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Veranstalter erheben Kerosinzuschlag für Neubuchungen

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  • privacyP Offline
    privacyP Offline
    privacy
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Die wichtigsten Veranstalter erheben jetzt auf alle Neubuchungen aufgrund der hohen Treibstoffpreise für die laufende Sommersaison einen sogenannten Kerosinzuschlag, um die gestiegenen Flugkosten auszugleichen.

    Alle Preise pro Person für Hin- und Rückflug Pauschalreise:

    TUI
    Kurzstrecke + 10 Euro
    Mittelstrecke (Kanaren, Ägypten etc.) + 16 Euro
    Fernstrecke +38 Euro

    Rewe-Touristik ITS-Jahn-Tjaereborg
    Kurzstrecke +10 Euro
    Mittelstrecke +15 Euro
    Fernstrecke +40 Euro

    Thomas-Cook mit TC, Nur, Aldiana, Bucher
    Nahbereich + 9 Euro
    Mittelstrecke + 17 Euro
    Fernstrecke + 39 Euro

    Bereits gebuchte Reisen sind davon nicht betroffen.
    Quelle: WAZ Reisejournal -srt in Printform vom 13.02.08
    (Derzeit 13:00 Uhr steht der Bericht online -noch- nicht bereit)

    Anmerkungen:
    Interessante Preisgestaltung. Die, die den Zuschlag auf der Kurzstrecke
    z.B. 1 Euro günstiger anbieten, erhöhen dies dann auf der Fernstrecke
    oder umgekehrt. Wahrscheinlich Zufall daß alle zum gleichen Zeitpunkt zuschlagen. Dieser ist im Bericht nicht definiert, lautet aber "jetzt".

    Ergänzungen bitte hier einbringen, weitere Veranstalter etc.

    Interessant zu wissen wäre, wie bei der Preisgestaltung der
    Sommersaison die Flüge kalkuliert waren. Denn das auch da
    schon ein Kerosinzuschlag von den Airlines berechnet wurde,
    dürfte ja bekannt gewesen sein. Allgemein geben die Preise
    für Kerosin momentan eher nach. Man beachte, daß eine
    Preisanpassung nach unten nicht vorgenommen werden muß.

    Es lohnt sich also mehr denn je, Preise zu vergleichen.
    Auch zwischen Pauschal- und Baustein-Reisen.

    Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
    Bertrand Russell (1872-1970)

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    • ADEgiA Offline
      ADEgiA Offline
      ADEgi
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Privacy,

      die unterschiedlichen Preise können ganz einfach mit den eingesetzten Fluggesellschaften zu tun haben. Diese sind ja je nach Konzern recht unterschiedlich.

      Ebenso hat der Kerosinpreis mit den derzeitigen Preisen nur wenig zu tun. Eine Fluggesellschaft sichert einen Großteil Ihres Kerosins langfristig zu Fixpreisen ab. Kauft man günstig hat man einen Vorteil.

      Ich mag mich noch daran erinnern, als vor einigen Jahren die erste Preisrunde bezüglich Kerosinzuschlägen begonnen hatte. Damals tönte die Lufthansa, daß man seinen Bedarf langfristig in einer Höhe von 80% abgesichert habe, und daß man daher keinen Kerosinzuschlag erhebe.

      Das allerdings um kurz darauf sich doch dem Markt anzupassen und wie alle anderen preislich mitzuziehen.

      Auch die Emirates hat eine Preiserhöhung zum 01.03. angekündigt. Allerdings im Grundpreis, da diese Airline den Unsinn nicht mehr mitmacht, Kerosinzuschläge auf die Tax aufzuschlagen. Ein Lob hier für den Mut und die höhere Transparenz der Preise.

      Bei den Veranstaltern wird der Rest je nach Kalkulation und Verträgen sicher bald folgen.

      Gruß

      Berthold

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      • privacyP Offline
        privacyP Offline
        privacy
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        @adeghi
        Gibt aber keine unterschiedlichen Kerosinaufschläge nach Airlines 😉
        Obwohl alle nach Thailand mit Thai oder LH oder sonst wem fliegen.

        Und im Nah- und Mittelstreckenbereich dominieren ja mittlerweile
        2 Airline-Blocks bundesweit gesehen den Markt.

        Also kann es auch daran nicht liegen.

        Sieht vermutlich optisch nur besser aus, die Unterschiede meine ich.

        Gruß privacy

        PS: Und wenn sich einige Veranstalter rühmen,
        just-in-time Flüge bei den Airlines zum Zeit-
        punkt der Buchung einzukaufen, dann haben
        die den aktuellen Kerosinzuschlag der Air-
        line doch bereits im Preis enthalten.

        Doppelzahlung?

        Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
        Bertrand Russell (1872-1970)

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        • ADEgiA Offline
          ADEgiA Offline
          ADEgi
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          privacy wrote:
          Gibt aber keine unterschiedlichen Kerosinaufschläge nach Airlines 😉
          Obwohl alle nach Thailand mit Thai oder LH oder sonst wem fliegen.

          Im Prizip ja. Aber wenn beispielsweise die Thai mehr Kerosinzuschlag erhebt als die Condor, dann macht das in der Umrechnung für Neckermann eventuell mehr aus, als für TUI, weil der Eine oder Andere mehr oder weniger Plätze bei den betreffenden Fluglinien hat. Klar wäre eine Aufteilung nach Airline transparenter. Die gewählte Version ist aber einfacher.

          Die Veranstalter mit tagesaktuellen Preisen nehmen ja die, die sie zum Abfragezeitpunkt von der Airline bekommen. Eine Doppelzahlung kann ich hier nicht erkennen.

          Bei "Just in Time Flügen" der großeen Veranstalter gehe ich auch eher davon aus, daß hier Kerosinzuschläge nicht extra ausgewiesen werden, oder diese zuvor eingerechnet (abgezogen) wurden.

          Entscheidend ist für mich sowieso der Preis der unter dem Strich herauskommt. Nur der Endpreis zählt. Wie der entsteht ist mir eigentlich sch... egal.

          Gruß

          Berthold

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          • privacyP Offline
            privacyP Offline
            privacy
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Eine Offenlegung der Kalkulationen ist ja nicht zu erwarten.

            Daher auch "nur" für Neubuchungen. Anhand eines Beispieles
            bei NIKI mit einem A320 wurde ja von einem unabhängigen
            Institut schon mal nachgewiesen, daß man alleine mit dem
            zusätzlich ausgepreisten Kerosinzuschlag die kompletten
            Kerosinkosten auf einem Flug von Wien nach Palma d.M.
            abdecken könnte.

            Insofern versucht man m.E. im momentan (noch) boomenden
            Reisemarkt ein paar zusätzliche Einnahmen durchzudrücken.
            Wenn es der Markt hergibt ...

            Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
            Bertrand Russell (1872-1970)

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            • ADEgiA Offline
              ADEgiA Offline
              ADEgi
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Hallo privacy,

              ich denke nicht nur. Ich stelle mir das eigentlich so vor, daß die Veranstalter vor Katalogdruck die Preise mit den Airlines fix vereinbaren. Für eine andere Version fehlt mir der Glaube.

              Bei Veranstaltern mit einer Hauseigenen Fluggesellschaft kann ich die Kerosinpreiserhöhungen schon verstehen. Denn wo das Geld letztlich bleibt ist doch eigentlich egal. Am Schluß verdient doch der Konzern, oder eben auch nicht.

              Es kann aber auch sein, daß die Fluggesellschaften auch bei Veranstalterverträgen aus den Erfahrungen der letzten Jahre heraus eine Kerosinpreisanpassung eingeführt haben. Daher - unmöglich ist nichts.

              Es war meiner Meinung nach auch einmal Herr Lauda, der sagte, daß man auf einem Europaflug mit einer Billigfluggesellschaft (hier Niki) 60,- bis 80,- Euro pro Sitz und Strecke erlösen muß, um profitabel operieren zu können.

              Wie diese aber erlöst werden spielt dabei keine Rolle. Flugpreis, Kerosinzuschläge, Aufschläge bei Tax, Werbung, Verpflegung an Bord, Hotelbuchung über die Homepage, Merchandising und was es alles sonst noch so gibt.

              Da helfen Kerosinzuschläge natürlich auch.

              Gruß

              Berthold

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              • Günter/HolidayCheckG Online
                Günter/HolidayCheckG Online
                Günter/HolidayCheck
                Admin Experte Fuerteventura
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Ich denke, man muss da auch mal eines deutlich machen:
                Die supergünstigen Billigpreise sind immer nur ein Teil des Erlöses, den Fluggesellschaften machen. Die so genannte Preistreppe - manche nennen sie auch vornehmer "Low Cost Kurve"- findet immer ihre Anwendung.
                Andersrum gesagt: Mit Preisen von beispielsweise 29 Euro füllt keiner die Flieger! Bereits ab Reihe 10, um das mal bildlich darzustellen, kommen ganz andere Ticket-Preise zum Einsatz. Und je näher der Flugtermin rückt, desto teurer werden die Tickets...
                Da liegen bisweilen Welten dazwischen. Nur so funktioniert es.
                Über die Kalkulation der Airlines wird nicht viel gesprochen: Es gibt aber hinter vorgehaltener Hand Aussagen von Airlinern die bestätigen, dass die Flüge durchgängig eingepreist werden, also für das ganze Jahr ein Preis mit den Veranstaltern vereinbart wird. Die Umlegung auf das Jahr, also auf Haupt-und Nebensaison ist eine reine Kalkulationssache!

                Noch ein kleiner Ausflug in die Zukunft:

                TUIfly wird in seiner neuen Ausprägung wohl wieder zum Ferienflieger
                (mit Einzelplatzgeschäft) werden, fliegt also überwiegend Veranstaltergeschäft, auch für andere Veranstalter! Daher auch die neue Kampagne mit mehr Service...Billigere Tickets? Wohl kaum!

                Im Low-Cost Sector hat TUIfly Prügel kassiert und die Lehren daraus verstanden. Der Einsatz als Hybrid Carrier, also eine Mischung aus Billig- und Urlaubsflieger ist voll gescheitert.
                Allerdings hat die Geschichte auch ihre Konsequenzen. Nach einem Bericht der FVW werden lt Expertenschätzungen dazu nur noch 20 bis 23 Flugzeuge (bislang 48) erforderlich sein. Den Rest an Flugsitzen kaufe man über die "eigene Einkaufsmacht" dazu. Germanwings, bislang schon als Low Cost Carrier unterwegs, soll dann diese Abteilung alleine weiter führen, mit einer aufgerüsteten Macht von bis zu 50 Flugzeugen. Vorteil für den Kunden? Abwarten!

                Ausserdem muss das Kartellamt noch Ja zu den Plänen sagen! Aber das muss sie auch zu der Übernahme von Condor durch Air Berlin.
                Es bleibt weiter spannend, auch das Thema Preise für die Kunden!

                Grüße
                Günter/HolidayCheck

                Quellen: FVW & HolidayCheck

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                • santamarinelloS Offline
                  santamarinelloS Offline
                  santamarinello
                  Gesperrt
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Für die Endkunden wird sich die Fliegerei in den nächsten Jahren wieder deutlich verteuern, was im Prinzip und im Hinblick auf die Lebensqualität künftiger Generationen auch kein Fehler ist. Der Wochenendtrip für 19,99 nach Mallorca wird der Vergangenheit angehören, man muss kein Prophet sein um das kühn zu behaupten.

                  In der "Stuttgarter Zeitung" kam neulich ein Interview mit dem TUIFly-Chef - von Selbsterkenntnis dass man krachend gescheitert ist wie Günter sehr richtig schreibt keine Spur. Die Business-Kunden verprellt mit unmotivierten Flugzeitenänderungen, die der Ferienfliegerei geschuldet sind (unkalkulierbare Flugzeiten sind ein absolutes no-go für Businesskunden), die Urlauberklientel gezwungen 2 Stunden an Bord zu hungern, auch das wollen die nicht. Man sollte sich halt nicht auf die jungdynamischen schwarzbeanzugten Powerpointspezialisten von Unternehmensberatungen und deren Geschwafel von ach so tollen Synergien verlassen, dann ist man sehr schnell verlassen.

                  Auf jeden Fall wurden da auch mal Zahlen genannt, der Durchschnittspreis pro verkauftem Platz liegt bei TUI inzwischen bei 70 - 80 Euro, vor 2 Jahren waren das noch 10 Euro weniger. Hinzu kommen natürlich immer die Steuern und Gebühren, was bedeutet dass ein Hin- und Rückflug pro Person im Durchschnitt (wieder) deutlich über 200 Euro kostet. Und eine Marktkonzentration führt NIE zu sinkenden Preisen, in keiner Branche dieser Welt.

                  Einzelne Lockangebote, die es natürlich immer noch gibt und auch künftig noch geben wird, ändern dieses Bild null komma nada.

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