Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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@karlmeier sagte:
Man muss auch sehen, wer durch diese Gutschein Regelung hauptsächlich getroffen wird. Da Deutschland am meisten Geld für das Reisen ausgibt, wird es wohl auch die Deutschen treffen. Vielleicht noch die Niederländer, alles andere ist eher überschaubar.
Hast du dazu auch eine Quelle?
Ich muss zugeben, dass ich gewisse Zweifel daran habe...
@flaggde sagte:
@karlmeier
Hast du dazu auch eine Quelle?(Kurz OT) Bin zwar nicht karlmeier, aber (von 2017).... - Ranking - Diese Europäer geben am meisten Geld für den Urlaub aus
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... die Niederländern bedienen sich bereits der Gutscheine ...
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Traue keiner Statistik
Wir stehen absolut gesehen an 3 Stelle weltweit. Alles andere würde doch kein Sinn ergeben. Die paar Luxemburger sind völlig uninteressant
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Die Niederländer sind aber auch besser gegen RV-Insolvenz gesichert..Nicht nur dieses 110 Millionen.
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@Karlmeier
Hier geht es um die Länder der EU. Und da fehlen auf deiner verlinkten Seite so einige.Und stimmt. Trau keiner Statistik. Auch nicht deiner hier verlinkten.

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Die Niederländer sind aber auch besser gegen RV-Insolvenz gesichert..Nicht nur dieses 110 Millionen.
@mavonalain1957 sagte:
Die Niederländer sind aber auch besser gegen RV-Insolvenz gesichert..Nicht nur dieses 110 Millionen.
Das ist der springende Punkt !
Wenn man eine für beide Seiten gerechte Lösung anbietet, wäre die Akzeptanz zu Gutscheinen wahrscheinlich größer.
Die RV haben schon Milliardenhilfe bekommen, können zudem Ihre Mitarbeiter auf Staatskosten in Kurzarbeit schicken, sollen jetzt auch noch mit Gutscheinaktionen auf Kundenkosten beglückt werden und werden vermutlich nächstes Jahr erneut nach dem Staat rufen, wenn sie merken, dass sie die Gutscheine gar nicht einlösen können.
Wenn man doch weiß, dass man in Brüssel an einer Lösung arbeitet weiß ich nicht, warum man sich in Berlin darum bemüht.
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Der Rest der Europäer ist unbedeutend. Die 100.000 Luxemburger interessieren in der Statistik nicht. Ebenso Österreich oder SLowenien. Die östlichen Länder wie Polen etc. haben einfach noch nicht das Einkommen. 'Und der Club Med muss auch nicht wirklich in den Urlaub fahren.
Die Verlinkung ist schon sinnvoll. Erst die Deutschen, dann die Briten und dann mit Abstand die Franzosen. Wir sind das Land, welches am meisten Geld für Urlaub in Europa ausgibt. Von daher werden es wohl auch die Deutschen sein, die den Spaß wieder finanzieren dürfen. -
@mavonalain1957 sagte:
Die Niederländer sind aber auch besser gegen RV-Insolvenz gesichert..Nicht nur dieses 110 Millionen.
Das ist der springende Punkt !
Wenn man eine für beide Seiten gerechte Lösung anbietet, wäre die Akzeptanz zu Gutscheinen wahrscheinlich größer.
Die RV haben schon Milliardenhilfe bekommen, können zudem Ihre Mitarbeiter auf Staatskosten in Kurzarbeit schicken, sollen jetzt auch noch mit Gutscheinaktionen auf Kundenkosten beglückt werden und werden vermutlich nächstes Jahr erneut nach dem Staat rufen, wenn sie merken, dass sie die Gutscheine gar nicht einlösen können.
Wenn man doch weiß, dass man in Brüssel an einer Lösung arbeitet weiß ich nicht, warum man sich in Berlin darum bemüht.
Dieser Beitrag wurde gelöscht! -
So. Gestern sollte es eigentlich losgehen. Aber bis heute kam weder eine am 19./20.03. mehrfach für "in Kürze" angekündigte Stornierungsmail, noch wurde bis heute das Geld zurückerstattet. Anbieter: Ltur.
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Also meine SGR Versicherungsschein scheint bis 12,500 € pro Verbraucher abgesichert zu sein.
Ich kann aber nicht sagen, ob es noch ein weiteres Limit gibt. Scheint auf dem ersten Blick besser zu sein, als die Deutsche Lösung.
Aber ganz sicher bin ich da nicht. -
Ich fand jetzt keinen passenderen thread.
Wollte nur mal lobend berichten, dass ich heute bei HC (Veranstalter TUI) problemlos auf Dezember umgebucht habe.
Kurze Wartezeit, kompetente, ungestresst klingende Mitarbeiter und in 5 Minuten war alles erledigt.
Man bedankte sich noch, dass ich umbuche statt zu stornieren.
Umbuchungsgebühren fallen für Reisen im Mai nicht an, selbst meine Anzahlung blieb so stehen, obwohl die neue Buchung teurer ist.Muss man auch mal erwähnen, dass da hinter den Kulisssen viele Leute einen wirklich guten, derzeit nicht beneidenswerten Job machen.
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Ich fand jetzt keinen passenderen thread.
Wollte nur mal lobend berichten, dass ich heute bei HC (Veranstalter TUI) problemlos auf Dezember umgebucht habe.
Kurze Wartezeit, kompetente, ungestresst klingende Mitarbeiter und in 5 Minuten war alles erledigt.
Man bedankte sich noch, dass ich umbuche statt zu stornieren.
Umbuchungsgebühren fallen für Reisen im Mai nicht an, selbst meine Anzahlung blieb so stehen, obwohl die neue Buchung teurer ist.Muss man auch mal erwähnen, dass da hinter den Kulisssen viele Leute einen wirklich guten, derzeit nicht beneidenswerten Job machen.
sehr gut HC auf jeden Fall , schnell, super freundlich ... halt wie immer , .... nur kann halt nicht jeder so über die Urlaubstage ohne Absprache jetzt schon verfügen und umbuchen , im Rentenalter mag das gehen , wir in unserer Familie müssen uns da schon strukturieren .... nicht einfach, noch dazu, wenn z.B. Weihnachten / Silvester auch gebucht ist
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@mavonalain1957 sagte:
Die Niederländer sind aber auch besser gegen RV-Insolvenz gesichert..Nicht nur dieses 110 Millionen.
Das ist der springende Punkt !
Wenn man eine für beide Seiten gerechte Lösung anbietet, wäre die Akzeptanz zu Gutscheinen wahrscheinlich größer.
Die RV haben schon Milliardenhilfe bekommen, können zudem Ihre Mitarbeiter auf Staatskosten in Kurzarbeit schicken, sollen jetzt auch noch mit Gutscheinaktionen auf Kundenkosten beglückt werden und werden vermutlich nächstes Jahr erneut nach dem Staat rufen, wenn sie merken, dass sie die Gutscheine gar nicht einlösen können.
Wenn man doch weiß, dass man in Brüssel an einer Lösung arbeitet weiß ich nicht, warum man sich in Berlin darum bemüht.
@holly-man sagte:
Das ist der springende Punkt !
Ja - insofern als man das schon längst hätte beheben müssen und es jetzt beheben muss um die Gutscheingeschichte überhaupt nur auf die Schiene zu bekommen.
Das stand aber nie im Zweifel, wenn die Methode abgenickt werden soll muss sie wasserdicht sein.
Zu diesem Ergebnis kommt auch ein Gutachten unter Mitwirkung des renommierten Prof.Dr. Vogel:
Die Kanzlei ... zu dem Schluss, dass der Bund in der Pflicht sei, die Gutscheine abzusichern. Der Grund dafür: Deutschland hat in der Insolvenzsicherung bislang versäumt, die EU-Vorgaben umzusetzen.Im Übrigen bezweifle ich, dass die Bereitschaft zur Akzeptanz auf breiter Ebene nennenswert erhöht.
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@michiii66 sagte:
Hallo ,ich habe heute meine Gutschrift von Schauinsland erhalten
.Michiii
Was denn nun? Die Gutschrift nach deinem Widerspruch bei der Bank oder tatsächlich von Schlauinsand???
Sorry, aber zuweilen macht mich deine Form dich mitzuteilen völlig kirre ...
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sehr gut HC auf jeden Fall , schnell, super freundlich ... halt wie immer , .... nur kann halt nicht jeder so über die Urlaubstage ohne Absprache jetzt schon verfügen und umbuchen , im Rentenalter mag das gehen , wir in unserer Familie müssen uns da schon strukturieren .... nicht einfach, noch dazu, wenn z.B. Weihnachten / Silvester auch gebucht ist
@vik62 sagte:
nur kann halt nicht jeder so über die Urlaubstage ohne Absprache jetzt schon verfügen und umbuchen , im Rentenalter mag das gehen
Wir sind nicht im Rentenalter, aber haben den Jahresurlaub bereits eingetragen. Wegen Kurzarbeit darf auch bei uns kein Urlaub, der in dieser Zeit liegt, aus der Zeit hinaus verlegt werden, daher mussten wir auch in einen bereits genehmigten Breich ausweichen.
Natürlich geht das nicht in jedem Fall.
Aber Schluß mit OT
Ich wollte jetzt auch einfach nur aufzeigen, dass mitnichten alle im Regen stehen bleiben, kurz nach meiner freiwilligen Umbuchung kam auch von TUI eine Mail, dass man umbuchen kann.
Fühle mich von beiden Unternehmen sehr gut betreut, auch im problematischen Zeiten. -
@mavonalain1957 sagte:
Die Niederländer sind aber auch besser gegen RV-Insolvenz gesichert..Nicht nur dieses 110 Millionen.
Das ist der springende Punkt !
Wenn man eine für beide Seiten gerechte Lösung anbietet, wäre die Akzeptanz zu Gutscheinen wahrscheinlich größer.
Die RV haben schon Milliardenhilfe bekommen, können zudem Ihre Mitarbeiter auf Staatskosten in Kurzarbeit schicken, sollen jetzt auch noch mit Gutscheinaktionen auf Kundenkosten beglückt werden und werden vermutlich nächstes Jahr erneut nach dem Staat rufen, wenn sie merken, dass sie die Gutscheine gar nicht einlösen können.
Wenn man doch weiß, dass man in Brüssel an einer Lösung arbeitet weiß ich nicht, warum man sich in Berlin darum bemüht.
@holly-man sagte:
Die RV haben schon Milliardenhilfe bekommen,
Wie kommst Du denn auf das schmale Brett? TUI und FTI haben Finanzierungszusagen der KfW unter der Voraussetzung, dass die Hausbanken 20% der Haftung übernehmen (Quelle z.B. Handelsblatt). Da ist noch keine Liquidität geflossen und wird auch so schnell keine fließen. Des weiteren müssen natürlich vor Auszahlung auch die Gesellschafter bluten und die werden auch Zeit brauchen, um Ihre Beiträge zu mobilisieren. Deshalb kann ich nur wiederholen: Egal wir Ihr Euch auch aufregt, aktuell könnt Ihr dem nackten Mann (Reiseveranstalter) nicht in die Tasche greifen, das sind nun mal Realitäten, die zu akzeptieren sind, unabhängig von Recht haben und Recht bekommen.
Das hat auch nichts mit Missmanagement zu tun, die Lufthansa z.B. war ein hochliquides Unternehmen. Wenn man aber von heute auf morgen keine Einnahmen, sondern nur noch Ausgaben hat, dann ist auch die größte Liquidität in kürzester Zeit dahingeschmolzen.
Und der hier auch schon erfolgte Ruf nach einer Regulierung wie im Finanzsektor ist natürlich völlig daneben: Habt Ihr nur ansatzweise eine Vorstellung, wie teuer und aufwändig die Bankenregulierung ist? Auch wenn es der ein oder andere vielleicht nicht hören will, aber Reisen ist nicht systemrelevant! Da wird also niemand eine aufwändige Regulierung draufsetzen.
Und wie ich schon mal geschrieben haben: Wie der Kreditzweck z.B. der 1,8 Mrd. € für TUI bestimmt ist, weiß hier im Forum niemand, ich könnte mir aber gut vorstellen, dass eine Rückzahlung von Anzahlungen ausdrücklich nicht inkludiert ist und daher so vehement auf die Gutscheinlösung gedrängt wird...
Wenn alle auf Ihr Recht bestehen (Stichwort keine rückwirkende Gesetzesänderung) dann gibt es immer noch einen Ausweg: Schutzschirmverfahren für alle Reiseveranstalter. Der Insolvenzplan könnte dann z.B. die Alternativen Gutschein oder quotale Barauszahlung vorsehen, Staatshilfe könnte als Massekredit gewährt werden, in meinen Augen ohnehin die sauberste Lösung, ich fürchte nur, so viele Insolvenzverwalter haben wir in Deutschland gar nicht, um die Verfahren alle abzuwickeln. Und wer meint, über die 3x110 Mio. € der Sicherungsscheine hinaus den Staat in Haftung nehmen zu können: Die EU Verordnung schließt das für eine Masseninsolvenz der Reisebranche ausdrücklich aus (entsprechende Quellenverweise hatte ich seinerzeit im TC Thread gepostet). Nur für TC allein hat man diese Karte -zugegebenermaßen entgegen meiner Erwartung- nicht gezogen, jetzt würde ich aber fest davon ausgehen.
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@Holly-man
Nachtrag zum Thema Absicherung:
Der zitierte EU Kommissar konstatiert ja nicht, dass der deutsche Vorschlag inakzeptabel sei, er verlautbart sich EU weit mit seiner Skepsis gegenüber der Gutscheinvariante.Bei all den unbelegten Mutmaßungen betreffend angeblich geflossener Zuschüsse möchte ich doch noch einmal daran erinnern, dass allein für die nächsten Wochen ein Volumen von 3,5 Milliarden Euro an Rückforderungen aus dem Quellmarkt Deutschland gerechnet wird.