIbt es irgendwelche Vorschriften die es untersagen Besoffen in ein Flugzeug einzusteigen?Sicher gibt es das. Die Airline hat ein Beförderungsverweigerungsrecht, wenn (Zitat AGB Lufthansa) "Ihr Verhalten, Ihr Zustand oder Ihre geistige oder körperliche Verfassung einschließlich der Auswirkungen von Alkoholgenuss oder Drogengebrauch derart ist, dass Sie sich selbst, andere Fluggäste oder Besatzungsmitglieder einer Gefahr aussetzen"
So oder ähnlich ist das bei jeder Airline.
Wenn ihr Wert drauflegt, mitzufliegen, würde ich mich in Sachen Alkohol etwas zurückhalten. -
Hallo,
dem kann ich nur beipflichten. Als wir vor einigen Jahren zum Pokalendspiel nach Berlin geflogen sind durften auch wegen zu hohem Alkoholkonsums 2 Kumpels nicht mitfliegen.
Eigentlich finde ich das ja übertrieben aber irgendwo kann ich die Fluggesellschaften auch verstehen.
Gruß Nicole
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Hallo,
ich finde es keineswegs übertrieben, stark alkoholisierten Passagieren den Flug zu verweigern...
Ich habe es schon selbst erlebt, das alkoholisierte Fluggäste nicht mitgenommen worden sind, denn deren Verhalten ist unberechenbar!!!
In einem anderen Fall, aber schon etliche Jahre her, wo alkoholische Getränke noch nicht kostenpflichtig waren, da haben sich ein paar "Halbstarke" so zugesoffen (anders kann ich es leider nicht nennen),
dass sie im Flieger randaliert haben, die Stewardessen hatten große Mühe, sie zu bändigen... wir und alle anderen Fluggäste, haben uns sehr, sehr unwohl gefühlt... und waren froh, als wir endlich landeten, und auf die Übeltäter wartete bereits die Polizei.Gruß, Barbara
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"yuccapalme" wrote:
...wir und alle anderen Fluggäste, haben uns sehr, sehr unwohl gefühlt... und waren froh, als wir endlich landeten, und auf die Übeltäter wartete bereits die Polizei.Gruß, Barbara
Da saßen wir evtl. im selben Flieger :? - Hatten auch Wut, dass die
überhaupt in den Flieger durften, denn die waren schon knülle und agressiv im Wartesaal und pöbelten die Leute an.
Wie, wo und ob überhaupt die dann in BG geurlaubt haben, bleibt ein Geheimnis. Wohl fette Kaution an der Wache gelöhnt
Versteh das Rauchverbot im Bezug auf Alkoholausschank an Bord rein gar nicht
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Das sollte für diese Leute richtig teuer werden. Betrinken können sie sich nach der Landung, wenn sie es unbedingt wollen. Gerde im Flugzeug bei wenig Sauerstoff ist Alkohol sehr kritisch. Ich habe kein Mitleid mit betrunkenen Leuten, die am Flughafen stehen gelassen werden. Sie haben es nicht besser verdient.
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Guten Tag zusammen!
Das bringt mich zu einer grundsätzlichen Frage:
Wie sieht die Rechtslage aus, wenn - aus welchem Grund auch immer - Passagiere, die bereits eingecheckt haben, nicht rechtzeitig im Flugzeug erscheinen, die Maschine erheblich verspätet bei ihrem nächsten Ziel ankommt und daher die Anschlussverbindungen für andere Passagiere weg sind?
Das Geschehen: ASA fliegt die Route Zürich - Düsseldorf - Mombasa - Zürich u.s.w. Wir waren von Mombasa kommend rechtzeitig in Zürich, mussten aber dort eine halbe Stunde warten, weil einige Zeitgenossen nach dem Einchecken in der Bar hängengeblieben sind. Durch den verspäteteten Abflug bekamen wir natürlich nicht sofort Landerlaubnis, sondern mussten zusätzlich nochmal ca. 30 Minuten in die Warteschleife. Durch diese Verspätung waren für etliche Mitreisende die Anschlussflüge oder -züge weg. In Mombasa war die Verspätung nicht weiter schlimm, da die Passagiere alles Kunden vom ASC waren und der auch den Weitertransport zu den Hotels organisiert.
Hätte die Airline nicht die Saufnasen in Zürich stehen lassen müssen, oder wie sieht das aus?
LG
Sokrates
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wahrscheinlich hat dort keiner gewusst, dass sich die verspäteten "Gäste" wegen Trunkenheit nicht rechtzeitig eingefunden haben.
Man muss ja davon ausgehen, dass diese Leute unverschuldet zu spät kommen.
Wenn man gleich gemerkt hätte, dass die besoffen an diversen Bars hängen, hätte der Flieger sicher nicht gewartet. -
Hallo,
hatten den Fall vor 10 Jahren von Kreta nach Deutschland. Nach 30 Min.kam die Durchsage im Flieger, dass das ganze Gepäck raus muß und das Gepäck von 4 Leuten aussortiert wird wegen der Vorschriften.
Alle hatten genug und waren sauer und dann kamen die 4 in den Flieger.
2 Sitzreihen hinter mir. Rochen schon sehr stark nach Alc und benahmen sich auch dementsprechend.Ein Mann gegenüber stand auf und sagte, was die Rotzlöffel sich einbilden, einen ganzen Flieger voll mit Menschen hier warten zu lassen.
Ich verhielt mich lieber ruhig, denn mit den Vierern war nicht gut Kirschen essen, wie Ihr Euch denken könnt.
Den ganzen Flug über war eine Spannung in der Luft, die hätte jeden Moment explodieren können.
Ich war froh, in Deutschland gelandet zu sein.
Seither nie wieder solch ein Erlebnis, Gott sei Dank.
Ich denke, da das Gepäck aussortiert werden muß, nehmen manche Gesellschaften eine Wartezeit in Kauf, um die fehlenden Leute zu finden. Es handelt sich ja nicht immer um Betrunkene.
Aber mit dem Vorsatz des Threadverfassers in ein Flugzeug zu steigen ist ohne Worte. Besauft Euch sonstwo, aber bitte mutet den mitfliegenden Gäste dies nicht zu.
Wenns nach mir ginge, wär da oben sowieso kein Alkohol an Board.
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Hi,
also zwischen einem Piccolo und der Ausgangsfrage ist doch ein gewaltiger Unterschied. Wahrscheinlich fliegst du aber auch nicht an den Sonnenstrand um dort die AI-Kosten zu amortisieren.
chepri
P.S. @Fabolousplaya: piccolo ist eine kleine Flasche (meist 0,2l) Sekt
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Ist mir schon klar, Chepri, ging auch nur um Meinungsfreiheits Forderung, den Alkohol im Flieger ganz zu verbieten.

Und ich flieg auch nicht in den Urlaub, um mich AI zuzuklatschen, das hätt ich zu hause dann doch billiger, ohne das Geld fürn Urlaub auszugeben.
Ich finds richtig, daß keine Zugedröhnten in die Flieger kommen, zu viel ist da schon passiert.
Aber ich hab nichts dagegen, daß sich Urlaubsgruppen im Flieger mal einen Drink gönnen, die Flugbegleiter haben die Leute im Auge, können den Konsum kontrollieren.
Natürlich gehts auch ohne Alkohol, aber man soll den Leuten auch mal den Spaß gönnen. In kontrollierten Maßen.
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Das mit dem Alkoholverbot hab ich so nicht gelesen. Auch wenn´s nach mir ginge, bräuchte es da oben keinen Alkohol, ich trinke nämlich keinen

Ansonsten hast du natürlich recht, und gerade für Leute mit leichten Kreislaufproblemen kann so ein piccolo geradezu Medizin sein (so wie für meine bessere Hälfte). -
zur Grundfrage von @Sokrates
Fluglinien werden solche Fälle sehr individuell handhaben. Es werden viele Informationen zur Vorgangsweise einfließen:
... ACS fliegt meist alleine eine volle Maschine und weiß, dass in Mombasa keine Anschlussflüge warten
... nicht an Bord erschienene Passagiere: da muss das Gepäck aus Sicherheitsgründen wieder aus dem Bauch geholt werden (Bombengefahr!)
... was kosten Standzeit und ein späterer Slot im Vergleich zum Ausladen...
... Schäden, die einzelnen Passagieren entstünden, könnten theoretisch von diesen bei den verspäteteten Passagieren im zivilrechtlichen Wege zurück gefordert werden. Je nach Fall denkbar auch von der Fluglinie selbst - aber da muss dann wirklich der Fall exakt durchleuchtet werden...
Grundsätzlich aber hätte die Fluglinie das Recht, Passagiere zurück zu lassen ohne Schadenersatz leisten zu müssen, wenn sie sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht rechtzeitig am Abflugs-Gate einfinden. Das ist auch schon oft geschehen! Z. B. bei Passagieren, die nur Handgepäck dabei haben :D, damit sie am Zielflughafen nicht so lange warten müssen ....

Peter
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"eslipart" wrote:
Aber ich hab nichts dagegen, daß sich Urlaubsgruppen im Flieger mal einen Drink gönnen, die Flugbegleiter haben die Leute im Auge, können den Konsum kontrollieren.Natürlich gehts auch ohne Alkohol, aber man soll den Leuten auch mal den Spaß gönnen. In kontrollierten Maßen.
Auweia, jetzt begibts Du Dich auf Glatteis.
Auch wenn ich jetzt wieder Seitenhiebe bekomme, wenn ich eine FB mit Serviererin gleichsetze. Meine Mutter war 40 Jahre als Serviererin tätig und der Umgang bei Kunden, die viel Alkohol konsumieren, das ist eine gefährliche Sache.
Sag mal Einem, der das 4. oder 5. Glas Whiskey bestellt, es wäre besser, wenn er jetzt mal Wasser für den Durst trinken würde.
Da kommt dann u.U., da können Sie ihre Füße drin baden und ähnl. Sprüche.
Klar kann ein Pilot reagieren, wie auch Noki schon mal in einem anderen Thread erwähnte, aber im Flieger in diesem beengten Raum haben wir immer eine besondere Situation.
Wenn da ein Gast ausrastet möcht ich nicht dabei sein, ganz ehrlich!Dann zu dem 2. Abschnitt Deines Beitrags:
In kontrollierten Maßen.
Maß kommt von messen und nicht von Maß Bier. Viele können das halt nicht selbst kontrollieren und wie bereits erwähnt, für die FB ist es schwierig dies zu steuern.
Darum: Betrunkene gar nicht erst in Flieger !
Den meisten FB wäre es wohl auch lieber, Sie müßten keinen Alkohol ausschenken! -
@eslipart
bitte verstehe mich nicht falsch, bin selbst Weinkenner, oder sage ich lieber Weinfreund, nicht das es wieder heißt, ich sei hochnäsig, aber dort oben ist ne besondere Situation und da fände ich es zumindest besser, keinen Alkohol auszuschenken.
Ich gönne Dir wirklich jeden Champagner der Welt, aber glaube mir, er schmeckt auch anderswo.
Übrigens: Tomatensaft verwende ich nur zum Kochen.

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Besoffene im Flieger - nein danke!!
Jeder müsste so viel Anstand haben, dass die Saufgelage - wenn es denn sein muss- erst im Urlaub stattfinden. Ich persönlich finde es absolut unangenehm und unberechenbar, wenn im Flugzeug dann auch noch gegrölt und gepöbelt wird. Es fliegen ja auch kleine Kinder und auch Leute mit Flugangst mit. Meine persönliche Meinung: Erkennbar Betrunkene haben am Boden zu bleiben!
Gegen das eine oder andere Bierchen an Bord habe ich natürlich nichts einzuwenden, ich drinke zum Essen auch mal gerne ein Glas Wein.
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Meinungsfreiheit, wir sind uns doch im Grunde einig: Besoffen im Flieger ist ein NO.
Und es geht auch ohne, logisch, aber die wenigsten flippen aus nach einem Glas Alkohol, das sind absolute Ausnahmen.
Da denk ich mal, das es so, wie es zur Zeit ist, absolut ok ist.
Ich hab seit der Zeit, da es keinen freien Alkohol mehr gibt, nur solche "Leichen" im Flieger erlebt, die auch schon am Boden deutlich angeschickert erkennbar waren.
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Vor einigen Jahren kam es auf einem Lufthansaflug von FRA nach ATH zu einem ungemütlichen Zwischenfall. Ein stark alkoholisierter Mitflieger hatte keinen Raucherplatz mehr bekommen und fing während des Startvorgangs an, sich eine Zigarette anzuzünden. Auf das sehr bestimmte Einschreiten des Flugpersonals bekam er einen derartigen Wutanfall, dass nicht wenige Passagiere Angst bekamen und die FB alle Hände voll zu tun hatten, um Ruhe zu schaffen. Nachdem er ein kurzes Nickerchen gehalten hatte, ging das gleiche Theater von vorne los. Schweren Herzens habe ich dann meinen ergatterten Raucherplatz in der hintersten Reihe zum Tausch angeboten. Von da an war er friedlich und zufrieden und ich bekam beim Verlassen des Fliegers eine Flasche Veuve Clicquot.
Der Angetrunkene war übrigens kein Urlauber, der zum AI-Urlaub unterwegs war, sondern flog als Gast zu einem Kongress nach Athen. Nachdem nach 3 Flugstunden seine Alkoholpegel etwas gesunken war, hat er sich an der Gepäckausgabe bei mir entschuldigt und offensichtlich war ihm sein Verhalten ziemlich peinlich.Das Verhalten Betrunkener kann man nicht einschätzen und deshalb sollte es für derartige Fälle klare Regeln geben. Er sitzt schließlich nicht allein im Flieger. Ein generelles Alkoholverbot in Flugzeugen würde ich aber ablehnen.
Grüße von Effi
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Ist sehr schwierig und nahezu unmöglich zu erkennen, um dann zu entscheiden, wen man nach Alkoholkonsum in den Flieger lassen kann oder nicht.
Vor ca. 5 Jahren hat ein Pärchen vor mir eingecheckt und die Beamten in grün, an der Ausweiskontrolle, wichen schon beim Blickkontakt zurück. Die "Fahne" vom männlichen Part, hätte sie sonst eingewickelt. Der junge Mann gab an eine Party am Vorabend/nacht gehabt zu haben (der Flug war ca. um 05:00Uhr!). Inbegriffen aller Vorurteile, war es ein Typ, den ich nicht in einem agressiven Zustand erleben möchte. Wie es denn kommen musste, saß er dann genau neben mir. Bestellte bei der ersten Möglichkeit auch gleich ein Bier und so ging es weiter.
Es kam dann aber nicht zu einem negativen Knaller (OK, das vierte Bierchen fand dann die Partnerin nicht mehr so toll), sondern war der Typ sehr nett, locker und zu nix und niemanden annährend unfreundlich.
In diesem Fall hatte ich das Glück, dass sich meine Flugangst durch diese Begebenheit sehr im Nachteil sah.Gruß, Olaf