MIt dem Auto von Berlin nach Apulien
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Guten Tag,
wir wollen Im Sommer mit 4 Personen und 2 Hunden mit dem Auto von Berlin nach Apulien fahren.
Ich wäre sehr dankbar über Tipps zur Streckenwahl und möglichen Zwischenstopps.
Wir würden am letzten Schultag( ein Mittwoch) gegen Mittag losfahren, damit wir nicht in die Blechlawine am darauffolgenden Wochenende kommen. Oder ist es sinnvoller, erst in der Nacht loszufahren?
Ich freue mich über Eure Erfahrungen und Meinungen dazu.
vielen Dank und liebe Grüße -
Eine herausfordernde Idee! Das sind an die 2.000 km ...
Bei Route gibt es eigentlich nur 2 sinnvolle Alternativen:
In Nürnberg entscheiden, ob weiter Ri. München, dann Brenner-Autobahn, oder via A6 / A7 / A96, S.Bernardino, Mailand. In Modena kommen beide Routen wieder zusammen und dann gehts ab Bologna weiter über die A14 die Adriaküste entlang nach Süden.Route München: Stau dortselbst, Österreich-Vignette, gesonderte Brennermaut, aber etwas kürzer. Route 2: Österreich kostenlos bis zur Ausfahrt Hohenems (dort dann in die Schweiz rüber), schweizer Vignette erforderlich, sonst dortselbst keine weiteren Gebühren. In Italien natürlich immer die entsprechenden Gebühren.
Mittwoch losfahren, irgendwo in Süddeutschland übernachten und dann morgens weiter, dann ist man gegen Abend in Apulien (wo genau solls denn dort hingehen?). Fall nachts losfahren, bis Norditalien fahren und dann dort übernachten, Südtirol oder Comer See, ab da sinds nur noch 7 oder 8 Stunden nach Apulien.
Für Übernachtungstipps gibts im Forum einige Tipps, ich selbst habe keine.
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Eine herausfordernde Idee! Das sind an die 2.000 km ...
Bei Route gibt es eigentlich nur 2 sinnvolle Alternativen:
In Nürnberg entscheiden, ob weiter Ri. München, dann Brenner-Autobahn, oder via A6 / A7 / A96, S.Bernardino, Mailand. In Modena kommen beide Routen wieder zusammen und dann gehts ab Bologna weiter über die A14 die Adriaküste entlang nach Süden.Route München: Stau dortselbst, Österreich-Vignette, gesonderte Brennermaut, aber etwas kürzer. Route 2: Österreich kostenlos bis zur Ausfahrt Hohenems (dort dann in die Schweiz rüber), schweizer Vignette erforderlich, sonst dortselbst keine weiteren Gebühren. In Italien natürlich immer die entsprechenden Gebühren.
Mittwoch losfahren, irgendwo in Süddeutschland übernachten und dann morgens weiter, dann ist man gegen Abend in Apulien (wo genau solls denn dort hingehen?). Fall nachts losfahren, bis Norditalien fahren und dann dort übernachten, Südtirol oder Comer See, ab da sinds nur noch 7 oder 8 Stunden nach Apulien.
Für Übernachtungstipps gibts im Forum einige Tipps, ich selbst habe keine.
Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Ja, es sind ein paar Kilometer, das stimmt. Ich habe mich dazu entschlossen, da ich noch nie im Süden von Italien war und wir wegen der Hunde sowieso mit dem Auto fahren "müssen". Ich dachte, ob ich jetzt bis Rimini fahre oder gleich ganz hinunter, macht keinen großen
Unterschied mehr.
Ich habe für Hin- und Rückfahrt jeweils Ca. 4 Tage eingeplant, damit niemand genervt ist und wir auch mal eine längere Pause machen können, wenn wir irgendwo vorbeikommen, wo es besonders schön ist oder vielleicht doch länger im Stau stehen und dann übernachten müssen, weil ich müde werde und nicht weiterfahren kann. Wenn wir wesentlich schneller durchkommen ist das natürlich toll und ich gehe auch davon aus, aber ich habe lieber großzügig geplant.Ich werde mir Deine Routenvorschläge bei Maps mal genauer anschauen, vielen Dank dafür.
Welche Strecke ist denn schöner zu fahren, die über die Schweiz oder nur über Österreich? Ich bin noch nie über die Schweiz gefahren.Wir möchten eine Art Rundreise durch Apulien machen, ich habe die gesamten 6 Wochen Ferien eingeplant.
Vor allem möchte ich Lecce, Alberobello, Otranto, Brindisi, Materna , Foggia und Potenza besuchen.
Bis jetzt habe ich eine private Unterkunft in Otranto gefunden, die mir zusagt, der Rest ist noch in Planung. -
Na, das ist ein durchaus vernünftiger Zeitrahmen! Alberobello ist inzwischen arg touristisch geworden, guck dir auch Locorotondo und Gallipoli an ... ebenso den Gargano mit Vieste und Peschici. Matera ist klasse, allerdings bereits in der Basilicata. Für den Heimweg empfiehlt sich ein Abstecher nach Kampanien, Halbinsel Cilento, Paestum etc. Von da aus über die A1 an Rom vorbei wieder Ri. Norden.
Bernhardino oder Brenner? Geschmackssache. Bernhardino ist etwas weiter, sehr schöne wenn auch auf der "Bergstrecke" zwischen Thusis und Mesocco nur einbahnige Autostraße, aber sehr gut ausgebaut. Teils fantastische Bergwelt und spektakuläre Blicke. Weniger Verkehr als auf der Brennerroute, allerdings unbedingt die Tangenziale Mailand in der Rush-Hour vermeiden, da ist nichts mit "rasch"
. Ebenso keinesfalls an einem Ferienwochenende fahren - (fast) alle Routen nach Süden müssen durch das Nadelöhr Modena-Bologna und da kommen zu den Touristen noch die Norditaliener auf dem Weg an die Adria dazu. -
Ob im Sommer eine Rundreise jetzt so das Beste für Hund und Kinder ist, wage ich mal zu bezweifeln.
Wir waren im letzten Jahr da(Ostuni), jeden Tag um die 40 Grad.
Wollten auch viel sehen, haben wir uns dann aber verkniffen und fast ausschließlich Zeit am eigenen Pool oder am Strand verbracht. -
Ob im Sommer eine Rundreise jetzt so das Beste für Hund und Kinder ist, wage ich mal zu bezweifeln.
Wir waren im letzten Jahr da(Ostuni), jeden Tag um die 40 Grad.
Wollten auch viel sehen, haben wir uns dann aber verkniffen und fast ausschließlich Zeit am eigenen Pool oder am Strand verbracht.Hallo,
40 Grad sind natürlich schon sehr heiß, da hast Du recht... Dankeschön für den Hinweis.
Aber morgens und am Abend müsste es doch auf erträgliche Temperaturen abkühlen, oder?
Die Kinder sind zum Glück schon größer, das jüngste ist 12 Jahre alt und wir waren schon mehrmals im Juli/August auf Gran Canaria, da war es auch teilweise um die 40 Grad, das kennen sie also.
Mit den Hunden müssen wir gucken, wenn es denen zu warm wird müssen wir natürlich für Abkühlung sorgen, am Strand oder in der Unterkunft.Leider können wir nur in den Sommerferien eine so lange Reise antreten, für 2 Wochen im Frühling oder Herbst lohnen sich meiner Meinung nach weder Aufwand noch die weite Fahrt...
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Na, das ist ein durchaus vernünftiger Zeitrahmen! Alberobello ist inzwischen arg touristisch geworden, guck dir auch Locorotondo und Gallipoli an ... ebenso den Gargano mit Vieste und Peschici. Matera ist klasse, allerdings bereits in der Basilicata. Für den Heimweg empfiehlt sich ein Abstecher nach Kampanien, Halbinsel Cilento, Paestum etc. Von da aus über die A1 an Rom vorbei wieder Ri. Norden.
Bernhardino oder Brenner? Geschmackssache. Bernhardino ist etwas weiter, sehr schöne wenn auch auf der "Bergstrecke" zwischen Thusis und Mesocco nur einbahnige Autostraße, aber sehr gut ausgebaut. Teils fantastische Bergwelt und spektakuläre Blicke. Weniger Verkehr als auf der Brennerroute, allerdings unbedingt die Tangenziale Mailand in der Rush-Hour vermeiden, da ist nichts mit "rasch"
. Ebenso keinesfalls an einem Ferienwochenende fahren - (fast) alle Routen nach Süden müssen durch das Nadelöhr Modena-Bologna und da kommen zu den Touristen noch die Norditaliener auf dem Weg an die Adria dazu.Vielen Dank für die Tipps mit den Ortschaften, ich schreibe es mir gleich auf und gucke mir mal Bilder und Infos an.
Ich kann mich noch nicht entscheiden, ob Brenner oder nicht...
Die Kinder sind natürlich für die schöne Aussicht und möchten für eine schöne Strecke sogar länger im Auto sitzen, sie waren noch nie in Italien. Ob sie das nach 8-10 Stunden Fahrt noch genauso sehen weiß ich jetzt natürlich noch nicht. Vielleicht fahren wir einfach beide Strecken, wir müssen ja hin und zurück, dann wissen wir für das nächste Mal, was uns besser gefällt und was für mich angenehmer zu fahren ist.An einem Wochenende fahren wir auf gar keinen Fall, das steht fest. Entweder wir kommen an dem besagten Mittwoch los, oder wir warten bis Montag, wobei da die Straßen noch immer voll sein dürften, daher tendiere ich zu Mittwoch. Wenn wir gegen 12 Uhr loskommen sind wir gegen Abend bestimmt schon hinter München.
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war zwar noch nie ganz im süden. problem autobahnzahlstelle dürfte aber jeden betreffen. die wartezeiten sind nicht ohne.
evtl diese möglichkeit in betracht ziehen.www.tolltickets.com/country/italien
oder gibt es hier noch andere systeme.
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war zwar noch nie ganz im süden. problem autobahnzahlstelle dürfte aber jeden betreffen. die wartezeiten sind nicht ohne.
evtl diese möglichkeit in betracht ziehen.www.tolltickets.com/country/italien
oder gibt es hier noch andere systeme.
Danke auch für diesen Hinweis, daran habe ich noch gar nicht gedacht.
Wie lange steht man denn da gewöhnlich?
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gewöhnlich ... gar nicht. Wenn man Brenner fährt brauchst für Österreich eine 2-Monats-Vignette und zusätzlich die Maut für die Brennerautobahn. Das geht über Videomaut, gibts auch beim ADAC. Dann in Italien bei Sterzing Ticket ziehen und bei der Ausfahrt bezahlen.
Falls Schweiz: Schweizer Jahresvignette, dann sind in Italien 2 Zahlstellen, Como-Sud und Milano-Nord mit je ca. 2 Euro, geht mit Kreditkarte. Hinter Mailand dann Ticket ziehen und bei der Ausfahrt bezahlen. Achtung, an vielen Ausfahrten ist keine Bargeldzahlung möglich da nur Automaten da sind, aber kein Personal.
Das Telepass-System braucht es für Touristen nicht. Auf die richtige Fahrspur an der Zahlstelle achten, nicht die Telepass-Spuren (sind gelb markiert) nehmen.
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Mir sind noch ein paar Dinge eingefallen, die interessant zu wissen wären:
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Hat jemand Erfahrung mit den Hundestränden im und Richtung Süden? Gibt es da besondere Regelungen? Oder werden Hunde geduldet, solange sie sich benehmen und man die Hinterlassenschaften entsorgt und sie an der Leine führt?
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Wie viele Stunden würdet Ihr am Tag fahren? Ich frage extra nicht nach km, da es ja sehr vom Verkehr abhängt, wie weit man kommt.
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Man hört öfter von Raststätten, die nicht so sicher sein sollen, wie viel ist da dran und gibt es welche, bei denen Ihr mir vom Halten bei Dunkelheit abraten würdet? Oder ist das Quatsch und solange man normal umsichtig ist passiert auch nicht mehr als bei der Tankstelle um die Ecke?
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Sollte ich die Zwischenübernachtung(en) von zu Hause aus buchen oder hat man auch im Juli gute Chancen spontan vor Ort eine günstige Übernachtungsmöglichkeit zu finden?
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Was könnt Ihr mir noch raten oder wovon abraten? Ich freue mich wirklich sehr, über Tipps, da wir noch nie so eine weite Reise mit dem Auto gemacht haben und meine letzte Reise an den Gardasee schon ewig her ist...
Vielen Dank für Eure Mühe!
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Leider hat niemand mehr geantwortet, was wirklich schade ist.
Mittlerweile haben wir die Pläne geändert und fahren 4 Wochen in die Marken (Nähe San Benedetto), mit einer Zwischenübernachtung auf fast halber Strecke in Sterzing.
Bis dorthin fahren wir laut Maps 7-11 Stunden je nach Verkehr, ohne Pausen, ich habe Pausen von insgesamt 3,5 Stunden eingeplant und hoffe, dass ich die Abfahrt so legen kann, dass wir an den Staupunkten vorbeikommen, bevor oder nachdem der Berufsverkehr durch ist. Theoretisch müsste es funktionieren, wenn wir gegen 22 Uhr hier losfahren. Die Unterkunft in Sterzing müssen wir zwischen 14 und 19 Uhr erreichen, ich möchte gern frühzeitig da sein, damit wir ein bisschen in die Natur können mit den Hunden, ein bisschen einkaufen und etwas essen können und trotzdem genug Schlaf bekommen, damit wir gegen 4 Uhr morgens wieder aufbrechen können, damit wir nicht den ganzen Tag im Auto verbringen müssen.Apulien verschieben wir aus verschiedenen Gründen wohl auf das nächste Jahr.
Ich würde mich noch immer über Tipps und Anregungen freuen.Liebe Grüße
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Hallo,
Leider habe ich deine Frage erst jetzt im Urlaub in Apulien gelesen.Wir fahren seit Jahren mit unserer Giulia (französische Bulldogge) von Wuppertal nach Apulien (San Pietro in Bevagna). Sonst im Mai/Juni, diesmal ausnahmsweise im August.
Unsere Strecke beträgt ca. 2.000 km.
Wir machen immer einen Zwischenübernachtung am oder in der Nähe vom Gardasee, dann hat man die ungefähr die Hälfte geschafft, und diese buchen wir immer frühzeitig von zu Hause aus. Dann hat man meistens noch eine große Auswahl an günstige Unterkünften. Klima ist uns z.B. sehr wichtig.
Von Wuppertal fahren wir Samstags spätestens um 4 Uhr morgens los und sind zwischen 16.00/ 17.00 Uhr da. Jetzt im August hat das auch geklappt, sind allerdings erst Sonntags losgefahren.
Am nächsten Tag fahren wir meistens um 5.00 Uhr los, dann kommt man auch relativ gut durch bzw. um Bologna durch und ca. 16.00 Uhr da. Jetzt im August sind wir erst um 6.30 Uhr losgefahren und hatte 2 Stunden Stau bei Bologna. Trotzdem sind wir um 19.45 Uhr angekommen.
Ab Rimini wird der Verkehr immer weniger und man wartet nur noch darauf, wann man endlich das Meer sieht.
Bei den Raststätten braucht man sich keine Sorgen machen. Man sollte alles wie bei uns machen. Auto abschließen, keine Wertgegenstände offen rumliegen lassen etc. Auch gibt es einige Parkplätze mit Überdachung, diese sind natürlich bei allen heiß begehrt.
Mit unserer Giulia haben wir bislang nur gute in Apulien gemacht. Am Strand kein Problem. Kleinere Hunde laufen ohne Leine rum, solange sie nicht jeden anbellen oder auf andere Hunde losgehen. In San Pietro in Bevagna gibt es den Chidro (Süßwasser), der ins Meer fließt. Unsere Giulia liebt diesen Abschnitt.
Bislang konnten wir unsere Giulia auch in jedes Restaurant mitnehmen. Meistens wird auch ungefragt Wasser für unseren Hund hingestellt. Ansonsten fragen.
Im großen Einkaufszentrum gibt es z.B. bei Conad, auch extra Einkaufswagen, in die man kleinere Hunde reinsetzen kann und somit mit in den Supermarkt nehmen kann. Bei Famila gibt es das auch. Unsere Giulia passt da rein, ca. 16 kg (unser Frenchie ist etwas größer als normal).
Viele Grüße aus San Pietro in Bevagna/ Apulien
Toni