Krankenhaus Kadriye/Belek Türkei
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Hallo,
in welches Krankenhaus kann man im Notfall in Kadriye oder Belek sich ruhigen Gewissens begeben?
Ohne dass man bei Behandlungskosten abgezockt wird und wo eine sorgsame, medizinische Versorgung gegeben ist. Der Idealfall wäre auch noch, dass man dort Deutsch spricht.
Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt? -
Hallo, in Belek gibts zwei Privatkrankenhäuser, Anadolu und Aspendos.
Ich war selbst im Anadolu gelegen, in beiden Krankenhäusern gibt es Dolmetscher, allerdings sind die immer dann dabei wenn der Arzt da ist oder sie kommen so mal vorbei wenn sie eine Mitteilung haben. Die Krankenschwestern sprechen kein Deutsch und nur sehr wenig Englisch.
Tja, das mit den Behandlungskosten und Abzocke ist so eine Sache in der Türkei....
Schau das Du eine gute Auslandsreisekrankenversicherung abschließt. Bei stationären Aufenthalten rechnen die Krankenhäuser direkt mit denen ab. Ambulant mußt Du nach Behandlung sofort bezahlen und danach bei Deiner Versicherung einreichen.
Will hier jetzt nicht allzuviel über mich ausbreiten, aber habe selber lange Jahre in der Türkei im Tourismus gearbeitet und Sachen mit den Krankenhäusern und Ärzten erlebt, wahnsinn. Nur ein Beispiel: Versorgung einer Kopfplatzwunde bei einem kleinen Kind, mit 2 Stichen genäht 450 Euro. Ich kenne die Gebührensätze für Privatpatienten in Deutschland nicht aber 450 Euro finde ich echt krass.
VG -
Zahlreiche Hinweise findet man z.B. bereits in diesem Thread zum Thema. Gerne kann man dort auch ggf. weiteres thematisieren.
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Überflüssiges Zitat entfernt.
Ich meinte nicht Hotelärzte, sondern direkt Krankenhäuser in der Umgebung. -
Wir mussten wegen unseres Sohnes in die Aspendos-Klinik - wurden direkt vom Hotel aus dahingefahren(lag wohl eine Kooperation vor).
Am Eingang wird sehr gut Deutsch gesprochen, während der Behandlung war ebenfalls die deutschsprechende Angestellte anwesend.Die Qualität ist sicher etwas schwierig zu beurteilen, in der Notfallambulance war ein ständiges Gewusel.
Wir mussten anschließend (wg. Ohrenschmerzen) noch drei Stunden stationär auf einem Zimmer wg. Antibiotikumtropf liegen, das Essen - was man dort bekam- war nicht mit dem deutschen Krankenhäusern zu vergleichen, dafür bekam man als Touri ein Einzelzimmer.
Die Krankenpfleger sprachen weder deutsch noch englisch, war alles ziemlich mühsam, zumal auch noch die Uhrzeit unserer Entlassung verpennt wurde, und ich dann denen irgendwie klarmachen musste, dass sie doch bitte nun den Tropf entfernen sollten und wir ins Hotel wollten.
Am nächsten Tag (die Schmerzen wurden eher schlimmer) das gleiche Spiel, diesmal neun Stunden an den Antibiotikumtropf.
Uns wurde ziemlich viel Angst gemacht, weil wir am darauffolgenden Tag nach Hause reisen mussten, die hätten uns gerne auch über Nacht dabehalten.
Kosten der Behandlung knapp 1200 Euro, zahlbar sofort, auch mit Kreditkarte möglich.
Zu Hause dann beim HNO kam heraus, dass das Ganze eher eine Fehldiagnose(keine Mittelohr, sondern eine Entzündung des Vorderohrer)war, es keinerlei Risiken für den Rückflug gab.Insofern sah es für uns eher nach Geldschneiderei aus, lobenswert allerdings der ausführliche Bericht in englischer Sprache, sodass die gesetzl. KV ihren Teil zahlte, als auch die private KV den Rest.
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Was aber nur nützt, wenn das Hotel mit der Klinik im verlinkten Thread kooperiert...

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