Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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@sophia2019 sagte:
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Warum darf man aktuell nicht stornieren trotz Insolvenz?Sorry für meine blöden Fragen aber verstehen tue ich das einfach nicht.
Weil dort aktuell nicht Neckermann (Öger, Bucher ...) das Sagen hat, sondern ein vorläufiger Insolvenzverwalter, dem die Befindlichkeiten der Reisewilligen am Allerwertesten vorbei gehen. Dem geht es einzig darum, die Gläubiger bestmöglich zu bedienen. Sollte da zufällig die Durchführung der Reisen (vermeintlich) sachdienlich erscheinen wird es die Reisen geben, sofern die Plätze im Flieger und /oder Hotel zwischenzeitlich nicht anderweitig vergeben worden sind. Inwieweit dort tatsächlich, die bereits hier mehrfach angesprochenen, Stornierungen durch TC eine Rolle spielen werden ist wohl für einen Außenstehenden nicht hinreichend sicher zu prophezeien.
@towi1802 sagte:
Weil dort aktuell nicht Neckermann (Öger, Bucher ...) das Sagen hat, sondern ein vorläufiger Insolvenzverwalter, dem die Befindlichkeiten der Reisewilligen am Allerwertesten vorbei gehen. Dem geht es einzig darum, die Gläubiger bestmöglich zu bedienen. Sollte da zufällig die Durchführung der Reisen (vermeintlich) sachdienlich erscheinen wird es die Reisen geben, sofern die Plätze im Flieger und /oder Hotel zwischenzeitlich nicht anderweitig vergeben worden sind. Inwieweit dort tatsächlich, die bereits hier mehrfach angesprochenen, Stornierungen durch TC eine Rolle spielen werden ist wohl für einen Außenstehenden nicht hinreichend sicher zu prophezeien.
Darauf habe ich eine Antwort von einem Rechtsanwalt bekommen.
Die Stornierung (Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden) kann der Insolvenzverwalter nicht verhindern. Nur weil das Systemseitig nicht möglich ist, heißt das nicht, dass der Kunde dies nicht tun kann. Dazu einfach ein Einschreiben oder Fax (wegen der Nachweisbarkeit) an den VA schicken und kündigten. Dann fallen jedoch die Stornierungspauschalen gemäß AGB an.Eine Umbuchung (Änderung des Reisevertrages) ist immer abhängig von der Zustimmung des Reiseveranstalters. Im Normalfall wird er diese immer erklären, aber aktuell wird diese nicht erteilt (was der Veranstalter aus rechtlicher Sicht darf).
Aktuell ist nur das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Dieses dient dazu, festzustellen ob überhaupt eine Zahlungsunfähigkeit bei TOC vorliegt.
Es gibt aber keine Frist, bis wann über die Fortführung des Geschäfts beschlossen werden muss. Natürlich ist dies für die Kunden ungemütlich, aber das Ziel des Insolvenzverfahrens ist grundsätzlich immer noch die Fortführung des Geschäftsbetriebes und wenn ab dem 1.11. der Geschäftsbetrieb weiter läuft (ich gehe eher nicht davon aus) haben die Kunden eine Reise. Letzten Endes ist dies aber, wie bei jedem Geschäft auch, das (Insolvenz-)Risiko was man als Kunde eingeht wenn man einen Vertrag schließt der erst Wochen oder Monate später erfüllt werden soll. Letzten Endes trägt auch jeder Arbeitnehmer das Insolvenzrisiko hinsichtlich seines Arbeitgebers. -
Hallo liebe "Mit-Geschädigte",
da ich leider keine Zeit und Musse habe, die bisherigen 257 Seiten durchzulesen *ächz*, vorab schon mal SORRY falls die Frage hier schon öfter fiel.

Wir hatten kurz vor der Insolvenz bei Air Marin 12 Tage Rhodos für Mai 2020 gebucht, die Anzahlung war - Gott sei Dank - noch nicht abgebucht, und wurde dies auch bis heute noch nicht.
Ich habe nun mehrfach Air Marin aufgefordert, mir meine kostenlose Stornierung zu betätigen, was die natürlich nicht gemacht haben.
Ich habe mich einfach mal darauf berufen, dass lt. Vertrag binnen 1 Woche die Anzahlung abgebucht werden sollte. Nach 3 Wochen nun ist das nicht passiert, und daher haben die doch den Vertrag nicht erfüllt oder ?
Hat da schon jemand Erfahrungswerte ? Wir würden nun natürlich gerne bei einem anderen Veranstalter buchen, Rechtschutzversicherung haben wir leider keine.
Besten Dank für Eure Erfahrungen und schönen Tag noch !@guenter45479 sagte:
Hallo liebe "Mit-Geschädigte",
da ich leider keine Zeit und Musse habe, die bisherigen 257 Seiten durchzulesen *ächz*, vorab schon mal SORRY falls die Frage hier schon öfter fiel.

Wir hatten kurz vor der Insolvenz bei Air Marin 12 Tage Rhodos für Mai 2020 gebucht, die Anzahlung war - Gott sei Dank - noch nicht abgebucht, und wurde dies auch bis heute noch nicht.
Ich habe nun mehrfach Air Marin aufgefordert, mir meine kostenlose Stornierung zu betätigen, was die natürlich nicht gemacht haben.
Ich habe mich einfach mal darauf berufen, dass lt. Vertrag binnen 1 Woche die Anzahlung abgebucht werden sollte. Nach 3 Wochen nun ist das nicht passiert, und daher haben die doch den Vertrag nicht erfüllt oder ?
Hat da schon jemand Erfahrungswerte ? Wir würden nun natürlich gerne bei einem anderen Veranstalter buchen, Rechtschutzversicherung haben wir leider keine.
Besten Dank für Eure Erfahrungen und schönen Tag noch !Aktuell kann keiner also Reisebüro oder HC auf irgendwelche Buchungen zugreifen, also sind aktuell keine Stornierungen oder auch änderungen einer Reise möglich.
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@Sophia2019
Eine Optionsbuchung wird Dir nur weiterhelfen, wenn in den nächsten Tagen die Reisverträge nach 1.11.2019 storniert werden sollten.
Wir schon empfohlen solltest Du eine stornierbare Buchung vornehmen, beim Hotel oder einem Portal. Diese könntest Du dann kostenfrei sotrnieren falls Deine ursprünglich gebuchte Reise stattfindet. Findet sie nicht statt, kannst Du die Neubuchung nutzen, oder alternativ bei einem anderen RV buchen und wiederrum die stornierbare Buchung stornieren. Die wird vermutlich teurer sein als Angebote über Reiseveranstalter. -
@guenter45479 sagte:
Hallo liebe "Mit-Geschädigte",
da ich leider keine Zeit und Musse habe, die bisherigen 257 Seiten durchzulesen *ächz*, vorab schon mal SORRY falls die Frage hier schon öfter fiel.

Wir hatten kurz vor der Insolvenz bei Air Marin 12 Tage Rhodos für Mai 2020 gebucht, die Anzahlung war - Gott sei Dank - noch nicht abgebucht, und wurde dies auch bis heute noch nicht.
Ich habe nun mehrfach Air Marin aufgefordert, mir meine kostenlose Stornierung zu betätigen, was die natürlich nicht gemacht haben.
Ich habe mich einfach mal darauf berufen, dass lt. Vertrag binnen 1 Woche die Anzahlung abgebucht werden sollte. Nach 3 Wochen nun ist das nicht passiert, und daher haben die doch den Vertrag nicht erfüllt oder ?
Hat da schon jemand Erfahrungswerte ? Wir würden nun natürlich gerne bei einem anderen Veranstalter buchen, Rechtschutzversicherung haben wir leider keine.
Besten Dank für Eure Erfahrungen und schönen Tag noch !Aktuell kann keiner also Reisebüro oder HC auf irgendwelche Buchungen zugreifen, also sind aktuell keine Stornierungen oder auch änderungen einer Reise möglich.
@sd1974 sagte:
Aktuell kann keiner also Reisebüro oder HC auf irgendwelche Buchungen zugreifen, also sind aktuell keine Stornierungen oder auch änderungen einer Reise möglich.
Danke für deine Antwort.
Schon klar.....ich dachte ich könnte hier "auf dem Schleichweg" etwas erreichen.
Blöd nur, wenn dann mal alle Stornierungen auf einem Schlag bestätigt werden, geht der Run auf die wenigen Restplätze los. -
Achtung den Text habe ich vom Bild abgeschrieben. Falls Fehler drin sein sollten :=)
Thomas Cook hat gestern die Reisebüros mit dem folgenden Schreiben in Kenntnis gesetzt:
Liebe Vertriebspartner,
liebe Reisebürokolleginnen und -kollegen,in den vergangen Tagen erreichten Sie unzählige Meldungen, Presseartikel und Updates zur Situation von Thomas Cook und den TC Veranstaltermarken sowie viele Meinungen und Spekulationen. Nahezu stündlich gibt es neue Berichte. Wir verstehen, dass Sie alle mit dieser Situation unzufrieden sind. Wir bitten Sie und unsere gemeinsame Kunden dafür von Herzen um Entschuldigung.
Wir alle hier bei Thomas Cook Deutschland sind ebenfalls von den Ereignissen überrollt worden und arbeiten gemeinsam mit den vorläufigen Insolvenzverwaltern von hww und der Zurich Insurance mit Hochdruck an einer Klärung der offenen Fragen.
Es ist uns schmerzlich bewusst, dass es für Sie und unsere gemeinsame Kunden gerade für die Abreisen ab dem 01.11.2019 sehr drängt und das es zu den Themen Stornierung von Reiseaufträgen, Reisegutscheine, sowie der Möglichkeit, Linienflüge antreten zu können, noch einige zu klärende Fragen gibt. Diese Themen sind aus versicherungstechnischer und rechtlicher Sicht leider sehr komplex, das ist der ehrliche Hintergrund für die verzögerte Kommunikation.
Wir sind aber mit der hww und Zurich Insurance in den letzten Abstimmungen und hoffen, im Laufe der nächsten Tage sukzessive auch dazu Klarheit schaffen zu können. Wir alle bei Thomas Cook setzen uns mit voller Kraft für den Fortbestand unseres Unternehmens ein. Unser komplettes Vertriebsteam ist auch in schweren Zeiten für Sie da und unter den gewohnten E-Mailadressen und Telefonnummern erreichbar.
Viele von Ihnen sind hier ja auch in regelmäßigen Austausch. Wir bedanken und bei Ihnen allen, die uns während der vergangenen Tage Mut zugesprochen habend und uns trotz der eigenen Mehrarbeit und der schwierigen Kundengespräche Mitgefühl und Solidarität entgegen gebracht haben. Wir schätzen und sehr glücklich, ein Teil dieser großartigen landesweiten Touristik-Familie zu sein, und dass uns so viele Kolleginnen und Kollegen im herzen begleiten und die Daumen halten.
Herzlichen Dank und viele Grüße aus Oberursel
Ihr Thomas Cook Team
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@sophia2019 sagte:
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Warum darf man aktuell nicht stornieren trotz Insolvenz?Sorry für meine blöden Fragen aber verstehen tue ich das einfach nicht.
Weil dort aktuell nicht Neckermann (Öger, Bucher ...) das Sagen hat, sondern ein vorläufiger Insolvenzverwalter, dem die Befindlichkeiten der Reisewilligen am Allerwertesten vorbei gehen. Dem geht es einzig darum, die Gläubiger bestmöglich zu bedienen. Sollte da zufällig die Durchführung der Reisen (vermeintlich) sachdienlich erscheinen wird es die Reisen geben, sofern die Plätze im Flieger und /oder Hotel zwischenzeitlich nicht anderweitig vergeben worden sind. Inwieweit dort tatsächlich, die bereits hier mehrfach angesprochenen, Stornierungen durch TC eine Rolle spielen werden ist wohl für einen Außenstehenden nicht hinreichend sicher zu prophezeien.
Hier sitzen ja viele hinsichtlich der Reisetermine ab 1.11 auf glühenden Kohlen, ich auch.
Folglich schmiede ich seit dem 24.9. an einem Plan B. Am liebsten würde ich natürlich im Fall der endgültigen Absage die gleiche Reise neu buchen. Hotel ist nicht das Problem, geht mit kurzfristiger Storno, ist freilich deutlich teurer als über RV (und nein, es gibt keinen Rabatt für Insolvenzgeschädigte). Kritisch sind die Plätze im Flieger (ausgebucht*), und ich werfe mal hinsichtlich der Flüge ein weiteres Szenario in den Raum, vielleicht hilft es jemand, vielleicht kann jemand für mich was beisteuern: Pauschal gebucht (Abreise im Dezember 2019), Flug mit Condor. Im Rahmen der Reiseanmeldung Sitzplätze in PEC bzw. Business aufpreispflichtig gebucht, daher auch eine PNR erhalten. Preisfrage: Was passiert mit den reservierten Plätzen im Fall einer Stornierung durch TC, kann ich die für mich selbst und eine "neue" Reise sichern (am 6.10. konnte ich bei Condor noch unsere Plätze sehen, seither habe ich nicht nachgeschaut und jetzt kann ich auch nicht nachgucken)? Condor hat auf meine erstmalige Nachfrage nach 5 Tagen mit einem süßen Textbaustein (Preise auf unserer Website ...) geantwortet. Meine zweite (Nach-)Frage ist seit 3 Tagen unterwegs. Mein Reisebüro, dass ich aus eben solchen Gründen supporte, hat mit "Condor" gesprochen =>angeblich kann ein Storno unserer Sitzplätze nur unter unserer Mitwirkung erfolgen. Daran glaub ich zwar erst, wenn ich es -im Fall einer Stornierung unserer Reise- erlebt habe, doch es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer.
*wohl noch inklusive der potentiellen Pauschalreisenden von Neckermann und Co
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Hier sitzen ja viele hinsichtlich der Reisetermine ab 1.11 auf glühenden Kohlen, ich auch.
Folglich schmiede ich seit dem 24.9. an einem Plan B. Am liebsten würde ich natürlich im Fall der endgültigen Absage die gleiche Reise neu buchen. Hotel ist nicht das Problem, geht mit kurzfristiger Storno, ist freilich deutlich teurer als über RV (und nein, es gibt keinen Rabatt für Insolvenzgeschädigte). Kritisch sind die Plätze im Flieger (ausgebucht*), und ich werfe mal hinsichtlich der Flüge ein weiteres Szenario in den Raum, vielleicht hilft es jemand, vielleicht kann jemand für mich was beisteuern: Pauschal gebucht (Abreise im Dezember 2019), Flug mit Condor. Im Rahmen der Reiseanmeldung Sitzplätze in PEC bzw. Business aufpreispflichtig gebucht, daher auch eine PNR erhalten. Preisfrage: Was passiert mit den reservierten Plätzen im Fall einer Stornierung durch TC, kann ich die für mich selbst und eine "neue" Reise sichern (am 6.10. konnte ich bei Condor noch unsere Plätze sehen, seither habe ich nicht nachgeschaut und jetzt kann ich auch nicht nachgucken)? Condor hat auf meine erstmalige Nachfrage nach 5 Tagen mit einem süßen Textbaustein (Preise auf unserer Website ...) geantwortet. Meine zweite (Nach-)Frage ist seit 3 Tagen unterwegs. Mein Reisebüro, dass ich aus eben solchen Gründen supporte, hat mit "Condor" gesprochen =>angeblich kann ein Storno unserer Sitzplätze nur unter unserer Mitwirkung erfolgen. Daran glaub ich zwar erst, wenn ich es -im Fall einer Stornierung unserer Reise- erlebt habe, doch es ist ein kleiner Hoffnungsschimmer.
*wohl noch inklusive der potentiellen Pauschalreisenden von Neckermann und Co
@towi1802
Wir hatten bei Air Marin gebucht und am nächsten Tag die Sitzplätze bei Condor.
Nach der Insolvenz haben wir unsere Sitzplätze wieder storniert (unabhängig was nun mit der Pauschalreise passiert).
Kurze Zeit später kam die Bestätigung von Condor und das Geld wurde zeitnah rückerstattet.
Ist zwar anders als in Deinem Fall.....aber zumindest das hat funktioniert. -
@towi1802
Wir hatten bei Air Marin gebucht und am nächsten Tag die Sitzplätze bei Condor.
Nach der Insolvenz haben wir unsere Sitzplätze wieder storniert (unabhängig was nun mit der Pauschalreise passiert).
Kurze Zeit später kam die Bestätigung von Condor und das Geld wurde zeitnah rückerstattet.
Ist zwar anders als in Deinem Fall.....aber zumindest das hat funktioniert.@guenter45479 sagte:
@towi1802
Wir hatten bei Air Marin gebucht und am nächsten Tag die Sitzplätze bei Condor.
Nach der Insolvenz haben wir unsere Sitzplätze wieder storniert (unabhängig was nun mit der Pauschalreise passiert).
Kurze Zeit später kam die Bestätigung von Condor und das Geld wurde zeitnah rückerstattet.
Ist zwar anders als in Deinem Fall.....aber zumindest das hat funktioniert.Ich will ja die Sitzplätze und insbesondere die Buchungsklassen behalten und mein Aufpreis ist im Preis der Pauschalreise (Die dennoch wohl aus reinen Bausteinen für uns zusammengebastelt wurde) enthalten.
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Ich denke so wie Hanseat0915. Habe bei Öger gebucht, Reisebeginn 01.11.19, vier Wochen Türkei, und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hotelier sich auf unser Ankunft freut, da der Veranstalter die Kosten für Aufenthalt und Transfer bereits bezahlt hat. Die Gefahr, am Airport zu stehen und nichts geht mehr, ist real.
Fazit-selbst wenn der Konkursverwalter die Reisen ab dem 01.11.19 freigenben sollte, ist Vorsicht angebracht. -
Ich denke so wie Hanseat0915. Habe bei Öger gebucht, Reisebeginn 01.11.19, vier Wochen Türkei, und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hotelier sich auf unser Ankunft freut, da der Veranstalter die Kosten für Aufenthalt und Transfer bereits bezahlt hat. Die Gefahr, am Airport zu stehen und nichts geht mehr, ist real.
Fazit-selbst wenn der Konkursverwalter die Reisen ab dem 01.11.19 freigenben sollte, ist Vorsicht angebracht. -
@mucmuli sagte:
Das tut mir sehr leid.
Naja, müssen jetzt eben das Beste draus machen. Hatten auch erst spekuliert, evtl. die Flüge zu nutzen. Haben das aber wegen der ganzen Unsicherheit (zum Glück) verworfen. Nun geht es nächste Woche für 12 tage alternativ nach Rhodos. Unsere geplante (und voll bezahlte) Bali-Reise wird dann auf nächstes jahr verschoben.
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Hier anbei nochmal ein Link aus dem Handelsblatt zum Thema Staatshaftung auch aus früheren Verfahren
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@towi1802 sagte:
Weil dort aktuell nicht Neckermann (Öger, Bucher ...) das Sagen hat, sondern ein vorläufiger Insolvenzverwalter, dem die Befindlichkeiten der Reisewilligen am Allerwertesten vorbei gehen. Dem geht es einzig darum, die Gläubiger bestmöglich zu bedienen. Sollte da zufällig die Durchführung der Reisen (vermeintlich) sachdienlich erscheinen wird es die Reisen geben, sofern die Plätze im Flieger und /oder Hotel zwischenzeitlich nicht anderweitig vergeben worden sind. Inwieweit dort tatsächlich, die bereits hier mehrfach angesprochenen, Stornierungen durch TC eine Rolle spielen werden ist wohl für einen Außenstehenden nicht hinreichend sicher zu prophezeien.
Darauf habe ich eine Antwort von einem Rechtsanwalt bekommen.
Die Stornierung (Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden) kann der Insolvenzverwalter nicht verhindern. Nur weil das Systemseitig nicht möglich ist, heißt das nicht, dass der Kunde dies nicht tun kann. Dazu einfach ein Einschreiben oder Fax (wegen der Nachweisbarkeit) an den VA schicken und kündigten. Dann fallen jedoch die Stornierungspauschalen gemäß AGB an.Eine Umbuchung (Änderung des Reisevertrages) ist immer abhängig von der Zustimmung des Reiseveranstalters. Im Normalfall wird er diese immer erklären, aber aktuell wird diese nicht erteilt (was der Veranstalter aus rechtlicher Sicht darf).
Aktuell ist nur das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Dieses dient dazu, festzustellen ob überhaupt eine Zahlungsunfähigkeit bei TOC vorliegt.
Es gibt aber keine Frist, bis wann über die Fortführung des Geschäfts beschlossen werden muss. Natürlich ist dies für die Kunden ungemütlich, aber das Ziel des Insolvenzverfahrens ist grundsätzlich immer noch die Fortführung des Geschäftsbetriebes und wenn ab dem 1.11. der Geschäftsbetrieb weiter läuft (ich gehe eher nicht davon aus) haben die Kunden eine Reise. Letzten Endes ist dies aber, wie bei jedem Geschäft auch, das (Insolvenz-)Risiko was man als Kunde eingeht wenn man einen Vertrag schließt der erst Wochen oder Monate später erfüllt werden soll. Letzten Endes trägt auch jeder Arbeitnehmer das Insolvenzrisiko hinsichtlich seines Arbeitgebers.@50dagmar sagte:
Darauf habe ich eine Antwort von einem Rechtsanwalt bekommen.
Die Stornierung (Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden) kann der Insolvenzverwalter nicht verhindern. Nur weil das Systemseitig nicht möglich ist, heißt das nicht, dass der Kunde dies nicht tun kann. Dazu einfach ein Einschreiben oder Fax (wegen der Nachweisbarkeit) an den VA schicken und kündigten. Dann fallen jedoch die Stornierungspauschalen gemäß AGB an.Genau das hatte ich bereits im ersten Teil dieses Thread erklärt.
Ich denke jedoch, dass es genau um die Gebühren geht, die Betroffene hier eben vermeiden wollen.
Viele haben jetzt schon erhebliche Kosten auf sich nehmen müssen, müssen für eine neue Buchung nochmal in die Sparsocke greifen und sollen dann auch noch Stornogebühren hinnehmen, weil sie sonst womöglich auf 2 Reisen sitzen?
Ergo ist das Problem nicht die einseitige Kündigung durch den Reisenden sondern die ihm daraus möglicherweise erwachsenden Kosten. -
Hallo,
wollte auch mal ein kleinen Zwischenstand geben.
Malediven Reise direkt über ThomasCook Signature ab 09.11. geplant / gebucht.
3 Tage nach Bekanntgabe der Insolvenz wurde das Hotel storniert.
7 Tage nach Bekanntgabe wurden mir alle gebuchte Tauchpakete und Ausflüge wieder gutgeschrieben.
Gestern 07.10. wurden die Flüge bei AirFrance storniert. Alle "Flug Upgrades" die ich seperat gekauft hatte wurden heute wieder gut geschrieben.Jetzt steht nur die offizielle Stornierung aus und wieviel (wenn überhaupt) wir von unseren 4500€ Anzahlung wieder bekommen.
Was mich am meisten ärgert (nach dem Verlust der Reise (die mir extrem wichtig war) und des Geldes) ist die Informationspolitik. Seit dem 02.10. keine Aktualisierung (Neuigkeiten) auf den HC Seite. Im Internet überschlagen sich die "wissenden" News mit Spekulationen und nervigen Clickbaits. Jedes Tag wird mit Sicherheit irgendetwas vom IV entschieden, warum wird sowas nicht öffentlich gemacht.
Mit der Hoffnung auf baldige neue und relevante News harre ich erst einmal weiter aus....
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Hallo
Auch wir wollten am 27.10 auf die Malediven. Unsere Flüge bei Qatar sind noch nicht storniert. Ich habe eben mit Mastercard telefoniert und die Auskunft erhalten das auf der Seite Sparkassen-Kreditkarten.de ein Infoblatt und der Antrag fürs chargeback hinterlegt sind. -
@50dagmar sagte:
Darauf habe ich eine Antwort von einem Rechtsanwalt bekommen.
Die Stornierung (Kündigung des Reisevertrages durch den Kunden) kann der Insolvenzverwalter nicht verhindern. Nur weil das Systemseitig nicht möglich ist, heißt das nicht, dass der Kunde dies nicht tun kann. Dazu einfach ein Einschreiben oder Fax (wegen der Nachweisbarkeit) an den VA schicken und kündigten. Dann fallen jedoch die Stornierungspauschalen gemäß AGB an.Genau das hatte ich bereits im ersten Teil dieses Thread erklärt.
Ich denke jedoch, dass es genau um die Gebühren geht, die Betroffene hier eben vermeiden wollen.
Viele haben jetzt schon erhebliche Kosten auf sich nehmen müssen, müssen für eine neue Buchung nochmal in die Sparsocke greifen und sollen dann auch noch Stornogebühren hinnehmen, weil sie sonst womöglich auf 2 Reisen sitzen?
Ergo ist das Problem nicht die einseitige Kündigung durch den Reisenden sondern die ihm daraus möglicherweise erwachsenden Kosten.@vonschmeling sagte:
Genau das hatte ich bereits im ersten Teil dieses Thread erklärt.
Ich denke jedoch, dass es genau um die Gebühren geht, die Betroffene hier eben vermeiden wollen.
Viele haben jetzt schon erhebliche Kosten auf sich nehmen müssen, müssen für eine neue Buchung nochmal in die Sparsocke greifen und sollen dann auch noch Stornogebühren hinnehmen, weil sie sonst womöglich auf 2 Reisen sitzen?
Ergo ist das Problem nicht die einseitige Kündigung durch den Reisenden sondern die ihm daraus möglicherweise erwachsenden Kosten.Und warum wird offiziell kommuniziert das ein stornieren NICHT möglich ist? Die 1200 Euro Anzahlung habe ich so und so abgeschrieben.
Meine Sotrnierung ist bis heute nicht bearbeitet worden. Obwohl ich diese VOR der Insolvenz am Montag einegreicht habe... Des Weiteren habe ich über HolidayCheck gebucht. Diese sind mein Ansprechpartner und müssen die Stornierung entgennehmen. Aber auch diese habe gesagt es sei nicht möglich!
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@guenter45479 sagte:
@towi1802
Wir hatten bei Air Marin gebucht und am nächsten Tag die Sitzplätze bei Condor.
Nach der Insolvenz haben wir unsere Sitzplätze wieder storniert (unabhängig was nun mit der Pauschalreise passiert).
Kurze Zeit später kam die Bestätigung von Condor und das Geld wurde zeitnah rückerstattet.
Ist zwar anders als in Deinem Fall.....aber zumindest das hat funktioniert.Ich will ja die Sitzplätze und insbesondere die Buchungsklassen behalten und mein Aufpreis ist im Preis der Pauschalreise (Die dennoch wohl aus reinen Bausteinen für uns zusammengebastelt wurde) enthalten.
@towi1802 sagte:
Ich will ja die Sitzplätze und insbesondere die Buchungsklassen behalten und mein Aufpreis ist im Preis der Pauschalreise (Die dennoch wohl aus reinen Bausteinen für uns zusammengebastelt wurde) enthalten.
Hallo, wir hatten bei Bucher Reisen unseren Urlaub ( Hotel & Flug mit Condor) gebucht, leider habe ich unsere Sitzplatzreservierung bei Condor über den Travelguide von Bucher gemacht und den Aufpreis für die Sitzplätze mit der Anzahlung & Restzahlung an Bucher geleistet. Eine Stornierung der Reservierung ist daher laut Condor nicht möglich, eine Umbuchung auf eine neue Buchung auch nicht und eine Auszahlung auch nicht, da sie von Bucher kein Geld bekommen haben...
Wir haben mittlerweile neu gebucht, gleicher Flug 21.10.19! nur dieses Mal ohne Sitzplätze. Ich habe eben nochmal nachgeschaut, wir sind auf diesem Flug noch doppelt gebucht!!! Einmal mit Reservierung über Bucher, die eigentlich storniert werden sollte und einmal ohne mit anderem Veranstalter... Ich kann auf beide Buchungen zugreifen, aber die Sitzplätze bei Bucher lassen sich nicht entfernen oder auf die andere Buchung übertragen! Und wenn ich über die andere Buchung eine Reservierung machen möchte, werden mir diese Plätze immer noch als belegt angezeigt!!!Es wäre also möglich, dass Deine Reservierung auch noch im System ist und deshalb ausgebucht angezeigt wird?!?!?
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@vonschmeling sagte:
Genau das hatte ich bereits im ersten Teil dieses Thread erklärt.
Ich denke jedoch, dass es genau um die Gebühren geht, die Betroffene hier eben vermeiden wollen.
Viele haben jetzt schon erhebliche Kosten auf sich nehmen müssen, müssen für eine neue Buchung nochmal in die Sparsocke greifen und sollen dann auch noch Stornogebühren hinnehmen, weil sie sonst womöglich auf 2 Reisen sitzen?
Ergo ist das Problem nicht die einseitige Kündigung durch den Reisenden sondern die ihm daraus möglicherweise erwachsenden Kosten.Und warum wird offiziell kommuniziert das ein stornieren NICHT möglich ist? Die 1200 Euro Anzahlung habe ich so und so abgeschrieben.
Meine Sotrnierung ist bis heute nicht bearbeitet worden. Obwohl ich diese VOR der Insolvenz am Montag einegreicht habe... Des Weiteren habe ich über HolidayCheck gebucht. Diese sind mein Ansprechpartner und müssen die Stornierung entgennehmen. Aber auch diese habe gesagt es sei nicht möglich!
@sense82 sagte:
Des Weiteren habe ich über HolidayCheck gebucht. Diese sind mein Ansprechpartner und müssen die Stornierung entgennehmen. Aber auch diese habe gesagt es sei nicht möglich!
Ist sie dem Grunde nach auch nicht, da der Veranstalter seine Zustimmung erteilen muss.
Genau das tut er (bzw. sein Handlungsbevollmächtigter) eben gerade nicht.
Du kannst eine Willenserklärung abgeben, dabei bleibt es aber bis auf weiteres.
Wird die Kündigung akzeptiert (obwohl an der Durchführung der Reise festgehalten wird) kann dich der Veranstalter auf Stornierungsgebühren in Anspruch nehmen (gem. vereinbarter Staffelung).
Dass deine Anzahlung dann auch noch "weg" ist ist ein vollkommen anderer Sachverhalt. -
Hallo
Auch wir wollten am 27.10 auf die Malediven. Unsere Flüge bei Qatar sind noch nicht storniert. Ich habe eben mit Mastercard telefoniert und die Auskunft erhalten das auf der Seite Sparkassen-Kreditkarten.de ein Infoblatt und der Antrag fürs chargeback hinterlegt sind.@mungo sagte:
Hallo
Auch wir wollten am 27.10 auf die Malediven. Unsere Flüge bei Qatar sind noch nicht storniert. Ich habe eben mit Mastercard telefoniert und die Auskunft erhalten das auf der Seite Sparkassen-Kreditkarten.de ein Infoblatt und der Antrag fürs chargeback hinterlegt sind.Hallo, haben Sie schonmal mit Qatar telefoniert? Ich war eigentlich recht zuversichtlich was den Flug am 27.10. auf die Malediven angeht aber nachdem ich jetzt lesen musste, dass bei dem ein oder anderen der Flug in den letzten Stunden storniert wurde, fang ich wieder etwas an zu zappeln.
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@sense82 sagte:
Des Weiteren habe ich über HolidayCheck gebucht. Diese sind mein Ansprechpartner und müssen die Stornierung entgennehmen. Aber auch diese habe gesagt es sei nicht möglich!
Ist sie dem Grunde nach auch nicht, da der Veranstalter seine Zustimmung erteilen muss.
Genau das tut er (bzw. sein Handlungsbevollmächtigter) eben gerade nicht.
Du kannst eine Willenserklärung abgeben, dabei bleibt es aber bis auf weiteres.
Wird die Kündigung akzeptiert (obwohl an der Durchführung der Reise festgehalten wird) kann dich der Veranstalter auf Stornierungsgebühren in Anspruch nehmen (gem. vereinbarter Staffelung).
Dass deine Anzahlung dann auch noch "weg" ist ist ein vollkommen anderer Sachverhalt.@vonschmeling sagte:
Ist sie dem Grunde nach auch nicht, da der Veranstalter seine Zustimmung erteilen muss.
Genau das tut er (bzw. sein Handlungsbevollmächtigter) eben gerade nicht.
Du kannst eine Willenserklärung abgeben, dabei bleibt es aber bis auf weiteres.
Wird die Kündigung akzeptiert (obwohl an der Durchführung der Reise festgehalten wird) kann dich der Veranstalter auf Stornierungsgebühren in Anspruch nehmen (gem. vereinbarter Staffelung).
Dass deine Anzahlung dann auch noch "weg" ist ist ein vollkommen anderer Sachverhalt.Der Veranstalter war an dem Montag nicht handlungsunfähgig. Eine Notgeschäftsführung hat gar nichts mit handlungsunfähig zu tun...
Die Stornogebühr wäre meine Anzahlung. 20% des Reisepreises. Und da ich 30 Tage vorher storniert habe kann es auch nachträglich nicht mehr werden. Und trotzdem wurde sie bisher von keiner Seite bestätigt.