FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
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das ist ja verrückt - Bekannte sind mit alltours da und wurden nicht umgesiedelt . Urlauber über Jet2 mussten gehen … wie kann das sein ?
und ob das Hotel in das man umgesiedelt wurde überhaupt zusagt , ist ja auch die nächste Frage . So groß ist die Insel ja nicht …@heyhey1 sagte:
das ist ja verrückt - Bekannte sind mit alltours da und wurden nicht umgesiedelt . Urlauber über Jet2 mussten gehen … wie kann das sein ?
und ob das Hotel in das man umgesiedelt wurde überhaupt zusagt , ist ja auch die nächste Frage . So groß ist die Insel ja nicht …Das Hotel schließt und alle werden umquartiert. Jet2 wohl schon heute, TUI Urlauber dürfen bis morgen bleiben und andere brauchen zur Organisation vielleicht noch 1-2 Tage.
Im besten Fall läuft das über Veranstalter mit Upgrade ab. Denn wenn ich die buchbaren Zimmer auf der Insel so anschaue, ist da nur noch der sehr hochpreisige Bereich.
Ich bin jedoch sehr froh, dass wir nicht direkt dort nachgebucht haben. Sie haben im Angebot sofort die volle Zahlung verlangt und die 4500 Euro wären nun vermutlich weg.
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@platty sagte:
Hätte der IV ein Schreiben aufgesetzt vergleichbar der Kostenübernahmeerklärung des DRSF, in dem bekanntgegeben wird, daß alle bisher nicht angetretenen Reisen storniert sind oder storniert werden, ein Schaden von geschätzt 25 Mio. € wäre nicht entstanden.
An anderer Stelle wurde hier im Forum gesagt, daß 500.000 Kunden von der Insolvenz betroffen sind. Wenn davon jetzt die Hälfte, also 250.000, eine neue Reise mit der Flex-Option gebucht hat, um diese zweite Reise im Falle, daß FTI doch noch leistet, stornieren zu können und allein diese Option Zusatzkosten bei der zweiten Buchung von 100€ verursacht hat, ist der oben ganz grob abgeschätzte Schaden von 25 Mio. € zustande gekommen.
Zugegeben ist das eine sehr grobe Abschätzung, aber ich will einfach nur einmal verdeutlichen welche Schäden bei den ehemaligen Kunden von FTI aktuell entstehen. Von entgangenen Frühbucherrabatten rede ich nicht. Es geht mir rein um die aktuell notwendige Flex-Option, die nicht notwendig wäre, würde es eine generelle Absage aller Reisen geben.
Auch wenn es für manche wie eine "Verschwörung" klingt, aber ich Gene dir vollkommen Recht. Ich habe das auch des öfteren hier erwähnt, das nun einige diese Situation ausnutzen und SEHR viel Geld machen. Deswegen möchte ich gar nicht wissen wer aller hier überall mitkassiert. Das ist überall so wo viel Geld im Spiel ist.
Du hast jetzt auch nur die Flexoption erwähnt, und wir reden hier noch gar nicht von den DEUTLICH teureren Angeboten anderer Veranstalter. Natürlich ist auch klar dass die Nachfrage den Preis bestimmt, aber die armen Urlauber in dieser Situation nun abzuzocken, ist echt fast noch schlimmer als die Insolvenz an sich.
Man kann die Dinge noch so naiv sehen, aber Tatsache ist das ein schnelles Abarbeiten der Insolvenz und der Rücküberweisungen vielen das Geschäft verderben würde, und deswegen rechne ich auch nicht mehr in diesem Jahr mit der Rückzahlung meiner Anzahlung.
PS: Auch ich habe schon eine neue Buchung durchgeführt, welche mich 15% mehr gekostet hat (700 Euro) + natürlich die Flex-Option von knapp 70 Euronen.
@ct8 sagte:
Auch wenn es für manche wie eine "Verschwörung" klingt, aber ich Gene dir vollkommen Recht. Ich habe das auch des öfteren hier erwähnt, das nun einige diese Situation ausnutzen und SEHR viel Geld machen. Deswegen möchte ich gar nicht wissen wer aller hier überall mitkassiert. Das ist überall so wo viel Geld im Spiel ist.
Ich denke da nicht an eine Verschwörung, ich bin der Ansicht, daß unser Schaden den handelnden Akteuren einfach egal ist. Schließlich ist der IV nur den Gläubigern verpflichtet. Die Kollateralschäden dürfen ihn nicht interessieren.
Trotzdem denke ich, wenn ich mich an mein Studium vor 25 Jahren zurückdenke, daß ein "Ehrbarer Kaufmann" anders handeln würde. Wie "ehrbarer Kaufmann" geht, habe ich, wie schon mehrfach berichtet, im aktuellen Fall bei meinem Gebuchten Hotel in der letzten Woche erlebt. Am Dienstag kam die eMail, daß FTI meine Buchung am Vortag storniert hätte und ich (erneut) direkt an das Hotel zahlen solle, wenn ich die Buchung aufrecht erhalten wolle. Der Preis für den Auffenthalt im August war sogar noch geringfügig niedriger als das, was FTI im Januar von mir haben wollte. Ich hatte bis einschließlich Donnerstag ein Vorkaufsrecht bevor sie die Zimmer am Freitag der letzten Woche wieder auf den Markt geworfen hätten. Ich habe dieses Vorkaufsrecht wahrgenommen. Was kann das Hotel dafür, daß FTI ausgefallen ist? Mir das gleiche Angebot aus dem Januar heute inkl. Vorkaufsrecht zu unterbreiten, verbinde ich mit den Eigenschaften des besagten "Ehrbaren Kaufmanns".
Andersrum, und dafür werde ich mir hier bestimmt gleich wieder reichlich Kritik gefalen lassen müssen, denke ich aber auch, daß die Hotels schon berechtigt ihre Kunden vor Ort (erneut) zur Kasse bitten. Auch wenn hier manche Foristen "Pacta sunt servanda" rufen, gibt es doch keinen Vertrag mehr, weil der Vertragspartner, also FTI, ausgefallen ist. Werden jetzt die Hotelgäste aufgefordert das Hotel zu verlassen und kommen dieser Aufforderung nicht nach, verlassen also das Hotel nicht, schließen sie durch konkludentes (also eindeutiges) Handeln einen neuen Vertrag direkt mit dem Hotel. Berechnet das Hotel jetzt den Preis, den es zuvor FTI in Rechnung gestellt hat (und eben nicht ein Vielfaches), sehe ich das schon als gerechtfertigt an.
Für den Laien: Das ist so wie an der Tankstelle. Da sage ich auch nicht: "Schönen guten Tag, meine Name ist platty, ich würde hier gerne 50 Liter Diesel kaufen." Da fahre ich vor, nehme die Zapfpistole und betanke mein Auto. Diese Betankung ist ein eindeutiges Handeln das ich gewillt bin den entsprechenden Treibstoff in der entsprechenden Menge zu dem Preis, der auf der Zapfsäule ausgewiesen ist, zu kaufen. Da kann ich nach dem Tankvorgang auch nicht sagen, daß ich aber eigentlich gar keinen Diesel kaufen wollte.
Wir können das jetzt gerne noch in Richtung des Verpflichtungs- und des Erfüllungsgeschäfts auseinander dröseln, aber das würde hier sicherlich zu weit führen.
Kurzum: Das Einzige, was aktuell helfen würde, wäre eine schriftliche Erklärung seitens des IV bzw. FTI das alle Reisen storniert sind bzw. noch storniert werden, damit die Rückzahlungen des DRSF und das Chargeback vollumfänglich anlaufen können.
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Chapeau!
Die Einhaltung von Verträgen bezieht sich auf die im Verhältnis von Hotel und Veranstalter. Diese sind mitnichten mit der Insolvenz erloschen, wäre ja noch schöner!
Das war´s dann bitte aber auch zum Thema Ehrbarkeit. Für moralische Einwertungen wird am Ende dieses Dramas noch genügend Raum sein.
Danke. -
Frag Booking.com, das ist dein Ansprechpartner.
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Wie ist das wenn man das Labranda Hotel über booking gebucht hat? Bekommt man da Geld wieder oder kann in ein anderes Hotel wechseln oder ist das Geld dann Pfusch?
@elsa0815 sagte:
Wie ist das wenn man das Labranda Hotel über booking gebucht hat? Bekommt man da Geld wieder oder kann in ein anderes Hotel wechseln oder ist das Geld dann Pfusch?
Hallo,
wer ist in Deinem Beispiel der Reiseveranstalter?
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Chapeau!
Die Einhaltung von Verträgen bezieht sich auf die im Verhältnis von Hotel und Veranstalter. Diese sind mitnichten mit der Insolvenz erloschen, wäre ja noch schöner!
Das war´s dann bitte aber auch zum Thema Ehrbarkeit. Für moralische Einwertungen wird am Ende dieses Dramas noch genügend Raum sein.
Danke.@vonschmeling sagte:
Chapeau!
Die Einhaltung von Verträgen bezieht sich auf die im Verhältnis von Hotel und Veranstalter. Diese sind mitnichten mit der Insolvenz erloschen, wäre ja noch schöner!FTI als Veranstalter hat die Verträge mit den Hotels am 3.6.2024 storniert. Also welchen Vertrag hat das Hotel noch einzuhalten?
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@vonschmeling sagte:
Chapeau!
Die Einhaltung von Verträgen bezieht sich auf die im Verhältnis von Hotel und Veranstalter. Diese sind mitnichten mit der Insolvenz erloschen, wäre ja noch schöner!FTI als Veranstalter hat die Verträge mit den Hotels am 3.6.2024 storniert. Also welchen Vertrag hat das Hotel noch einzuhalten?
@platty sagte:
FTI als Veranstalter hat die Verträge mit den Hotels am 3.6.2024 storniert. Also welchen Vertrag hat das Hotel noch einzuhalten?
Die Verträge zwischen Veranstalter und Hotel sind nicht einfach aufgehoben.
Zwischen Hotel und Veranstalter bestehen i.d.R. Kontingentverträge und nur weil deine Reservierung und womöglich auch andere Reservierungen durch den Veranstalter storniert wurden, ist der Kontingentvertrag zwischen Veranstalter und Hotel noch lang nicht aufgehoben.Es ist ja schön, dass du versuchst die Tourismusindustrie zu verstehen, aber gefährliches Halbwissen gepaart mit persönlicher Interpretation hilft hier niemandem.
Diesen Faden suchen viele hilfesuchende Leser auf und da erscheint es kontraproduktiv, wenn du hier krude Theorien verbreitest. -
@platty sagte:
FTI als Veranstalter hat die Verträge mit den Hotels am 3.6.2024 storniert. Also welchen Vertrag hat das Hotel noch einzuhalten?
Die Verträge zwischen Veranstalter und Hotel sind nicht einfach aufgehoben.
Zwischen Hotel und Veranstalter bestehen i.d.R. Kontingentverträge und nur weil deine Reservierung und womöglich auch andere Reservierungen durch den Veranstalter storniert wurden, ist der Kontingentvertrag zwischen Veranstalter und Hotel noch lang nicht aufgehoben.Es ist ja schön, dass du versuchst die Tourismusindustrie zu verstehen, aber gefährliches Halbwissen gepaart mit persönlicher Interpretation hilft hier niemandem.
Diesen Faden suchen viele hilfesuchende Leser auf und da erscheint es kontraproduktiv, wenn du hier krude Theorien verbreitest.@c-man sagte:
Die Verträge zwischen Veranstalter und Hotel sind nicht einfach aufgehoben.
Zwischen Hotel und Veranstalter bestehen i.d.R. Kontingentverträge und nur weil deine Reservierung und womöglich auch andere Reservierungen durch den Veranstalter storniert wurden, ist der Kontingentvertrag zwischen Veranstalter und Hotel noch lang nicht aufgehoben.Es ist ja schön, dass du versuchst die Tourismusindustrie zu verstehen, aber gefährliches Halbwissen gepaart mit persönlicher Interpretation hilft hier niemandem.
Diesen Faden suchen viele hilfesuchende Leser auf und da erscheint es kontraproduktiv, wenn du hier krude Theorien verbreitest.Du sagst es ja eh schon selbst "i.d.R"... das ist aber nicht mehr der Fall. Die Firma bzw. den Veranstalter gibt es quasi in der Form nicht mehr, somit auch keine Kontigente mehr verfügbar, weil sonst würden die Hotels diese nicht am nächsten Tag an andere VA vergeben können. Es sind Stornos aufgrund einer Insolvenz, und nicht weil eine Airline streiken tut und die Flüge ausgefallen sind.
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Leider geht seit gestern vieles in diesen sehr störenden und nutzlosen Endlos-"Vorträgen" unter.
Ist dieses schon bekannt, wurde schon verlinkt ? Condor legt Sonderaktion für FTI-Gäste auf -
Hallo zusammen,
nun hat auch die französische Tochter am 10.06.2024 Insolvenz angemeldet, die Nachricht auf der Homepage wurde im Detail um diesen Satz ergänzt:
" Am Montag, den 10. Juni 2024, folgte der Insolvenzantrag des französischen Reiseveranstalters FTI Voyages S.A.S."
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Diese Info finde ich zur Zeit nur auf der fanzösischen Website - hier klicken.
Übersetzt:
"Liebe Reisende
Die französische Tochtergesellschaft der FTI Group, FTI Voyages S.A.S., hat heute eine Zahlungseinstellungserklärung eingereicht
Eine Woche nach der Eröffnung einer Zahlungseinstellungserklärung der FTI Touristik GmbH reichte die französische Tochtergesellschaft der FTI-Gruppe, FTI Voyages SAS, heute eine Zahlungseinstellungserklärung beim Gericht in Mulhouse ein.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Interessen des französischen Unternehmens, seiner Mitarbeiter, seiner Kunden und seiner Partner bestmöglich zu wahren.
Um Sie bestmöglich zu unterstützen und die aufgetretenen Schwierigkeiten so weit wie möglich zu begrenzen, laden wir Sie ein, sich unter +33 3 67 35 18 30 an unsere Dienste zu wenden
Wir werden unser Bestes tun, um Sie bestmöglich zu unterstützen.
Das FTI Voyages-Team"In den Medien finde ich zu dieser Ankündigung jetzt nur einen Artikel bei fvw - hier klicken Dort ist die Info zu lesen. Ganzer Artikel nur mit Abo lesbar. Wird aber gewiss bald auch anderweitig zu lesen sein.
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Genau und dazu eine Zusatzinfo:
Buchungen über FTI Voyages S.A.S fallen unter den Absicherungsschutz der Association Professionelle de Solidarité du Tourisme (APST). In Zusammenarbeit mit dem DRSF und dem APST -
Hier ist die Website des französischen Absicherers
https://www.apst.travel/ -
Für alle anderen Kunden bleibt die Zuständigkeit des DRSF, dies nur zur zur Klarstellung.
Die beiden Absicherer arbeiten auch zusammen. -
Ich bin jetzt mal ehrlich: ich finde das hier geht zu weit ins Detail und gehört hier irgendwie nicht hinVielleicht konzentrieren wir uns am Thema: Wie geht's weiter, was mich besonders interessert, da ich im Juli verreisen würde.
@tammi82 sagte:
Ich bin jetzt mal ehrlich: ich finde das hier geht zu weit ins Detail und gehört hier irgendwie nicht hinVielleicht konzentrieren wir uns am Thema: Wie geht's weiter, was mich besonders interessert, da ich im Juli verreisen würde.
Genau darum möchte ich jetzt dringend bitten. Ellenlange Betrachtungen, die z.T auch fachliche Fehlbetrachtungen beinhalten nützen keinem. Ich erspare mir aber jetzt diese zu kommentieren. Da wird auch viel über Kontingente geschrieben, etwas das es eben oft garnicht gab.
Bitte verzichtet auch auf episch lange Beiträge.Ansonsten werden wir den einen oder anderen eben auch mal herausnehmen, der Übersichtlichkeit wegen!
Das ist die Headline:
FTI ist insolvent: Wie gehts weiter, was ist zu tun ?
Bitte daran orientieren , Danke! -
Hallo Zusammen,
wurde überhaupt schon irgendjemandem bestätigt, dass die Reise stattfinden kann?
@amotan sagte:
Hallo Zusammen,
wurde überhaupt schon irgendjemandem bestätigt, dass die Reise stattfinden kann?
ich warte auch auf den Antwort von IV sowie FTI die Reisenden die ab Juli stattfinden bin morgens bis abends am gucken das ein Info kommt

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Noch ein Update zu American Express Kartenzahlung bei Einzelleistungen!
Aus aktuellem Anlass und als Betroffener hatte ich heute nochmal telefonisch die Kundenbetreuung Amex kontaktiert. In einer unnachahmlicher überheblicher Art wurde mir gesagt, die Umsatzreklamation kann ich zwar schriftlich einreichen, auch mit Buchungs- und Stornobestätigung. Aber Amex wird hier nichts tun oder gar rückerstatten. Ich nenne es mal Top Down Policy oder in den Worten der Mitarbeiterin "kommt von ganz oben". Wie sie sagte, das Schreiben eines Briefes können sie nicht verhindern, aber telefonisch verweigern sie die Annahme der Umsatzreklamation. Und weil das Gespräch auch von ihrer Seite so freundlich war, wurde noch ergänzt ... naja, natürlich kann man es auf den Rechtsweg ankommen lassen, aber das werden nur wenige tun ihrer Ansicht und ob ihr eine Entscheidung zu Gunsten des Verbrauchers getroffen wird, ist fraglich. Krasse Nummer -> wie gut eine Bank oder ein Kartenanbieter ist zeigt sich dann in einer solchen Situation.