Allgemeine Probleme im touristischen Flugverkehr 2018
-
Gute Frage.
Kann ich Dir aus dem Stand leider nicht sagen--- ich werd mal ein paar Quellen dazu anzapfen---versprechen kann ich aber nichts---
manche Infos erfährt man, darf sie dann aber nicht weitergeben... -
Ich hab von 4% gelesen im Jahr 2016 - und das war eine enorme Steigerung zu 2015 (2%).
Schätzen würde ich um die 20% inzwischen, mal sehen ob ich damit vollkommen falsch liege.
Übrigens sind die enorme Beschwerdezuwächse beispielsweise bei der SÖP nicht allein einer Eskalation bei Unregelmäßigkeiten zuzuschreiben, es musste sich erstmal rumsprechen, dass es so eine Unterstützung gibt. -
Ein verspäteter Kanarenflug mit 150 Paxen kosten 60k€, rummstein.
Im Vergleich zu den Kosten, die so halsbrecherische Delays wie die letzten der TUI fly oder eben Olympus unbeachtlich des Anspruchs der Fluggäste verursachen, ist das zwar ein Nasenwasser, schlimmer ist jedoch der Sachverhalt, dass so ein Flug eine Menge Geld kostet anstatt welches einzufliegen. Man sollte das daher nicht zur Gewohnheit werden lassen!
Sitzen allerdings in einer B763 aus Punta Cana nur 20 Hansel, kann man die mühelos auch entschädigen, weil der Leg eh v.A. war ...Die 20% waren keine "Info", rumsstein sondern eine sehr waghalsige Schätzung.

-
Danke für die Info. Ein Abruf von, sagen wir mal 70% wäre also eine Katastrophe für die Airlines.
@rumsstein sagte:
Danke für die Info. Ein Abruf von, sagen wir mal 70% wäre also eine Katastrophe für die Airlines.
Ich kann mir vostellen, dass dieser Wert in Zukunft auch die Ansprüche geltens machen wird.
Wir haben 2 mal Entschädigungsreife Verspätungen erlebt. Die Leute wissen im Fall der Fälle mittlerweile sofort Bescheid und spätestens am Ausgang warten die einschlägig bekannten Fluggastrechtsportale auf die zu-spät-Kommer und unterichten auch den allerletzten, der von seinem Glück noch nichts weiß und verteilen munter ihre Visitenkärtchen -
Echt? Hab ich bisher noch nicht erlebt - zum Glück!

Allerdings halte ich eine Quote von 50% zumindest ebenfalls für realistisch in naher Zukunft, daher auch mein Reden, dass auch dieses Verbrauchereumel im Grunde schon als Boomerang geboren wurde. -
@Niviama
Du wolltest das vermutlich im Olympus-Thread posten ...
? -
@Niviama
Du wolltest das vermutlich im Olympus-Thread posten ...
? -
Ich habe diesen Thread mal hervor geholt, weil ich denke mein Post passt ganz gut hierhin.
Ich würde mir wünschen, das der von mir verlinkte Artikel von vielen gelesen und der Sachverhalt
begriffen wird, das es nicht nur bei Airline A B oder C so ist, sondern das es alle betrifft.Das man mit Wutpostet und "nie wieder A B oder C ...." etwas sparsamer und differenzierter umgehen sollte.
Ebenso finde ich, die umsichgreifende Mentalität, "wo, wie und wann kann ich das meiste Geld rausschlagen", schon ziemlich erschreckend...Wie im Artikel zu lesen, wird es vermutlich auch nächstes Jahr nicht besser. (leider)
lieb grüss

-
@Witwe,
so etwas nennt man freie Marktwirtschaft. -
Nein, tut man nicht, Türkeifliegende.
Allerdings ist auf diese Zusammenhänge schon vielfach hingewiesen worden, trotzdem gibt es alle naslang ein neue Inkassomodell für die Beitreibung von Kompensationsforderungen.
Demnach können noch soviele potenzielle Fluggäste das lesen - die Denkstruktur wird sich nicht wandeln. -
Doch das tut man. Wenn ein Betrieb,in diesem Fall eine Airline nicht wirtschaftlich geführt wird, dann geht sie eben pleite.
-
naja, da bin ich anderer Meinung...
Ich sehe das nicht im Sinne der Marktwirtschaft, wenn es nur noch darum geht, irgendwie die meiste Kohle abzugreifen.
Vielleicht steh ich da mit meiner Meinung ziemlich alleine da.EIn kleines Bsp.:
Rückflug Antalya-Schönefeld: geplant 23.50 ,hatte voraussichtlich 2,5h Verspätung (Airline Onur Air), alle meckerten jammerten.
Als die Durchsage kam, das der Flug nun geplant 3 Uhr gehen sollte, sprang ein Mann neben uns auf , Faust nach oben und schrie JAAA JAAA JAA es gibt Kohle, rannte zur Anzeigetafel und fotoknipste diese.
Dann erklärte er allen die es wissen wollen und auch die es nicht wissen wollten, das es jetzt Kohle gibt, und er hofft, das die Maschine nicht schneller fliegt um Zeit aufzuholen....nach kürzester Zeit war ein Tumult vor der Anzeigetafel, alle knippsen nun um den Beweis festzuhalten
Ich hätte ja aufklären können, da , a) keine europäische Airline und b ) kein europäischer Abflughafen..., aber nööö....Ich gönne jedem seine Entschädigung von Herzen, wenn es, wie dieses Jahr so viele Leute getroffen hat, die 12-36 Stunden Verspätung hatten.
Auch ich finde es nicht prickelnd, 3 Stunden zu warten.., Aber ich finde es auch nicht toll, 3 Stunden im Stau zu stehen, da versuche ich ja auch nicht irgendwen zu verklagen.....
lieb grüss
-
@Witwe,
dass es angeblich nur darum geht die meiste Kohle abzugreifen ist zunächst eine Behauptung von Dir. Worauf stützt sich Deine Behauptung, kannst du irgendwelche Untersuchungen benennen?
Wenn es dann Entschädigungen gibt, ist das auf Grund von Gesetzen, die auch den Fluggesellschaften bekannt sind. Diese Gesetze sind nicht vom Himmel gefallen und man kann im gewissen Rahmen darauf bei der Kalkulation eingehen, wie auch auf andere Risiken.
Ich kann das Gejammer um angebliche unmoralische Entschädigungssucht nicht mehr lesen und hören.
Wie bewertest du denn z.B. das die Lufthansa Ihre Preise auf Strecken angehoben hat, weil z.B. die Konkurenz von Air Berlin weggefallen ist? -
Nennen wir es mal besser die EU Fluggastverordnung--

Über die man gerade sehr intensiv nachdenkt...
Da soll es bereits einen Novellierungsvorschlag der Europäischen Kommision geben- erste Meinungen dazu:Schlüssig!
Der Vorschlag sieht vor, Ausgleichszahlungen erst ab 5 Stunden zu zahlen.
Damit hätten Airlines auch eine Chance, eine Ersatzmaschine zu beschaffen...schon erheblich fairer als die bisherige Lösung, die übrigens 15 Jahre alt wird---und damals galten noch andere/höhere Ticketpreise.Lufthansa hat übrigens gerade angekündigt, die Ticket-Preise auch in 2019 zu erhöhen- begründet mit den massiven Kerosinpreis Erhöhung in 2018- in welchem Umfang das geschieht ist leider noch nicht klar.
Quellen, u.a FVW print(auszugsweise)
-
Ein Beweis dafür, dass man in der Politik durchaus reagiert, wenn man gewisse Schwierigkeiten erkennt und Handlungsbedarf sieht

-
@tf,
Lufthansa hat ein Monopol auf bestimmten Strecken und kann auf diesen somit auch die Preise bestimmen – soviel zu deiner „freien Marktwirtschaft“.
Die Tatsache, dass es immer mehr Unternehmen gibt, die Fluggastrechte durchsetzen, zeigt doch, dass die Nachfrage danach wächst. Oder hast du irgendwelche „Untersuchungen“ parat, die das Gegenteil belegen?
-
Dieser Beitrag wurde gelöscht!