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Tauchen mit Baypässe

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu Gesundheit & Medizin
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  • WimmtauchenW Offline
    WimmtauchenW Offline
    Wimmtauchen
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo,ich hätte da mal eine Frage.Ein Bekannter von uns ist ein begeisterter Schnorchler und würde auch gern den Tauchschein machen.Er ist 50 Jahre alt und hat 3 Baypässe.Kann er trotzdem das Tauchen erlernen?Das letztendlich der Arzt entscheidet ist klar.Aber eine Vorabinformation wäre nicht schlecht.

    LG Annette

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    • carstenW.C Offline
      carstenW.C Offline
      carstenW.
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      ganz heiße Kiste. Das würde ich mir doch sehr überlegen. Kann mir nicht vorstellen, daß ein Arzt dies zuläßt. Da beim Tauchen Druck auf den Körper ausgeübt wird, ist dies nicht ratsam. Letztendlich kann man hierzu keine Enddiagnose erstellen, das sollte ein Arzt entscheiden. Bei Schrittmacherpatienten ist es so, daß diese nicht tiefer als 7 Meter tauchen dürfen. Bei Baypass 😉 Patienten sieht dies durch den Druck u. den blutverdünnenden Medikamenten sicherlich ähnlich aus.
      LG

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      • meinungsfreiheitM Offline
        meinungsfreiheitM Offline
        meinungsfreiheit
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Besserwissermodus an:

        Bypass, soviel Zeit muss sein, kommt ja nicht von Baywatch 😉

        Besserwissermodus aus!

        @wimmtauschen

        Arzt fragen, was bringt dir das, wenn hier Einer sagt, Ja mach das, no problem ❓

        Mein Vater hat auch 3 Bypässe und rein gefühlsmäßig würde ich raten: "NEIN", aber dein Bekannter soll dies mit seinem Hausarzt oder Kardiologe abklären!

        Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

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        • juanitoJ Offline
          juanitoJ Offline
          juanito
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Vielleicht ist er der Erbonkel?

          En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • pasoP Offline
            pasoP Offline
            paso
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            mein mann hat "nur" stents, keine bypässe und trotzdem tauchverbot.

            aber wirklich informativ ist hier wohl nur das gspräch mit dem kardiologen!
            ich verstehe nicht, wie man sich bei solch speziellen gesundheitsfragen an ein internet - forum wenden kann......letztendlich hilft ja doch nur die auskunft des behandelnden arztes!

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • Kessy05K Offline
              Kessy05K Offline
              Kessy05
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Wichtig ist , wie lange die OP her ist. Wie sieht das Belastungs EKG aus.
              Wenn min. 12 Monate seit der OP vergangen sind und das Belastungs EKG regelrecht, dass heißt unauffällig ist und sonst keine Beschwerden vorliegen, dann könnte der Arzt es eventuell erlauben!
              Bei pathologischem Belastungs EKG ist tauchen ABSOLUT verboten !

              Viele Grüße

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • portvendresP Offline
                portvendresP Offline
                portvendres
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Licht in das Dunkel: Hier kommt der Katalog der relativen und absoluten Kontraindikationen für das Tauchen mit PTG, Herausgeber ist die "Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin" - diese Ansichten sind VERBINDLICH für Österreich, die Schweiz und Deutschland. Alle Tauchorganisationen stimmen diesen Richtlinien uneingeschränkt zu, die Zertifikate der GTÜM entsprechen den Anforderungen der Bundesärztekammer in Deutschland.

                Relative Kontraindikationen:

                Koronare Herzkrankheit:
                Status nach aorto-coronarer Bypass-Operation 12 Monate nach der Operation mit Beschwerdefreiheit und regelrechtem (unauffälligem) Belastungs-EKG
                Status nach akutem Myokardinfarkt (1 Jahr nach dem Ereignis) mit Beschwerdefreiheit, regelrechtem Belastungs-EKG und normaler Leistungsbreite ohne Ischämiereaktion und ohne Arrhythmie
                Herzrhythmusstörungen (erst nach Abklärung mittels Langzeit-EKG und Ausschluss organischer Ursachen):
                AV-Block II° Typ II, gehäufte SVES
                Linksschenkelblock, normofrequentes Vorhofflimmern
                gehäufte VES (> 10/h) komplexe ventrikuläre Arrhythmien
                Status nach SM-Implantation mit normaler Leistungsbreite

                Absolute Kontraindikationen:
                Koronare Herzkrankheit:
                · Koronare Herzkrankheit mit stabiler und instabiler Angina pectoris
                · Symptome nach Bypass-OP oder PTCA, oder mit einem pathologischen
                Belastungs-EKG
                · Zustand nach Myokardinfarkt mit erhöhtem Risiko oder bestehender Symptomatik
                Rhythmusstörungen:
                · AV-Block II° (Mobitz II), AV-Block III°, Linksschenkelblock mit kardialer (organischer) Grundkrankheit
                · Sick-Sinus-Syndrom
                · Präexzitationssyndrome mit paroxysmalen Tachykardien
                · SVES mit Bewußtseinsstörungen
                · komplexe ventrikuläre Arryhythmien
                · Status nach SM-Implantation bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit
                Vitien:
                · Alle hämodynamisch relevanten Vitien mit und ohne Shunt
                · Alle hämodynamisch relevanten, insbesondere stenotische Klappenvitien, aber auch Aorteninsuffizienz Grad II und mehr
                · Status nach Herzklappenersatz oder Klappenplastik mit eingeschränkter Leistungsbreite, hämodynamischer
                · Beeinträchtigung oder bedeutsamen Rhythmusstörungen
                · Aortenaneurysma (thorakal oder abdominal)
                Kardiomyopathien:
                · Dilatative Kardiomyopathie mit eingeschränkter Ejektionsfraktion
                · Hypertrophe Kardiomyopathien mit Obstruktion des Ausflußtrakts und/oder Rhythmusstörungen. Auch Patienten mit Kardiomyopathie und plötzlichem Herztod in der Familie
                · Latentes oder manifestes Cor pulmonale, pulmonale Hypertonie
                · Latente, kompensierte, oder manifeste Herzinsuffizienz

                Fröhliche Grüße von Jörn

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • carstenW.C Offline
                  carstenW.C Offline
                  carstenW.
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Danke Jörn,
                  ausführlicher geht es denke ich nicht. Und es stellt alles dar.
                  LG

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • WimmtauchenW Offline
                    WimmtauchenW Offline
                    Wimmtauchen
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Danke für die Antworten.Ich habe eigentlich schon damit gerechnet das unser Bekannter sich weiterhin mit schnorcheln begnügen muss.Das letztendlich der Arzt das entscheidet ist auch klar.Er wollte halt nur schon mal vorab Informationen,es gibt ja doch einige die sich gut auskennen.Was er nun weiterunternimmt ist seine Entscheidung.

                    LG Annette

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