Ausl.Essen im Ausland?
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Beispiel 3: Ich war 3 Monate auf Cuba und habe bei einer Familie gewohnt; dort habe ich NUR was die Mami gekocht hat gegessen , und glaub mir, es gibt viel mehr als "Coconut".
Auf Sri Lanka war ich über 3 Wo und dort habe ich gegessen wo die Leiseleitern gegessen haben, nicht in den Touri Restaurant...Magen/Darm probleme habe ich nicht gehabt.Es geht doch klar dass ich dann zu Hause ca. 50 kg Pizza auf einmal essen muss

LG
Ale -
Also ich bin ja schonmal froh wenns im Ausland einheimisches Essen gibt!!! Ich mag dann auch nicht unbedingt was anderes Essen, es sei denn deren Küche ist nicht so meins... Aber erlebt hab ich das nur mal in den Niederlanden. Da hats mir nicht wirklich geschmeckt und sind dann mit Freude zumItaliener gegangen. Aber in Ländern wie z.B. der Dominikanischen Republik möchte ich sehr gern Kreolische Gerichte haben! An einem Abend gabs mal Sauerbraten, das muss nicht sein zumal die das auch gar nicht gut konnten!
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Eben Alice, wie Du in meinem Bericht gelesen hast hat es mir auf Sal überhaupt NICHT gefallen; wollte schon was einheimisches aber NEIN! als "Gala Dinner" hatten wir sogar ein Italienisches Buffet mit Pizza, Pasta & co.

Das war der Horror für mich

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Typ 1: "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht"
Auf der Suche nach Uschi's Sportbar irrt er nicht lange in den
touristischen Ballungszentren umher.
Wenn der Koch dann noch ausgewanderter Landsmann ist,
perfekte Dauerlocation für 2 Wochen Urlaub.Plus: Zeitersparnis, da dieser Esstyp nicht lange sucht!
Minus: Er sieht nicht viel von der UmgebungTyp 2: "Was der Bauer kennt, will er im Urlaub nicht"
Auf der Suche nach der echten, ursprünglichen Landesküche
irrt er wochenlang durch Wüste, Gebirge und Täler.
Letzte Rettungsversuche mit Evianwasser lehnt er ab (außer in Frankreich).
Irgendwo muss doch ein einheimischer Brunnen stehen?Plus: Dieser Esstyp bekommt viel zu sehen. Keine Figurprobleme
Minus: Das Risiko besteht, den Rückflug zu verpassen...
Der Typ 3 ist langweilig, eine Mischung aus 1 und 2.
Aber nun mal ohne Flachs.
Jeder soll ja essen was er möchte.
Probieren schadet aber auch nicht
Schlimm finde ich es persönlich allerdings, wenn ich keine Alternative hätte und nur Pizza, Eisbein und Bohnen das kulinarische Bild bestimmen.
Oder ich jeden Tag mallorquinisches Spanferkel essen "muss" damit ich
auch bloß immer brav "einheimisch" gegessen habe...Insgesamt versuche ich aber schon, die jeweilige Küche zu entdecken
und zu genießen! Klassische Deutsche Küche schmeckt mir auch
in Deutschland relativ selten
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@ Chriwi
das ist aber wie bei Hunden. Da sind auch die Mischlinge die besten und stabilsten
tätschel@ Bibliothekarin
nach Deiner Aufstellung ordne ich mich auch unter Typ 2 ein.
Allerdings irre ich nicht durch die Gegend und Mineralwasser ohne Gas trink ich eh nicht. Auch kein urlaubslandtypisches.
Figurprobleme kommen aber schon aufgrund des Essens im Urlaubsland selten auf, denn nirgends wird mit soviel Mehlpapp-Soßen gekocht und fast alles paniert wie in Deutschland ... -
Den Vorsatz, solch exotischen Dinge zu probieren hätte ich bestimmt.
Vorausgesetzt ich hock auch wirklich mit irgendwelchen Indianern
im Busch (und nicht in einer TV-Show
)
Ob man es dann wirklich macht, steht auf einem anderen Blatt... -
Mujer wrote:
nach Deiner Aufstellung ordne ich mich auch unter Typ 2 ein.
Allerdings irre ich nicht durch die Gegend und Mineralwasser ohne Gas trink ich eh nicht. Auch kein urlaubslandtypisches.
Figurprobleme kommen aber schon aufgrund des Essens im Urlaubsland selten auf, denn nirgends wird mit soviel Mehlpapp-Soßen gekocht und fast alles paniert wie in Deutschland ...Des war doch Spaaaaß!
Ich denke aber, es gibt viele der deutschen Küche ähnlichen
"gehaltvollen" Speisen (ich denke da an Tschechien oder
Rumänien zum Beispiel) -
@meinungsfreiheit: Toller Link! Danke schön! Ich zitiere:
Wer gern Neues probiert dem sei der englischeFood-Shop Edible ans Herz gelegt.
Und wieder haben die Engländer kulinarisch die Nase vorn.

geröstete Riesen-Ameisen. Letzteren wird von den Amazonas-Indianern eine aphrodisierendeund fruchtbarkeitssteigernde Wirkungzugeschrieben.
Was wieder mal den Verdacht nahe legt, dass die Männer im Amazonas, vor allem aber in SO-Asien, schwerwiegende Potenzprobleme haben. Immer wenn's ganz besonders grauslich wird, hört man "Eat! Makes you strong!"

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ja, so sehe ich das auch.
Gehöre seit geraumer Zeit Slow Food an und wir haben sowieso einen besonderen Bezug zur Ernährung.
Gerhart Polt hat mit "man spricht deutsch" die Sache von der satirischen Seite betrachtet.
Ich finde schon wichtig, dass man im jeweiligen Land in die Kultur eintaucht und da gehört klar auch die Esskultur dazu.
Ob ich mich natürlich auf solch ein Abenteuer mit Insekten usw. einlassen würde, hängt von der jeweiligen Situation ab. Im Grunde bin ich für vieles offen.
Durch Convenience Produkte, Glutamat und viele sog. E Produkte ist der Gaumen vieler Menschen sowieso nicht mehr sensibilisiert und das sog. Gewohnte wie z.B. dass die Tomate rot sein muss sagt dem Gehirn:
Rot = gut, gelb = kann nichts sein.
Ich behaupte auch, dass man diese sog. Unverträglichkeiten mit den Convenience Produkten trainiert. Ich koche sehr viel mit Olivenöl, Kräutern und exotischen Gewürzen. Meine Familie hat keine Probleme mit der Mittelmeerküche, mit scharfem Essen.
Es soll ja auch Urlauber geben, die nehmen z.B. ihre Nussnougatcreme mit in den Urlaub. Für solche Dinge habe ich überhaupt kein Verständnis!
Sollte jemand eine Allergie haben oder eine andere Unverträglichkeit ist die Mitnahme von Lebensmitteln eine andere Sache.
Ich gehe hier aber mal vom Normalo aus.Das Missionieren kann ich an solchen Stellen meist nicht lassen, sorry!
Ich amüsiere mich zwar köstlich, wenn ich z.B. in Mallorca da die Schnitzelbude, hier den Haxnstand sehe, aber auf der einen Seite ärgert es mich auch, dass unsere Esskultur nur durch fettiges Essen, ja meist ranzige Friteusen nach außen transportiert wird.Aber an Statistiken von Herz-Kreislauferkrankungen spiegelt sich dann das Bild wieder, dass Esskultur keinen großen Stellenwert mehr einnimmt.
schön hier zu lesen, dass es auch noch Menschen gibt, für die Esskultur noch was bedeutet!
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meinungsfreiheit wrote:
Es soll ja auch Urlauber geben, die nehmen z.B. ihre Nussnougatcreme mit in den Urlaub. Für solche Dinge habe ich überhaupt kein Verständnis!
Sollte jemand eine Allergie haben oder eine andere Unverträglichkeit ist die Mitnahme von Lebensmitteln eine andere Sache.
Ich gehe hier aber mal vom Normalo aus.Ich würde das höchstwahrscheinlich auch nicht machen,
aber in vielen Hotels/Unterkünften ist der Frühstücksstil (die Frühstückskultur?) eben ein anderer.
Da kann ich es irgendwie nachvollziehen...Wirklich verstehen kann ich es, wenn man mit Kindern reist.
Das Theater "Wo ist mein N...?!" möchte ich am Nebentisch nicht mitbekommen
meinungsfreiheit wrote:
Ich amüsiere mich zwar köstlich, wenn ich z.B. in Mallorca da die Schnitzelbude, hier den Haxnstand sehe, aber auf der einen Seite ärgert es mich auch, dass unsere Esskultur nur durch fettiges Essen, ja meist ranzige Friteusen nach außen transportiert wird.Das ärgert mich auch manchmal.
Genauso "ärgert" mich aber eben auch das
obligatorische "süß-sauer" beim Chinaman
Das ist wohl echt eine "Philosophie" für sich und jeder hat
da seine Einstellung! Leben und leben lassen.Ich selbst zähle mich halt zu den unextremen Probierern,
die aber auch ein Vollkornbrot beim Frühstück in NY vermissen
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Hallo,
ich habe beispielweise in Holland zwei "Stammlokale" !
In Alkmaar ist das ein sehr guter Chinese "Victory`s Wok" gleich neben dem Tulip oder wenn ich am Meer bin, kehre ich immer in Beverwijk beim Italiener "Donna Louise" ein.OT
Hallo Tanja,
schön, daß sich nun auch hier bei uns im Forum jemand mit alphabetischer Katalogisierung und Co. auskennt........!
Ende OT
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Wenn wir in Griechenland, oder sonstwo im Ausland,
chinesisch Essen kostet uns das ca. 30 - 40 Euro für 2 Personen.
Besser gekocht, schöner präsentiert, viel grössere Portionen
und mehr Gänge, als bei uns in der Schweiz in einem Chin. RestaurantDasselbe Menu kostet bei uns ca. 100 - 120 Euro für 2 Personen.
Deshalb profitieren wir im Ausland, schinesisch zu essen.
Ob das echt ist oder nicht, können wir nicht beurteilen,
waren noch nie in China.ALICE
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Wir buchen zwar meistens Halbpension aber weil es in den Hotels selten einheimische Küche gibt gehen wir zwei bis drei Mal im Urlaub fremd und genießen einheimische Kost mit allem drum und dran. Das ist es uns wert. Ich brauche auf Mallorca, den Kanaren oder Griechenland kein Schnitzel und keinen Schweinebraten. Leider haben das die Hotels noch nicht verstanden, dass immer mehr Touristen auch landestypische Gerichte zu schätzen wissen. Bei einem Buffett wäre es doch ein Leichtes jeden Tag ein regionales Gericht anzubieten. Wer es nicht will kann dann doch was anderes wählen.
Euch allen einen schönen kulinarischen Urlaub! -
Ich war mit ein paar Freunden letzen Sommer im Robinson Club Schlanitzen Alm. Wir hatten uns schon schwerstens auf Wiener Schnitzel, Germknödel und Rostbraten gefreut----
es gab einen italienischen Abend, einen chinesischen etc...... Möglichkeit ausserhalb zu essen gibt es dort nicht..

Als Schweizer hat man's aber echt gut! Da kommt einem das Essen überall auf der Welt billig vor.