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9688 Ergebnisse für Suchbegriff Österreich

Arbeitslos geworden - deshalb auf Urlaub verzichten ??

Huhu,

ich muss zugeben, ich hab es leider nur geschafft alle Beiträge bis Seite 20 ausführlich zu lesen. Die restlichen konnte ich nur noch überfliegen, da es mir in den Fingern kribbelte ;)

Als erstes möchte ich gerne mal ein paar verbreitete Unwahrheiten oder besser gesagt Falschinterprätationen glatt bügeln.

1. An die lieben und geschockten Österreicher: Nein, natürlich wird für die Berechnung des AlgI nicht das Vermögen zur Berechnung hinzugezogen, sondern nur das Einkommen aus den letzten 12 Monaten.

Erst bei dem Bezug von AlgII wird selbstverständlich nach dem Vermögen, Einkommen, Besitzgütern etc. gefragt, denn ich glaube kaum das irgendjemand hier einem Millionär auch noch mit seinen Steuergeldern den Lebensunterhalt finanzieren will. ;)

Soweit mir bekannt ist wird es bei der Sozialhilfe in Österreich ähnlich berechnet.

2. Es ist falsch das einem Arbeitslosen ein gesetzlicher Urlaub zu steht. Ein Arbeitsloser darf sich nach vorheriger Genehmigung durch das entsprechende Amt orstabwesend aufhalten. Dies entspricht aber keinem Urlaub. Es heißt im Gesetzt auch nicht Urlaub, sondern Ortsabwesenheit.

Der Sinn der Ortsabwesenheit? Damit wurde nicht die Grundlage eines ausgediegenen Urlaubs geschaffen, sondern zB auch die Möglichkeit außerhalb des Wohnortes nach Arbeit zu suchen oder auch mal Verwandte zu besuchen. Ich denke das ist ein großer Unterschied.

Zudem beträgt die maximale jährliche Ortsabwesenheit nicht wie hier so oft erwähnt 18 Tage, sonder 21 Tage!!!

3. Es wird hier grundsätzlich davon ausgegangen, dass die erwähnte Familie im Startbeitrag ja noch AlgI bezieht und noch kein AlgII.

Wie kommt ihr da drauf? Klar wird nach einer jahrelangen Erwerbstätigkeit als erstes AlgI gezahlt, aber wenn wir hier von einer 4köpfigen Familie sprechen, wo nur die Ehefrau eine Teilzeitbeschäftigung ausübt, dann kann man durchaus davon ausgehen, dass die Familie aufstockend AlgII bezieht. Denn mit einem Gehalt aus einer Teilzeitbeschäftigung und dem AlgI des Mannes, wird nur schwerlich der Lebensunterhalt beschritten werden können. Soll heißen, es liegt unterm AlgII-Satz. Da ich aber nicht weiß wie hoch der Verdienst der Frau und wie hoch das AlgI des Mannes ist, möchte ich dies nur mal in den Raum geworfen haben.

So und nun noch kurz zu meiner eigenen Meinung ob Urlaub ja oder nein.

Ich hoffe ich darf meine Meinung überhaupt äußern, denn ich bin mit meinen 24 Jahren ja ebenfalls noch sehr jung und weiß nicht was noch alles so auf mich zukommen kann ;)

Aber um gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen. Ich war zwar (Gott sei Dank) noch nie alo, aber es gab Zeiten wärend meiner Ausbildung wo ich durchaus viel weniger Geld zur Verfügung hatte als ein AlgII-Empfänger heute. Und das trotz 40 Stunden-Woche ;)

Und auch aus anderen Gründen kann ich mich sehr gut in die Situation eines Arbeitslosen herein versetzen.

Ich denke wenn jemand Arbeit hat und im Voraus seinen Urlaub bucht und dann plötzlich unerwartet alo wird, dann kann man denjenigen nicht bestrafen. Der Urlaub war lange geplant und keiner kann vorher wissen das man seine Arbeit verliert. In diesen Fällen sag ich: "Schönen Urlaub und kommen Sie erholt wieder!"

Doch wie einige hier, sehe ich es bei Langzeitarbeitslosen (also AlgII-Empfängern) etwas anders. Denn das AlgII wird nicht umsonst auch Hilfe zum Lebensunterhalt genannt und wird bekanntlicherweise aus Steuergeldern finanziert. Daher sollte man dieses Geld auch für den Lebensunterhalt aufwenden. Es ist vom Staat nicht vorgesehen, dass man mit diesem Geld große Sprünge machen kann. Wenn man dann noch von diesem Geld einen Urlaub finanzieren kann, ist meiner Meinung nach der AlgII-Mindestsatz zu hoch angesetzt.

Klar bekommen die jenigen die sich vom AlgII noch einen Urlaub finanzieren nicht mehr Geld vom Staat als andere, aber dieses gesparte Geld könnte durchaus für andere Dinge des Lebensunterhaltes aufgewendet werden. Was macht ein AlgII-Empfänger zB wenn die Waschmaschine kaputt geht? Klar.... er geht zum Amt und beantragt ein zinsloses Darlehen. Hätte man das Geld jedoch nicht für Italien und Co verwendet, dann hätte man hier nicht noch Extrahilfe von seitens des Staates benötigt.

Ich bin daher der Meinung das man während des AlgII-Bezuges lieber auf den Luxus eines Urlaubes verzichten sollte, auch wenn man moatlich ein wenig zurück legen konnte. Ich selbst hätte im Uralub gar keine Ruhe wenn ich wüsste das ich das soeben ausgegebene Geld ja noch für viel wichtigere Dinge gebrauchen könnte!

In dem Sinne

LG PüLo

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Jasmine Village, Hurghada

Hallo,

also bei soviel Dummheit, wie sie von Dir kommt, wundert mich echt nix mehr. Mit solch faulen Argumenten kann man sich natürlich alles schön reden.

Ich persönlich war noch nie im Jasmin Village und darum geht es auch nicht. Ich weiß allerdings, dass naturgemäß keine Affen in Ägypten leben. Dies sollte sogar Dir klar sein!!! Auch ist es absolut nicht wahr, dass diese Affen dort geboren werden. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass noch Anfang diesen Jahres ein Affenbaby an der Kette zum streicheln für die Touristen aus seinem Käfig geführt wurde.

In unserer Familie gibt es weder Zoobesuche noch sonstige Besuche bei denen man Tiere anschauen müsste. Zu Deinem Argument, von wegen 7 Sterne Hotel und dass es Familien gibt die sich das nicht leisten können, kann man nur den Kopf schütteln. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?? Es gibt auch ohne Streichelzoo genug familienfreundliche Hotelanlagen. Aber dass Tiere in Käfigen gehalten werden, damit sich die Touristen daran erfreuen, bezw. um sie anzulocken, das geht entschieden zu weit. Es ist doch mal eine Tatsache, dass der Tourist es in der Hand hat, dass dies aufhört, indem er solche Hotels meidet!!!

wohin fährst du denn so in urlaub? ins sauerland oder in einem 7* hotel wo dir alles abgenommen wird??????? Was ist das denn für eine Frage???????

Geht voll am Thema vorbei. Menschen wie Du sind dafür verantwortlich, dass sich nichts ändert, nur weil sie unkritisch durchs Leben gehen.

Auch Deine Formulierung, dass man mir nichts recht machen könnte, schießt weit übers Ziel hinaus. Ich habe mich weder zu dem Essen noch sonst wie zu diesem Hotel geäußert. Du wirfst da gewaltig alles durcheinander und in einen großen Topf, der zu dem was ich geschrieben habe nicht dazu gehört. Du solltest in den Bewertungteil damit gehen.

Wenn Du Dich über die Bewertungen zu diesem Hotel ärgerst, dann suche auch bitte das entsprechende Forum auf und lass nicht Dampf an der falschen Stelle ab.

Chrissi

@gysmo sagte:

hallo chrissi 1959

wohin fährst du denn so in urlaub? ins sauerland oder in einem 7* hotel wo dir alles abgenommen wird?

ich weiß ja nicht ob und wann du zuletzt im jasmin village warst. der streichelzoo ist fast schon komplett aufgelöst falls du dies noch nicht wissen solltest. die affenbabys sind alle dort geboren und man kümmert sich um diese tiere. (ich weiß worauf du hinaus willst. die reportagen der tiere die in ägypten illegal eingeführt werden nur um touristen in die hotels zu locken)

natürlich ist ein zoo nichts schönes für die tierchen. meide ich nur aus diesem grunde dies hotel weil es einen zoo gibt? nein in deutschland gehen die leute auch in den zirkus oder den zoo.

fliegen ist auch schädlich für die umwelt. und was machst du? du fliegst auch in urlaub, fährst ein auto usw., oder nicht?

viele urlauber, besonders die familien, müssen auf den cent schauen und können sich kein luxushotel leisten. denen ist es egal ob es einen zoo gibt oder nicht. und komischer weise kommen die meisten urlauber wieder in dies hotel weil es ihnen gefallen hat.

was das essen betrifft ist es nicht schlechter oder besser als in anderen hotels auch. die meisten "verwöhnten" touristen vergleichen das essen in ägypten mit der heimischen küche. irtum. hier wird anders gekocht und gewürzt. wenn der verwöhnte magen das nicht abhaben kann meide ich solche länder.

in fast allen fällen ist der tourist selbst schuld daran wenn es ihm "dreckig" geht weil er sich nicht an gewisse regeln hält weil er leitungswasser trinkt, ungeschältes obst isst, kalte getränke zu sich nimmt usw.)

jedes hotel hat seine guten und auch schlechten seiten. egal ob es sich um ein 3* oder 5* sterne hotel handelt.

du gehörst auch zu den miesmachern denen man nichts recht machen kann und sich über alles beschweren.

fahre in deinem schönen hotel wo du von vorn bis hinten bedient wirst und hoffe darauf das du nicht eines tages enttäuscht wirst.

PS. fahre ich nun auch nicht nach österreich oder bayer weil sie dort vor längerer zeit einen bären erschossen haben?

klaus

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Berge oder Meer?

Hallo,

da ich auch 60+ und sehr unternehmungslustig - aber leider auch knielädiert bin - bringe ich nochmals den Bodensee ins Spiel. Wir gehen auch nicht ganz so gerne ins Hochgebierte, wandern aber trotzdem im normalen Maße ganz gerne, gehen spazieren und sehen auch mal die Berge von unten ganz gerne - oder von zwischendrin.

Ende September ist es am Bodensee auch nicht mehr so voll, das Klima ist noch sehr mild, der See gibt Wärme ab, insbesondere nach einem heißen Sommer, und den hatten oder haben wir ja, und meistens ist es da auch noch nicht neblig. Der Nebel kommt erst so Mitte Oktober. Der Bodensee bietet so viel, Spaziergänge, Ausflüge mit der Weißen Flotte auf dem See, Radtouren, Ausflugsfahrten mit Auto oder der Bahn, Besichtigungen von Museen oder Besuch in wunderschönen Thermalbädern. In diesem Fall würde ich mal die bayrische Ecke des Sees empfehlen, insbesondere Lindau oder Wasserburg oder Nonnenhorn. Lindau ist größer, eine kleine Stadt, die INSEL Lindau mit Hafen ist wunderschön, da kann man bummeln oder einfach im Cafe sitzen und gucken, was da so abgeht, an- und abkommende Schiffe, Leute gucken, meditarenes Ambiente genießen. Wasserburg liegt direkt daneben, etwas kleiner und schnuckeliger, hat schöne Hotels und gute Lokale. Ebenso kann ich als Ort Nonnenhorn empfehlen, hat auch einen eigenen Hafen.

Von der bayrischen Ecke des Bodensees ist es nicht weit ins nahe liegende Allgäu, ich  empfehle da insbesondere die Käseroute. Was immer wieder vernachlässigt wird, ist Oberschwaben. So schöne, nein schmucke Orte wie da, so viel Geschichte, findet man selten. Genauso schnell ist man in Österreich, z. B. Bregenz oder der Schweiz, z. B. Rohrschach, Romanshorn, Stein am Rhein, oder mal bis St. Gallen fahren, gar nicht so weit. Selbstverständlich sind die Orte am Bodensee ebenfalls sehenswert, Meersburg oder Überlingen und alle anderen auch. Wandern kann man am Bodensee ohne Seilbahn, obwohl es natürlich schade ist, dass man da nicht mal auf den Pfänder bei Dornbirn fahren kann - es ist eine ganz moderne Seilbahn mit großer Kabine - und man hat einen phantastischen Blick auf den See. Die Insel Mainau ist auch Ende September noch sehenswert, es gibt außer Dahlien eine Menge anderer Blumen, Pflanzen und Gewächse, außerdem Gewächshäuser, das Schmetterlingshaus, Ausstellungen usw. Und so voll ist es auch nicht mehr. Klar,  am allerschönsten ist es immer im Frühling, die bunte Welt der Frühlingsblüten. Aber auch der Herbst ist schön, in den Sommerferien ist es so knallvoll, und in diesem Sommer auch nicht so empfehlenswert, alles viel zu trocken. Neben der Insel Mainau gibts auch noch die Insel Reichenau mit ihrem Weltkulturerbe an Klostern - die Gemüseinsel schlechthin - aber dieses Thema würde dann zu weit führen, es ist sehr schön da, aber wenn man noch nie am Bodensee war, würde ich nun nicht gerade auf die Reichenau fahren zum urlauben. Aber ein Besuch ist sie immer wieder wert.

Also, egal ob wandern oder nicht, am Bodensee ist es einfach schön, auch zum gut essen, trinken und genießen - es gibt eine vorzügliche Küche, nicht nur die leckeren Fische, Felchen und Forellen, vom See, nicht zu vergessen den sehr leckeren Wein vom Bodensee. Selbst Max Markgraf von Baden hat am See ein Weingut.  In zwei, nein drei Wochen, würde es einem da nicht langweilig werden. Nur billig ist es nicht, nein es ist sogar sehr hochpreisig. Achja wegen Hoteltipps: In Lindau vorne am Hafen gibts Hotels in gehobenem Niveau, alle sehr gut, insbesondere dieses Schweizer Hotel. In Nonnenhorn kann ich ein kleineres, feines und sehr gepflegtes Hotel empfehlen, mit exzelenter Küche und persönlicher Note. Es heißt Haus am See

http://www.hausamsee-nonnenhorn.de/de/

In Wasserburg war ich mal ein paar Tage direkt im Schlosshotel Wasserburg, ein altes Schloss bzw. eine alte Burg - direkt vorne am Wasser - vielleicht nicht jedermanns Geschmack mit den alt eingerichteten Zimmern, aber guter Service, sauber und das Essen ist auch sehr lecker - es war mal was anderes. Gut, wir waren da 4 Tage, also 2 Wochen wollte ich da nicht sein. Ansonsten einfach mal googeln. Ansonsten gibts sehr viele gute und komfortable Ferienwohnungen, was für für den Bodenseeurlaub immer bevorzugen, wenn wir länger dort urlauben. Diese sind dann auch nicht so teuer wie die hochpreisigen Hotels, und essen gehen kann man dann ja immer noch. Die Auswahl ist groß und das Angebot noch größer.

Ich hoffe, ich konnte bissle helfen.

Gruß do

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Kroatien

@ungeschminkt

du kannst ab Stuttgart mit Germanwings nach Kroatien fliegen aber nur nach Zagreb und Split! Meine Erfahrung war das die Flüge nach Durbovnik ab München immer voll waren und ich wirklich Probleme hatte Flüge zu bekommen. Nur zwischen Herbst und Frühling sind die Linienflüge von Croatia Airlines nie ganz ausgebucht aber die fliegen ab München 2x am Tag! Noch ein kleiner Tipp: die Preise im Internet von Croatia Airlines stimmen nie, die sind meistens doppelt so teuer als sie wirklich sind, welche Gründe das hat hab ich keine Ahnung, also immer telefonisch nachfragen oder im Reisebüro buchen. Am besten wendet man sich an das Reisebüro "Misir - der Kroatien Spezialist" (einfach googeln, findet man ganz schnell).

Das Türkei billiger ist als Kroatien ist mir schon klar, vorallem die AI Angebote, deswegen habe ich in meinem Beitrag weiter oben Türkei nicht aufgeführt. Das Problem ist das die Kroaten noch nicht so ganz auf den Geschmack von AI gekommen sind, aber die sind grade im Aufbau. Z.B. in Dubrovnik sind zwei 4* AI Hotels im Bau, und ein 5* AI müsste schon fertig renoviert worden sein. Dann soll bis nächstes ja noch ein 4* AI Hotel fertig sein, der ausgerechnet von einer trükischen Hotelkette gebaut wird. Also es tut sich was, nur ich denke das die Preise nicht billig sein werden, da Dubrovnik immer mehr und mehr zu High Society Stadt wird, und die lassen ihr Geld in Massen da. Und da sich Dubrovnik zum Welkulturerbe nennen darf und "eine der 10 schönsten Städte Europas" sein soll werden die Preise demenstprechend bald steigen. Die Insel wo meine Eltern herkommen wird auch immer tuerer, viele Engländer sind dabei die "halbe" Insel zu kaufen, die Dame aus Österreich "von Habsburg" , hat auch schon sehr viele gekauft und jetzt baut noch Hilton ein Hotel auf der 150 Einwohner Insel. Und da kann man sich ja denken das die Preise in die Höhe schießen, trotzdem ist es dort ein empfehlenswerter Urlaub. Ich könnt noch sehr viel schreiben aber das nimmt hier kein Ende! :-)

@Hemmann

also wie gesagt zu Korcula kann ich nicht viel sagen, aber ich würde euch empfehlen ein Mietauto zu nehmen für ein Tag und dann nach Dubrovnik zu fahren. Dort solltet ihr euch auf jedenfall die Altstadt anschaun und UMBEDINGT den Rundgang um die alte Stadtmauer machen. Das ist ein MUSS! ;-) ich glaube es kostet so um die 30-40 Kuna p.P. (ca. 4-5 Euro), dann was ich am schönsten finde ist (da braucht ihr aber ein Mietwagen) auf den Berg über der Stadt zu fahren wo auch der Fernsehturm ist und ihr werdet das große weisse Kreuz sehen (schon von unten) da müsst ihr hin. Von dort aus habt ihr einen gigantischen Ausblick, beim schönen Wetter bzw. bei guter Sicht (Wetter ist da immer schön :-) ) könnt ihr sogar bis nach Korcula kucken. und die ganzen Inseln sehen!!! Einfach traumhaft. Ich fahre auch jedes mal da hoch, das muss einfach sein auch wenn ich da 13 Jahre lang gelebet hab und seit 10 Jahren 2 mal im Jahr da bin.

Ansonsten solltet ihr nach dem Stadtmauer rundgang zum Altstadthafen laufen (nicht den Haupthafen, verwechselt man doch schnell) und wenn ihr gerne Fisch mögt zu dem Fischrestaurnt gehen. Das ist auch total geil, die haben keine Teller, da wird aus verschieden großen schwarzen Töpfen gegessen. Schon alleine das ist es wert da hinzu gehen und von der Qualität und Geschmack will ich gar nicht sprechen. das ist wirklich First Class, das Ambiente genauso ok das Geschirr nicht aber grade deswegen ist das Restaurant immer voll!!!! Ja und sonst könnt ihr durch "Stradun" die Hauptstraße von der Altstadt laufen und zahlreiche Geschäfte, Kaffes, Restaurants anschaun. Wenn ihr Kultur anschaun wollt da braucht ihr schon mind. paar Tage. Von zahlreichen Kirchen, Kathedrale, Mussen, Kaiserpalast usw. gibt es alles zu sehen.

Das Problem ist, ihr müsst schon sehr früh aufstehen, mit der Fähre zum Festland und ich glaube dann noch ca. 2 Std. mit Auto fahren bis Durbovnik. Aber vorsicht mit Kroatischen Straßen die sind auch Adrenalin pur vorallem wenn es mal regnen sollte. Die die mal gelernt haben Schlitschuh zu laufen wissen von was ich spreche! ;-) Aber wenn einer deiner Freunde aus Kroatien kommen können die die ja mehr erzählen. Was auch noch schön ist ist mit Fähre von Korcula nach Dubrovnik zu fahren, das nimmt dann aber mehr Zeit in Anspruch und dann bräuchtet ihr auch eine Übernachtungsmöglichkeit in Durbovnik. Aber die ganze Insellandschaft ist total schön, richtig überwältigend! So jetz hab ich so viel geschrieben, das ich gar nicht mehr weis was ich geschrieben habe ;-)

Falls noch Fragen offen sein sollten einfach noch mal schreiben

Vielen Grüße

Michelle

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1. Kurzurlaub in Wien - viele Fragen

Moin! Wien - eine Super-Idee... hier kann man nach Herzenslust schwelgen, in Kunst, Kultur, Gastlichkeit und leiblichen Genüssen, ein echtes Schlaraffenland! Es ist noch so früh für eine Hotelbuchung, dass man sehr nette Hotels findet für 130 bis 150 EUR für drei Nächte. Einfach mal auf den bekannten Buchungsseiten schauen! Ich hab gerade mal schnell geschaut und alle liegen zwischen 1,5 und 3 km vom Stadtzentrum entfernt maximal, also völlig OK, vor allem mit der U-Bahn, die wirklich klasse ist. Mit oder ohne Frühstück, in jedem Backstübchen gibt's leckere Backwaren und einen "Melange" für ein kleines Frühstück.

Vom Flughafen würde ich einfach nur das Ticket in die Stadt lösen, kann man auch hin und zurück, glaube ich, dann ist es etwas billiger, weil Ihr ja schon ein paar Tage später wieder den Weg nehmt, mit der S7 kommt man prima zurecht, den viel teureren CAT-Zug kann man sich sparen. Und dann Dreitagesticket mit Wiener Linien, und fertig.

Topfenpalatschinken würde ich auch mal probieren, und wenn Ihr an einem Billa-Supermarkt vorbei kommt, empfehle ich ein paar kleine Gläser Marillenmarmelade mitzunehmen (müssen ins aufgegebene Gepäck, falls nur Handgepäck, geht das leider nicht), es gibt da eine "Fruchtreich"-Variante mit 70% Marille und entsprechend wenig Zucker. Lecker!

Je nach Milde des Frühjahrs kann es dennoch schon sehr schön blühen in Wien. Ich habe da schon im April Hitzewellen erlebt. Also, Schönbrunner Schlosspark sollte man machen. Ins Schloss muss man nicht unbedingt. Hat man ein Barockschloss gesehen, dann kannt man sie alle. Klingt ein bisschen kunstbanausig, aber es ist doch wahr: ein König guckte vom anderen Kaiser ab, baute bei sich dieselben technischen Finessen und Neuheiten der Zeit ein und so ähneln sich die herrschaftsschlösser wirklich. Zuweilen geht es am Schönbrunner Schloss zu wie bei Disney, mit riesigen Ticketschaltern und Warteschlangen. Dann lieber in den Zoo. Den muss man wirklich gesehen haben, sowas von toll. Mit dem sensationellen Polarhaus mit Eisbären! Ganz in der Nähe befindet sich das wunderbare Technische Museum, das haut einen echt vom Sockel - so viele Ikonen der Technikgeschichte. Man findet auch alte Bekannte wieder, z.B. Haushaltsgeräte wie sie in den 1950er bis 1990er Jahren üblich waren, vom Waffeleisen bis zum Super-8-Projektor und Kessettenrekorder. Hungucker ist eine ganze Dampflok, die längs aufgeschnitten ist - Wahnsinn. Das Museum ist echt riesig und es lohnt sich gute zwei Stunden einzuplanen.

Wo wir schon bei Museen sind: Kunsthistorisches und Naturhistorisches an der Ringstraße, mittendrin auf einem riesigen Sockel thront Maria Theresia mit ihren Beratern, Albertina, Hofburg. Mehr als man schaffen kann in dieser kurzen Zeit. Musik: Tickets vorab buchen vom Musikverein, beispielsweise. Hier gibt es tolle Konzerte mit schönen Reisen durch Oper und Operette, eine nette Mischung und auch humorvoll präsentiert, nur nicht die billigsten Plätze nehmen, denn die liegen ganz oben und rückwärtig, so dass man gar nicht auf die Bühne gucken kann. Oder Volksoper und sich eine Operette gönnen? Und wenn man es ganz nobel möchte: Staatsoper. Aber nicht billig und möglichst früh buchen!

Auf jeden Fall würde ich einen kleinen Stadtführer mit nehmen oder jetzt schon kaufen, um mich inspirieren zu lassen. Der kleine rote schmale von der Bahnhofsbuchhandlugn reicht völlig aus, denn bei Eurer kurzen zeit muss man sich ohnehin fragen "was lasse ich weg?". Natürlich würde ich etwas im Voraus buchen wie z.B. Konzerttickets, aber nicht zu sehr oder zu stringent planen, es soll ja keine Hetzerei werden und wir "Piefkes" gelten in Österreich sowieso als ungemütlich und hektisch. Wiener Kaffeehäuser gelten z.B. als das ausgelagerte zweite Wohnzimmer der Wiener, und man hält sich hier stundenlang auf. Das Hundertwasserhaus wird natürlich auch immer gern besichtigt, weils einfach ein Hingucker ist und architektonische Weltgeschichte schrieb. Prater mit Riesenrad, ein Klassiker, der immer funktioniert.

Essen: Wiener Schnitzel beim Figlmüllerin der Bäckerstraße, die Schnitzel-Institution, am besten am frühen Mittag, so ab 11:30 Uhr, bevor es zu voll wird. Café Central muss man gesehen haben, ein echter Hingucker. Auch toll ist Café Museum nahe der Oper. Die Einrichtungen sind legendär, von Lampen, Möbeln, Wanddekorationen, Topfpflanzen und manchmal auch Bedienung ist alles Original, um nicht zu sagen "fast antik". Sacher ist überteuert und Demel immer so voll, dass man sich anstellen muss. Aber man kann es probieren, einen Tisch beim Demel zu bekommen, sie sollen die beste Sachertorte überhaupt haben. Durch Parks und Grünanlagen schlendern und von einem Denkmal der großen Komponisten zum nächsten lustwandeln! Ganz Wien ist ein Genuss. Viel Spaß!

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Aktuelle Erfahrungsberichte von Urlaubern aus der Türkei

Reisebericht 17.6. - 2.7.20

Prolog: Ursprünglich hatte ich mir ein Programm für 14.3.- 28.5. ausgetüfftelt, Flüge (auch 1 Inlandsflug) und einige Hotel/Apart. -Reservierungen getätigt. Die Hälfte der Zeit war Osttürkei vorgesehen. Zug Ankara-Kars, Ararat Gegend, Van See....

In der Nacht vom 13.3. zum 14.3. las ich im Hotel in München die Schreckensnachricht: Türkei ab 14.3. früh gesperrt, keine Flüge mehr. Ich fuhr schnell mit dem IC-Bus nach Zürich, um von dort noch wegzukommen. SwissAir flog am 15.3. früh 6 Uhr. Mittlerweile hatte die Türkei aber die Anordnung ergänzt auf "Staatsbürgerschaft". Mit meinem deutschen Reisepass, ausgestellt von der Botschaft Mailand und ital. Adresse wollte/durfte mich SwissAir nicht mitnehmen. Aus die Maus. Ich blieb dann 3 Wochen in Zürich und München und kämpfte mich Anfang April mit der ÖBB durchs gesperrte Österreich über Salzburg "heimlich" zur Brennergrenze zurück. Mit der ital. ID-Card haben sie mich wieder reingelassen.

Die Reservierungen bei bei booking.com und Expedia konnte ich mit einem Klick stornieren. Beide haben mich sogar ganz professionell per Mail darauf hingewiesen. Die Erstattung für die Flüge steht noch aus. Sind aber nur 200 €. Für den Beginn der Reise hatte ich über LMX ein 5*Hotel in Kemer gebucht. Da konnte ich die Restzahlung SEPA leicht zurückrufen. LMX hat mich dann mit Mahnungen bombardiert und mir ein Inkassobüro auf den Hals gehetzt. Das ist mittlerweile erledigt. Anzahlung 100 € steht noch aus.

Juni: Als die Türkei am 15.6. die Einreise wieder gestattete und es auch Flüge gab, kaufte ich mir gleich die Tickets bei Turkish Airlines MUC-AYT und buchte 2 Apart. in Kemer (Expedia) und Finike (privat). Alles komplett um die 400 €.

Mittlerweile verkehrten auch wieder die EC-Züge Italien- München. Der Hinflug verlief problemlos, 15 Passagiere, Maskenpflicht, eine Fresstüte. In AYT sind Wärmebildkameras, sonst kein Problem bei der Einreise. Ich fuhr dann mit dem HavasBus zum Otogar Antalya (man könnte auch bis Endstation Migros5 fahren) und nahm den Dolmus nach Kemer. In beiden Bussen Maske. In Kemer meldete ich mich zuerst beim 5*Hotel, weil dort mein ganzes Equipment im Abstellraum lagert (Mountainbike, Kanu, Angeln, Campingzeug, Bergzeug, normale Klamotten). Im Gegenzug bring ich natürlich immer Whiskey aus DutyFree mit. Mittags besorgte ich die SIM Karte bei Vodafone, ging zum Apart.-Haus Nähe Boulevard/Hafen und bezog das beste Apart. unterm Dach mit Bergblick Balkon. Wohnzimmer mit Komplett Küche, Waschmaschine, TV, Schlafzimmer, Bad alles tiptop. 20 € am Tag. Von den 20 Aparts. war ich der einzigste Gast. Ich verbrachte nun also 10 Tage im menschenleeren Kemer. Am Strand waren auch kaum Leute. Ich fuhr tgl. mit meinem Kanu und der Angel aufs Meer bis zu kleinen Leuchtturm draussen oder um die Ecke Richtung Phaselis zu den Felshöhlen. Die Fische habe ich mittags im Apart. gebraten. Abends war ich in irgendeinem der vielen geöffneten Restaurants eine Kleinigkeit essen. Klamotten Shops waren alle zu. Interessiert mich eh nicht. Manchmal hab ich auch kleine Wanderungen in den nahen Wäldern unternommen. 2x war tagsüber paar Stunden Ausgangssperre, irgendwas wegen der Schüler. Der Kollege vom Hotel hat mich immer informiert. Es war für mich eigentlich alles ok, bis auf die Hitze, ab 10 Uhr stramm auf die 40 Grad zu. Meist bin ich um 5 Uhr schon zum Strand geschlendert. Ich werde also von Juni bis September dort nicht mehr auftauchen.

Die letzten 4 Tage verbrachte ich dann in Finike im Apart. Ich war dort schon einige Male und brauch nur WhatsApp schreiben. Auf der Hauptstrasse verkehren die großen Busse Richtung Finike, Kas, Fethiye und halten auf Handzeichen. Mit diesen Bussen gelangt man übrigens auch an die beiden Kreuzungen zum traumhaften Cirali und Olympos (Shuttlebusse nach unten). Dort schlüpfen momentan die Meereschildkröten Caretta- Caretta. Im Sommer hält sich dort allerdings halb Antalya auf.

In Finike ist ausserhalb der türk. Sommerferien sowieso nix los. Absolute Ruhe in einer echten türk. Kleinstadt. Alles sehr billig und nicht mit Kemer oder gar Side zu vergleichen. Da gibt es Fischmenü (Suppe, Salat, Wolfsbarsch) für schlappe 30 tl., Friseur 20 tl. , Apart. 15 €.

Rückzu wieder kurz nach Kemer, um meine Sachen im Hotel abzugeben. Dann mit dem kleinen Rucksack zum Otogar und mit der Tram zum Flughafen. CoronaTest Station hab ich damals noch keine gesichtet. Hat mich auch wegen meinem einsamen Aufenthalt nicht sonderlich gekümmert. Im Flugzeug nach MUC 5 Passagiere. Bei Ankunft nur kurze Passkontrolle. Noch 3 Tage in München im Hotel verblieben. Kulturschock Viktualienmarkt usw. voller Menschen. Infektionsgefahr sich bedeutend höher als in Kemer. Dann mit dem EC-Zug Genua zurück nach Südtirol.

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Flugverspätung - Preisminderung?

Darf ich wieder einmal meine bereits standardisiert abgespeicherte Antwort geben:

Bei Pauschalreisen zählen die Nächte.

Eine Nacht beginnt international gesehen um 14 Uhr mit der frühestens check-in-Möglichkeit und endet am nächsten Tag um 12 Uhr mit der spätestens check-out-Zeit.

Wann dazwischen das Zimmer tatsächlich bezogen wird, nicht nicht relevant, weil man die Nacht bezahlt hat (und es keine stundenweise Benützung von Hotelzimmern gibt, zumindest nicht im seriösen Bereich...).

Weiß man gar schon bei Buchung von den voraussichtlichen Flugzeiten, besteht überhaupt kein Anspruch auf irgendwelche Rückerstattungen.

Bucht man eine Kurzreise und erfährt erst mit Ticket von Nachflugzeiten und fand sich im Katalog kein Hinweis auf diese Möglichkeit, könnte man u. U. eine Minderung bekommen, wegen ungebührlicher Verkürzung. Aber die Urteile dazu sind bisher immer individuell auf die einzelne Klage gewesen. Es gibt hier keine pauschale Urteilsfindung.

 Meist finden sich im Veranstalterkataloge entsprechende Hinweise, dass es zu Abend-Nachtflugzeiten kommen kann, die man dann erst an Hand der Tickets genau feststellen kann. Problematischer ist es für einen Reiseveranstalter, wenn er im Katalog feste Flugzeiten auspreist, womöglich diese sogar werblich noch besonders hervor streicht - in diesem Fall wäre eine gravierende Zeitänderung ein Reisemangel.

Es ist auch nicht sinnvoll, lange im voraus bei Fluggesellschaften selbst Zeiten zu erfragen. Der Flugeinkauf mit voraussichtlichen Flugzeiten erfolgt beispielsweise für den Sommer 2006 bereits im Juli oder August dieses Jahres. Nun kann sich dann bis 2006 zig mal der Einsatzplan der Maschinen ändern. Gleiches gilt, wenn beispielsweise jetzt nachgefragt wird für Mai. Ein Super-Frühlingswetter lässt dann die Nachfrage kurzfristig nach Flugreisen ansteigen und die Charterer sind gezwungen ihre Flugpläne neu zu gestalten, um die Auslastung der Maschine zu gewährleisten.

Wäre die Ankunft im Hotel am Tag 2 um 14:01 Uhr so sagt mir mein Rechtsverständnis, dass die erste Nacht zu vergüten wäre und ein Reisemangel vorläge. Richtig.

Auch die letzte Frage, war schon öfters hier und es gab heiße Diskussionen: stellt ein nicht konsumiertes Abendessen bei Ankunft im Hotel um Mitternacht einen Reisemangel dar oder nicht?

Meist halten sich auch hier die Veranstalter durch einen entsprechenden Hinweis im Katalog schadlos. Das heißt, Mehr- oder Minderleistungen bei Verpflegung aufgrund von Flugzeiten wurden bereits in der Kalkulation berücksichtigt.

Heißt im Klartext: 14 Tage Vollpension sind nicht zwingend 14 Abendessen, 14 Frühstücke und 14 Mittagessen im Hotel; es ist auch ein Essen im Flugzeug als Teil der Vollpension anzusehen. 14 Tage Vollpension ist in die Richtung zu interpretieren, dass die üblichen Mahlzeiten und üblichen Zeiten serviert, zur Verfügung stehen müssen.

Hier gab es ja harte Meinungen, beispielsweise, im Hotel X gab es auch um 1 Uhr nachts noch ein kleines Buffet - warum also nicht auch im Hotel Y? Nun, es ist eben jeden Hotel überlassen, was es an Service bieten will (oder kann) oder nicht.

Dann noch etwas: heute kauft kein Veranstalter mehr Frühstück + Mittagessen + Abendessen + Hotelnacht in getrennten Preisteilen ein. Da wird ein meist unvorstellbar günstiger Betrag für eine Vollpension mit dem Hotelier ausgehandelt, oft sogar schon gar nicht mehr nach Saisonen unterteilt, sondern das ganze Jahr über ein oder der selbe Preis.

Die Preisunterschiede zwischen den Reisezeiten macht hauptsächlich der Reiseveranstalter selbst, in dem er zu hohe Kosten einer Nebensaison eben der Hauptsaison aufschlägt, um unter dem Strich am Jahresende alle seine Kosten und eben Gewinn verdient zu haben.

Es wären wahrscheinlich Beträge von vielleicht € 2 bis € 4 Euro, die da ein Hotelier einer 1.000 Betten-all-inclusive-Anlage in der Türkei für das Frühstücksbuffet verrechnet.

Ich meine, man sollte im Zeitalter des absoluten Massentourismus seinen Urlaub genießen und möglichst die nun einmal entstehenden und nicht mehr weg zu machenden logistischen Probleme nicht beachten. Es hilft nichts, auf Stunden oder einzelen Mahlzeiten zu bestehen und sich damit aufzureiben, wenn der Urlaub im gesamten ein wunderbarer war.

Vor 25 Jahren, als ich das erste Mal als Salzburger vier Stunden mit dem Zug nach Wien fuhr, um dort um 23 Uhr nach Athen zu fliegen, wo ich um 3 Uhr in der Früh ankam und um 7 Uhr in Tolon im Appartement war, waren wir alle froh und glücklich, überhaupt zu moderatem Preis von Österreich in den Süden zu kommen. Da war es Nebensache, wann der Flieger ging. Heute aber scheinen Stunden zu zählen und das im Urlaub. Macht man sich da nicht selbst fertig...?GrußPeter

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Malediven - Allgemeine Infos & Reisehinweise

Liebe Community,

da ihr mir während der Vorbereitung für unsere Malediven Reise viel geholfen habt, dachte ich, ich schreibe einen kurzen Reisebericht bezüglich Einreise etc.

Also wir (4 Personen aus Österreich) sind am 27.12. mit Emirates von München über Dubai nach Male geflogen. Geplant wäre eigentlich der Flug mit Qatar gewesen aber Qatar hat uns 5 Tage vorher einfach einen Flug storniert, deshalb mussten wir alles kurzfristig neu buchen.

Wir haben unseren PCR Test am 24.12. um 8 Uhr morgens bei einer Teststation des Roten Kreuzes machen lassen und hatten keine 24h später das Ergebnis. Ich habe dann am 26.12. IMUGA ausgefüllt und wollte uns auch gleich alle Online bei Emirates einchecken.

Ich war etwas verwirrt, denn wir haben die Boardkarten nur für den Anschlussflug, nicht aber für den 1. Flug von München nach Dubai erhalten. Das lag aber daran, dass beim Check In von Emirates eben alle geforderten Unterlagen erst kontrolliert wurden. In unserem Fall wollten sie die Impfzertifikate, das Testzertifikat, IMUGA und eine Hotelreservierungsbestätigung sehen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass genügend Zeit einzuplanen ist, das dauert alles ewig.

Mir kam generell vor, dass diesmal auch die Sicherheitskontrollen ewig gedauert haben. Wobei man sagen muss, dass einfach die Hölle los war am Flughafen und gefühlt, zu wenig Personal da war aber es ist sich alles ausgegangen.

Im Flughafen ist FFP2-Maskenpflicht, im Flugzeug werden dann diese medizinischen Masken + Desinfektionsmittel verteilt.

In Male angekommen mussten wir durch die Passkontrolle. In manchen Schlangen wurde anscheinend auch IMUGA und das Testzertifikat kontrolliert, bei uns nur der Pass. Hat aber soooo lange gedauert, dass wir dachten wir würden unseren Inlandsflug verpassen. Da dieser aber auch erst mit 2h Verspätung gestartet ist, ging sich auch das aus.

Wir waren dann 10 Tage lang auf einem Tauchsafarischiff. Am Tag vor unserem Abflug haben wir dann alle brav IMUGA ausgefüllt und dann kam ein Laborteam auf unser Boot und hat alle die einen Test benötigt haben getestet. Am nächsten Morgen waren alle Tests da, alle negativ aber teilweise mit falschem Namen. Wir mussten dann alle mit dem Transfer warten bis das erledigt war und wurden dann sehr knapp erst zum Flughafen gebracht.

…und wenn ich auch geschrieben habe, dass in München die Hölle los war, Male Airport war 1000 mal schlimmer!!! Wir standen 2 Stunden in einer Schlange für den 1. Sicherheitscheck. Viele hatten IMUGA vergessen. Wir standen also eine gefühlte Ewigkeit in der Schlange, es war extrem heiß, viele meinten Masken würde man erst daheim wieder brauchen und über unseren Köpfen surrten die Ventilatoren, die in Zeiten einer Pandemie eventuell kontraproduktiv sind.

Als wir es dann zum Check-In geschafft hatten (Boardkarten erhält man Online keine wegen der Kontrollen) wurde wieder IMUGA und der PCR Test kontrolliert.

Wir haben mit Müh und Not unseren Flug erreicht, denn nach dem Check In folgte eine ewig lange Schlange für die Passkontrolle und als wir dort durch waren, war das Gate eigentlich schon geschlossen. Der Flieger hob jedoch erst mit ca. 1,5h Verspätung ab, da an diesem Tag irgendwie Ausnahmezustand aufgrund der hohen Anzahl an Flügen in Male war. Da wir nur 1h 40 min. Aufenthalt in Dubai hatten, und in Dubai landeten als der Anschlussflug gerade starten sollte, dachten wir eigentlich, dass der Flieger weg wäre aber sie haben auf uns gewartet! Ein Gepäckstück wurde uns erst gestern, 1,5 Wochen später zugestellt aber ansonsten alles gut gegangen.

Leider habe ich mir, wahrscheinlich vom Flughafen, da vorher ja negativ, ein Mitbringsel mitgenommen, nämlich Corona :-(

…mittlerweile weiß ich von 4 positiven Fällen aus unserer Tauchgruppe. Entweder das Laborteam hat es aufs Boot gebracht oder alle haben sich am Flughafen bzw. auf der Heimreise angesteckt.

Ich persönlich werde in diesen Zeiten (während Corona richtig tobt) nicht mehr auf die Malediven fliegen, denn wäre der PCR Test positiv ausgefallen, dann hätten wir jetzt echte Probleme.

Unsere Versicherung deckt zwar Corona aber wenn man das Kleingedruckte liest, merkt man, dass man unter Deckung eventuell was anderes versteht. Wenn man dort, 14 Tage oder 10 Tage oder 7 Tage, was halt gerade gilt, in Quarantäne geht und dann als Paar zwei Unterkünfte benötigt (weil Einer positiv und Einer Kontaktperson) dann springt man mit 1.000 Euro pro Person Versicherungsleistung leider nicht weit.

Und in meinem Fall, dreifach geimpft, über 4 Tage über 39 Grad Fieber, alleine in einer Unterkunft, ich wäre da glaube ich verzweifelt.

Ich möchte niemanden abschrecken, ich wollte euch nur kurz (ist nicht bei kurz geblieben) schildern bzw. erzählen, was, wann und wo so kontrolliert wird und eben auch das mit den Boardkarten berichten, denn das hat mich beim 1. Mal etwas verunsichert.

Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen damit ein paar Fragen beantworten, so wie ihr mir während der Vorbereitung immer meine Fragen beantwortet habt.

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3. oktober....... tag der deutschen einheit

Zum Thema Subventionen hab ich auch was nettes.

Eine wahre Geschichte über den Herrn Müller:

Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden. Der Herr Müller ist ein Unternehmer. Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt ward. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Na ja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, dass sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld.

Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt. 70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, so ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte.

Na ja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.

Also was hat er gemacht, der Herr Müller?

In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, dass der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat. Dafür hat er 70 Millionen (70.000.000€) Euro bekommen.

Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wisst ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen (4.000.000€)Euro bekommen hat. Ein Hartz IV Empfänger, von denen es dank Herrn Müller bald mehr gibt, bekommt im Monat 345€.

Da lacht er, der Herr Müller - natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht. Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, dass es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller …

Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller.

Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle. Wenn ihr jetzt fragt, warum solche Leute wie der Herr Müller nicht eine Narrenkappe aufgesetzt bekommen, geteert und gefedert durch ganz Deutschland gejagt werden, dann muss ich euch sagen, dass man so etwas einfach nicht tut. Wenn ihr aber das nächste Mal im Supermarkt seid, dann lasst doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff “soziale Verantwortung” noch eine Bedeutung hat.

Ach übrigens, da fällt mir ja ein, der Herr Müller will auch Erbschaftsteuer sparen und hat daher beschlossen, seinen Wohnsitz nach Österreich zu verlegen.

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Interner Fehler.

Ups! Scheint als wäre etwas schief gelaufen!