Condor (DE)
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Schlimm wenn sie die Unwissenheit zu solch traumatischen Ereignisse hoch spielen muß. Ich würde gern mal die Sicht der Piloten hören.
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Die Betrachtungsweise der FDC hat die Sprecherin wiedergegeben:
Es gab keinen Anlass eine Sicherheitslandung vor der Ankunft in STR einzuleiten.
Neben der Verantwortung für die Passagiere und die Crew haben die meistens starkes Interesse daran, selbst auch heil nachhause zu gelangen.Interessant der Aspekt, dass Paxe irgendwelche Maßnahmen verlangen - offenbar in Unkenntnis darüber, dass allein der pic über alle Manöver entscheidet und nicht in der Kabine mehrheitlich darüber abgestimmt wird.
An sich sind die StNr ja seriös - bei der Berichterstattung habe ich mich allerdings auch gefragt ob´s sowas braucht?!
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Wegen des Durchfalls sollte die Familie lieber mal zum Arzt gehen, ob sie sich nicht irgendwelche Bakterien in Ägypten eingefangen haben...

Wenn die Flugbegleiterin tatsächlich angefangen hat zu heulen, sollte sie vielleicht besser ihren Job wechseln... Kein Wunder, dass die Passagiere so hysterisch wurden.
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Ich vermute mal, dass das nicht ohne Folgen für die Betreffende bleibt und ein Jobwechsel nicht mehr ihre Entscheidung ist.
Sofern das alles den Tatsachen entspricht - einschließlich des Rauchens! - dürfte die "Karriere" zumindest bei Condor beendet sein.
Insgesamt halte ich die Form der Berichterstattung für fragwürdig - einschließlich der Headline.
Die Familie ist wohlbehalten zurückgekehrt, also ist das m.E. keinesfalls ein "schreckliches Ende". -
Ich vermute mal, dass das nicht ohne Folgen für die Betreffende bleibt und ein Jobwechsel nicht mehr ihre Entscheidung ist.
Sofern das alles den Tatsachen entspricht - einschließlich des Rauchens! - dürfte die "Karriere" zumindest bei Condor beendet sein.
Insgesamt halte ich die Form der Berichterstattung für fragwürdig - einschließlich der Headline.
Die Familie ist wohlbehalten zurückgekehrt, also ist das m.E. keinesfalls ein "schreckliches Ende".Es gibt eine "abgespeckte" Version des ersten Berichts - ebenfalls von den Stuttgarter Nachrichten:
Wie schlimm war Flug DE 217 wirklich
Der erste Artikel - aufreißerisch... -
Wollte ich auch gerade verlinken... Ist den Stuttgarter Nachrichten wohl selbst peinlich geworden und sie hat noch mal andere Autoren rangelassen, die ihren journalistischen Ansprüchen gerecht werden. Ich würde mir mehr Gedanken um die berufliche Zukunft des ersten Autors, denn um die der labilen Flugbegleiterin machen... Journalistische Verantwortung klar verfehlt. Und wieder mal Gemotze von "Flugprofis" auf einem Hurghada Flug (hätten sie mal besser Onur gebucht, was?
)Und ja, Triebwerksvibrationen sind (leider) ein ganz normaler und gar nicht so seltener Vorfall, das "Vergnügen" hatte ich in einem voll beladenen Lufthansa A380, kann daher auch das Schräglage Gefühl bei ungleichen Schub bestätigen, das m.E. aber täuscht. Allerdings habe ich nicht von "Horror-Flug" geredet, sondern nur, dass der Dicke den Arxxx nicht hochbekommen hat (was mir trotzdem einen Eintrag im Zitatethread beschert hat
). Jedenfalls hatte meine Tochter auch eine Panikattacke, aber deshalb käme ich nie auf die Idee, so fadenscheinig wie diese Kundin die Airline abzocken zu wollen und Flug und Urlaub zigfach überkompensieren zu wollen (und sind sie nicht willig, dann ruf ich die Presse...). Anscheinend nähern wir uns immer mehr amerikanischen Verhältnissen, sowohl was die reißerische Presse, als auch die dummdreisten Schadensersatzforderungen betrifft. -
Wollte ich auch gerade verlinken... Ist den Stuttgarter Nachrichten wohl selbst peinlich geworden und sie hat noch mal andere Autoren rangelassen, die ihren journalistischen Ansprüchen gerecht werden. Ich würde mir mehr Gedanken um die berufliche Zukunft des ersten Autors, denn um die der labilen Flugbegleiterin machen... Journalistische Verantwortung klar verfehlt. Und wieder mal Gemotze von "Flugprofis" auf einem Hurghada Flug (hätten sie mal besser Onur gebucht, was?
)Und ja, Triebwerksvibrationen sind (leider) ein ganz normaler und gar nicht so seltener Vorfall, das "Vergnügen" hatte ich in einem voll beladenen Lufthansa A380, kann daher auch das Schräglage Gefühl bei ungleichen Schub bestätigen, das m.E. aber täuscht. Allerdings habe ich nicht von "Horror-Flug" geredet, sondern nur, dass der Dicke den Arxxx nicht hochbekommen hat (was mir trotzdem einen Eintrag im Zitatethread beschert hat
). Jedenfalls hatte meine Tochter auch eine Panikattacke, aber deshalb käme ich nie auf die Idee, so fadenscheinig wie diese Kundin die Airline abzocken zu wollen und Flug und Urlaub zigfach überkompensieren zu wollen (und sind sie nicht willig, dann ruf ich die Presse...). Anscheinend nähern wir uns immer mehr amerikanischen Verhältnissen, sowohl was die reißerische Presse, als auch die dummdreisten Schadensersatzforderungen betrifft.@wuelfi71 sagte:
Ist den Stuttgarter Nachrichten wohl selbst peinlich geworden und sie hat noch mal andere Autoren rangelassen, die ihren journalistischen Ansprüchen gerecht werden. Ich würde mir mehr Gedanken um die berufliche Zukunft des ersten Autors, denn um die der labilen Flugbegleiterin machen... Journalistische Verantwortung klar verfehlt.
Ja, der erste Artikel ist auf Blöd–Niveau, keine Frage. Kann man lesen – und gleich wieder vergessen.
Ein ganz anderes Thema ist es jedoch, wenn eine unfähige Flugbegleiterin vollkommen grundlos Hysterie verbreitet (sofern die Geschichte stimmt). Allerdings wundert es mich angesichts der Auswahlkriterien nicht wirklich...
Immerhin war sie ausschlaggebend für den Artikel. -
Ich mache mir wahrlich keine "Sorgen" um die Folgen für die Crew, wenn das Verhalten unprofessionell war müssen sie damit leben.
Und die StNr hat immerhin den Mumpitz verbreitet - also hat wohl die Redaktion ihre journalistische Verantwortung verfehlt. Sowas geht ja nicht ohne Go an die Öffentlichkeit.
Meines Erachtens hat man sich für eine "brisante Story" instrumentalisieren lassen, nur weil eine jammernde Fluggästin jetzt "traumatisiert" ist und gerne auch die Öffentlichkeit traumatisieren möchte.
Ich hatte mal ein Erlebnis mit einem unruly passenger, der während eines Fluges von Izmir nach München in Timișoara "zwischenlanden" wollte um seiner Frau die Stadt zu zeigen.
Als die CC sein Verlangen ablehnend beschieden schmiss er mit dem Essen, dem Tablett und trat beherzt gegen die Sitze und die Wand.
Auch hier reagierte die Condor Crew nur bedingt "souverän", schließlich wurde er von zwei bulligen Paxen überwältigt und mit Handschellen im Sitz fixiert. Es gab etliche hysterische Reaktionen, vor allem von Paxen die keine direkte Sicht auf die Vorfälle hatten. Ich habe dann beruhigend auf einige einzuwirken versucht und (ich saß direkt hinter dem U.P.) versichert, dass alles im Griff ist und der Lärm nicht relevant für die Sicherheit an Bord. Hierfür gab´s - vollkommen ohne Presse oder irgendwelche Forderungen! - einen Gutschein über 400€ von der Condor und ein sehr freundliches Schreiben mit Dank für mein "umsichtiges Verhalten und die Mithilfe bei der Deeskalation".
Imho sollte das LVU gerade auf diese plumpe Masche mit stoischer Verweigerung jeglicher "Entschädigung" reagieren - ich krieg schon immer grüne Pickel, wenn hier "Resenszionen" mit der Drohung Presse einschalten gipfeln.
Von dümpelnder Kackwurst bis Beschuss über Sarajevo - lasst euch nicht vor solche Karren spannen, liebe Journalisten! -
Zur Beruhigung: Wenn was wirklich Ernstes ist, machen Condor, bzw. Thomas Cook Crews auch Zwischenlandungen:

Verschütteter Kaffee von Condor Kapitän verursacht Flugabbruch über dem Atlantik (auf englisch)
Tja, da hätten sie mal besser nicht an der Größe der Kaffeebecher sparen sollen

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Oder einen dicken fetten Plastikdeckel drauf, damit nichts verschüttet wird. So wie bei mir in der Bäckerei zum mitnehmen.
(Ach herrje, die Umwelt)
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Würdet Ihr jetzt schon bei Condor für nächsten Sommer buchen?
Ich weiß, dass niemand in die Zukunft sehen kann, würde aber gerne Eure Einschätzungen hören:
Ich möchte, wie jedes Jahr, schon jetzt die Flüge für unseren nächsten Sommerurlaub buchen. Da es mich dieses Jahr leider mit der Germania-Insolvenz erwischt hat, bin ich jetzt natürlich ängstlich. Ich dachte bei Condor bin ich auf der sicheren Seite und jetzt lese ich von hohen Schulden bei Thomas Cook, Verkaufsabsichten und Finanzspritzen von chinesischen Banken.Wie seht Ihr das? Bin ich da paranoid oder würdet Ihr eher eine andere Airline bevorzugen?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
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Würdet Ihr jetzt schon bei Condor für nächsten Sommer buchen?
Ich weiß, dass niemand in die Zukunft sehen kann, würde aber gerne Eure Einschätzungen hören:
Ich möchte, wie jedes Jahr, schon jetzt die Flüge für unseren nächsten Sommerurlaub buchen. Da es mich dieses Jahr leider mit der Germania-Insolvenz erwischt hat, bin ich jetzt natürlich ängstlich. Ich dachte bei Condor bin ich auf der sicheren Seite und jetzt lese ich von hohen Schulden bei Thomas Cook, Verkaufsabsichten und Finanzspritzen von chinesischen Banken.Wie seht Ihr das? Bin ich da paranoid oder würdet Ihr eher eine andere Airline bevorzugen?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
So, wie es jetzt aussieht, wird die Condor abgespalten und bleibt bei den Banken. Die Condor fliegt profitabel, also würde ich mir hier keine Gedanken machen. Ich würde buchen, wenn es sinn macht, schon so früh zu buchen. Wenn ich das gleiche Angebot auch noch in 6 Monaten bekommen würde, würde ich es lassen, aber aus anderen Gründen.
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Also entweder pauschal buchen (dann bist Du über den Reiseveranstalter abgesichert). Oder bis Anfang Oktober warten, dann sollte die Lage klarer sein. Und auf jeden Fall nur mit Kreditkarte zahlen, um im worse case das Geld zurückholen zu können.
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Also ich warte auch noch mit der Buchung unserer Flüge nach Windhoek für nächstes Jahr. Erst wenn klar ist was konkret aus der Condor wird buche ich wieder außerhalb von Pauschalreisen. Wenn es mir zeitlich zu eng werden sollte buchen wir eine andere Airline.
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@bigmike
Nein. -
@bigmike
Nein.@vonschmeling sagte:
@bigmike
Nein.Hallo @vonschmeling
bezieht sich das "nein" auf
"Würdet Ihr jetzt schon bei Condor buchen" oder auf
"Wären Corendon, SunExpress oder Onur besser"? -
Es bezieht sich auf deine Frage, ob ich die Buchung bei anderen Airlines für "sicherer" halte.
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Das mit den Gesprächen zwischen TUI und Condor(Artikel Handelblatt) ist wohl nicht so.
Zitat aus der FVW Online:
"Stefan Baumert, Touristik-Geschäftsführer der TUI Deutschland, wies diese Condor-Gerüchte in einer Podiumsdiskussion auf dem fvw Kongress in Köln zurück: "Wir führen keine Gespräche." Baumert ist auch für die Vermarktung der Tochter TUIfly zuständig. "
Zitatende
Klare Aussage.
Hinweis dazu: Auf dem FVW Kongress in Köln ist neben sehr sehr viele Branchengrößen auch Paul Schwaiger, Commercial Direktor der Condor- anwesend.