200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
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Hallo Leute,
Auf Sao Paulos Flughafen Congonhas schlittert ein Airbus über die Landebahn hinaus und knallt in ein Treibstoffdepot. Die brasilianischen Behörden tragen offenbar Mitschuld an der Katastrophe.
Wollte mal wissen wie Ihr als Vielflieger über so eine Katastrophe denkt?
Macht Euch dies Betroffen, oder seit Ihr eher cool und denkt, solange mich es nicht trifft, ist mir das Egal.
Bin echt mal gespannt.
Gruss -
Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit hundertprozentiger Todesrate.
Aber ohne Scherz, jeden Tag setzen wir uns Risiken aus welche erheblich größer sind als das Fliegen. Zum Beispiel Autofahren, Rolltreppe fahren oder ganz gefährlich Treppensteigen und Putzen! Katastrophen wie diese jetzt haben nur den größeren medialen Effekt.
Und mal ganz im Ernst, wenn ich schon denn mal gehen muß, dann doch lieber so als im Bett dahinzusiechen und nicht sterben zu können. Am schlimmsten ist so eine Katastrophe für die Angehörigen, welche mein vollstes Mitgefühl haben.
MfG Rainer
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Hallo Molly,
was für Antworten erwartest Du denn? Dass einer sagt, ist mir doch egal?
Jedes Unglück, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist eines zuviel.
Die Zahl der Todesopfer ist bei Flugzeugabstürzen immer dramatisch, aber ich muss sagen, wenn ich lese, dass hier in unserem Land Eltern ihre Kinder verhungern lassen oder sie totschlagen, macht mich das nicht minder betroffen.
Auf jeden Fall würde ich weiterhin im Flugzeug reisen, um auf Deine Frage zurückzukommen. Ich fahre ja auch weiterhin Auto, trotz der jährlichen tödlichen Unfälle.
LG von Barbara -
Es macht mich tief betroffen !
Und ich möchte allen Angehörigen der Opfer mein Beleid aussprechen !!
Aber es macht mich auch wütend, weil es scheinbar hätte nicht passieren müssen, dass dieses Unglück geschah.
Denn die Sicherheitsmängel dieser Landebahn schienen ja bekannt gewesen zu sein !!
Kenne mich aber zu wenig darüber aus, um hier richtig zu urteilen.Erwin
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Hallo molly41,
also ich muss sagen, dass mich solche nachrichten doch immer sehr erschrecken. seit den letzten 1,2 jahren steigt meine angst beim fliegen, früher hatte ich das nicht. will aber auch nicht zulassen, dass es soweit kommt, dass ich wegen dieser angst nicht mehr in den urlaub fliegen kann wohin ich will. natürlich heißt es immer, dass das flugzeug das sicherste verkehrsmittel ist. auch statistisch gesehen. aber wenn man sowas hört, fällt der nächste gang ins flugzeug mit sicherheit wieder ein stück schwerer. natürlich ist man auch im bus dem busfahrer ausgeliefert sowie im flugzeug dem piloten (häufiges gegenargument) aber im kopf macht die angst da schon nen gewaltigen unterschied. ich fasse solche nachrichten auch deshalb immer mit schrecken auf.
lg
janine -
Hab ein total mulmiges Gefühl,wenn ich dran denke,daß ich übermorgen in den Urlaub fliege...
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Barbara R. wrote:
Hallo Molly,
was für Antworten erwartest Du denn? Dass einer sagt, ist mir doch egal?
Jedes Unglück, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist eines zuviel.
Die Zahl der Todesopfer ist bei Flugzeugabstürzen immer dramatisch, aber ich muss sagen, wenn ich lese, dass hier in unserem Land Eltern ihre Kinder verhungern lassen oder sie totschlagen, macht mich das nicht minder betroffen.
Auf jeden Fall würde ich weiterhin im Flugzeug reisen, um auf Deine Frage zurückzukommen. Ich fahre ja auch weiterhin Auto, trotz der jährlichen tödlichen Unfälle.
LG von Barbaradie Antwort von Holzmichel hat genau das, was ich auch fühle und denke.

Natürlich ist jedes Unglück Sch...., aber hier hat ein Gericht versagt, man hätte dieses Unglück verhindern können.
Gruss
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molly41 wrote:
@Babaradie Antwort von Holzmichel hat genau das, was ich auch fühle und denke.

Natürlich ist jedes Unglück Sch...., aber hier hat ein Gericht versagt, man hätte dieses Unglück verhindern können.
Gruss
Aber Molly, natürlich ist so etwas todtraurig und ich denke auch an die Hinterbliebenen, die Kinder, die ohne Mutter/Vater aufwachsen müssen, die Eltern, die Kinder verloren haben.
Aber Schuldzuweisungen gibt es immer. Das wird dann gern "menschliches oder technisches Versagen" genannt. Das ist tragisch, nutzt den Betroffenen aber leider nichts mehr. Wie oft sind Flugzeuge schon abgestürzt, weil Vogelschwärme in die Triebwerke geraten sind? Wie ich schon sagte, jedes Unglück, nicht nur die, die man hätte verhindern können, ist eines zuviel!
Denk mal 10 (?) Jahre zurück an das Zugunglück von Eschede........ -
Auch ich finde soetwas sehr traurig. Aber das sind doch nicht unsere einzigsten Unglücke, welche täglich passieren. Ich arbeite selbst als OTA u. Feuerwehrmann u. sehe täglich Elend u. Leid. Natürlich ist das, was da passiert ist sehr schlimm. Aber es passieren anderweitig minstens noch genauso schlimme Dinge (Verkehrsunfälle, Verbrechen usw).
Das Fliegen ist eines der sichersten Verkehrsmittel. -
molly41 wrote:
Barbara R. wrote:
Hallo Molly,
was für Antworten erwartest Du denn? Dass einer sagt, ist mir doch egal?
Jedes Unglück, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist eines zuviel.
Die Zahl der Todesopfer ist bei Flugzeugabstürzen immer dramatisch, aber ich muss sagen, wenn ich lese, dass hier in unserem Land Eltern ihre Kinder verhungern lassen oder sie totschlagen, macht mich das nicht minder betroffen.
Auf jeden Fall würde ich weiterhin im Flugzeug reisen, um auf Deine Frage zurückzukommen. Ich fahre ja auch weiterhin Auto, trotz der jährlichen tödlichen Unfälle.
LG von Barbaradie Antwort von Holzmichel hat genau das, was ich auch fühle und denke.

Natürlich ist jedes Unglück Sch...., aber hier hat ein Gericht versagt, man hätte dieses Unglück verhindern können.
Gruss
Leider versagen auch hier täglich die Gerichte, siehe ******, Kinderschänder usw...
Ist alles sehr tragisch aber so eine Sch...e passiert leider, gerade wenn solche Unglücke vermeidbar sind.
Dennoch steige ich weiterhin sehr gerne in Flugzeug.Gruß
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carsten wismar wrote:
Auch ich finde soetwas sehr traurig. Aber das sind doch nicht unsere einzigsten Unglücke, welche täglich passieren. Ich arbeite selbst als OTA u.Feuerwehrmann u. sehe täglich Elend u. Leid. Natürlich ist das, was da passiert ist sehr schlimm. Aber es passieren anderweitig minstens noch genauso schlimme Dinge (Verkehrsunfälle, Verbrechen usw).
Das Fliegen ist eines der sichersten Verkehrsmittel.Gerade die Ersthelfer sehen Dinge, die sich unsereins gar nicht vorstellen kann! Ich erinnere mich noch genau, dass die Seelsorger für die Ersthelfer ebenfalls welche für sich selbst hatten damals in Eschede.
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Ich würde nicht freiwillig mit einer Billiggesellschaft fliegen. Es gibt ja mittlerweile Fluglinien, die so was fürn ***** sind, dass sie in der EU nicht mehr landen und abfliegen dürfen.
Es gibt nie eine 100 prozentige Garantie, aber mit guten Fluglinien fühle ich mich schon sicherer. Der Service ist hier ja auch besser. -
Mugla wrote:
Ich würde nicht freiwillig mit einer Billiggesellschaft fliegen. Es gibt ja mittlerweile Fluglinien, die so was fürn ***** sind, dass sie in der EU nicht mehr landen und abfliegen dürfen.
Es gibt nie eine 100 prozentige Garantie, aber mit guten Fluglinien fühle ich mich schon sicherer. Der Service ist hier ja auch besser.Seit wann ist TAM denn eine Billigfluggesellschaft ? Das wäre mir jetzt aber ganz neu.
TAM ist eine der führenden Fluggesellschaften Südamerikas und investiert ordentlich in neue Flugzeuge.
Vielleicht solltest Du Dich erstmal informieren bevor Du so ein "Käse" schreibst.Gruß Marco
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Danke Marco! Ich kann mich über solche ungerechten Vorurteile auch ärgern. Die TAM ist, wie Du richtig schreibst, eine der wirklich guten Linien Südamerikas. Da kommt wohl nur die LAN mit.
Und ich ärgere mich auch über solche Überheblichkeiten von wegen "fürn *****" und "dürfen in der EU nicht mehr starten und landen" etc.
Als wenn so etwas wie in Sao Paulo bei uns nicht passieren könnte! -
Ich fliege seit nunmehr fast 25 Jahren wöchentlich zwei mal Linie. In dieser langen Zeit habe ich gelernt, dass es -so nüchtern und kühl es sich auch immer anhören mag- das Beste ist, so schnell wie möglich, mit den Gedanken in den normalen Alltag zurückzukehren. Vielleicht habe ich deshalb bis heute absolut keine Angst vor dem Fliegen, trotz zahlreicher Flugzeug-Unfälle irgendwo auf der Welt in dieser langen Zeit.
Mein Sohn ist LH-Pilot auf der A319, A320 und A321. Er sagt, die Airbus-Reihe A320 gehört zu den technisch perfektesten und sichersten Flugzeugen, die es gibt. Die Airbus A320-Reihe verfügt über ein Bremssystem, welches automatisch in einer von drei vorgewählten Stufen aktiviert wird, sobald das Fahrwerk den Boden berührt - so ich meinen Sohn richtig verstanden habe. Dieses automatische Bremssystem ist sanfter, aber trotzdem sicherer und effektiver, als es irgendein Pilot von "Hand" bewerkstelligen kann.
Ich habe soeben bei N-TV ein Video mit einer Simulation der Landung und dem weiteren Verlauf der Landung bis zum Crash gesehen. Danach war es wohl so, dass auf der sehr kurzen Landebahn starkes Aquaplaning war.
Wenn die Landebahn mit einer Eisschicht oder mit starkem Aquaplaning überzogen ist, dann kann es passieren, dass dieses automatische Bremssystem nicht sofort auf den Bodenkontakt anspricht, weil das Fahrwerk nicht "spürt", dass der Bodenkontakt hergestellt ist. Bei einer sehr kurzen Landebahn vergehen dann wertvolle Sekunden, bis die Piloten eingreifen können. Nach der Darstellung im bei N-TV gezeigten Video hatten die Piloten offensichtlich keine Chance mehr, die Maschine aufgrund des starken Aquaplanings in der Spur zu halten, oder die Maschine wieder durchzustarten, weil die Landebahn unter den gegebenen Umständen zu kurz ist.
Ein Brasilianischer Richter hatte wenige Tage vorher durch Beschluß die Sperrung dieser kurzen Landebahn angeordnet - diese Anordnung ist dann später -durch wen auch immer- tragischerweise wieder aufgehoben worden.Die LH hatte -ich glaube- 1989 einen ähnlichen Unfall in Warschau, der allerdings nicht so tragisch verlaufen ist. Es war gleichzeitig der letzte Unfall, den die LH dieser Art hatte. Nach diesem Unfall ist sowohl am Airbus etwas verändert worden, als auch das Landeverfahren wurde bei der LH etwas verändert. Ganz bewusst werden LH-Piloten darauf gedrillt, bei starker Nässe auf der Landebahn härter aufzusetzen. Viele Passagiere werten eine solche harte Landung als schlecht ein - aber das Gegenteil ist der Fall, eine solche härtere Landung dient der Sicherheit.
Die LH stellt ihren Piloten regelmäßig einen Report über Flugunfälle irgendwo in der Welt zur Verfügung, sobald die amtlichen Untersuchungen abgeschlossen sind. Die Piloten sollen daraus lernen, welche Situation bei dem fraglichen Unfall vorlag und welche -auch menschlichen- Fehler zum Unfall führten. Leider werden solche sehr genauen Unfalluntersuchungsergebnisse nicht in der normalen Presse veröffentlicht. Manchmal bekomme ich diese Berichte zu lesen, wenn ich sie bei meinem Sohn sehe. Ich lese diese Berichte immer sehr intensiv und bin immer sehr erstaunt darüber, welche Kette von kleinen Zufällen und Gegebenheiten, Pannen und Mißverständnissen letztendlich zu einer Katastrophe diesen Ausmaßes geführt haben.
hardy -
Also erst Mal Leute, bleibt mal schön locker. Unglaublich, wie sich einige Menschen über jede Kleinigkeit aufgregen können.

Da kann ich echt nur lachen drüber.
Kontroverse Meinungen sind kein "Käse", sondern einfach nur kontrovers.
Verglichen mit einer deutschen oder englischen Fluggesellschaft ist jede südamerikanische Gesellschaft meiner Meinung nach nicht gut. -
Hallo
bezüglich der TAM kan ich mich nur anschließen. Die Airline steht kurz vor der Aufnahme zur Star Alliance, so ich richtig informiert bin. Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Hauptfehlerquelle beim Flughafen zu suchen sein.
Die Start- und Landebahn wurde erst kürzlich aus wirtschaftlichen Gründen wieder für diese Flugzeugtypen freigegeben. Die Bahn wurde vor kurzem neu asphaltiert und es fehlten noch die Drainagesysteme. Ebenfalls noch weniger bekannt ist, daß ein identischer Unfall - Flugzeug kommt bei Regen von der Bahn ab - sich genau einen Tag vor der Katastophe am gleichen Ort ereignet hat.
Soll sich ein jeder selbst einen Reim darauf machen.
Gruß
Berthold
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@ Mugla
Es ist natürlich grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, daß Du eine andere Meinung hast. Nur leider begründest Du Deine andere Meinung mit nichts als Vorurteilen. Bei Deinen Aussagen ist sozusagen kein Fleisch am Knochen, verstehst Du? Im Grunde hast Du keine Ahnung von der Materie, Du plapperst hier nur etwas nach, was Du irgendwo aufgeschnappt hast.
Und genau das ist das ärgerliche!
