Bearbeitungsgebühr, Servicegebühr--da kommt wohl was
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Im DER Thread wurde das Thema schon etwas detaillierter angesprochen -und vs hatte dort angeregt, das Thema auszulagern, weil es eben kein typisches DER Thema ist. Das versuchen wir jetzt und ziehen die zwei-- oder besser drei -Begriffe etwas auseinander.
Beratungsgebühr nennt sich eine Pauschale, die von Reisebüro(um die Ecke) angesetzt und verlangt wird.
Man will damit "Fremdbuchungen " vermeiden
Beispiel: Kunden lassen sich in einem Reisebüro um die Ecke - oder wie man das im Fachjargon nennt--"stationären Reisebüro"-- beraten.
Anschliessend --freundliche Verabschiedung-- und gebucht wird irgendwo anders. Egal ob bei einem Online Reisebüro oder der Konkurrenz um die Ecke.
Inzwischen verlangen immer mehr stationäre Reisebüros eine Beratungsgebühr, je nach geschätztem Aufwand - individuell festgelegt.Diese wird dann direkt bei der Beratung vom Kunden bezahlt-
Und wenn er dann seine Buchung im beratenden Reisebüro vornimmt, mit dieser "verrechnet".
Dem Kunden entstehen keine Mehrkosten- das Reisebüro hat seine Buchung aber....... keinen zusätzlichen ErtragSoweit -so gut.
Nun hat die Stornowelle durch Covid- die Ertragsstruktur vieler Reisebüros ziemlich zerstört.
Warum ist das so?
Wenn Reisen storniert werden, muss das Reisebüro die Provision von-- im Schnitt 10 % des Reisepreises-- an den Veranstalter zurückzahlen.
Und da sind die Veranstalter ausnahmsweise sehr schnell.
Das passiert bei allen stornierten Reisen, egal wann sie gebucht -- und vom wem sie storniert werden/oder wurden..
Die finanzielle Auswirkungen für die Reisebüro muss ich sicher nicht besonders erwähnen.
Wir werden leider hierzulande in 2020 ein massives Reisebürosterben erleben.So, nun kommt eine Bearbeitungs-oder Servicegebühr in's Spiel.
Diese wird nicht beim Beratungsgespräch erhoben, sondern nur angekündigt.
Unterschied:
Diese Gebühr ist nicht mehr verrechenbar, sondern wird zusätzlich zum Reisepreis erhoben.
Die TUI - die das Thema jetzt zuerst angefasst hat wird - als Vorreiter den Reisebüros die Möglichkeit bieten, eine zusätzliche Gebühr in der Gesamtrechnung für den Kunden einzubauen.
Die Rechnung beinhaltet somit den Reisepreis plus die Gebühr. Somit nicht klammheimlich eingebaut(rechtlich auch nicht möglich) , sondern offen ausgewiesen.
Da ca 80 % der Reisebüros mit TUI Direktinkasso arbeiten, passt das dann auch von der Darstellung, samt Abwicklung.Das sind dann für den Kunden echte Mehrkosten, denn eine Verrechnung der Servicegebühr mit dem Reisepreis findet nicht mehr statt.
Aber--- sie bleibt -auch bei einem Storno ---im stationären Reisebüro.
Die Höhe der Gebühr kann jedes Reisebüro/je nach Aufwand selbst bestimmen -- muss sie natürlich vorab mit dem Kunden abstimmen...
Noch ist das in dieser Form technisch nicht machbar,die TUI Group geht aber davon aus, dass es ab Jahresende möglich ist.
Natürlich wird die Konkurrenz nachziehen,die TUI zeigt sich jetzt nur als Vorreiter.Die andere Frage: Haben alle den Mut dazu-- oder sind am Ende die Online-Reisebüros die Gewinner?Eure Meinung dazu-- ? (Danke für alle sachlichen Kommentare)
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Im DER Thread wurde das Thema schon etwas detaillierter angesprochen -und vs hatte dort angeregt, das Thema auszulagern, weil es eben kein typisches DER Thema ist. Das versuchen wir jetzt und ziehen die zwei-- oder besser drei -Begriffe etwas auseinander.
Beratungsgebühr nennt sich eine Pauschale, die von Reisebüro(um die Ecke) angesetzt und verlangt wird.
Man will damit "Fremdbuchungen " vermeiden
Beispiel: Kunden lassen sich in einem Reisebüro um die Ecke - oder wie man das im Fachjargon nennt--"stationären Reisebüro"-- beraten.
Anschliessend --freundliche Verabschiedung-- und gebucht wird irgendwo anders. Egal ob bei einem Online Reisebüro oder der Konkurrenz um die Ecke.
Inzwischen verlangen immer mehr stationäre Reisebüros eine Beratungsgebühr, je nach geschätztem Aufwand - individuell festgelegt.Diese wird dann direkt bei der Beratung vom Kunden bezahlt-
Und wenn er dann seine Buchung im beratenden Reisebüro vornimmt, mit dieser "verrechnet".
Dem Kunden entstehen keine Mehrkosten- das Reisebüro hat seine Buchung aber....... keinen zusätzlichen ErtragSoweit -so gut.
Nun hat die Stornowelle durch Covid- die Ertragsstruktur vieler Reisebüros ziemlich zerstört.
Warum ist das so?
Wenn Reisen storniert werden, muss das Reisebüro die Provision von-- im Schnitt 10 % des Reisepreises-- an den Veranstalter zurückzahlen.
Und da sind die Veranstalter ausnahmsweise sehr schnell.
Das passiert bei allen stornierten Reisen, egal wann sie gebucht -- und vom wem sie storniert werden/oder wurden..
Die finanzielle Auswirkungen für die Reisebüro muss ich sicher nicht besonders erwähnen.
Wir werden leider hierzulande in 2020 ein massives Reisebürosterben erleben.So, nun kommt eine Bearbeitungs-oder Servicegebühr in's Spiel.
Diese wird nicht beim Beratungsgespräch erhoben, sondern nur angekündigt.
Unterschied:
Diese Gebühr ist nicht mehr verrechenbar, sondern wird zusätzlich zum Reisepreis erhoben.
Die TUI - die das Thema jetzt zuerst angefasst hat wird - als Vorreiter den Reisebüros die Möglichkeit bieten, eine zusätzliche Gebühr in der Gesamtrechnung für den Kunden einzubauen.
Die Rechnung beinhaltet somit den Reisepreis plus die Gebühr. Somit nicht klammheimlich eingebaut(rechtlich auch nicht möglich) , sondern offen ausgewiesen.
Da ca 80 % der Reisebüros mit TUI Direktinkasso arbeiten, passt das dann auch von der Darstellung, samt Abwicklung.Das sind dann für den Kunden echte Mehrkosten, denn eine Verrechnung der Servicegebühr mit dem Reisepreis findet nicht mehr statt.
Aber--- sie bleibt -auch bei einem Storno ---im stationären Reisebüro.
Die Höhe der Gebühr kann jedes Reisebüro/je nach Aufwand selbst bestimmen -- muss sie natürlich vorab mit dem Kunden abstimmen...
Noch ist das in dieser Form technisch nicht machbar,die TUI Group geht aber davon aus, dass es ab Jahresende möglich ist.
Natürlich wird die Konkurrenz nachziehen,die TUI zeigt sich jetzt nur als Vorreiter.Die andere Frage: Haben alle den Mut dazu-- oder sind am Ende die Online-Reisebüros die Gewinner?Eure Meinung dazu-- ? (Danke für alle sachlichen Kommentare)
Wenn ich das richtig verstehe, hat das Reisebüro dann im Normalfall - die Reise findet statt - neben der Provision die Bearbeitungsgebühr als zusätzlichen Ertrag.
LG
Sokrates
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So verstehe ich das auch.
Bekommt das Reisebüro die Provision -im Schnitt 10 % des Reisepreises- nicht doch, weil es die Buchung -für den RV- als Vermittler bearbeitet.
Warum sollte eine evtl. zusätzliche Bearbeitungs- oder Servicegebühr denn gerechtfertig sein ?...... oder sind am Ende die Online-Reisebüros die Gewinner?
....und wenn dann die Online-Reisebüros auch nachziehen !?

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Hmm ...die Frage ist gut, könnte aber falsch interpretiert werden- in Richtung mehr Ertrag als bislang.
Aber so ist das leider nicht.
Sofern das angewandt wird, ist es ...ja---ein zusätzlicher Ertrag ----der aber die ganzen fehlenden Buchungseingänge --zumindest momentan- nicht ansatzweise ersetzen kann.
Geh mal von fehlenden Buchung im Bereich von70 -90 % ggü denen des Vorjahr aus.
Das reicht nicht, um irgendwie über die Runden zu kommen.
Ich höre nur davon, dass vermehrt Reisebüro-Agenturverträge an Veranstalter zurückgegeben werden.
Das bedeutet-- dass jeweils wieder eine Reisebüro für immer "aufhört". -
Beratung gehört immer zum Geschäft. Wenn ich was verkaufen will, dann muss ich auch beraten und zwar kostenlos. Wie weit will man denn den Service noch herunterfahren ?
Wenn mir die Beratung und /oder die Produkte nicht zusagen soll ich trotzdem zahlen.
Nein, ich würde solche "Geschäfte" meiden. Ich glaube auch nicht das sich so etwas durchsetzt. -
Im DER Thread wurde das Thema schon etwas detaillierter angesprochen -und vs hatte dort angeregt, das Thema auszulagern, weil es eben kein typisches DER Thema ist. Das versuchen wir jetzt und ziehen die zwei-- oder besser drei -Begriffe etwas auseinander.
Beratungsgebühr nennt sich eine Pauschale, die von Reisebüro(um die Ecke) angesetzt und verlangt wird.
Man will damit "Fremdbuchungen " vermeiden
Beispiel: Kunden lassen sich in einem Reisebüro um die Ecke - oder wie man das im Fachjargon nennt--"stationären Reisebüro"-- beraten.
Anschliessend --freundliche Verabschiedung-- und gebucht wird irgendwo anders. Egal ob bei einem Online Reisebüro oder der Konkurrenz um die Ecke.
Inzwischen verlangen immer mehr stationäre Reisebüros eine Beratungsgebühr, je nach geschätztem Aufwand - individuell festgelegt.Diese wird dann direkt bei der Beratung vom Kunden bezahlt-
Und wenn er dann seine Buchung im beratenden Reisebüro vornimmt, mit dieser "verrechnet".
Dem Kunden entstehen keine Mehrkosten- das Reisebüro hat seine Buchung aber....... keinen zusätzlichen ErtragSoweit -so gut.
Nun hat die Stornowelle durch Covid- die Ertragsstruktur vieler Reisebüros ziemlich zerstört.
Warum ist das so?
Wenn Reisen storniert werden, muss das Reisebüro die Provision von-- im Schnitt 10 % des Reisepreises-- an den Veranstalter zurückzahlen.
Und da sind die Veranstalter ausnahmsweise sehr schnell.
Das passiert bei allen stornierten Reisen, egal wann sie gebucht -- und vom wem sie storniert werden/oder wurden..
Die finanzielle Auswirkungen für die Reisebüro muss ich sicher nicht besonders erwähnen.
Wir werden leider hierzulande in 2020 ein massives Reisebürosterben erleben.So, nun kommt eine Bearbeitungs-oder Servicegebühr in's Spiel.
Diese wird nicht beim Beratungsgespräch erhoben, sondern nur angekündigt.
Unterschied:
Diese Gebühr ist nicht mehr verrechenbar, sondern wird zusätzlich zum Reisepreis erhoben.
Die TUI - die das Thema jetzt zuerst angefasst hat wird - als Vorreiter den Reisebüros die Möglichkeit bieten, eine zusätzliche Gebühr in der Gesamtrechnung für den Kunden einzubauen.
Die Rechnung beinhaltet somit den Reisepreis plus die Gebühr. Somit nicht klammheimlich eingebaut(rechtlich auch nicht möglich) , sondern offen ausgewiesen.
Da ca 80 % der Reisebüros mit TUI Direktinkasso arbeiten, passt das dann auch von der Darstellung, samt Abwicklung.Das sind dann für den Kunden echte Mehrkosten, denn eine Verrechnung der Servicegebühr mit dem Reisepreis findet nicht mehr statt.
Aber--- sie bleibt -auch bei einem Storno ---im stationären Reisebüro.
Die Höhe der Gebühr kann jedes Reisebüro/je nach Aufwand selbst bestimmen -- muss sie natürlich vorab mit dem Kunden abstimmen...
Noch ist das in dieser Form technisch nicht machbar,die TUI Group geht aber davon aus, dass es ab Jahresende möglich ist.
Natürlich wird die Konkurrenz nachziehen,die TUI zeigt sich jetzt nur als Vorreiter.Die andere Frage: Haben alle den Mut dazu-- oder sind am Ende die Online-Reisebüros die Gewinner?Eure Meinung dazu-- ? (Danke für alle sachlichen Kommentare)
@guenter-holidaycheck sagte:
Beispiel: Kunden lassen sich in einem Reisebüro um die Ecke - oder wie man das im Fachjargon nennt--"stationären Reisebüro"-- beraten.
Anschliessend --freundliche Verabschiedung-- und gebucht wird irgendwo anders. Egal ob bei einem Online Reisebüro oder der Konkurrenz um die Ecke.Gibt es dazu Statistiken? Meines Erachtens macht diese Vorgehensweise bei Urlaubsbuchungen doch gar keinen Sinn, wenn man doch überall die Reisen zum gleichen Preis bekommt.
Wie @Altloewin schon andeutete: Vielleicht gefällt einem die Beratung/das Angebot nicht und man bucht etwas komplett anderes. Oder vielleicht auch gar nicht, weil die Wünsche nicht ins Budget passen... Oder...
Es ist ja nun auch nicht so, dass in den Reisebüros nur Experten sitzen – da fehlt mir persönlich dann ehrlich gesagt das Verständnis, wofür ich eine Beratungsgebühr bezahlen sollte...

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ich finde es persönlich nicht ok wenn ich mich im Reisebüro (oder Geschäft) detailliert beraten lasse und mich dann verabschiede und oneline buche oder kaufe.
Außerdem schimpfe ich lieber im Reisebüro mit dem verantwortlichen Mitarbeiter rum wenn etwas schief läuft, als ständig in einer Warteschlange zu hängen oder vertröstet zu werden. Aber jedem sein gusto. -
Interessant finde ich dann doch die mögliche Erschließungsquelle um weitere Einnahmenzu generieren.
Man ist um Einfälle nicht verlegen um die Ausfälle irgendwie reinzuholen Gerade in Internetzeiten wird das sicherlich nicht funktionieren. -
Mein Reisebüro hat von mir bisher eine solche Gebühr nicht verlangt. In welcher Höhe ist diese Gebühr Eurer Erfahrung nach bisher erhoben worden ?
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Interessantes Thema. Geht es hier um eine Beratungsgebühr? Und/oder auch um eine Bearbeitungsgebühr?
Imho wird der Markt entscheiden, was sich letzlich durchsetzen wird. Service kostet halt, egal in welcher Branche, etliche Unternehmen kalkulieren potentielle Beratungskosten einfachst pauschal in ihre Endpreise ein, Endverbraucher*in zahlt, egal ob der Servive beansprucht wird oder nicht. Kriegt von der Preisgestaltung gar nichts mit.
Die kostensparende Methode, sich im Fachgeschäft kompetent beraten zu lassen und dann das empfohlene Produkt (Reise ist für mich hier auch ein Produkt) im Netz günstigst zu bestellen, ist schon seit Jahren sehr verbreitet. Alles klingt superschön, solange das Produkt per Internet qualitativ einwandfrei geliefert wird...
Mein wirklich gutes stationäres RB nimmt bereits seit einigen Jahren Beratungsgebühren (bei Buchung verrechnet), weiterhin zusätzliches Entgeld z.B. für Bordmanifeste, DB-Reservierungen u.v.a., übersichtlich präsentiert auf Preistafeln.
Beraten werden muss ich dort nicht, daher meine Frage zur eventuellen Bearbeitungsgebühr. Pauschalreisen buche ich dort wegen des buchungsübergreifenden kostenfreien Service. Früher die Sitzplatzreservierung im Flugzeug, das Wunschzimmer im Hotel (gab es hier auch schon als Thread), und letztlich im worst case die absolut kompetente Hilfestellung.
Mein TUI-RB hat mir bei der TC-Insolvenz tolle Tipps gegeben, uns weiterhin im März und auch in der späteren Rückabwicklung der nicht in Anspruch genommenen Urlaubsleistung super geholfen, als wir auf Boa Vista plötzlich in Quarantäne waren und die Reise vorzeitig abbrechen mussten.
Solch ein Service und die damit verbundenene Sicherheit können m.E. schon kosten.
LG
Dagmar -
Service- oder Beratungs--Gebühr- flagg. de ?
Das Thema wäre hier Service Gebühr-
Aber wenn schon angesprochen---
-dann gerne nochmal was zum Thema Beratungsgebühr:
Statistiken braucht man dazu keine , die externen Info-und Diskussions -Channels der Reisebüro-Mitarbeiter (meist Reisebüros um die Ecke) sind voll mit entsprechenden Geschichten. Beratungsgebühren werden bei sehr vielen Reisebüros bereits durchgesetzt.
Bleibt man beim ursprünglich beratenden Reisebüro dann hat man ja keinen Nachteil.-Zum gleichen Preis bei einem Veranstalter stimmt- aber da greifen inzwischen auch die Tagesaktuellen Preise, die dynamische Produktion wo nach zwei -drei Tagen Bedenkzeit die Preise womöglich gefallen sind.
Neue Recherche, anderes Reisebüro -andere Preise- die aber das ürsprünglich Beratungsbüro evtl. auch vorliegen hätte--Nicht jedes Reisebüro hat alle Veranstalter im Programm - und bei grösserer Auswahl gibt es natürlich Preisunterschiede.
Jeder RV produziert etwas anders und die niedrigen Margen der X Veranstalter werden weitergegeben.
-Gebrandete Reisebüros sind ziemlich stark an den RV Leitveranstalter(siehe Schaufenster) und dessen Angebote gebunden.
-Zuweilen existieren sogar Preisreduktionen/ spezielle Abschläge auf den Seiten der Veranstalter die ein Reisebüro gar nicht einbuchen kann.
-Es gibt das berühmte-berüchtigte Urlaubs -TV Senderchen mit "Sonderpreisen" - da reicht dann offensichtlich ein Werbefilmchen auch nicht immer zur Kaufentscheidung.Beratung im Reisebüro und den vermeintlichen Schnapper dort gebucht.
-Es gibt Kreditkartenfirmen die Verträge mit Vermittlern haben -und nach der Reise gibt es dann einen Prozentsatz von X zurück.
-Und dann gibt es ja noch Online-Vermittler die Gutscheine ausgeben..
Wir sind momentan übrigens nicht mehr dabei.
Das sind nur ein paar Gründe für eine- Beratungsgebühr, die am Ende keine Mehrkosten auslöst.Ob sich eine Service Gebühr in der Breite durchsetzt-- das warten wir mal ab.
Die faire Lösung wäre, dass bei einem Storno,egal durch wen veranlasst -- die z.B. Hälfte der Provision im Reisebüro verbleibt-- aber das funktioniert eben seitens der RV nicht.Sie wollen es (noch) nicht..Das Reisebüro hat aber seine Leistung erbracht- und wird -gerade in Corona-Zeiten massiv bestraft, wenn Stornierungen erfolgen.Die verdiente Provison fliesst an den RV zurück .
Und daher wird es ein massives Reisebürosterben geben--- es hat bereits angefangen. Leider. -
Mea culpa – ich habe mich tatsächlich verlesen.

Was vermutlich daran liegt, dass ich eine Bearbeitungsgebühr erst recht nicht bereit wäre zu zahlen.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach sollte ein Unternehmen durchaus versuchen die Gründe herauszufinden, wenn die Kunden auf der Zielgerade noch abspringen. Anekdoten von Mitbewerbern mögen ja durchaus lustig sein, geben aber keinerlei Auskunft über Ursachen, Häufigkeit etc.
Ich bin bspw. auch schon nach einem Beratungsgespräch in einer Bank umgehend in die gegenüberliegende Bank geflüchtet, wo wir dann zügig handelseinig wurden. Ursächlich dafür war nicht der schnöde Mammon.
Mit einer Bearbeitungsgebühr macht man es sich m. E. sehr einfach und ich persönlich bezweifele, dass sich so langfristig Kunden binden lassen oder gar Neukunden gewonnen werden können.
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Das geht für mich gar nicht.
Ich arbeite selbst im Einzelhandel, und wenn dann demnächst ein Kunde kommt, sag ich erstmal, moment bevor Sie eine Produktberatung bekommen, hätte ich gern 5 Euro. Das würde ich mir an den Kopf fassen, und gehen.Da muss eine andere Lösung gefunden werden, zwischen Reisebüro und Veranstaltern.
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Das ist leider wieder ein falscher Ansatz--- geht hier nicht um die Beratungsgebühr--- wir sind hier bei Serviceentgelt--
Beratungsgebühren gibt es schon sein Jahren-- nicht bei allen einfachen Warmwasser-Buchungen aber bei komplexeren und aufwändigeren Zusammenstellungen - vielleicht sogar mit Zusatzbuchungen schon.
Und diese Gebühr wird ja später verrechnet( wenn er im gleichen Büro bucht) -- also für den Kunden kein Mehraufwand- für das Reisebüro aber kein Mehrertrag.
Zudem gibt es auch Service--Entgelte schon.
Beispiel: Der Kunde bucht einen Flug. Daran verdient ein Reisebüro nichts. Also wird eine Fee dafür verlangt.
Ob man wegen einer Flugbuchung ins Reisebüro muss, das ist eine andere Frage.
Oder auch Sitzplatzreservierungen, Gepäckergänzungen, Mahlzeiten dazu, etc..Das sind alles Zusatzdienstleistungen - die man als Kunde auch bequem von Zuhause aus selbst machen kann...
Die eleganteste Lösung dazu ist natürlich das Quality Plus Paket das auch massenhaft verkauft wird-- und dessen Endpreis- je nach eingeschätztem Aufwand variabel ist.Das Grundpaket ist immer dabei.
klick zur Grundinfo hierzu
Das alleine deckt aber Mehraufwand nicht ab.Daher wird es bei Pauschalreisen einenen- vorher vereinbarten- und sauber ausgewiesenen
Punkt geben:
Und der sieht dann so aus:
Preis der Pauschalreise
plus Serviceentgelt.
=======
= Gesamtpreis..
Die Rechnung kommt dann vom Veranstalter komplett. -
Das Quality Plus Paket ist eigentlich nichts anderes als ein Versicherungspaket.
Viele Dinge davon sind auch schon bei anderen Dienstleistern (z.B. Kreditkarte) enthalten.Wofür möchte man denn eigentlich eine "Servicegebühr" verlangen, wenn nicht für kompetente Beratung?
Denn "Service-Entgelte" verlangt man ja eh schon, was auch richtig ist.Es geht meiner Meinung nach lediglich darum ein bisschen mehr, für gleiche Leistung herauszuschlagen. Einen wirklichen Mehrwert für den Kunden wird es dadurch nicht geben. Deswegen erweitere in mal in meinem Sinne die Aussage von Günter, ob man überhaupt in ein Reisebüro muss, das ist eine andere Frage...
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Für mich gibt es kein entweder/oder. Für bestimmte Reisen gehe ich ganz bewusst in "mein" stationäres Reisebüro, möchte die dortige Beratung und das gesamte Service- bzw. Sicherheitspaket. So hat uns das Reisebüro im März die vorzeitige Rückreise aus Thailand organisiert. Es hat alles sehr gut geklappt. Und für dieses mehr an Leistung, Sicherheit und Beratung gebe ich gern mehr Geld. Mir geht es aber grundsätzlich bei unseren Urlauben nicht vorrangig um die Preise sondern um die Leistung. Ob das nun einen Schein extra kostet ist egal.
Die 08/15 Buchung als Pauschalreise zu einem x-beliebigen Warmwasserziel kann ich auch weiterhin selbst vornehmen. Da benötige ich keine Beratung etc.
Ein wenig OT, passt aber zum Thema: Haben uns gerade Kostenanschläge für die Modernisierung unseres Bades machen lassen: Die eine Firma hat dafür 120 €, die andere 180 € berechnet. Wird nach Auftragserteilung natürlich verrechnet.
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Das Quality Plus Paket ist eigentlich nichts anderes als ein Versicherungspaket.
Viele Dinge davon sind auch schon bei anderen Dienstleistern (z.B. Kreditkarte) enthalten.Wofür möchte man denn eigentlich eine "Servicegebühr" verlangen, wenn nicht für kompetente Beratung?
Denn "Service-Entgelte" verlangt man ja eh schon, was auch richtig ist.Es geht meiner Meinung nach lediglich darum ein bisschen mehr, für gleiche Leistung herauszuschlagen. Einen wirklichen Mehrwert für den Kunden wird es dadurch nicht geben. Deswegen erweitere in mal in meinem Sinne die Aussage von Günter, ob man überhaupt in ein Reisebüro muss, das ist eine andere Frage...
@shippysly sagte:
Das Quality Plus Paket ist eigentlich nichts anderes als ein Versicherungspaket.
Viele Dinge davon sind auch schon bei anderen Dienstleistern (z.B. Kreditkarte) enthalten.Das Versicherungspaket ist immer nur die Basis-- diese wird zu einem Fixpreis angeboten
Die freie Preisgestaltung für das Paket insgesamt betrifft dann auch die Servicegebühren- das kann jedes stationäre Reisebüro selbst kaklulieren..
Beispiel (aber wirklich nur Beispiel)
9.50
30,-- für Aufwand -siehe oben-
=
39,50 GesamtpreisIch bin selbst kein Freund davon, weil es wie shippsly schreibt auch andere Möglichkeiten gibt, beispielweise über Kreditkarten.
Wir bieten das Quality Plus Paket bei HC übrigens auch nicht an.
Ganz genereller Hinweis:
Mir geht es bei dem Thema hier lediglich darum- auf Veränderungen in der Branche aufmerksam zu machen. Für mich sind solche Gebühren Versuche, die Branche zu stützen. Vermutlich ohnehin zu spät- denn wie gesagt-- sehr viele stationäre Reisebüros werden es nicht schaffen-- und müssen zumachen.