Ausl.Essen im Ausland?
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Kleefeld wrote:
Ich denke Jamie Olivier sagts richtig.
Frauen kochen besser.
DAS hat er gesagt? Wenn das stimmt, werf ich meine beiden Jamie O. Bücher weg. Ich hab sie schon vorsorglich mal auf den Stoß mit dem Altpapier gelegt. Hab übrigens heute auch einen makellosen Hackbraten + Mashed Potatoes + Green Salad hinbekommen. 
Zum verlinkten Nigella-Foto eine Frage an alle Männer, die's angeklickt haben. Welche Speise steht vor ihr auf dem Tisch?
Antworten wie "90D" oder "grüner Pullover" oder "Häää? Da war was zu essen drauf?" sind FALSCH!

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Jamie O. macht doch auch Geschirr.
ich hab nämlich so eine Tasse bekommen da steht "Sex Bomb" drauf
Und übrigens, das ist nicht 90 D sondern 85 E
Aber nun zum Essen:
Entwicklungshilfe im Bezug auf die englische Küche haben die Köche in dem Hotel auf Malta geleistet. Nur beim Frühstück konnten sie nicht überzeugen. Außer der bergeweise genossene Bacon, der dann mit 2 kg mehr nach dem Urlaub zu Buche schlug

Ich sag mal, man sollte sich im Urlaub auf die Küche des Gastlandes beschränken. Wozu Abwechslung?
Das meiste ist doch denke ich sowieso leider meist auf Touri-Verhältnisse zusammengeschneidert. -
Die maltesische Küche weist Einflüsse von der italienischen und der griechischen Küche auf, dazu kommen aber auch nordafrikanische und ägyptische sowie britische Einflüsse.
Geschichtsbedingt sind es soviele Einflüsse und eben die sinds, die die Küche so abwechslungsreich machen.
Es gibt beispielsweise "Fenek moqli bit–tewm" ... Kaninchen mit Knoblauch oder einen schönen gozitanischen Seeteufel ... herrlich!!
Ebenso die Pizza Gozitana. Wenn Du die mal auf Gozo genossen hast, ißt Du keine italienische Pizza mehr. Garantiert!
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Ich bin gerade in Argentinien, allerdings über einen längeren Zeitraum, da mein Mann beruflich hier ist. Argentinisches Rindfleisch ist ein Traum - eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen Filetsteak bis zum Abwinken - danach bekommt man so langsam das Gefühl, man leidet unter Skorbut. Dann sehnt man sich nach Gemüsegerichten - nur sind die Argentinier nicht dafür zu begeistern. Wenn man ausgeht, bleibt einem da nur die Gemüsebeilage (Brokkoli, Möhren) oder der Salat. Die italienischen Pasta Gerichte im Restaurant sind wesentlich teuerer als die Fleischgerichte und andere Restaurants findet man in der ländlichen Umgebung kaum.
Fazit: für den Urlaub zu 95 % immer die Landesküche - für längere Aufenthalte darf es dann auch gerne was anderes sein - deutsche Gerichte werden dann u.a. auch improvisiert gekocht, da man selten alle Zutaten bekommt.
LG
Andrea -
@mujer
Du mogelst!
In Malta hast Du geschrieben nur maltesisches Essen!!
Du brauchst ja dann wirklich nicht noch mehr,

wenn Du wie Du schreibst:
Griechische,
Ägyptische,
Britische,
Gozianische
und Italienische Küche geniessen kannst
Offensichtlich hat alessandro das noch nich gelesen wegen der Pizza

Habe einen Reisetipp von Malta mit der Kutsche, hochgeladen mit Fotos.
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Mujer wrote:
Die maltesische Küche weist Einflüsse von der italienischen und der griechischen Küche auf, dazu kommen aber auch nordafrikanische und ägyptische sowie britische Einflüsse.
Hab ich was verpaßt? Sind neue Kontinente entstanden?

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@ Kleefeld
ich mogle nie ... besser gesagt, nie mehr als nötig

Die unterschiedlichen Einflüsse machen ja die maltesische Küche aus.
Mit griechischem Einfluss ist ja nicht Gyros gemeint oder mit britisch nicht Ham and Eggs sondern ein bißchen hiervon und ein bißchen davon.
Die Art zu würzen geht in der maltesischen Küche eher ein bißchen ins Arabische und soßentechnisch in die brit. Richtung beispielsweise mit Minze.
Abwechslulngsreicher als auf Malta oder Gozo kann man im Ausland nirgends essen.
Also, die Küche ist genauso umfangreich wie ich.
Mit umfangreich meine ich natürlich nicht meine Körperfülle
Auf den Reisetipp bin ich gespannt. -
curiosus wrote:
Mujer wrote:
Die maltesische Küche weist Einflüsse von der italienischen und der griechischen Küche auf, dazu kommen aber auch nordafrikanische und ägyptische sowie britische Einflüsse.
Hab ich was verpaßt? Sind neue Kontinente entstanden?

danke Curi für den Hinweis auf meinen Fehler. Da hab ich doch glatt die Wechstaben verbuxelt.

Mit nordafrikanischen Ländern meinte ich eigentlich den Maghreb.
Siehst Du, auch der Lehrkörper macht mal Fehler. Gut das ich hier inkognito bin und mich meine Schüler hier nicht erkennen.
Selbstverständlich sollte es nicht "und" sondern "besonders" heissen. -
Mujer wrote:
Ebenso die Pizza Gozitana. Wenn Du die mal auf Gozo genossen hast, ißt Du keine italienische Pizza mehr. Garantiert!
tja...auf einmal hast Du gleich 100 Punke verloren


Ale -
[quote=fernweh1957]Argentinisches Rindfleisch ist ein Traum - eine Woche, zwei Wochen, drei Wochen Filetsteak bis zum Abwinken - danach bekommt man so langsam das Gefühl, man leidet unter Skorbut. Dann sehnt man sich nach Gemüsegerichten - nur sind die Argentinier nicht dafür zu begeistern.]
Liebe Andrea
das glaube ich Dir sofort. Wenns noch so gut ist, jeden Tag dasselbe,
über längere Zeit. Da sehnt man sich ganz bestimmt nach Abwechslung.Wünsche Dir und Deinem Mann trotzdem noch einen schönen Aufenthalt in Argentinien.
Lieben Gruss aus der Schweiz
von ALICE -
Mir kam es bislang noch nicht in den Sinn, im Ausland etwas anderes zu Essen, als dessen einheimische Küche. Für mich gehört das zum "Tapetenwechsel" und "Horizonterweiterung". Wer allerdings in Italien unbedingt chinesisch oder in Griechenland deutsch essen muß, dem sei das gegönnt. Schließlich müssen diese Restaurant ja auch irgendwie über die Runden kommen.
Schade fände ich's nur, wenn man überhaupt nie die einheimische Küche versuchen würde, denn dann kann man m.E. auch gleich zu Hause bleiben! -
.....das sind immer so toughe Statements...."ich esse immer die einheimische Küsche im Urlaub...." :? . Glaub ich nicht!
Und dann unterhalten wir uns im Medizinforum, warum wir es am Magen / Darm bekommen.
Beispiel 1: Die Glutamat-Orgien der fernöstlichen Küche. Es ist praktisch unmöglich, Essen ohne Glutamat zu bekommen
. Mir wirds nach einigen Tagen davon speiübel und ich habe das Essen satt.Beispiel 2: Die "kreolische Küche"- klingt toll, heißt nix. Weder konnte mir jemand sagen, wo eigentlich "Kreolistan" ist, noch ist da irgendwas definiert. Es scheint der Ausdruck zu sein für Wir-wissen-auch-nicht-was-das-sein-soll-man-isst-das-halt-hier
. Und dann rühre ich in Jedes und Alles Kokosmilch rein und fertig ist die "kreolische Küche" in der Karibik, auf den Seychellen etc. Ich finde es grausam
.Außerdem wird uns Europäern kaum mal was angeboten, was die Bevölkerung wirklich isst. In weiten Teilen Afrikas uns Asiens sind die Speisen für die Einheimischen so höllenscharf gewürzt
, dass man als Europäer gar keinen Geschmack mehr wahrnehmen kann.Ich kann nur sagen: Steht zur Pizza oder zur Bayrischen Stuben in Bangkok, wenn euch das lokale Essen auf die Nerven geht.Ihr seid und bleibt Europäer und euer Magen/Darm bleibt es auch. Angeblich geht da ja aus ethnologischen No-Go Gründen niemand hin, ich habe da aber schon jede Menge Hardcore "...ich esse nur was es im Land gibt..." Leute getroffen, die sich mal richtig satt gegessen haben - natürlich heimlich.
Meine Meinung: Die Mischung machts, mal einheimisch, mal europäisch

Gruß Serramanna
