Was bringen Hotelbewertungen?
-
@Florian
Wir sind ja nun wirklich nicht immer einer Meinung
, aber der Gedanke mit "de Buur" ist mir tatsächlich schon häufiger gekommen. Schade ist das auf jeden Fall, denn den Verweigerern entgeht so einiges Leckere und die Auswahl ist dann natürlich recht beschränkt. -
Ich bemerke bei Hotelbewertungen in letzter Zeit einige,die offentsichtlich die letzten Urlaube in der Türkei gemacht haben.Dass z.B. in Spanien die Strände öffentlich sind und die Liegen dort nicht all inkl. sind.Auch scheint der Standart in der Türkei anders zu sein.O-Ton: Die küssen dir die Füße....
Ich schließe mich einigen Vorrednern an.Man muß Bewertungen lesen können.@zwillies2000 sagte:
O-Ton: Die küssen dir die Füße....
Ja... hofiert zu werden mag gefallen.
Muss aber nicht.
-
Schmunzelnd habe ich die Kommentare meiner spontan aus dem hohlen Bauch verfassten Frage konsumiert. Ich bin, zugegeben kein Fan von Buffetessen mit Warmhaltebehältern in Hotelbunkern und bevorzuge heute als Rentner rund um die Kugel, soweit möglich, kleine von Familien geführte Hotels oder Pensionen mit guter Küche, kompetent serviert am Tisch oder ich buche ein Hotel nur mit Frühstück und nehme weitere Mahlzeiten in Restaurants ein, in denen Ambiente, Speis & Trank und Service für meine Frau und mich stimmen. Und das im Gegensatz zu meinen früheren Geschäftsreisen im Auftrag eines global tätigen Konzerns, in zwangsläufig nicht ganz billigen 5- und mehr Sterne Business-Etablissements, in denen Pauschaltouristen und Buffetessen verpönt waren.
Wenn mir etwas nicht passt, sage ich es, auch wenn ich manchmal mit meiner „Schreibe“ einigen auf die Füsse trete. Und wenn mir etwas passt, also die Saisonendwoche in Rosas, angereist mit einem komfortablen Bistro-Bus, in einem Hotel an traumhafter Lage, mit herrlichem Meerblick aus unserem schönen Zimmer und mit Buffetessen, zugegeben nicht vergleichbar mit einem Gault-Millau Dinner, das mir aber auch als Buffetbanause in jeder Beziehung zusagte, sage ich das auch. Kurz gesagt: Preis/Leistung bei diesem Schnäppchen-Angebot stimmte -- auch wenn das nicht alle so sehen.
Pesche
@Pesche sagte:
Und das im Gegensatz zu meinen früheren Geschäftsreisen im Auftrag eines global tätigen Konzerns, in zwangsläufig nicht ganz billigen 5- und mehr Sterne Business-Etablissements, in denen Pauschaltouristen und Buffetessen verpönt waren.
Wenn mir etwas nicht passt, sage ich es, auch wenn ich manchmal mit meiner „Schreibe“ einigen auf die Füsse trete.Anscheinend ist wohl eher dir jemand auf die Füße getreten, oder warum gestehst du anderen nicht zu, dass sie ihre Meinung in einer Hotelbewertung darlegen, ohne ihnen zu unterstellen, dass sie „nicht selten aus dem letzten Loch pfeifen und sich zu Hause mit billigen Fertiggerichten ernähren“?
PS: Woran erkennt man denn Pauschaltouristen?

-
Moin zusammen! Wie wir erst kürzlich lasen, kann man Bewertungsportalen nur bedingt trauen. Da gibt es sicher eine ganze Bandbreite der Vertrauenswürdigkeit von Gering bis Hoch, jedoch ist es immer höchst umstritten, wenn man Hotels oder andere Dinge bwerten kann, ohne konstant und durchgehend einen Nachweis erbracht zu haben, dass man eine Buchung auch durchgeführt und selbst die Leistung in Anspruch genommen hat. Wie man auch hört und liest, schrecken sogar Hotelbesitzer nicht davor zurück, beauftragten bewertern quasi Luftbuchungen zukommen zu lassen, damit dieses das eigene Produkt in den höchsten Tönen loben.
Wie auch immer: ein privater Reisender ist kein Profi-Tester und ein schlecht gelaunter Bartender an einem einzigen Abend macht noch nicht aus einem Fünf-Sterne-Haus eine billige ********. Leider neigen hier viele zu Pauschalisierungen. Jedoch sehe ich auch anhand der "Hilfreich/nicht hilfreich"-Einträge, was der eine oder andere erwartet zu lesen über sein Lieblingshotel oder -schiff.
Wann immer man etwas über den grünen Klee lobt, bekommt man als Bewertender sehr viele "Hilfreich"-Klicks. Wagt man es aber am Stuck der Ikone zu kratzen und wendet begründete und fundierte Kritik an, die selbstverständlich berechtigt ist, hagelt es "Nicht-Hilfreich-Klicks", denn die Fans möchten offenbar über ihre Lieblingsurlaubsanwendung nur Gutes hören, um ihre Wahl immer und immer wieder bestätigt zu wissen. Wer aber tagein und tagaus Linsensuppe isst, dem kann man nur schwerlich den Geschmack einer Seezunge beschreiben, würde ich sagen. Darüber hinaus sollte man es einfach mal anderen Menschen zugestehen, dass diese auch eine gänzlich andere Ansicht zu dem einen oder anderen Produkt haben.
@tancarino sagte:
Darüber hinaus sollte man es einfach mal anderen Menschen zugestehen, dass diese auch eine gänzlich andere Ansicht zu dem einen oder anderen Produkt haben.
Sehe ich auch so – zumal sich die Preise dieses Produkts saisonbedingt oftmals erheblich unterscheiden!
-
@Tancarino
Bewertungen, die entweder ganz gefakt sind oder auf Bestellung etwas hochjubeln, gibt es in vielen Bereichen, angefangen mit Amazon und nicht endend bei allem rund um Reisen. Manche Dienstleister beschäftigen ein Geschwader von Hobbyschreiberlingen und geben ziemlich genau vor, was in dem Text stehen soll, wie oft Hersteller- und Produktname genannt werden müssen. Es gibt sogar Firmen, die sich auf den ersten Blick als pseudoneutrales Testinstitut etikettieren und gegen entsprechende Bezahlung tolle Titel für Produkte und Dienstleistungen vergeben. Rund um Reisen gibt es bekanntlich bei diversen Anbietern sowas wie Verlosung von Reisen unter all denen, die in einem bestimmten Zeitraum dem Anbieter eine 6* Bewertung gaben - völlig klar, dass kaum jemand ehrliche 3-4 Sterne vergibt.
Ja, und es gibt die von dir erwähnten Fangruppen bestimmter Reisegebiete oder Hotels. Da fliegt man schon mal hochkant aus der virtuellen Gruppe raus, wenn man gut begründet keinen Hurratext postet. -
Moin zusammen! Wie wir erst kürzlich lasen, kann man Bewertungsportalen nur bedingt trauen. Da gibt es sicher eine ganze Bandbreite der Vertrauenswürdigkeit von Gering bis Hoch, jedoch ist es immer höchst umstritten, wenn man Hotels oder andere Dinge bwerten kann, ohne konstant und durchgehend einen Nachweis erbracht zu haben, dass man eine Buchung auch durchgeführt und selbst die Leistung in Anspruch genommen hat. Wie man auch hört und liest, schrecken sogar Hotelbesitzer nicht davor zurück, beauftragten bewertern quasi Luftbuchungen zukommen zu lassen, damit dieses das eigene Produkt in den höchsten Tönen loben.
Wie auch immer: ein privater Reisender ist kein Profi-Tester und ein schlecht gelaunter Bartender an einem einzigen Abend macht noch nicht aus einem Fünf-Sterne-Haus eine billige ********. Leider neigen hier viele zu Pauschalisierungen. Jedoch sehe ich auch anhand der "Hilfreich/nicht hilfreich"-Einträge, was der eine oder andere erwartet zu lesen über sein Lieblingshotel oder -schiff.
Wann immer man etwas über den grünen Klee lobt, bekommt man als Bewertender sehr viele "Hilfreich"-Klicks. Wagt man es aber am Stuck der Ikone zu kratzen und wendet begründete und fundierte Kritik an, die selbstverständlich berechtigt ist, hagelt es "Nicht-Hilfreich-Klicks", denn die Fans möchten offenbar über ihre Lieblingsurlaubsanwendung nur Gutes hören, um ihre Wahl immer und immer wieder bestätigt zu wissen. Wer aber tagein und tagaus Linsensuppe isst, dem kann man nur schwerlich den Geschmack einer Seezunge beschreiben, würde ich sagen. Darüber hinaus sollte man es einfach mal anderen Menschen zugestehen, dass diese auch eine gänzlich andere Ansicht zu dem einen oder anderen Produkt haben.
@tancarino sagte:
Jedoch sehe ich auch anhand der "Hilfreich/nicht hilfreich"-Einträge, was der eine oder andere erwartet zu lesen über sein Lieblingshotel oder -schiff.
Für Hotelbewertungen ist hier der Nicht-hilfreich-Button entfallen.
Frühere Nicht-hilfreich-Klicks sind heute nur noch im Profilfenster anhand der Prozentzahl, z. B. 82%, zu erkennen.
Oberhalb der Hotelbewertung / im neuen meinHC ist einzig vermerkt: Hilfreich (9) bzw. Hilfreich: 9. -
Letzte Woche buchten wir eine Saisonendwoche im Hotel Marian Platja in Rosas. Und das, trotz zum Teil horrend schlechten Bewertungen auf verschiedenen Portalen im Internet. In etwa tönte es dann für den Nachsaisonmonat September so:
Speisesaal ist eher eine Kantine. Man musste sein Geschirr wegbringen und den Müll entsorgen! Der Wein wird viel zu warm gebracht (Rotwein) Roséweine nicht gekühlt, warm nicht geniessbar. Gläser stumpf und zum Teil schmutzig. Die Auswahl sehr gering, beim Frühstück Brötchen trocken, pro Tisch ein Kaffeelöffel, wir waren zu dritt, aber es hatte am Buffet keine. Abendessen 2 Buffets mit Vorspeisen und 2 Sorten Fisch und 3 Sorten Fleisch, aber nur ein Buffet mit Beilagen. Daher fast immer leere Schalen, sie kamen kaum nach mit auffüllen. Nach 35 - 45 Minuten wurde beim 2. Buffet schon Licht gelöscht und abgeräumt. Obschon Essenszeit von 20:00 - 22:00 war. Vorspeise immer gleiche Salate, Eisbergsalat und Frisèesalat , Randen aus der Dose, Mais aus der Dose, Tomaten in dicken Stücken, Gurken in dicken Scheiben. 2 Salate, die eher an Resteverwertung erinnerten. Speisesaal sehr eng bestuhlt, konnte kaum aufstehen ohne die anderen zu stören. Dessert, Dosenfrüchte grüne Bananen, grüne Ananas, fertig Tortenstücke zum Teil noch gefroren!Oh la, la, tönt nicht gut, sagten wir uns. Aber kein Problem, geniessen wir unser grosses schönes Zimmer mit Kühlschrank für eingekaufte süffige Getränke und einem sonnigen Eckbalkon mit herrlichem frontalem Blick auf Meer und die Skyline von Rosas und Empuriabrava und die schöne verkehrsfreie Plage direkt vor dem Hotel. Das günstige Saisonendangebot lässt es locker zu, zwei oder drei Mahlzeiten wenn gewünscht, jeden Tag auswärts einzunehmen. Gleichwohl suchten wir am ersten Abend den Speisesaal auf und waren angenehm überrascht. Und um es vorwegzunehmen, wir haben nicht ein einziges Mal auswärts gegessen!
Schöner Speisesaal mit anmächelig gedeckten Tischen und z.T. mit Blick auf das Meer. Auf Wunsch kann ein zweier oder mehrplätziger grosser Tisch mit Freunden oder gleichgesinnten Gästen für die gesamte Feriendauer reserviert werden. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet von Bratspeck mit Spiegelei ab Grillplatte über diverse Sorten Wurst/Würstchen, Schinken, Käse, Früchten, Yogurt, Butter, Konfitüre, begleitet mit frischen Backwaren für jeden Geschmack und X-Sorten warm/kalt Getränken lassen keine Wünsche offen. Ein Traum auch das grosse internationale Vorspeisenbuffet mit leckeren lokalen Spezialitäten. Auch das Hauptspeisenbuffet lässt keine Wünsche offen. Jeden Tag Fleisch, Fisch und Geflügel mit dazu passenden Beilagen. Mir läuft heute noch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich an die „CATALA“-Spezialitäten: Hähnchen mit Zwetschgen und Ruben, Kaninchen mit Schnecken oder Seeteufel mit Romesco Sosse denke! Leere Behälter werden blitzartig neu aufgefüllt und wenn nicht, ein freundliches Wort und der Nachschub ist da. Wer nicht fündig wird, kann sich vom Koch ein gewünschtes Stück Fleisch oder Fisch auf der Grillplatte zubereiten lassen. Dann ein Teller mit verschiedenen Sorten Käse von Geiss über weich bis zu hart und zum Abschluss ein reichhaltiges Dessertbuffet mit frischen Früchten, diversen Glace und spanischen süssen Spezialitäten, z.B. eine hausgemachte Crema Catalana!
Hervorragend auch der kompetente Service. Egal ob eisgekühlten weiss oder rosè Wein zu Fisch oder einen süffigen Rioja zu Fleisch, die gewünschte Flasche ist auf dem Tisch, wenn wir mit den Speisen im Teller Platz nehmen. In der Regel ist es jeweils kurz vor 22:00 Uhr, wenn wir den Speisesaal verlassen und mit Gleichgesinnten einen oder mehrere „carajillo“ auf der Terrasse, begleitet mit Life-Musik aus der Bar geniessen!
Der langen Rede kurzer Sinn. Mir ist aufgefallen, es gibt auch in diesem Hotel die obligaten Meckerer und nicht selten die kulinarischen Banausen, die man rund um die Kugel antrifft und die an allem etwas auszusetzen haben. Und ich stelle einmal mehr fest: Diese Spezies, die nicht selten aus dem letzten Loch pfeifen und sich zu Hause mit billigen Fertiggerichten ernähren, in den Ferien ein günstiges Angebot buchen und in jeder Beziehung einen 5- Sterne Komfort erwarten! Sorry, ich musste das mal loswerden.
Pesche
@Pesche sagte:
es gibt auch in diesem Hotel die obligaten Meckerer und nicht selten die kulinarischen Banausen,... Und ich stelle einmal mehr fest: Diese Spezies, die nicht selten aus dem letzten Loch pfeifen und sich zu Hause mit billigen Fertiggerichten ernähren,...
Nun ja.... dieses Arguments (billige Fertiggerichte o. Ä.) bedienen sich auch Kritiker des gelobten Speisenangebots und stellen dann z. B. in ihrer HB die Frage, ob all diejenigen, die das Angebot so sehr loben, zu Hause nur Ravioli oder Erbsensuppe aus der Dose essen.
Scheint also ein für beide "Seiten" passendes Argument zu sein. -
Das sind eben diese Schubladen, die nicht funktionieren.
Hotelbewertungen sind nun mal streng subjektiv, mal abgesehen von so unstreitigen Merkmalen, dass kindskopfgroße Kiesel keine Attribut eines Sandstrandes sein können.
Der eine kriegt beim Anblick des Lobby-Lüsters feuchte Augen, der andere rennt schreiend weg. Retten dem einen knusprige Pommes den Urlaub, erwartet ein anderer mindestens ein Filet Wellington zum Dinner.
Daraus weitreichende Rückschlüsse auf die Lebens- und Essgewohnheiten außerhalb des Urlaubs abzuleiten, halte ich schon für sehr sportlich ... allerdings wenig fair.
-
Gerade Beurteilung des angebotenen Essens ist extrem subjektiv. Wir waren vor paar Monaten zum Brunch in einem hochnoblen Restaurant eingeladen, der Preis pro Person war vergleichsweise üppig, aber quantitativ und qualitativ kann das für den halben Preis jedes bessere Dorfrestaurant besser (wenn ich in Norddeutschland zum Brunch gehe, erwarte ich Norddeutsches wie marinierten Hering, Räucherfisch und Schinkenmett statt Schickimicki wie papierdünnen italienischen Schinken mit Gummimozzarella).
-
manch einer hält sich halt selbst gerne für einen Gourmet und Connaisseur – wohingegen „die anderen“ selbstverständlich Banausen sind...

Schmunzelnd nehme ich zur Kenntnis, sie sterben nicht aus, die lieben Forenteilnehmer, die jede mit einem verschmitzten Augenzwinkern verfasste, manchmal etwas sarkastische Formulierung akribisch durchforsten und wenn sie etwas finden das nicht der eigenen Auffassung entspricht, den Verfasser genüsslich an den Pranger stellen. Na, lassen wir das.
Abschliessend nur noch dies: Mit Hotelbewertungen ist es nach meinen Erfahrungen wie mit Bewertungen von Feriendestinationen. Ich stelle fest:
* Länder und Destinationen, die von vielen Besuchern vorwiegend negativ bewertet werden, entpuppen sich nicht selten als wirklich lohnenswerte Ziele, vorausgesetzt man ist echt an Land und Leuten interessiert und man passt sich den Landesgepflogenheiten an!
* Länder und Destinationen, die von vielen Besuchern vorwiegend positiv und euphorisch bewertet werden, entpuppen sich nicht selten als nicht lohnenswerte Ziele, ausgenommen man fühlt sich wohl in einem Touristenghetto und abgeschirmt von der einheimischen Bevölkerung!
PS
Noch ein Tipp: Wenn eine Reisefachfrau oder ein Reisefachmann von Geheimtipps spricht, die von den grossen Touristenmassen noch nicht entdeckt wurden, trifft man mit Sicherheit auf unzählige Landsleute und hin und wieder sogar auf den Nachbarn aus heimatlichen Gefilden!!
Sorry, ich bin vom Thema etwas abgewichen und hoffe, dass ich nicht wieder eine hitzige Diskussion auslöse.
Pesche
-
Ups... auch der Abschnitt mit "... die nicht selten aus dem letzten Loch pfeifen..." beinhaltete ein verschmitztes Augenzwinkern oder war etwas sarkastisch gemeint ? Das hättest du aber deutlich machen sollen. Da könnten sich nämlich schon frühere Bewerter abfällig beurteilt fühlen.
Hier im Thread ist das natürlich nicht so wichtig, ist ja keiner der Schreibenden persönlich betroffen. -
Ich geb ja zu das ich mich ein klein wenig nach Hotelbewertungen richte, zumindestens wenn es um den Jahresurlaub geht, und ich kann auch schon mal am Essen rumnörgeltn - nämlich genau dann wenn es 14 Tage z.B. wie jetzt in Ägypten absolut das gleiche gibt: Burger, Pommes, Nuggets, Nudeln und Pizza. Da schaue ich dann, nach dem Urlaub ziemlich verdutzt in die Bewertungen und frage mich wo da 6 Sonnen für vielfalt und Auswahl herkommen. Lösung ist meistens ein verdammt hoher anteil an Stammkunden (die anscheinend keine anderen Hotels kennen.) Meine ganz private Konsequenz: geht eine Bewertung sinngemäß los mit "waren zumxy-Mal hier immer wieder super" überlese ich mittlerweile konsequent.
-
Richtig@Kourion seh ich auch so,
da sich für mich hier bei dieser Bewertung tatsächlich die Frage stellt wer liegt nun richtig?
Die Gastronomie scheint ja sonst nicht gerade die Stärke des Hotel,s zu sein. -
yep, und in der Aussage über Hotels, „in denen Pauschaltouristen ... verpönt waren“ erkennt man das Augenzwinkern auch sofort... :neckbeard:
Leider beantwortet der Herr meine Frage ja nicht, woran man diese erkennt...
@Pesche, und nein, auch mit dieser Aussage fühle ich mich nicht angesprochen – ich wundere mich nur über diese Arroganz, kann man doch sogar bspw. das Burj pauschal buchen...
-
Schmunzelnd nehme ich zur Kenntnis, sie sterben nicht aus, die lieben Forenteilnehmer, die jede mit einem verschmitzten Augenzwinkern verfasste, manchmal etwas sarkastische Formulierung akribisch durchforsten und wenn sie etwas finden das nicht der eigenen Auffassung entspricht, den Verfasser genüsslich an den Pranger stellen. Na, lassen wir das.
Abschliessend nur noch dies: Mit Hotelbewertungen ist es nach meinen Erfahrungen wie mit Bewertungen von Feriendestinationen. Ich stelle fest:
* Länder und Destinationen, die von vielen Besuchern vorwiegend negativ bewertet werden, entpuppen sich nicht selten als wirklich lohnenswerte Ziele, vorausgesetzt man ist echt an Land und Leuten interessiert und man passt sich den Landesgepflogenheiten an!
* Länder und Destinationen, die von vielen Besuchern vorwiegend positiv und euphorisch bewertet werden, entpuppen sich nicht selten als nicht lohnenswerte Ziele, ausgenommen man fühlt sich wohl in einem Touristenghetto und abgeschirmt von der einheimischen Bevölkerung!
PS
Noch ein Tipp: Wenn eine Reisefachfrau oder ein Reisefachmann von Geheimtipps spricht, die von den grossen Touristenmassen noch nicht entdeckt wurden, trifft man mit Sicherheit auf unzählige Landsleute und hin und wieder sogar auf den Nachbarn aus heimatlichen Gefilden!!
Sorry, ich bin vom Thema etwas abgewichen und hoffe, dass ich nicht wieder eine hitzige Diskussion auslöse.
Pesche
@Pesche sagte:
PS
Noch ein Tipp: Wenn eine Reisefachfrau oder ein Reisefachmann von Geheimtipps spricht, die von den grossen Touristenmassen noch nicht entdeckt wurden, trifft man mit Sicherheit auf unzählige Landsleute und hin und wieder sogar auf den Nachbarn aus heimatlichen Gefilden!!Wo hast denn den Schmarrn her?
-
@Mühlengeist
"Burger, Pommes, Nuggets, Nudeln und Pizza" jeden Tag im ägyptischen Hotel: Sorry, sowas mag es in all meinen Hotels der letzten Jahrzehnte in Ägypten auch gegeben haben. Sowas fragen wohl auch viele Touristen als "must have and eat" nach. Aber ich kann kein Hotel erinnern, in dem ausschließlich sowas angeboten wurde.@Kourion
Woran erkennen? Ziemlich oft jedenfalls an ziemlich rudimentärer Eigenkompetenz, weshalb es ja auch Reiseleiter und organisierte Ausflüge gibt. Auch bei jemand, der zum Dinner im 5* Hotel so gekleidet reinkommt wie aufm Dauercampingplatz vorm Wohnwagen am Ruhrpottbaggersee, tippe ich auf Pauschaltourist. -
@Florian
Ich pauschalisiere nie... hoffe ich.
Und spätestens seit meinem letzten Aufenthalt auf Sizilien (2010) weiß ich, dass es nicht zwingend Pauschaltouristen sein müssen, die in Badebekleidung oder Achselshirt an Körperbehaarung im Speisesaal erscheinen. Und nein, diese Erfahrung ist im Verlauf der folgenden Jahre leider nicht die einzige geblieben und beschränkt sich auch nicht nur auf Urlaubsdestinationen.
Was die rudimentäre Eigenkompetenz betrifft... weiß ich nicht, abgesehen von Anfragen hier im Forum... wobei das Forum für mich nicht die Welt ist. Und da ich vor Ort selbst kaum Kontakte zu anderen Gästen habe... keine Ahnung, wie sie zurechtkommen, was sie tun.
