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9688 Ergebnisse für Suchbegriff Österreich

Tourismus in der Krise...?

Da ich ja ein Teil Deiner "Reisemafia" bin, kenn ich mich mit "Zahltagen" gut aus! :D

Bis zu den exakten Zahlen werden noch einige Tage vergehen, aber ich gebe Dir einfach mal ein paar offizielle Erklärungen zum Lesen. Alle sind Ende der letzten Woche auf der Jahrestagung des DRV abgegeben worden.

Ich werde Sie hier zunächst für Dich auch gar nicht kommentieren, mach Dir Dein eigenes Bild ... und leg Dir schonmal eine adäquate Entschuldigung zurecht!

"Besonders gefragt waren 2008/09 bei den Reisebürokunden All-Inclusive-Reisen, Ziele in Deutschland und Kreuzfahrten. Die USA punktete aufgrund des günstigen Dollar-Wechselkurses sowie die Türkei und Ägypten aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und des großen All-Inclusive-Angebots."

"Die Preise für Urlaubsreisen und Flüge sind in diesem Jahr aus mehreren Gründen gesunken: Unternehmen sparen auf Grund der Finanzmarktkrise und kürzen beim Geschäftsreisebudget. Dementsprechend sind Flüge und Hotels besonders in den Großstädten weniger ausgelastet und zwingen Hoteliers und Fluggesellschaften häufig zu Preisnachlässen. Gesunkene Preise für das Flugbenzin – der Ölpreis und dementsprechend auch der Kerosinpreis sind weiter gefallen – werden ebenfalls von den Anbietern an die Kunden weitergegeben sowie die Preiszugeständnisse von Ferienhotels aufgrund der stark eingebrochenen Nachfrage aus anderen Ländern. So sind 2009 etwa britische, amerikanische und russische Urlauber viel weniger gereist als die Deutschen, so dass aus diesen Ländern weltweit ein stärkerer Nachfragerückgang zu verzeichnen ist."

 

"Das Reisebüro bleibt trotz zunehmender Konkurrenz durch mehr Vertriebswege bei den Kunden der dominierende Kanal für die Buchung ihrer Urlaubsreisen. Der ohnehin geringe Anteil des Absatzes über die alternativen Vertriebswege der Discounter oder Direktanbieter ist in diesem Jahr gesunken. Der Onlineabsatz verzeichnet nach dem zweistelligen prozentualen Zuwachs in den vergangenen Jahren nur noch ein geringes einstelliges Plus."

( Anmerkung: Freut mich natürlich ganz besonders! )

"Deutschland bleibt auch 2009 Reiseweltmeister, denn die Reiselust der Bundesbürger ist trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage auch in diesem Jahr nur wenig getrübt. Die Reiseveranstalter haben nach vorläufigen Hochrechnungen des Deutschen ReiseVerbands (DRV) im gerade beendeten Touristikjahr 2008/09 (Stichtag 31. Oktober 2009) keine nennenswerten Rückgänge bei den Teilnehmern zu verzeichnen. „Es sind fast genauso viele Urlauber mit Reiseveranstaltern verreist wie im Vorjahr, jedoch zu niedrigeren Preisen“, fasst DRV-Präsident Klaus Laepple die Ergebnisse des Reisejahrs 2009 anlässlich der 59. DRV-Jahrestagung im ägyptischen Ferienresort Port Ghalib zusammen. 

"Trotz stagnierender Teilnehmerzahlen ist der Umsatz der Veranstalter nach vorläufigen Berechnungen um insgesamt rund drei bis vier Prozent auf rund 20,7 Milliarden Euro gesunken. „Dies ist das Ergebnis der bereits in diesem Sommer weitergegebenen Preissenkungen, die auf verbesserte Einkaufskonditionen für Hotel- und Flugkontingente sowie günstigere Preise für Flugbenzin zurückzuführen sind. Zudem buchen die Kunden vornehmlich günstige Reisen und nutzen verstärkt die Preisabschläge der Frühbucherrabatte“, erläutert Laepple.

"Das Touristikjahr 2008/09 ist allerdings von äußerst unterschiedlichen Entwicklungen bei den jeweiligen Veranstaltern sowie einzelner Urlaubsziele und Reisearten gekennzeichnet. In die Branchenstatistik fließen die Ergebnisse der gesamten Angebotspalette im Reisemarkt ein – von der Flugpauschalreise über Kreuzfahrten, Studienreisen bis hin zu Bus-, Bahn- und Städtereisen."

"So verzeichnet die Flugpauschalreise im Nah- und Fernstreckenbereich zusammengerechnet ein Umsatzminus von rund sechs bis sieben Prozent, die sogenannten erdgebundenen Reisen (also per Auto, Bahn oder Bus) für Nahziele – vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern – ein gegenüber dem Vorjahr leicht verbessertes Ergebnis und die Kreuzfahrt ein überragendes Umsatzplus von zehn Prozent. Die Passagierzahl der deutschen Kreuzfahrtanbieter stieg sogar noch deutlich stärker als der Umsatz."

"Besonders positiv entwickelte sich laut der Auswertungen des DRV-Expertenkreises Marktforschung und Statistik bei den Reiseveranstaltern die Nachfrage nach Deutschlandurlaub. Der Umsatz für über Veranstalter und Reisebüros organisierten Urlaub in heimischen Gefilden stieg demnach um rund drei Prozent."

"Nahziele in Europa waren ebenfalls stärker gefragt als im Vorjahr, Fernreiseziele und das Mittelmeer hingegen etwas weniger. Bei den Mittelmeerzielen schnitten die Türkei und Ägypten am besten ab."

"Für das nächste Jahr erwartet der Verband bei einer weiterhin unveränderten Nachfrage eine Stabilisierung des Umsatzes, aber noch kein Wachstum."

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Es wird wieder mehr gebucht!

Da ist man mal zwei, drei Tage nicht im Forum und schon geht´s hier wieder zur Sache :D

@privacy sagte:

"Mittlerweile wird

nur noch knapp ein Drittel des gesamten Geschäfts

über einen Reiseveranstalter oder ein Reisebüro gebucht.

Da Pauschalreisen laut dem IT-Verband Bitkom

zu 95 Prozent im Reisebüro gebucht werden,

schwindet so auch ihr Anteil".

Dazu muss man sagen, dass der Anteil der Reisen, die in einem Reisebüro gebucht werden in den letzten 10-15 Jahren - je nach Sichtweise - immer so zwischen 40-60 % gelegen hat. ( Nagelt mich jetzt nicht auf ´ne exakte Prozentzahl fest, hab´s gerade nicht zur Hand. Den Wert von "knapp" einem Drittel halte ich allerdings für deutlich untertrieben. )

Zur Verdeutlichung: Ca. 41% aller Urlauber in Deutschland haben sich im letzten Jahr nicht für´s Ausland, sondern für die Bundesrepublik als Reiseziel entschieden. Von dieser Masse haben ca. 80% den Urlaub komplett oder teilweise auf "eigene Faust" geplant und organisiert. Ist ja auch klar, man kennt die Sprache, hat ein Telefon und ein Auto etc.

Ähnliches gilt mit geringeren Zahlen z.B. auch für die Benelux-Länder, Österreich, Schweiz, Dänemark etc.

Ein Reisebüro hat ja nicht den Anspruch der Tausendsassa für jede erdenkliche Kundenform zu sein ( was allerdings natürlich möglich ist. )

Wenn Bitkom sagt das 95% der Pauschalreisen im Reisebüro gebucht werden, dann kann man mit dieser Zahl sicherlich leben, zumal die Pauschalreise aus nachvollziehbaren Gründen das "Brot und Butter" Geschäft der Reisebüros ist.

Insgesamt strotzt der Tagesspiegel-Beitrag aber auch nicht gerade vor Logik, oder? *grübel*

Was die Meldung im Heise-Newsticker angeht: Der Verband Internet Reisevertrieb ( zu dem übrigens auch HC gehört ) hat natürlich auch das Wohl seiner Mitglieder im Auge und wird sich - wie wohl jeder Verband - die Zahlen um den einen oder anderen Prozentpunkt schöngerechnet haben. Aber wie auch immer, diese Zahlen dürften "ungefähr" stimmig sein.

Es gilt aber zu bedenken, was da als Internetbuchung oder Reisebürobuchung definiert wird.

Wenn mir ein Kunde eine Email ins Reisebüro schickt mit der Bitte ihm etwas rauszusuchen oder etwas einzubuchen ... dann gilt das als Internetbuchung.

Wenn mich ein Kunde anruft und ich ihm anschließend ein paar Angebote per Email zukommen lasse, damit er bunte Bilder gucken kann und er anschließend bei mir bucht ... dann gilt das als Internetbuchung.

Wenn ein Kunde persönlich stundenlang bei mir ist und sich beraten läßt ... und dann von zu Hause per Email z.B. noch eine Änderung veranlasst oder grünes Licht für die Buchung gibt ... dann gilt das als Internetbuchung.Wenn ich Geschäftsreisekunden irgenwo auf der Welt kleine Hotels die keinen direkten Zugang zu globalen Reservierungssystemen haben über bekannte deutsche Hotelbuchungsportale ( die mir natürlich auch Provision zahlen ) einbuche ... dann gilt das als Internetbuchung.

Ein Kunde der von mir beraten worden ist und drei Alternativen kurz vor Feierabend mit nach Hause genommen hat entscheidet sich um 23:02 h für Alternative B und bucht auf der Homepage meines Reisebüros die Reise ein ... dann gilt das als Internetbuchung.

Ich könnte da jetzt noch viele Beispiele nennen. Aber ich denke man sieht ganz gut, wie "unscharf" die Grenze zwischen online und offline ( geworden? ) ist.

Reisebüro leben schließlich nicht in der Steinzeit. Jedes hat in der Regel eine eigenen Homepage mit Buchungsfunktionen die gängigen großen Onlineportalen nicht nachsteht. Jedes verfügt über Email usw.

Einige meiner besten Kunden habe ich Zeit meines Lebens noch nie gesprochen oder gesehen, geschweige denn mal das Patschehändchen geschüttelt oder beim Kaffee ein Pläuschen gehalten. Seit Jahren wird nur per Email kommuniziert und gebucht. Ist dieses Geschäft dann also nicht dem RB zurechenbar? Wohl kaum.

Viele Grüße!

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Trip von Lombok zu den Komodos?

Hallo,

Wir waren im November auf Komodo und haben den Flug von Denpasar nach Labujan- Bajo (Flores) mit RIU Air gebucht. Es fliegen auch andere Fluggesellschaften. Ist alles ganz problemlos und auch nicht schlechter, wie andere Flugzeuge . Einen direkter Flug von Lombok nach Labujan Bajo gibt es nicht, geht nur über Denpasar, was aber auch nicht schlimm ist, da es sich nur um fünfzehn min. mehr handelt)

Der Ausflug nach Komodo klingt sicher für viele von Deutschland aus sehr schwierig, ist es aber überhaupt nicht, da nicht viele Touristen dort sind. Man wird in Labujan Bajo gleich von von vielen "Jungs" empfangen, die einen die Tour verkaufen wollen. Besser ist es daher, sich erst mal in ein kleines Hotel

(wir waren im Green Hill ) bringen zu lassen. Dort werden die Touren noch mal um einige Euro billiger angeboten.

Allerdings eins muß ich sagen: auf so ein Boot passen nie und nimmer zwölf Leute. Wir haben bis auf die großen Segelschiffe keine andere Boote gesehen. Es sind eben sehr kleine Boote. Ohne Dusche und die Toilette naja.... Alles ziemlich rustikal.. Die "Besatzung" bestand nur aus dem Kapitän und dem Schiffsjungen. Fließend Wasser gab es nicht, sondern nur ein Faß mit Wasser. Man darf also nicht irgendwie pingelig sein. Es gab zwar noch Boote mit abgetrennten Kabinen, die Boote waren aber im Prinzip alle nicht größer. Das Essen wurde sehr spartnisch vom Kapitän zubereitet. Es gab nur einen kleinen alten Grill. Das Huhn wurde auf dem Boden zerhackt. Hat aber dennoch super lecker geschmeckt. Wir zuerst nach Rinca gefahren. Das lohnt sich am meißten. Die Insel ist kleiner und man sieht mehr Warane (siehe auch mein kleines Video und Fotos !) Das Boot ankert dann erst mal eine Nacht. Man schläft sozusagen nur auf eine Matarze. Decken und Kissen bekommt man. War ok - allerdings hat eine Nacht gereicht !

Privatsphäre ist nicht. Der Käpitan und Schiffsjunge konnten einen beim Schlafen zusehen !

Um fünf Uhr morgens fährt das Boot dann nach Komodo. Haben dort allerdings keine Warane gesehen. Die Insel ist größer, daher schwieriger Warane anzutreffen.

sowohl auf Rinca und auf Komodo hat maneinen Ränger für zwei Stunden dabei. Diese sind nur mit einer Astgabel "ausgerüstet". Der eine Ranger meinte, falls ein Waran angreifen sollte, muß man auf die Bäume klettern. War aber bei uns nicht der Fall :-)

Dennoch hat sich der Ausflug insgesamt gelohnt. Man hat es eben mal gesehen. Die See war die ganze Zeit über sehr ruhig.

Es ging dann zurück nach Labujan Bajo. Von dort haben wir den Rückflug nach Lombok gebucht. Mußten allerdings erst nach Denpasar, da es keinen Direktflug nach Lombok gibt. Ist aber alles ganz easy. Es gibt auf Flores, also Labujan Bajo ein kleines Büro der ind. Flugesellschaften.

Das mit den Flugzeugen ist dort überhaupt kein Problem, die fliegen wie die Busse, mehmals täglich hin- und her. Man bekommt sein Ticket, die wollen keinen Paß , alles ganz einfach.

Sicher stehen dies Flugzeuge auf der schwarzen Liste, dass weiß man aber vorher. Wenn man dorthin will, muß man darüber hinwegsehen. Mit dem kleinen Boot möchte ich aber auch nicht in einen Sturm kommen ....

Man kann auch nach Lombok zurück mit der Fähre, dauert aber über dreißig Std. (Bus und Fähre zus.) kostet aber so gut wie nichts ! Für diejenigen die genügend Zeit haben ist das vielleicht eine Alternative.

Ach so, es wurde uns, bevor wir auf das Boot kamen, auf gar nichts hingewiesen, Die sind ja froh, wenn paar Touristen kommen. Es waren nämlich sowohl auf Lombok und erst recht nicht auf Flores viele Touristen !! Ich denke das wird sich jetzt nicht sonderlich gebessert haben. Wir haben bei unserer Tour gerade mal eine kleine Gruppe aus Österreich getroffen. Den ihr Boot war das Gleiche was wir hatten, nur die hatten die Tour irgendwo auf Bali vorgebucht und glatt das Doppelte gezahlt !

Ok, wenn noch Fragen sind - beantworte ich gern

Gabi

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Mallorca-Kuriositäten (1)

Auf Mallorca wird noch – vor allem auf dem Land – in einer Masseinheit von sogenannten ”cuarteradas” gemessen. Eine “cuarterada” sind 7.103 m2. Auf diese etwas ausergewöhnliche Flächeneinheit kommt man in dem man 40 “Armlängen” – jeweils knapp über 2,10 M – des Königs Jaume I (ein aussergewöhnlich grosser Mann) im Quadrat kalkuliert. Diesen Ursprung der “cuarterada” bestätigen verschiedene, von einander unabhängige, Historiker die alle zu diesem Schluss kamen. Was hingegen nie bestätigt wurde ist die andere Erklärung die besagt dass eine “cuarterada” die Oberfläche der Kathedrale von Palma sei (die Kathedrale misst 121 x 55 Meter = 6.655 m2).

Das am höchsten gelegene Dorf der Insel ist Escorca (481 M über NN) gefolgt von Valldemossa (413 M über NN) und Galilea (401 M über NN). Escorca ist die kleinste Gemeinde Mallorcas (ungefähr 290 Einwohner). Fornalutx ist die einzige Küstengemeinde ohne Strand.

Der weltberühmte Maler Joan Miró war mit einer Mallorquinerin (Pilar Juncosa) verheiratet und hat zwischen 1956 und 1983 in Palma gelebt (er ist auf Mallorca verstorben). Seine Mutter und sein Grossvater stammten aus Soller, Dorf das ihn in 2008 zum “Adoptivsohn” ernannte. Dieser mallorquinische Ursprung ist auch der Grund warum die Nachfolger von Joan Miró es dem “Roten Blitz” (Zug nach Soller) genehmigten einen Halbmond eines Gemäldes von Joan Miró kostenlos als Firmenimmage (Corporate Identity) nutzen zu dürfen. In allen Wagons des “Roten Blitz” sind Kopien kleiner, unveröffentlichter Malereien die Joan Miró als Kind in Soller gemalt hat, aufgehängt. Im Bahnhof des “Roten Blitz” in Soller gibt es eine Ausstellung von Gravuren und Stichen von Joan Miró (Eintritt kostenlos).

Der erste “Berühmte” der Mallorca ‘touristisch’ beworben hat war Ludwig Salvator von Habsburg, Erzherzog von Österreich-Toskana. Er kam in 1867 - mit 19 Jahren - nach Mallorca, hat sich auf Anhieb in die Insel verliebt, schlug hier seinen Wohnsitz auf (Finca Son Marroig, Valldemossa) und heiratete die Tochter eines örtlichen Tischlers. Im Laufe von ungefähr 30 Jahren erwarb er einen 16 Km langen und teilweise bis zu 10 Km tiefen Küstenstreifen zwischen Valldemossa und Deia. Hier liess er für die damaligen “Touristen” Aussichtspunkte mit unvergesslichen Blicken über die Berge und das Meer anlegen die man teilweise heute noch sehen/besichtigen kann. Ludwig Salvator - auf spanisch Luis Salvador - begann mit der Sammlung und Systematisierung von Daten und Informationen über die Balearen. Das so entstandene siebenbändige Monumentalwerk “Die Balearen“ ist auch heute noch ein zuverlässiges und genaues Zeugnis jener Epoche (Wikipedia).

Wesentlich kürzer war der Aufenthalt von Frédéric Chopin der im Winter 1838-1839 mit seiner Lebensgefährtin Dupin – bekannter als George Sand – und deren Kinder 4 Monate in Valldemossa verbrachte. Hier schrieb George Sand das Buch “Ein Winter auf Mallorca”. Die Möglichkeit die Zellen des Karthäuserklosters “La Cartuja” in denen Chopin und George Sand wohnten zu besuchen führt dazu dass der touristische Werbeffekt vom Aufenthalt von Chopin/George Sand wesentlich bedeutender ist als jener von den Aufenthalten von Ludwig Salvator oder Joan Miró. Vor ein paar Jahren kam es zu einem Streit zwischen verschiedenen Nachfolgern von Besitzern von Zellen des Karthäuserklosters der bis vor Gericht ging. Es ging darum entgültig festzustellen in welcher Zelle genau Chopin gewohnt hat bzw. ob das dort ausgestellte Klavier das Originalklavier von Chopin ist. Kaum zu glauben, aber laut Gerichtsurteil hat man jahrzehntelang Besuchern eine Zelle gezeigt in der Chopin gar nicht gewohnt hatte. Seit diesem Gerichtsurteil in 2012 gibt es nun 2 verschiedene Zugänge zum Karthäuserkloster und es wird natürlich auch zweimal Eintritt verlangt – jede Familie kassiert für den Besuch ihrer Zellen. Das Karthäuserkloster in Valldemossa ist, zusammen mit der Kathedrale von Palma und dem Schloss Bellver, eines der meistbesuchten Kulturgüter Mallorcas.

Und wo wir schon beim Schloss Bellver sind: Das Schloss Bellver ist das einzige, runde Schloss Spaniens. Es wurde Anfang des 14. Jahrhunderts vom König Jaume II im gotischen Stil gebaut. Das Konzept des Rundbaus hat seinen Ursprung im Schloss Herodion (Westjordanland). Bellver wurde während der Regierungen der Könige Jaume II, Sancho und Jaime III benutzt, teilweise als Gefängnis.

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abindenurlaub und tui

Wir wollten in guten zwei Wochen über ab-in-den-urlaub als Reisevermittler und Tui als Veranstalter verreisen. Vor 2 Tagen haben wir erfahren, dass unser Rückflug laut TUI storniert wurde, statt MUC sollte der neue Zielflughafen FRA sein. Eine derartige Änderung ist für uns aus verschiedenen Gründen (Anreise aus Österreich, Reise mit Kleinkind, Sportgepäck, Auto parkt in München etc.) unzumutbar.

Der eigentliche Grund für unsere Verärgerung ist aber, dass der Flug nicht storniert wurde, sondern lediglich die Fluglinie geändert wurde, von Condor in Marabu, eine erst vor Kurzem gegründete Fluglinie. Der Flug ist mit demselben Ziel und derselben Uhrzeit noch vorhanden, und laut Website von Tui arbeitet der Veranstalter auch mit der Fluglinie zusammen. Von Condor, der ursprünglichen Fluglinie, mit der der Hinflug auch noch stattfindet, wurde uns außerdem bestätigt, dass wir für den Rückflug auf Marabu Airlines umgebucht wurden. Ich habe eine schriftliche Bestätigung mit Buchungsnummer von Condor bzw. Marabu mit dem heutigen Datum, also nach der vermeintlichem Umbuchung. Warum behauptet ab-in-den-urlaub bzw. TUI dann, dass der Flug storniert wurde und es keine geeigneten Alternativen mit München als Ziel gibt? Das stimmt faktisch nicht.

Obwohl ich darauf hingewiesen habe, dass der Flug bzw. die Buchung existiert, wurde mir gesagt, dass es leider keine anderen Möglichkeiten außer den Flug nach Frankfurt gibt. Doch ein weiterer Beweis dafür, dass das nicht stimmt, ist, dass ich bei Condor/Marabu noch mindestens 18 Plätze für den Flug von Fuerteventura nach München buchen könnte. Auch das konnte ich per Screenshot dokumentieren. Ich könnte selbst also problemlos noch genug Plätze für diesen Flug buchen. Warum kann das TUI bzw. ab-in-den-urlaub nicht?

Trotzdem hat mir ein Mitarbeiter von ab-in-den-urlaub mit Verweis auf Tui folgende Mail geschickt:

"Leider ab dem Flughafen MUC sind nicht genug Verfügbarkeiten für alle Teilnehmer.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub."

Immerhin hat der Mitarbeiter damit zugegeben, dass es einen Flug geben würde und jeder Laie kann sehen, dass es noch freie Plätze gibt. Selbst wenn das bestehende Tui-Kontingent ausgebucht ist, wäre es folglich noch möglich, außerhalb des Kontingentes Plätze zusätzlich dazuzukaufen. Warum wird dies nicht gemacht? Eine plausible Erklärung dafür habe ich auch nach mehreren Anrufen nicht erhalten. Ich habe das Gefühl, dass mein Problem ab-in-den-urlaub komplett egal ist, zumal keine meiner Alternativen berücksichtigt wird. Es heißt: Frankfurt und damit basta. Friss oder stirb.

Wie es bei mir weiter geht, weiß ich noch nicht genau. Ich habe zum Glück eine Rechtsschutzversicherung und werde mich nach dem Wochenende mit einem Anwalt beraten. Die Urlaubsfreude ist jedenfalls dahin.

Die Krönung des Ganzen war dann, dass ich aufs Gröbste persönlich beleidigt wurde: Nachdem ich der Dame am Telefon, von der ich mir den Namen notiert habe, geschildert habe, dass ich den Flug selbst buchen und Abindenurlaub die Kosten übernehmen könnte, hat sie gelacht, weshalb ich mir die Bemerkung erlaubt habe, dass ihr Lachen dreist sei. Daraufhin meinte Sie wörtlich: "Wie reden Sie mit mir? Das ist rassistisch!" Ich war so perplex, dass ich Personen, die in meiner Nähe waren, und das Gespräch mithören konnten, (ich stand an einer Bushaltestelle), während des Gesprächs fragte, ob ich zu irgendeinem Zeitpunkt rassistisch war. Was sie verneinten. Nach Beendigung des Telefonats kamen wir ins Gespräch und sie meinten, dass ich in Anbetracht der Sachlage sogar sehr höflich gewesen wäre.

Während des Telefonats mit der Dame von ab-in-den-urlaub wurde mir jedoch noch einige weitere Male Rassismus vorgeworfen.

Was ist das für eine Art, mit Kunden umzugehen? Ich bin fassungslos!

Der einzige Trost für mich ist, dass die Personen, die das Gespräch mitverfolgen konnten und die mich danach auch darauf angesprochen haben, vor ab-in-den-urlaub und tui gewarnt sind.

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Reisebüro hat falsches Hotel gebucht

Da kam mal die Anregung, bei sehr frühen Abflügen doch schon am Vorabend sein Gepäck einchecken zu können. Guter Vorschlag von Kunden - mittlerweile gibt es diese Möglichkeit fast auf jedem Flughafen.

Da kam die Anregung, doch nicht nur Freitag-Abflüge oder Samstag-Abflüge anzubieten - wurde aufgegriffen und es gibt täglich Charterflüge irgendwo in - in der Hochsaison.

Da kommt die Anregung, bis zum Umfallen zu arbeiten, Service vom Kaffee bis zum Nachtragen bis nach Hause zu bieten - nur, ZAHLEN will ich' s nicht...

Genau DAS macht für den Unterschied zwischen einer von mir sehr gewünschten Anregung / Kritik von jedermann, ob Fach- oder Laien-Mensch. Nur das immer darauf Beharren: der Kunde ist König, machts was ihr wollst! - diese Anregung finde ich nicht mehr ganz Zeitgemäss. Natürlich gebe ich im Grunde nach dieser An-Forderung recht. Aber wenn es nicht mehr finanzierbar ist, geht es halt nicht mehr.

Soweit diese Info. Die Frage war aber: muss ein buchender Kunde lesen, was er bucht oder ist das Reisebüro verpflichtet, dem Kunden alle erdenklichen Möglichkeiten vor Augen zu führen bzw. auf einen konkreten Wunsch hin diesen auf eventuelle - auch dem Verkäufer noch nicht bekannten Unwägbarkeiten zu überprüfen.

So, und da meint halt ein Teil: nein, wenn Neckermann die Unterlagen direkt verschickt, dann ist das  halt so. In Österreich bekommt das Reisebüro noch die Unterlagen, kontrolliert diese mit der schriftlichen Buchungsbestätigung und sagt: ok, das hat der Kunde gebucht. Dass der Kunde das nicht buchen wollte, erfährt auch das Büro erst fünf Tage vor Abflug, wenn der Kunde, weil er Zinsen schinden will, erst seine Unterlagen abholt. Was ändert das am Problem?

Und noch was: ich bin kein Mechaniker - kann ich daher beurteilen, wie die Werkstatt ihren Ersatzteil-Besorgungssektor besser gestalten kann? Nein - klar, ich kann Forderungen aufstellen. Aber wenn alle mit der Achsel zucken und sagen: so geht's halt leider nicht, werde ich auf weiter Flur mit meiner Forderung nach mehr Kundennähe verrecken... Verstehst, was ich mein? Natürlich kann auch die umgekehrte Situation eintreten, dass meine Forderung etwas bewirkt.

Aber im Reisebüro ist das große Sterben angesagt - da wird in ein paar Jahren gar kein Service mehr sein. Da wird der knallhart kalkulierte Billa-Preis im Regal stehen und der Kunde kauft oder lässt es bleiben. Lieber Freund, so schaut die Situation aus. Und dass es Berufe gegeben hat, die ausgestorben sind, ist aus Tatsache. Ich meine, es wird in ein paar Jahren einen Zweig names "Reise-Berater" geben: da zahlt man für die Info, und wenn es nur der Hinweis auf die richtige Internet Seite sein wird. Den Rest macht man sich selbst. Und Ansprechpartner für die Reise wird die Spracherkennungsbox beim Veranstalter sein - 24 Stunden rund um die Uhr - nur wird's die Box einen scheißdreck kümmern, ob der Kunde eine menschliche Antwort erhält oder nicht.

So schauts aus! Ich wiederhole mich, heute bin ich gut drauf: weil ein Kunde bei schönstem Wetter Aufstand machte, weil einer unserer Busse ÜBER den Arlbergpass fuhr und nicht IM TUNNEL!!!! Weil so stand's nämlich auf einem Wisch von uns! Und weil die Tussi, die im März gebucht hat und Reihe 11 unterschrieben hat, heute meinte, wenn sie nicht die erste Reihe kriegt, kotzt sie uns den Bus voll - morgen, wenn die Reise losgeht, und weil da der Typ war, der nicht muh und nicht mäh sagen kann, dass er eine Reiseversicherung will: er hat doch eh die Prämie eingezahlt - schmecks kopferter, dass die Anzahlung höher ist, weil der Herr a Versicherung will - jetzt reichts mir für heute! Nix für ungut, aber das ständige Gesuder, Reisebüromitarbeiter sind Deppen und alle anderen armen Urlaubsuchenden sind Heilige kann ich diese Woche nicht mehr aushalten!

Gruß

Peter

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ITT Erfahrungen

Xpur Reisen –Reiseveranstalter- ein totaler Reinfall!

Wir( meine Freundin und Ich) haben online eine Reise nach Ägypten/ Hurghada über XPur gebucht, die Anlage und das Hotel( Hawaii Riviera Resort ) waren auf den Bildern Traumhaft schön, die Bewertungen ebenfalls sehr gut. Angegeben war es als 4* Stern Hotelkategorie um 411€ pro Person jedoch als wir ankamen merkten wir das dies alles andere als ein 4*Sterne Hotel ist. Ich sah mir nochmal die Bewertungen an und mir war klar hierbei handelte es sich um einen Betrug und eine reine *******. Ein paar Beispiele : kein Besteck zum Essen, Duschvorhang mit braunen Flecken, graues undefinierbares Fleisch zu essen, total verdreckt. Abgesehen von diesem schrecklichen Hotel das eigentliche übel der Reiseveranstalter XPur. Sofort wollten wir dieses Hotel verlassen doch vor Ort kein Ansprechpartner von XPur zu finden, auf den Reiseunterlagen hatte ich einige Nummern angegeben jedoch verweigerte uns der Hotelmanager dort anzurufen da es Deutsche Nummern waren. Eine Ägyptische Nummer war angegeben doch diese existierte nicht . So musst ich mit meinem Handy bei XPur anrufen. Als ich nach einer halben Ewigkeit jemanden erreichen konnte und nach langem hin und her diskutieren war keine Hilfe zu erwarten. Per Mail habe ich mehrmals an den Reiseveranstalter Bilder geschickt um Hilfe gebeten doch jedes Mal kam eine neue Ausrede was sie benötigen würden. Als ich all das getan habe was sie von uns verlangten kam die Antwort:" Das Hotel hat sehr gute Bewertungen sie sehen das nicht ein uns eine Lösung anzubieten, jedoch gäbe es eine Möglichkeit noch. Und zwar sollte mir der Hotelmanager eine Bestätigung unterschreiben, worin stehen sollte das sie die Mängel nicht behoben werden können." Ich habe auch dies probiert doch ich hatte keine Chance irgendwie an eine Unterschrift auf so einem Schriftstück zu bekommen. Ein weiteres Mal habe ich bei XPur angerufen und einem Mann (bitte Persönlichkeitsrechte achten und keine Klarnamen posten) erklärt das mir hier keiner eine Unterschrift geben möchte. Dann bekam ich die Antwort ja dann können wir ihnen nicht weiterhelfen aber ich kann eine Reklamation nach dem Urlaub einreichen. Inzwischen bekam ich von meinem Handyanbieter A1 eine Nachricht meine Handyrechnung steht einstweilen auf 500€ da ich einige Male bei XPur anrufen musste! Die erste Nachricht bei 500€ zu erhalten ist wohl auch eine bodenlose Frechheit. Nun haben wir auf eigene Kosten (weitere 250€ Pro Person) in ein anderes Hotel gewechselt. Schlussendlich konnten wir dann Gott sei Dank den restlichen Urlaub in dem anderen Hotel in vollen Zügen genießen ( Desert Rose Resort). Als wir 8 Tage später in Wien ankamen und ich bereits eine Reklamation an XPur geschrieben habe dann die erschreckende Antwort. Sie sehen alles was dort vorgefallen sei gar nicht ein und wir bekommen weder ein Geld zurück noch einen Gutschein zück und um die Handyrechnung soll ich mich selber kümmern, denn ich hätte ja nicht anrufen müssen bei ihnen. Abgesehen davon wurde ihnen nicht gemeldet das wir ausgecheckt sein obwohl ich alle Bestätigungen und Bilder mitgesendet habe und geschmackliche Vorlieben liegen im Auge des Betrachters, doch ich frage mich in einem 4*Sterne Hotel ein graues Fleisch ? Ist wohl ein Minimum an Standart den man erwarten kann !!!! Ich bin aus allen Wolken gefallen und konnte nicht fassen wie man so mit uns umgehen konnte. Nun rief ich wieder bei XPur an um zu Fragen ob dies ernst gemeint sei.. Da bekam ich die Antwort man könne mich nicht zu der Stelle verbinden die diesen Brief geschrieben und an mich geschickt habe. Nun wollte ich mit einem Abteilungsleiter oder wenigsten jemanden kompetenten sprechen, doch nach einer Diskussion mit Hr.xxxxx wurde seinerseits einfach aufgelegt.

Eine solch Kundenunfreundliche und Menschenverachtende Vorgehensweise ist absolut nicht zumutbar !! Dieser Fall ist mittlerweile an den Konsumentenschutz Österreich weitergegangen . Nun möchte ich mich auch an die Zeitung wenden um andere Urlauber vorzuwarnen um nicht den gleichen Fehler zu begehen und über XPur Reisen zu buchen .

 

Julia Brunner

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Die Pauschalreise verliert Freunde

Hallo Peter,

die von Dir aufgeworfene Problematik, ich nenne sie einfach mal "Ethik und Moral im Berufsleben", ist so vielschichtig, daß es sich eigentlich lohnen würde, ein gesondertes Thema daraus zu machen, was dann aber wohl den Rahmen dieses Reiseforums sprengen, statt dessen mehr in ein sozialkritisches Politik-Forum passen würde, wie z.B. www.attac.de

Trotzdem bin ich der Meinung, daß die von Dir beschriebenen negativen Erscheinungsformen sehr wohl auch in diesem Forum, und speziell bei diesem Thema,  zumindest mit behandelt werden sollten, weil sie teils Verursacher, teils Folge der Probleme der Reisebranche sind.

Mit der Tatsache, daß die Arbeitnehmer im Laufe der vergangenen Jahre zu reinen Kostenfaktoren verkommen sind, müssen wir alle wohl leben. Nur, weil es nicht ohne sie geht und weil Gott-sei-Dank noch nicht alle Arbeitsgänge von Robotern, Computern u. Co. zu verrichten sind, werden die AN noch gütig geduldet. Sobald sich die Gelegenheit ergibt, sie durch billigere Kräfte (SOA, Osteuropa z.B.) oder Maschinen zu ersetzen, macht man schleunigst Gebrauch davon. Folge dieser Denkweise ist eine horrende, immer noch weiter steigende Arbeitslosigkeit, mit der wir uns alle herumplagen müssen.

Auf Einzelschicksale wird nur noch dann Rücksicht genommen, wenn die Gesetzeslage dazu zwingt.

An Deinem Beispiel mit der TUI ist abzulesen, wie rüde die Umgangsformen inzwischen geworden sind. Ich unterstelle mal, daß die gesetzlichen Vorschriften in Österreich bei betriebsbedingten Kündigungen identisch mit denen in Deutschland sind. Man hat sich in Deinem Falle wohl, nehme ich jedenfalls an, streng nach dem Gesetz gerichtet.  Dieses schreibt bei betriebsbedingten Kündigungen zwingend die Durchführung einer Sozialauswahl vor, und zwar aufgrund der Hauptkriterien LEBENSALTER, DAUER DER BETRIEBSZUGEHÖRIGKEIT und UNTERHALTSVERPFLICHTUNGEN. Bei Zugrundelegung dieser Kriterien ist es oft so, daß Leistungsträger des Unternehmens, vor allem wenn sie jung sind, hinten rüber fallen und entlassen werden, während Arbeitnehmer mit 25, 30 oder mehr Jahren Betriebszugehörigkeit und entsprechendem Alter sowie vielen unterhaltspflichtigen Kindern im Unternehmen bleiben dürfen, auch wenn sie sich ggf. jahrzehnte leistungsmäßig so durchgemogelt haben. Ich denke mal, daß Deine 3 Kinder als Kriterium nicht ausgereicht haben, weil die beiden anderen Kriterien nicht entsprechend zu würdigen waren. So wie Dir ist es in den vergangenen Jahren Hunderttausenden ergangen, unter anderem auch mir selber. Appelle an die Unternehmer bewirken so viel, wie wenn in Casablanca ein Kaffeesack umfällt.

Nun aber auch noch mal etwas zum Thema. Ich bin wie Docker erstaunt darüber, daß die Resonanz auf Dein Angebot, individuelle Angebote zu erstellen, mit 50% so hoch war. Darauf ließe sich doch aufbauen!

Ich sehe hier die Riesenchance, sich von den Kettenreisebüros abzusetzen, die immer noch 100%ig auf die Kataloge bauen.

Die Kettenläden haben ja von mir schon eine Menge "Saures" bekommen im Verlaufe der Diskussion, und es tut mir leid, aber ich kann nicht aufhören, mich über diese starre Geschäftspolitik zu wundern in Zeiten, in denen die Pauschalreisen immer weniger werden. Ich konnte es nicht lassen und habe gestern hier in der Innenstadt in zwei solcher Reisebüros (DER, Atlas) mal nachgefragt, ob man auch über das Katalogangebot hinaus Angebote machen könne bzw. auf von Kunden vorgelegte Reisebaustein-Angebote eingehen könne. Ergebnis: Null! Antwort unisono:"Wir können Ihnen ausschließlich unsere Katalogreisen vermitteln. Etwas anderes ist nicht möglich." Auf meinen entsprechenden Einwand, daß die Katalogreisen immer weniger würden, erhielt ich die Antwort (sinngemäß): "Das wissen wir. Aber wir können daran nichts machen. Die Geschäftspolitik wird von unserem Chef vorgegeben." 

Das heißt: Entweder Pauschalreisen nach Katalog oder gar nichts! Das legt die Vermutung nahe, daß die eher ihren Laden dicht machen werden, bevor sie sich umstellen! Gerade darin liegt, ich wiederhole mich, die Chance der kleinen, freien Reisebüros!

Mich würde mal interessieren, wie Du und natürlich auch die anderen Teilnehmer das sehen.

Gruß salvamor

P.S. Da es mir manchmal schwer fällt, die kleine Standard-Schrift zu lesen, schreibe ich ab sofort mit 12 pt. Das hat also nichts damit zu tuen, daß ich dem Geschriebenen mehr "Gewicht" verleihen möchte!!! 

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Witz des Tages! Los gehts!

Wahre Gespräche zwischen IHK-Prüfer und Azubis!!!

Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei skandinavische Länder?

Azubi: Schweden, Holland und Nordpol.

Prüfer: Wieviele Ecken hat ein Quadrat?

Azubi (nimmt den Taschenrechner): Sagen sie mir noch die Höhe bitte!

Prüfer: Julius Cäsar, schon mal gehört? Wer war das eigentlich?

Azubi: Hat der nicht Jesus hinrichten lassen, so mit Bibel und so kenn ich

mich nicht aus, bin evangelisch.

Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte drei große Weltreligionen.

Azubi: Christentum, katholisch und evangelisch.

Prüfer: Der Papst lebt im Vatikan. Wo aber bitte liegt der Vatikan?

Azubi: Ist ein eigener Staat.

Prüfer: Ja richtig, aber der Vatikanstaat ist komplett vom Staatsgebiet

eines anderen Landes umschlossen.

Azubi: Hmmmm....

Prüfer (will helfen): Aus dem Land kommen viele Eisverkäufer.

Azubi: Langnese oder was?

Prüfer: Wenn es in Karlsruhe zehn Minuten nach Eins ist, wie spät ist es

dann im Köln um 12 Uhr mittags?

Azubi: Da müsste man jetzt einen Atlas haben!

Prüfer: Wenn ein Sack Zement 10 Euro kostet und der Preis jetzt um 10 %

erhöht wird, wie teuer ist er dann?

Azubi: Mit oder ohne Mehrwertsteuer?

Prüfer: Es geht jetzt nur um den Endpreis.

Azubi (rechnet wie wild mit dem Taschenrechner)

Prüfer: Und?

Azubi: Elf.

Prüfer: Elf was?

Azubi: Prozent.

Prüfer: Sagen Sie mir einfach 10 Euro plus 10 Prozent, wieviel ist das?

Azubi: 10 plus 11 ist Einundzwanzig!

Prüfer: Was ist die Hälfte von 333?

Azubi: 150 Rest 1.

Prüfer: In welcher Stadt steht der Reichstag?

Azubi: Vor oder nach der Wende?

Prüfer: Heute.

Azubi: Ist jetzt nicht mehr Deutschland, oder?

Prüfer: Wer ist Helmut Kohl?

Azubi: Kann ich jemanden anrufen?

Prüfer: Durch welches Ereignis wurde der Erste Weltkrieg ausgelöst?

Azubi: Ui, sowas dürfen Sie mich nicht fragen. (Kicher)

Prüfer: Doch, überlegen Sie mal, das könnten Sie wissen.

Azubi: Fragen Sie mich was von Next Generation und das weiß ich!

Prüfer: Wann war der Dreißigjährige Krieg?

Azubi: In Vietnam oder?

Prüfer: Was bedeuten die Begriffe brutto und netto?

Azubi: Irgendwie so mehr oder weniger.

Prüfer: Ach was?

Azubi: Doch, brutto ist mit Verpackung...

Prüfer: Und netto?

Azubi: Das ist das Gewicht der Verpackung.

Prüfer: Was ist dann Tara?

Azubi: Der hat das erfunden, oder?

Prüfer: Bevor es Geld gab, wie haben die Menschen da Waren gehandelt?

Azubi: Tauschhandel.

Prüfer: Ja.. (wird vom Azubi unterbrochen)

Azubi: Wenn man da eine Playstation wollte, mußte man einen Haufen Spiele

abdrücken, um sie zu kriegen.

Prüfer: Wann wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet?

Azubi: Das war in Österreich.

Prüfer. Nicht wo, sondern wann.

Azubi: Vorher!

Prüfer: Wann fand die deutsche Wiedervereinigung statt?

Azubi: Als die Ossis gehört haben, dass wir den Euro haben, sind sie alle

rüber.

Prüfer: Wann?

Azubi: Als Hitler in Berlin den Krieg verloren hat.

Prüfer: Wer war Ludwig Erhardt?

Azubi: Den haben meine Eltern so gerne geguckt. War doch der mit der

dicken Brille.

Prüfer: Und was war Ludwig Erhardt?

Azubi: Schauspieler!

Prüfer: Sie meinen Heinz Erhardt!

Azubi: Heinz Erhardt war doch der Helfer von Rudi Carrell, oder?

Prüfer: Im Zusammenhang mit der Börse hört man immer den Begriff DAX. Was

ist denn der DAX?

Azubi: Nee, ich weiß schon, ist kein Tier, oder?

Prüfer: (schüttelt den Kopf)

Azubi: Nee, ist klar.

Prüfer: Und?

Azubi: Ne Abkürzung?

Prüfer: (nickt)

Azubi: Es gibt kein Wort das mit X anfängt!

Prüfer: Vielleicht gibt es ja ein Wort, das mit X aufhört!

Azubi: Taxi!

Prüfer: Nennen Sie mir doch bitte sechs Länder, die an die Bundesrepublik

Deutschland grenzen.

Azubi: Holland, Niederlande, Schweden, Spanien, Portugal, England.

Prüfer: Die moderne EDV erleichtert den Büroalltag. Nennen Sie Beispiele

dafür.

Azubi: Haben wir nicht mehr gehabt, wir haben schon Computer.

Prüfer: Nennen Sie mir einige Länder der europäischen Gemeinschaft.

Azubi: Kenn ich alle! Frankreich, Belgien und das dritte fällt mir jetzt

nicht ein.

Prüfer: Der längste Fluß Deutschlands ist welcher?

Azubi: Der Nil.

Prüfer: Wer war Napoleon?

Azubi: Der mit der Guillotine?

Prüfer: Der erste Mensch im Weltall, wie hieß der?

Azubi: James Tiberius Kirk! Da staunen Sie, oder?

Prüfer: Allerdings!

Azubi: Dass ich sogar wusste, was das "T" in James T. Kirk bedeutet.

Prüfer: Schon mal was von Juri Gagarin gehört?

Azubi: Selbstverständlich!

Prüfer: Ja und?

Azubi: Der hat doch so Löffel verbogen, im Fernsehen.

Prüfer: Aha, und Mr. Spock war der erste Mann auf dem Mond.

Azubi: Nein, das war Louis Armstrong!

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Man spricht deutsch...

@ Sina1

"...Nun meine Frage: Erwartet Ihr bei Auslandsreise wirklich, daß Ihr Euch überall auf Deutsch verständigen könnt?..."

Ich persönlich erwarte dass nicht, allerdings finde ich schon, dass in den größeren internationalen Hotels, vor allem in den Urlaubsgebieten, wo sehr viele deutschsprachige Urlauber verweilen, mind. wer an der Rezeption deutsch kann.

Gut, die meisten Urlauber weltweit sprechen Englisch, aber der Anteil der Urlauber, die deutsch können ist auch sehr groß, wenn man bedenkt, wie oft deutschsprachige Urlaub machen.

Außerdem wäre es doch auch für das Hotel gewinnbringender, wenn ich Hotelier wäre, dann würde ich damit auch werben, das man in "meinem Hotel auch "nur" mit deutsch seinen Urlaub erholsam verbringen kann. Wenn man überlegt, wieviele Deutsche keinen Englisch können oder sprechen wollen, wäre dies eine nicht allzukleine Zielgruppe.

@Mira

..."Wie gesagt, die sollen dann halt in Deutschland beleiben oder in Österreich Urlaub machen..."

Ganz schön arrogant ihre Einstellung gegenüber Menschen, die vielleicht kein Englisch können, aber ihren Urlaub auch bezahlt haben. Dürfen die dann wenigstens noch in den Ländern Urlaub machen, wo die Einheimischen ebenfalls deutsch sprechen, sie sollten nämlich immer daran denken, dass deutsch die zweitmeistgesprochene Sprache in Europa ist! Und wenn diese Menschen auch Dialekt sprechen, dürfen sie sich auch außerhalb ihres Dialektgebietes bewegen?

@ Mary_jam

"...Wenn ich dann in div. Hotelbewertungen lesen muß, daß die Putzbrigade, der Gärtner usw. kein deutsch sprechen, da kann und muß ich nur den Kopf schütteln."

Dem stimme ich vollkommen zu, dieser Anspruch ist vollkommen vermessen. Ich finde, bei der großen Anzahl der deutschsprachigen Kunden, dass es reicht, das an der Rezeption wer deutsch kann.

@Asia

"...als auch die Herren auf dem Polizeirevier sprachen Englisch, Französisch und ein bischen Deutsch..."

In Belgien gibt es drei Amstsprachen + Englisch als erste Fremdssprache, demstprechend sind die "Belgier" sprachlich überdurchschnittlich besser als viele andere Europäer.

@Sina1

"...daß sie sich auf deutsch verständigen können. Mit welchem Recht?..."

Mit dem Recht des Kunden. Ein international ausgerichtetes Hotel bietet seine "Ware" an und sollte sich, wenn sie clever sind, sich den Kundenwünschen anpassen. Und der Anteil von deutschsprachigen Urlaubern ist sicherlich nicht gerade klein.

"Deutsch ist keine Weltsprache, und wir nehmen auf dem Globus nur einen winzig kleinen Platz in Anspruch!"

Wir sind von der Größe des Landes auf dem Globus wirklich nicht groß, aber schon mal überlegt, das Deutsch z.B. hinter Englisch die zweitmeistgesprochene Sprache in Europa ist. Und überlegen sie sich mal, wieiviele Menschen sich auf diesem Globus einen Urlaub überhaupt leisten können. Und von dem restlichen Anteil, die Urlaub machen ist der Anteil der deutschprachigen Urlauber betsimmt nicht mehr so winzig auf diesem Globus, oder?

"...Mir geht jedes Mal wieder die Galle über, wenn ich sehe, wie wenig Deutschland eigentlich für ausländische Gäste (egal ob Touristen oder Geschäftsreisende) vorbereitet ist:...Mich beschämt es immer schon fast, wenn ich im Ausland bin und sehe, wie häufig man mehrsprachige Strassenschilder, Speisekarten, etc. findet ..."

Gibt es Länder, deren Einwohner mehrer Muttersprachen haben, dementsprechend sind halt auch alle Strassenschilder, etc. mehrsprachig und nicht wegen den paar Ausländern, die mal zu Besuch kommen.

@Salvamore41

"...Zuletzt fragte sie uns, was die Schilder "Sale" in den Schaufenstern der Innenstadt bedeuten. Ich denke, so wie ihr geht es vielen älteren Leuten, und man muß auch ein wenig Verständnis für sie aufbringen. Die Anglizismen in der deutschen Sprache sind vermutlich grundsätzlich unvermeidbar, nehmen aber manchmal auch überhand!..."

Einerseits stammen ja viele Wörter aus dem heutigen deutschen Sprachgebrauch aus dem lateinischen, griechischen, englischen, französischen, etc. pp und das sich Anglizismen wohl nicht mehr ganz vermeiden lassen, ist wohl auch klar. Aber ich glaube schon, dass es in letzter Zeit besonders damit überhand genommen hat, schaue man sich nur mal die Werbung z.B. an. Es gibt auch viele Gelegenheiten, wo man heutzutage Englische Begriffe nimmt, weil sie anscheinend derzeit in sind, obwohl es dafür auch passende deutsche Begriffe gibt.

Gut, soweit wie Frankreich mit ihrem Gesetz geht, finde ich braucht man nicht und es gibt auch viele Punkte, wo man es erst in deutsch umständlich beschreiben muss, aber im englischen gibt es dafür einen kurzen prägnaten Begriff, dann finde ich das englische Wort auch in Ordnung, aber sonst...

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