Hotel überbucht. Was tun?
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Was mir hier im Forum immer wieder auffällt.
Immer wird nur gegen den Reiseveranstalter geschimpft, wenn gerade mal was schief ging und daß man dann bei diesem RV zukünftig nicht mehr buchen möchte ist einerseits verständlich.
Jedoch kochen andererseits die anderen Reiseveranstalter auch nur mit Wasser und bei denen kann genauso das gleiche passieren.
Also was bringt die Schimpferei.?
Rein gar nichts.
denkt sich
holzwurm -
Hallo,
das leidige Thema Überbuchung scheint typisch griechisch zu sein.
Wir haben gehört, dass die alle Hotels systematisch um 20 % überbuchen.
Ob die Zahl stimmt, weiß ich nicht, aber durchaus möglich.
Wir waren zwei Mal damit konfrontiert worden:
In 1993 auf Rethymnon, Kreta. Es wurde ein 4* Alternative angeboten. das war OK. Überbuchung wurde uns erst nach der Landung auf Heraklion mitgeteilt.
Letztes Jahr auf Rhodos: wir hatten ein Hotel (3*) in Faliraki gebucht. nach der Landung von Neckermann erst von der Überbuchung erfahren. Man hatte nichts anderes als ein 4* Hotel in Kolymbia (15km weiter weg!!), und das nur für die erste von zwei Wochen (mit danach Umsiedlung in das von uns gebuchte Hotel). Nach heftigen Proteste unserseits bot man uns für die erste Woche die Kosten für ein von uns schon organisiertes Mietauto an (Preis war noch nicht mal die Hälfte von der Firma, mit der Neckermann zusammenarbeitet und das Auto war ganz in Ordnung).
Das hat uns die Reiselust nach Griechenland grundlich verdorben.
Alternative: alles selbst buchen/organisieren oder bei Attika nachfragen. Das ist ein Reiseunternehmen,das auf Griechenland spezialisiert ist (wir haben mit denen damals gute Erfahrungen gemacht bei einer reise auf den Sporaden)
Harry -
Hallo zusammen,
aktuelle Situation von heute!
Vor 4 Monaten buchten meine Eltern ein Hotel über einen RV auf Mallorca. Abflug war heute morgen. Nun stehen sie seit etwa 8 Uhr vor dem Hotel und kommen nicht rein!!!! Alle anderen Reiseveranstalter kommen rein, nur die etwa 60 Gäste von jenem RV nicht. Die Reiseleitung vor Ort kümmert sich nicht wirklich, bietet nur ein anderes hotel an, welches deutlich minderwertiger ist.Was sollen sie vor Ort nun machen?
VG
Astrid -
Warum kommen sie nicht rein?
Weil die Zimmer natürlich um 8 Uhr noch nicht beziehbar sind, oder weil das Hotel überbucht ist??
Normalerweise bekommt man das Zimmer immer so ab etwa 14 Uhr.
Wenn es natürlich überbucht ist --------dann ist die Reiseleitung zuständig. Falls nicht vor ort, dann eben anrufen.
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Hallo,
vielen dank für Eure raschen Antworten. Sie kommen nicht rein, weil das Hotel überbucht sein soll. Komisch ist nur, das Gäste der anderen Veranstalter ins Hotel kommen?????
Man hat Ihnen ein anderes Hotel angeboten, das aber wohl minderwertiger ist.LG
Astrid -
Auf Rückflug bestehen und zwar geschlossen.
Tja, das wird leider nur ein Wunsch bleiben. Die meisten werden sich umquartieren lassen und schon jetzt die Beschwerdebriefe formulieren. Und so mancher wird ausrechnen, dass das Ersatzhotel ja eigentlich doch nicht so schlecht war, und sich freuen, dass es ein paar Euros zurück gibt.
Der Satz "Einigkeit macht stark" wird hier wohl nicht Anwendung finden, aber die Vorstellung, 60 wütende Reisende gehen vor dem Hotel in den Sitzstreik hat schon was an sich.chepri
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nun weiß ich nicht, ob dies das richtige Forum für meine Anfrage ist:
Habe diese bereits in einem anderen thread ähnlichen Inhaltes gepostet.
Ich lese immer wieder, dass man auf das Alternativangebot des RV nicht eingehen muss, sondern auf sofortigen Rückflug bestehen kann.
Anschließend Anspruch auf Rückerstattung des gesamten Reisepreises hat und zudem evtl. sogar noch Schadensersatzsprüche geltend gemacht werden können.
Auch ich kam schon, wenn auch eher selten in diese Situation.
Doch bitte sag mal, wie das in der Praxis funktionieren soll. Die Hotelrezeption fühlt sich nicht zuständig und unternimmt auch nichts, der Reiseleiter läßt mich stehen und verläßt dann das Hotel,oder der Reiseleiter ist bei nächtlicher Ankunft gar nciht anwesend. Die Rückflugplätze sind alle ausgebucht, tatsächlich oder nur als Vorwand des Reiseleiters. Der Reiseleiter kümmert sich gar nichtmehr um die nicht umzugswilligen Gäste?
Wie lange muss ich in der Rezeption, d.h., wie viele Tage und Nächte muss ich dann dort in den Sesseln der Rezeption verbringen, wenn ich mich beharrlich weigere, das Alternativangebot des RV'sanzunehmen?
Welche tatsächliche Möglichkeit besteht in einem solch konkreten Fall?
Danke für Eure Antworten der fachkompetenten User. sealord -
@sealord
meiner erfahrung nach macht man den besten eindruck, wenn man vorbereitet ist.
du weißt ja lange vor der abreise, wo es hingeht.
also am besten checken, wann der frühestmögliche rückflug machbar wäre.
wenn man ankommt und am flughafen vom veranstalter in seinen transferbus bugsiert wird (meistens bekommt man dort die umbuchung mitgeteilt), sofort intervenieren.
sofort , und bestimmt kalr machen, dass man das nicht mit sich machen lässt.
ich habe zudem noch (wenn pauschal gebucht) eine alternative in der tasche.
ich schaue mir vorher an, welches kriterien mein gebuchtes hotels erfüllt und schaue, welche alternativen der veranstalter im programm hat, das ähnlich ist.
sollte es zu einer überbuchung kommen, dann würde ich dem va diese hotels anbieten, in die sie mich schicken können .
ist aber noch nie vorgekommen. -
Hallo sealord!
Das ist das Problem in der Praxis!
Hatte auch schon ein überbuchtes Hotel. Habe es erst im Hotel erfahren und bin ins Nachbarhotel abgeschoben worden. Der Reiseleiter schon längst weiter im Transferbus.
Wenn man ordentlich Druck macht wirst Du dann doch im gebuchten Hotel untergebracht. -
hallo lexilexi, hi lugansk,
danke für Eure Antworten.
Nun sehr oft habe ich das auch nicht erlebt. Will nur gewappnet sein, sollte es mir zukünftig noch einmal widerfahren.
Es ist allerdings schon sehr frustrierend, wenn man, nur weil man auf Vertragserfüllung freundlich und gar nicht mal böse hinweist und dann vom Reiseleiter einfach stehen gelassen wird ohne weiter Info zur beidseitiger zufriedenstellender Vorgehensweise.
Was soll man da machen? Neutralen Gästen mag ich es gar nicht zumuten, für mich als Zeuge aufzutreten. -
Hi Sanook,
wenn ich vor Ort zu einer Umbuchung gezwungen werde, weiß ich doch in diesem Moment gar ncht, ob es eine vernünftige Alternative ist.
Natürlich ist es eine vernünftige Alternative für den Reiseleiter der gehalten ist, die umzubuchenden Gäste dahingehend zu motivieren.
Im übrigen wird Dir nicht sehr viel Zeit zur Überlegung gegeben, sondern man soll sich sofort entscheiden, ohne Möglichkeit einer Info zum umzubuchenden Hotel. Man soll sich auf die Aussagen des subjektiven Reiseleiters verlassen.
Und im übrigen, wenn ich dann irgendein Hotel nach dem Ermessen des Reiseleiters annehmen muss, dann frag ich mich wirklich, warum ich mir soviel Zeit nehme und Mühe gebe, das für mich/uns geeignete Hotel zu finden, das ich dann auch buche. dies hat schon seinen Grund. -
...gar nicht lange sitzen, sondern umgehend die Notfallnummer der RV anrufen und auf den sofortigen Rückflug bestehen, wenn der RL sich dafür nicht "zuständig" fühlt. Weigert sich auch der RV, dann ab zum Flughafen und selber die Heimreise organisieren, das kommt den RV im nach hinein noch teurer. Die Kosten sofort beim RV einreichen, auf Ausgleich nebst kompletten Reisepreises und zusätzlicher Entschädigung bestehen...

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Hallo Sealord,
mach dir doch keine Gedanken über die Zeilen von Sanook; dieser schreibt ja selbst, dass er nichts versteht
... oder so ähnlich
! Lexilexi hat eine sehr gute Empfehlung abgegeben; im Übrigen würde ich vorgehen, wie von Curi beschrieben. -
@sanook
Ich nehme mal an, du hast dich mit der Rechtsprechung zum Thema "gleichwertig" noch nicht sehr intensiv auseinandergesetzt. Es ist nicht Sache des Veranstalters zu sagen: "Dieses Hotel ist aber gleichwertig bzw. sogar besser, weil....", sondern es liegt einzig und allein im subjektiven Ermessen des Kunden begründet, ob er eine Alterenative als gleichwertig akzeptiert. Das oft gebrachte Beispiel "das neue Hotel hatte sogar einen Stern mehr" ist für jemand, der ursprünglich in einem legeren Hotel, wo man auch mal in kurzer Hose zum Speisesaal rein darf, sicher keine gleichwertige Alternative, wenn er im umgebuchten Haus gezwungen wird, jeden Abend lange Hose und Sakko zu tragen.
Allerdings ist das, was sealord als szenario beschreibt, hoffentlich nur ein rein theoretisches. -
Mich stört in diesem Zusammenhang das Wort "gleichwertig". Das Beispiel mit dem Auto, wenn ich ein rotes bestelle, bekomme aber ein blaues, dann ist das blaue Auto bestimmt gleichwertig, ich will es aber nicht. Dies hat nichts damit zu tun, das der Kunde das subjektiv sieht.
Das ganze kann nur geregelt werden, wenn es Strafzahlungen des RV gibt. Nur dann wird der RV die Kunden vorher unterrichten, ihnen eine Alternative anbieten oder die Reise wird storniert.