Erfahrungen mit Vtours bzw. HCX Lastminutes
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Ja ...so seh ich das auch...aber...dann sollte man auch die Schuldzuweisung und Negativbewertung für den RV differenzieren, oder?
LG Xanti -
Lassen wir die Behauptung, dass virtuelle Veranstalter höhere Kosten als
traditionelle Anbieter haben, mal im Raum stehen. Belege dafür gibt es
hier ja keine.Aber, nach Auskunft dieser Rechtsanwälte ist die Nichteinräumung einer
Umbuchungsmöglichkeit nicht zulässig:Verpflichtung der Reiseveranstalter, Änderungswünschen auch ohne Neubuchung nachzukommen
Vielleicht hilft das bei der Urlaubsplanung.
Gruß privacy -
Günter/HolidayCheck wrote:
@Adegi
Zunächst mal ist HolidayCheck auch ein Reisebüro.
Hallo,
sicher, aber halt keines mit dem man spricht, bevor man bucht. Oder wenn dann nur bei besonderen Fragen.
Ihr müsst ja davon ausgehen, daß der Kunde das Datum ganz bewusst gewählt hat. Zum Einen habt Ihr ja nicht alle Ferienzeiten von ganz Deutschland im Kopf und zum Anderen spricht der Kunde ja nicht mit Euch und sagt bewusst, daß er ein Angebot in den Ferien will, sondern sucht sich diese Reise komplett selbst aus. Wobei auch hier Ausnahmen sicher die Regel bestätigen.
Ich möchte aber einmal vermuten, daß dieser Buchungsfehler bei 99 % aller stationären Büros aufgefallen wäre, was aber nicht negativ gegen Euch gemeint ist, denn ein Fehler liegt ja nicht vor. Das Problem liegt halt am System an sich und läßt sich auch kaum beseitigen. Wenn ich halt ohne direkten Kontakt zum Verkäufer buche, muß ich halt darauf achten, daß ich wirklich ALLES richtig mache.
Ich zitiere einmal aus Deinem Link:
"Grundsätzlich sind die Reiseveranstalter verpflichtet, Änderungswünschen des Reisenden nachzukommen, **wenn diese keine erhöhten Schwierigkeiten oder Kosten verursachen.**Das bedeutet jedoch nicht, dass die Änderung keine Kosten verursacht."
Somit ist diese Formulierung also ungefähr soviel wert wie ein fünf Jahre alter Dollarschein aus Simbabwe. Und wie ich das Kind dann nenne spielt keine Rolle. Ob ich also 250,- € Stornokosten, oder 250,- € Umbuchungsgebühren zahlen muß ist mir dann letzten Endes völlig egal. Meinem Geldbeutel auch!
Aber den Satz an sich finde ich schon klasse. So toll einfach nichts zu sagen, schafft kaum jemand! Anwälte in die Politik!
Nichts für Ungut. Kann ja im Eifer des Gefechtes passieren. Aber der Link sagt leider gar nichts aus, außer daß ich den Eindruck nicht loswerden kann, daß hier eine Interessensgruppe Kunden sucht. 
Gruß
Berthold
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Der Knackpunkt an der Angelegenheit ist doch eher, dass die AGB's dieses Veranstalters zumindest in diesem Punkt offenbar nicht "wasserfest" sind.
Er muss eine Umbuchungsmöglichkeit anbieten und diese nicht in seinen
AGB's allgemein ausschliessen. Das ist eben eine einseitige Benachteiligung
zu Lasten des Reisenden. Würde vermutlich von jedem Gericht so gesehen.Also auf Umbuchung und ggf. einer Pauschale dazu bestehen oder eben
"Butter bei die Fische" und den entstandenen Schaden offenlegen.Vielleicht kann man sich ja auf dem kleinen Dienstweg (via Vermittler?) verständigen. Würde Sinn machen.
gruß privacy
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Ich halte auch nicht viel von hier zusammen gegoogelten Kram. Und ich stimme Berthold zu, damit kann wirklich keiner was anfangen.
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Als "Bezogener" kann man da durchaus so reagieren.
Kein weiterer Kommentar.Gruß privacy
Ach, ich dachte Vtours ist "Bezogener" ?
Du weisst was ich meine , pricacy. Du willst ohne Zweifel helfen,ehrt Dich auch- aber mit googeln kommen wir hier nicht weiter! -
Hallo privacy,
da kann man involviert sein, oder auch nicht. Bitte lese einfach den fett gedruckten Teil aus Deinem Link genau durch.
V-Tours kann sich darauf berufen, daß bei tagesaktuell zusammengestellten Reisen immer erhöhte Schwierigkeiten und Kosten auftreten. Und somit sind die AGB's des Veranstalters konform. Wohlgemerkt nach der Aussage Deines Links, der ja von Anwälten stammt, die ja auch irgendwo nicht nur aus Nächstenliebe handeln.

Wenn ich also den kompletten Text dieser Website lese, dann sehe ich nicht den Reiseveranstalter als Buhmann.
Gruß
Berthold
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wir haben auch schon mal terminmässig umgebucht, allerdings bei alltours und haben dafür gar nichts bezahlt. es kommt wohl darauf an wie weit man bereit ist dem kunden entgegenzukommen und was man unter kundendienst versteht. der eine machts kostenlos der andere verlangt gehühren.
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Izul, man kann die Veranstalter-Typen absolut nicht miteinander vergleichen. Bitte lies mal die Ausführungen zu virtuellen Veranstaltern hier im Thread durch, dann wird Dir sicher einiges klar werden.Berthold hat es in seinem letzten Beitrag auch nochmals zusammengefasst. Das sind tagesaktuell zusammengestellte Reisen, also "Maßanzüge"wenn man so will. Gib mal einen Maßanzug zurück....
Alltours ist ein normaler Veranstalter, kein virtueller! -
@ Gastwirt:
da stimme ich dir zu. Ich muss zugeben, das ich mich mit dem Begriff eines "virtuellen Veranstalters" auch sehr schwer tue. Ist das so was ähnliches wie "Leerverkäufe von Aktien" ? Die man sich in Hoffnung auf einen niedrigen Preis zum späteren Lieferdatum auf Leihbasis anschafft und dann -ohne sie zu besitzen- auf dem Markt verkauft ? Die letzte virtuelle Veranstaltung habe ich in einem amerikanischen Fernsehsender gesehen, als dort eine Person "virtuell" auftrat, also die zu sehen war aber nicht wirklich da war. Gibt es sowas auch in der Reisebranche ? Man lernt doch nie aus !
@ Alic4:
Was dir passiert ist sehe ich genau so wie du als direkt Betroffene als nicht nachvollziehbar an. Aber: Vertrag ist Vertrag !
@ privacy:
die AGB
n von VTours sind Bestandteil eines jeden Einzelvertrages, den der RV abschliesst. Verträge sind zu erfüllen, das sagten schon die alten Römer. Aber hier kann nur eine Klage gegen einzelne Passagen der AGBn helfen, wonach z.B. die Stornokosten von 40% bei Stornierungen 6 oder mehr Monaten vor Antritt der Reise rechtens sind oder den oder die Betroffenen unangemessen benachteiligen. Die Gerichte - und jetzt ganz wichtig: sofern sie denn daraufhin angesprochen werden- prüfen sehr genau, ob solche pauschalen Stornierungskosten ohne Einzelnachweis dem Gesetz standhalten. Jeder sieht ein, wenn ein Hotelzimmer einen Tag vorher gebucht und dann nicht bezogen wird, das dafür 100% ohne Nachweis des Schadens in der Höhe akzeptiert wird. Ich weiss nur in einem ganz anders gearteten Fall, das pauschale prozentuale Stornokosten höchstrichterlich abgesegnet wurden: das sind in der Umzugsbranche 30% des vereinbarten Entgeltes. Man ging davon aus, das die Beauftragung erfahrungsgemäss 4 - 2 Wochen vor Auftragsausführung erfolgt, und die Nachfrage des Marktes ( als möglichen Ersatz ) Richtung des ursprünglich vereinbarten Termines kontinuierlich abnimmt.
Ich halte pauschale Stornokosten von 40% ein halbes Jahr vor der Leistung für juristisch äusserst bedenklich: aber wo bisher kein Gericht dazu entschieden hat gelten die AGB`n des Einzelvertrages.@ hugoonline:
du must Verständnis dafür haben, das -wenn HC involviert ist- man dort sensibler reagiert. Aber rechne es dir zur Ehre an, das dir die "Chefredaktion" zu deinen Beiträgen antwortet. Das zeigt, das das Thema wichtig ist.
Gruss Gabriela
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@ gastwirt:
völlig korrekt !
Gruss Gabriela
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...nur noch mal um das klar zu stellen, wenn ich in einem Reisebüro buche, dann vermittelt dieses einen Reisevertrag, den ich mit einem Reiseveranstalter zu dessen Bedingungen abschließe.
Das Reisebüro kann bei Schwierigkeiten den direkten Kontakt zum Veranstalter nutzen, was dem TE ja auch so angeboten und umgesetzt wurde. Genau hier hat HC sensibel reagiert...

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Ich hätte mal noch eine Frage zu dem mehrfach erwähnten maßgeschneiderten Anzug: Angenommen ich buche sowas und nehme die AGBs mit den 40% Storno in Kauf, weil mir das ein maßgeschneidertes Angebot wert ist, bin ich dann vor Hotelüberbuchung/Flugzeitverlegung sicher? Oder wird das dann wie bei einer normalen Pauschalreise gehandhabt ? Ich laß mir doch kein Produkt als Maßanfertigung andrehen, das in Wirklichkeit für mich von einer schlechteren Stange ist !
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Kein Reiseveranstalter, egal ob Virtuell oder "Normal" wird bewusst irgendwelche Überbuchungen machen.
Auch die leben davon Kunden zu gewinnen und zu binden- und nicht davon sie zu verärgern!Die Probleme liegen nahezu in allen bei den Hotels, die auf diese Weise versuchen, ihr Häuser voll zu kriegen, Marcell! Das Thema wurde mehrfach behandelt!
Das Produkt bei Virtuellen* ist eine Pauschalreise, egal wie der Veranstalter heißt.
Und bei einer Pauschalreise bucht man keine keine Flugzeit, eigentlich auch keine Airline. Gebucht wird Hotel, Flug und ggf. Transfer.
Das sind die Fakten!*Nur sind deren Preise meist günstiger,manchmal sogar erheblich - daher auch der Erfolg in der Branche!
Das wiederum kommt von der schlanken Produktion(weniger Personal, effiziente Aufstellung im Markt und Einsatz einer super "Technik") -
Weil es sich hier um Garantieplätze handelt, die eingekauft werden, direkt aus Datenbanken!....Genau die Datenbanken, aus denen dann die Reise zusammengefügt wird.
Kannst auch Regale nehmen, wenn Dir das besser gefälllt als der Maßanzug. Das sind ja nur plastische Beispiele, um die Sache zu verdeutlichen.
Auch das steht bereits in mehreren Beiträgen!
Ich würd mir auch für die Urlauber wünschen, dass die Stornogebühren anders aussehen, bei den Virtuellen. Aber es ist deren finanzielles Risiko und nicht unseres, das sichern sie eben ab! -
Regal würde mir besser gefallen
da kann ich etwas wieder hinstellen!
Nein, im Ernst, ich will Dich weder provozieren noch zur "Weißglut" bringen. Bin halt trotzdem Laie auf dem Gebiet. Aber ich verstehe wirklich den Unterschied nicht! Gruß Marcel /der mit einem L
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