Malariamedikament Mexico/Yucatan?
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Hallo Holiday-Checkler,
wir fliegen in 2 Wochen zum ersten mal nach Playa del Carmen.
Würdet ihr es für nötig finden sich wegen einem Malariamedikament zu erkundigen?Wir haben unser Hotel in Playa del Carmen und werden Ausflüge nach Chichen Itza, Tulum, Coba, Isla Mujeres, ev. Uxmal oder so machen. Was meint ihr?
Geimpft sind wir Dip/Tet. Hepatitis A/B. Typhus. Cholera.
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Hier ein Auszug des auswärtigen Amtes.
Medizinische Hinweise
Für die Einreise nach Mexiko gibt es keine internationalen Impfvorschriften. Bei Kurzreisen empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Beim Langzeitaufenthalt können zusätzliche Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, ggfs. auch gegen Tollwut empfohlen sein.In Mexiko gibt es ganzjährig ein mittleres Malariarisiko, insbesondere in den Regenwaldgebieten des Südens. Als malariafrei gelten die Höhenlagen, die Städte, die Küstenregionen sowie die sogen. Resorts für Touristen.
Relativ häufig ist die durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektion. Aus diesen Gründen empfiehlt sich der Schutz vor Moskitostichen, z. B. durch die Verwendung von Moskitonetzen bzw. mückenabweisenden Mitteln.
Vor der Ausreise sollte ein erfahrener Tropenmediziner zu den individuellen Prophylaxemaßnahmen befragt werden. Auf Hygienemaßnahmen wird besonders hingewiesen. Beim Verzehr von Salaten, Obst, Meeresfrüchten, Eis in Getränken sowie generell an Straßenständen ist Vorsicht geboten.
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
Die Angaben sind
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Zum SeitenanfangSicherheitshinweise - Häufige Fragen Haftungsausschluss
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch ändern. Die Entscheidung über die Durchführung einer Reise liegt allein in Ihrer Verantwortung. Diese kann Ihnen vom Auswärtigen Amt nicht abgenommen werden. Hinweise auf besondere Rechtsvorschriften im Ausland betreffen immer nur wenige ausgewählte Fragen. Gesetzliche Vorschriften können sich zudem jederzeit ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Die Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Ziellandes wird im Zweifelsfall empfohlen.Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Auswärtiges Amt
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Hallo,
die Wichtigsten Sachen wurden ja schon erwähnt.
Ich würde Dir aber trotzdem Raten wenn Du in der Nähe einer Großstadt (z.b. München) wohnst die "Reisemedizinsche Sprechstunde" eines Tropeninstitutes aufzusuchen oder falls Dir das nicht möglich ist einen"Reisemedizinisch" erfahrenen Arzt aufzusuchen.
Wir waren vor 2 Jahren in Mexiko und vorher in München im Tropeninstitut. Dort hat man uns gut aufgeklärt und z.b. gleich gegen Thypus geimpft.
Viel Spaß in Mexiko
wünscht Uta -
Wir haben seinerzeit (2002) auch alles möglich geimpft, aber keine Malaria-Prophylaxe gemacht, da man mir sagte. diese wären mittlerweile eh teilweise unwirksam. Erkundige Dich am besten beim Tropen-Institut.
Lg
Heike -
Bei der Gefahr von Dengue Fieber nicht vergessen: Als Schmerzmittel auf keinen Fall Aspirin nehmen!!
Mückenschutz ist absolut notwendig, eben auch wegen anderen Krankheiten wie Dengue Fieber!
Ich empfehle auch den Gang zum Tropenmediziner, oder evtl telefonische Rücksprache!?
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Aspirin hat "blutverdünnende" Wirkung und vom Denguefieber gibt es eine hämorrhagische Verlaufsform, die mit inneren (Mikro)blutungen. Ist das Blut dann zu dünn und die Thrombozytenaggregation durch Aspirin gehemmt, ist das für den Krankheitsverlauf sehr schlecht! Ibuprofen hat auch Blutgerinnungshemmende Eigenschaften, allerdings geringer als Aspirin. Ich würde bei Urlaub in Gebieten von Denguefieber komplett auf Paracetamol zurückgreifen.
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@bumblebee
Paracetamol ist ok, aber Ibuprofen ist im Bezug auf bluggerinnungshemmende Eigenschaften nicht der Rede wert.
LG -
Hallo Schokifee,
als wir vor Jahren in Cancun waren hatten wir keine Malariapophylaxe. Wir haben die gleichen Ausflüge gemacht, die du oben angegeben hast, irgendwo (weiß nicht mehr genau) war noch Schnorcheln dabei. Irgendwelche Krankheiten bekamen wir nicht.
Lg
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Zu den Beratungsgesprächen bei "reisemedizinisch" erfahrenen Ärzten kann ich nur sagen: hätte ich mir sparen können!
Wir gingen mit unseren Impfpässen bewaffnet zu einem Arzt, den wir über die Internetseite travelmded.de gefunden haben. Gleich zu Anfang wurde uns gesagt, dass die Beratung eine Privatleistung ist, d.h. wir müssen sie selbst zahlen, die Krankenkasse übernehme die Kosten nicht. Die Kosten richten sich nach der zeitlichen Länge der Beratung. Während dieser "Beratung" fragte uns der Arzt, wohin wir den verreisen (Mexiko). Daraufhin schaute er in einem Buch nach, in dem für jedes Land aktuelle Gefahren und Verbreitungsräume von Krankheiten aufgezeigt sind. Er musste sich auch erst "einlesen" in die Karte, man merkte, dass er sich das Wissen für ein spezifisches Land auch erst anlesen muss... Er las dann quasi wortwörtlich die Warnungen vor, die man auch überall anders lesen kann, so z.B. auf den Seiten des Auswärtigen Amtes, und empfahl dann diejenigen Impfungen, die auch generell empfohlen werden für Mexiko: Hepatitis A und B (neben den Standardimpfungen nach Impfkalender). Für Urlauber, die viel direkt mit Natur, Tieren usw. zu tun haben, gilt etwas anders...
Zum Abschluss bekamen wir noch einige Prospekte, die man sich auch überall anders besorgen kann...Im Nachhinein frage ich mich: wozu war ich eigentloch dort? Das alles wusste ich vorher schon!.. sogar mehr

Vielleicht MUSS man solche Beratung in Anspruch nehmen, um die Impfungen zu bekommen!? Alles Geldmacherei...Meine Krankenkasse übernimmt Kosten für "empfohlene" Urlaubs-Impfungen, d.h. die Impfstoffe an sich, (ist deswegen eine Beratung ntowendig!?) sowie auch "ärztliche Aufwendungen". Ich werde versuchen, beides, die Kosten für de Impfstoffe und die Kosten für die Beratung, zurückzuerhalten...
mfg
aedificans -
@aedificans
aber ich findes es immer wieder neu beachtlich. Sicherlich schade, wenn Ihr Euch die Beratung hättet ersparen können. Aber was erwartet Ihr denn. Wenn es durch das auswärtige Amt schon empfohlen ist, was soll denn ein anderer sagen? -
Meine letzen Impfungen sind schon locker 10 Jahre her !
Wir haben uns nur außerhalb der Anlage bewegt und ich habe es überlebt.
Wie schon gesagt es handelt sich um Empfehlungen sonst nichts ! So lange diese nicht vorgeschrieben sind, ist alles im grünen Bereich. -
Hallo alle zusammen.
Mir wurde dazu empfohlen, den Standardimpfschutz Tetatanus-Diphtherie und Polio ggf. aufzufrischen. Hepatitis A und B sollte man eh haben, wenn man viel reist. Und vor Malaria braucht man sich in den "Touristenhochburgen" nicht schützen.
Falls jemand doch gerne Malariamittel mitnehmen möchte: Wir haben letztes Jahr für Kenia Lariam eingenommen. Es ist zwar ein "unmodernes" Medikament, aber billiger als z.B. Malarone und man muß es zur Prophylaxe nur einmal die Woche nehmen.
Wir hatten beide keinerlei Nebenwirkungen, den Beipackzettel sollte man sich aber lieber nicht durchlesen
Gruß, Sandra
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@carstenW.:
Es ist ja nicht so, dass ich großartig andere Informationen vom Arzt erwartet hatte. Aber er schien weniger gut informiert als ich, dafür dass er als "erfahren" in Tropenmedizin empfohlen wurde.... Wir bezahlten die Beratung nach Zeit, und er schaute er ins Buch, als wir dort waren... Mich ärgert nur, dass dem Patienten/Kunden vermittelt wird, dass man eine solche Beratung dringend braucht, um entsprechende Impfungen zu erhalten.
Als wir das erste Mal bei der Sprechstundenhilfe fragten, sagte man uns gleich: dafür brauchen sie einen Termin! Und wir erwähnten zu Anfangwelche Impfungen wir wollen...Wie ist es denn generell? Kann man zum Arzt gehen und um eine Impfung bitten, die man selbst für notwendig hält, ohne eine Beratung in Anspruch zu nehmen? Der Arzt versucht natürlich, eine Beratung zu "kassieren", wie in unserem Fall... Genau das stört mich.
Das nächste Mal bin ich vorgewarnt...
Und das nächste Ärgernis ist:
Der Arzt sagte uns, wir müssen die Beratung erst einmalals Privatleistung selbst zahlen und die Kosten dann selbst bei der Krankenkasse einreichen. Die Krankenkasse aber sagte uns im nachhinein, dass sei falsche gewesen! Solche Leistunge müssen über Karte abgerechnet werden. Die Dame von der Krankenkasse sagte auch, das Ärzte "gerne so abrechnen".... Super, und der Patient hat wegen solcher Unstimmigkeiten zwischen Ärzten und Krankenkassen den Ärger....
Gruß,
aedificans -
Wir sind schon seit Jahrzehnten gegen fast alles geimpft. Aber für eine Frage, ob evtl. noch zusätzliche Impfungen notwendig sein könnten, haben wir noch nie was zahlen müssen. Da haben wir mit unseren Ärzten aber Glück. Wir legen den Impfpass vor, der Arzt sieht nach, schreibt , jenachdem welche Impfungen fällig sind, ein Rezept oder Privatrezept aus, ab zur Apotheke, zum Arzt zurück und geimpft wird.
Informationen über Impfungen erhält man auch kostenlos im Tropeninstitut. -
Ja, nächstes Mal geht´s direkt ins Tropeninstitut.
Nun hoffe ich nur, dass meine Krankenkasse die Kosten übernimmt...Aber die Freude auf den Urlaub lässt den Ärger beinahe vergessen

aedificans
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Hallöchen,
von den BKK´s zahlen schon einige die Reiseimpfungen. Und ansonsten laß´ Dir alle Rezepte und "Rechnungen" die Du so bekommst quittieren und reiche sie nachher bei der Kasse ein.
Das einfachste wird eh über den Hausarzt sein: Er schreibt ein Privatrezept über z.B. Hepatitis A und B, wie hier schon erwähnt wurde, Du holst es aus der Apotheke und läßt es Dir vom Hausarzt spritzen. Meistens verlangt er für die Spritze keine Privatleistung, wenn man da schon ewig hin geht.
So lief das bei uns in der Praxis wo ich gearbeitet habe. Und Auskünfte haben wir den Leuten auch umsonst gegeben
PS: Letztes Jahr war ich im Gesundheitsamt und die konnten mir außer zur Gelbfieberimpfung auch nichts sagen. Mußten auch Ihre Bücher rauskramen.....Gruß, Sandra
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@aedificans
ja das ist ärgerlich. Aus solchen Gründen ist es ratsam, vorab beim auswärtigen Amt nachzuschauen. Ist dort was angegeben, einfach zum Arzt des Vertrauens (Hausarzt gehen u. da mal nachfragen). Dann hat sich vieleicht vieles schon erledigt, wie z. B. Laufereien.
LG -
Hallo,
als ich 2006 nach Mexiko fuhr, wurde im voraus angeraten, zumindest eine Malariaprophylaxe mitzunehmen. Als wird dann unten angekommen waren und uns mit der Reiseleitung unterhalten hatten, erfuhren wir, das es zwar Malaria in Mexiko gibt, aber nur in abgelegenen Urwaldgebieten, in die ein Tourist eigentlich nicht kommt. Von daher kann man meines Erachtens darauf verzichten. Wer darauf vorbereitet sein will, sollte halt ein Notfallpräparat mitnehmen. Vorher impfen lassen würde ich mich bestimmt nicht. Aber das muss jeder mit sich selber ausmachen, wieviel Risiko er bei einem Urlaub eingehen möchte.
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Beitrag hier eingefügt !
Madleen4 wrote:
Wir ( 2 Erw. + 3 Kinder ) haben geplant in Playa de Carmen Urlaub zu machen.
Wie sieht es mit Malaria aus.
Im Net sind sehr verschiedene Aussagen.
Zum einen Yukatan frei , aber Cantun Malariagebiet ?
Hat jemand Ahnung.