nun 5 - 6 Wochen Westküste
-
Hallo liebes Forum,
mein Mann und ich planen nächstes Jahr (Juni/Juli) eine Auszeit bzw. längere Reise zu unternehmen und haben dafür die Ostküste USA ins Auge gefasst. Wir waren noch nie so weit und lange fort und möchten trotzdem alles gerne individuell und eher kostengünstig (Budget ca. € 3.500,-/Person) buchen (vorwegs private Unterkünfte und Hostels). Darum werden wir wohl eine gute Planung brauchen

Groble Planungspunkte wären: Boston, New York + ev. Hamptons, Washington, Philadelphia, Miami, Key West (Badeurlaub).Grundsätzlich würden wir gerne Städte, Outdoor und Strände verbinden. Mietauto und Inlandsflüge würden uns als Fortbewebungsmittel vorschweben. Unser Ziel: möglichst viel in den 5 - 6 Wochen ohne zuviel Stress zu sehen.
Wir gehen wir die Reiseplanung am Besten an? Wo sollen wir am besten starten und was müssen wir alles beachten? Welche Ziele auf der Route sollen wir uns ansehen? Gibt es Geheimtipps?
Ich bin mal über alle Anfängertipps dankbar.
Danke und lg,
FidyTitel aktualisiert.
-
Hallo Fidy,
Willkommen hier im Forum!
Ein paar Fragen habe ich zu euren Plänen:
-
Was ist beim Budget von 3.500 € alles drin? Nur Flüge, Mietwagen und Unterkünfte oder soll da auch Verpflegung, Eintrittsgelder, etc. mit drin sein?
-
Wie seid ihr auf die Ostküste gekommen? Was reizt euch besonders?
-
Private Unterkünfte (Airbnb und ähnliche Plattformen) sind in den USA nicht ganz unproblematisch, ist euch das bewusst? Z. B. in Washington DC ist das Betreiben dieser Unterkünfte nicht ganz legal und da läuft der Rechsstreit noch, soweit ich weiß. Daher würde ich im Moment solche Unterkünfte noch nicht nehmen, aber bis Sommer nächsten Jahres kann sich ja noch Einiges tun. Z. B. in San Francisco ist es mittlerweile legal.
Der Sommer ist für Neuengland meiner Meinung nach nicht die ideale Reisezeit. In New York kann es unglaublich heiß und schwül sein und weiter oben in Maine / Vermont (wollt ihr da überhaupt hin?) ist es zur Herbstfärbung sehr schön. Der Sommer ist auch in Florida sehr heiß und schwül. Für mich wäre das nichts. Für Florida finde ich den Winter ideal.
Passt bei der Reiseplanung auf, dass ihr nicht zu viel wollt. Ihr habt zwar viel Zeit, aber auch in 5 - 6 Wochen kann man nicht alles sehen.
Ich hoffe, das hilft dir schon mal etwas weiter.
-
-
Hallo Fidy,
willkommen hier im Forum
Ganz ehrlich? Ich finde Euer Budget für das geplante Vorhaben sehr, sehr knapp und weiß nicht, ob das überhaupt möglich ist, Spaß machen würde es mir so nicht, da man einfach ständig und überall Abstriche machen muß.
Zudem gehören einige Euere geplanten Städte zu den teuersten der USA, 300$ und mehr pro Zimmer/Nacht sind nichts ungewöhnliches. Vielleicht findet Ihr ja preiswerte Privatunterkünfte, diese befinden sich dann allerdings wahrscheinlich eher in Randlagen, so dass man ständig auch weite Anfahrtswege und natürlich weitere Kosten hat.
Bedenken sollte man auch die horrenden Parkkosten in den US-Großstädten, 30$ und mehr pro Nacht sind vielerorts normal.
Daher solltet Ihr weitgehend auf ein Mietauto verzichten, die Strecken zwischen New York-Washington-Boston-Philadelphia vielleicht stattdessen mit einem günstigen Fernbus absolvieren (früh buchen für günstige Preise).Weitere Kosten kommen durch den vermutlich geplanten Gabelflug New York/Miami hinzu.
Bitte auch die Nebenkosten bedenken (Essen, Trinkgelder usw.), die in den USA nicht günstig sind (es sei denn, man ißt ausschließlich Fast Food der billigsten Sorte).Von daher würde ich erst mal schauen, was Euch in etwa der Flug und die Unterkünfte in den einzelnen Städten wirklich kosten würde - und ich befürchte fast, dass Ihr dann merken werdet, dass Euere Pläne so bereits nicht mehr durchgeführt werden können...
-
Hallo Fidy,
wir haben diesen August eine 3-wöchige Neuengland/Kanada-Reise gemacht, waren nur in guten Hotels (frühzeitig über Internet gebucht), aßen mit nichten nur billigstes Fastfood, hatten den Mietwagen nur für Boston zurückgeben und bezahlten mit allem drum und dran (Sprit, Eintrittsgelder, Essen, Trinken....) rund 4200€ insgesamt.
Ich denke also, mit der richtigen Planung ist das mit eurem Budget schon zu schaffen.Was ihr tatsächlich bedenken solltet, sind die Temperaturen. Es kann schon mal richtig heiß und schwül werden, besonders in Florida.
Boston, NYC, Washington D.C. und Philadelphia standen bei uns auch auf dem Plan. Wenn du möchtest, kann ich dir per PN unsere Route zukommen lassen. Es stimmt, dass die Ostküste der USA deutlich teurer ist wie z.B. der Westen, aber aus meiner Sicht immer noch in vielen Dingen günstiger wie bei uns (Sprit, Essen etc.). Man kann für wenig Geld richtig gut essen gehen, wenn man beispielsweise Systemrestaurants nutzt. Bei den meisten Hotels hat man auch Frühstück inklusive...ich weiß, es gibt immer eine große Diskussion bzgl. des Frühstücks. Hängt auch sehr stark von den Hotels ab. Uns reicht das Frühstück aber im Normalfall aus...wenns mal einen Morgen nur einen Frischkäse-Bagel gibt ist das für uns völlig in Ordnung. Das muss aber jeder für sich entscheiden!
Für die Planung ist aus meiner Sicht das wichtigste, dass ihr euch überlegt, was ihr auf jeden Fall sehen und erleben wollt und was z.B. ein nettes Zubrot wäre, wenn es mit eingebaut werden kann. Dann können wir auch noch mal konkretere Tipps geben!
Viele Grüße und viel Spaß beim Planen

Sonnenkind -
Ich halte die Frage von MsCrumple ("Was reizt euch an der Ostküste besonders?" ) für entscheidend.
Zum Budget:
Ich habe dieses Jahr seit vielen Jahren mal wieder ohne Kind nur als Ehepaar eine Rundreise Chicago - Chattanooga - Hannibal (um nur die Eckpunkte zu nennen ) gemacht. Wir sind ausgebuffte USA-Reiseprofis, hatten einen günstigen Air Berlin Flug in der Nachsaison, waren in keinem Vergnügungspark, aber immerhin etwas Shoppen. Ich habe den Urlaub mit seinen neun Etappen für drei Wochen sehr preiswert geplant: Hotels im Schnitt gut 50 € pro Nacht und Zimmer für zwei mit Frühstück, ein kleines und sparsames Midsize-Auto etc.
Wir haben 6000 € ausgegeben.Mit größerem Auto, Vergnügungsparks und etwas besseren Hotels kamen wir zu Dritt sonst immer auf etwa 9000 € für drei Wochen in den Sommerferien.
Billiger als 6000 € für drei Wochen zu Zweit kann man einen USA-Urlaub nur hinbekommen, wenn man auf Spaß verzichtet oder gerne am Strand liegt oder nur Spaziergänge in öffentlichen Parks etc. macht. Wobei man an der Westküste durch die spektakulären und billigen Nationalparks immer noch mehr erleben kann als sonstwo in den USA.
Ein Budget von 4200 € für drei Wochen zu Zweit, wie Sonnenkind es aufruft, ist für die Ostküste unrealistisch, wenn man etwas erleben möchte. Ich sage mal als Beispiel: Man muss an den Niagara-Fällen nicht mit der Maid of the Mist fahren. Aber dadurch verpasst man ein tolles Erlebnis. Man kann sich den Eintritt für die Cave of the Winds sparen, aber dann erlebt man die US-Fälle eben nicht hautnah. Auch "Behind the Falls" braucht man nicht, um sagen zu können, man war an den Fällen...
Und so ist es mit jedem Ort. Man war da, na sicher, aber man hat definitiv auf Spaß verzichtet, wenn man nur 4200 € für drei Wochen zu Zweit ansetzt.
-
Hallo Gunnar,
zur Ergänzung: bei dem Preis habe ich bewusst das Shoppen nicht mitgerechnet...wir machen auch in den USA Urlaub, um unseren Kleiderschrank aufzufüllen
Ist aber natürlich nicht jedermanns/-fraus Sache.Und wir hatten in den 3 Wochen durchaus Spaß! Die Maid of the Mist sind wir zwar nicht gefahren; lag aber nicht an den Kosten, sondern an vielen Berichten, die sagen, dass es sich nicht lohnt und wir vor Ort auch so gefallen an den Fällen hatten; besonders auch vom Hotelzimmer aus

Dafür waren wir aber im Vergnügungspark, bei Ben&Jerrys, im Acadia NP, auf Bootsfahrt durch die 1000Islands und sonstigen tollen Sehenswürdigkeiten, die durchaus auch was kosten dürfen
Aber z.B. in Washington sind alle Museen kostenfrei; deshalb kann man dort aber dennoch Spaß haben! Ist halt auch Geschmackssache, wie jeder für sich Spaß definiert!Zudem kann man bei Hotels oder auch Mietwagen gut sparen, wenn man Mitglied in den Bonusprogrammen wird...
Aber wie bei allem...jeder muss für sich entscheiden, was er will und ihm gefällt!
Grüße
-
Also mich würde ja schon mal interessieren, wie man für 2100,- Euro pro Person (bei 2 Mitreisenden) inkl. Flug und allem drum und dran einen 3wöchigen USA-Urlaub (inkl. einiger sehr teurer Großstädte) bestreiten kann und zudem auch immer noch gut essen geht. In meiner Rechnung würde das niemals aufgehen.
Und bei diesem Thread geht es ja außerdem um eine deutlich komplizierte Variante mit Gabelflug, evtl. mehreren Inlandsflügen, evtl. teuerem one-way-rental beim Mietwagen usw....
-
Danke mal an alle für eure ersten Meinungen. Nachdem es sich dabei um unsere 1. größere Auslandsreise (anderer Kontinent) handelt, haben wir eben kaum Erfahrung. Die Ostküste haben wir gewählt, weil ich schon immer mal nach New York wollte und wir eben halt mehr noch sehen möchten. Bosten hat uns eine Freundin empfohlen. An die Westküste möchten wir nicht, da der Flug noch weiter wäre und wir nicht ewig im Flugzeug sitzen möchten.
Wir brauchen in den Wochen in USA keinen Spaßurlaub - also jegliche Vergnügunsparks (á la Disney Land) ist nicht unserers. Uns geht es vielmehr um Städte, Museen, ggf. Nationals Parks (ich weiß, dafür eigenet sich die Ostküste nicht besonders). Florida müssen wir nicht unbedingt direkt bereisen - hier reicht uns ein paar Tage Ausspannen am Strand (ev. Key West).
Vielleicht sollten wir unsere Reisezeit nochmal überdenken? Wir haben noch keinen Urlaub genommen, von daher sind wir noch sehr flexibel.
@MsCrumplebutton: Danke für den Hinweis mit den privaten Unterkünften - da haben wir uns noch nicht erkundigt. In Europa ist dies ja überhaupt kein Problem.
Nun ja, vielleicht denke ich auch viel zu naiv; in Europa sind wir schon viel herumgereist und gefahren; da haben wir das immer sehr relaxt und entspannt gemacht. Das dürfte wohl in Amerika nicht möglich sein?
-
Hi Sonnenkind,
in Washington kommt man mit wenig Geld klar. Wenn man nur am Strand liegt auch. Die Nationalparks der Westküste sind mit dem Jahrespass für ein kleines Entgelt zu besuchen. Das hatte ich ja schon erwähnt.Aber sonst gilt: Die USA sind kein billiges Pflaster. Das habe ich hier im Forum schon oft betont, damit andere User keine Enttäuschung erleben, wenn es für 4200 € eben nicht klappt.
Wir haben für 600 € geshoppt. Wenn du gar nicht shoppst, was unrealistisch ist, kommst du mit 5400 € für drei Wochen zu Zweit knapp hin. Dann ist aber auch nur ein kleiner Hyundai Accent drin, der für 20 $ vollgetankt werden kann. Und keine Vergnügungsparks.
Die Ben & Jerrys Icecream Factory ist für dich ein Vergnügungspark? Okay, der Eintritt dort kostet aktuell 4 $. Ich meine mit Vergügungspark natürlich z.B. Disney, Universal, SixFlags Parks, SeaWorld etc., mit Eintrittspreisen von 90 $ pro Person.
-
Hi Fidy,
so, wie du deine Vorstellungen schilderst, würde ich dir raten, den zwei Stunden längeren Flug an die Westküste in Kauf zu nehmen. Dort hast du eine tolle Kombination von Städten, Stränden und spektakulären Naturereignissen.Gerade Key West ist nicht wirklich berühmt für seine Strände. Und Florida und Manhattan sind mit die teuersten Gegenden in den ganzen USA. Lohnende Nationalparks sind an der Ostküste zudem absolute Mangelware.
-
Da kann ich mich Gunnar nur anschließen - fahrt an die Westküste bzw. in den Südwesten, das scheint viel eher zu euren Interessen zu passen. Der längere Flug ist nicht wirklich ein Argument dagegen, denn Inlandsflüge hattet ihr ja sowieso geplant.
Ihr könntet vielleicht 4 - 5 Nächte in New York bleiben und dann nach San Francisco, Los Angeles oder Las Vegas fliegen und von dort eine Rundreise machen. Wenn euch die Unterkünfte in New York zu teuer sind (was ich gut verstehen kann), streicht das ganz. Die Unterkünfte in Boston und Washington DC sind auch nicht viel günstiger.
Viel billiger wird's im Westen allerdings nicht. Tendentiell sind zwar die Unterkünfte in den kleinen Städten in der Pampa im Südwesten günstiger, aber ihr reist in der Hauptreisezeit - wirklich günstig sind dann weder Flug noch Unterkünfte. Und bei einer solchen langen Reisezeit will man auch nicht im Kleinwagen sitzen.
Ein Relaxurlaub ist das natürlich nicht. Um nur faul am Strand zu liegen, ist eine Reise in die USA viel zu Schade. Bei 5/6 Wochen kann man im Südwesten allerdings eine schön entspannte Route zusammenbasteln.
-
Nun ja. Man muss aber sagen, dass gerade Florida im Hochsommer Nebensaison hat, und preislich günstiger kommt, als zB der Südwesten, weil da im Sommer absolute Hautreisezeit ist (ausgenommen die Keys). Strandurlaub würde ich eher am Golf von Mexiko machen, da ist es wesentlich günstiger.
Als ich vor etwa 15 Jahren meine ersten USA Urlaube gemacht habe (als Studentin), mit ebenfalls wenig Budget, hatten wir immer einen kleinen Mietwagen, was völlig ausreicht für 2 Personen. Wir hatten auch Zelt und Schlafsäcke mit, und haben fast ausschließlich in Fast Food Läden gegessen. So kann man wirklich sehr günstig die USA bereisen und Geld sparen. Und abenteuerlich ist es allemal!.
-
Gunnar1234:
Wir haben für 600 € geshoppt. Wenn du gar nicht shoppst, was unrealistisch ist, kommst du mit 5400 € für drei Wochen zu Zweit knapp hin. Dann ist aber auch nur ein kleiner Hyundai Accent drin, der für 20 $ vollgetankt werden kann. Und keine Vergnügungsparks.Sonnenkind:
Wir hatten ein Fullsize Auto, glücklicherweise ein Eco-Modell mit einem relativ niedrigen Verbrauch. Shoppen gehen wir immer, aber wir kaufen fast unsere gesamte Garderobe in den USA, deshalb scheint mir das nicht repräsentativ.Gunnar1234:
Die Ben & Jerrys Icecream Factory ist für dich ein Vergnügungspark? Okay, der Eintritt dort kostet aktuell 4 $. Ich meine mit Vergügungspark natürlich z.B. Disney, Universal, SixFlags Parks, SeaWorld etc., mit Eintrittspreisen von 90 $ pro Person.Sonnenkind:
Das war eine Aufzählung, wir waren in Canada´s Wonderland und unter anderem bei Ben&Jerrys. Normalerweise steht Six Flags immer auf unserem Programm, aber wir dachten wir probieren mal die Kanadier aus
Klar, ich will auch niemanden enttäuschen, aber prinzipiell gilt aus meiner Sicht, wenn man etwas flexibel ist z.B. mit der Reisezeit oder dem Abflughafen etc. kann man schon auch "verhältnismässig" günstig Urlaub machen. Bin absolut deiner Meinung, dass die Ostküste aber deutlich teurer ist, als die Westküste. Und aus meiner Sicht auch nicht ganz so viel bietet (Landschaftlich). Bin halt mehr der Westküsten-Fan. Dennoch war es ein schöner, erlebnisreicher Urlaub.

-
Die Idee NY mit der Westküste zu Verbinden gefällt mir auch ganz gut
Weil es nun schon mal erwähnt wurde, sind in NY Privatunterkünfte (zB 9flats.com) wirklich verboten (es gibt nämlich schon Angebote davon im Netz)?Wie ist die Rundreise im Westen im Mai/Juni/Juli - nicht zu heiß? Und wo könnten wir dort Badeurlaub anhängen?
-
Klar gibt's da Angebote, auch wenn's nicht legal ist. Dir als Mieter kann auch nichts passieren, aber für den Anbieter kann es Konsequenzen haben. Das kann dir eigentlich egal sein, aber ich hätte die Befürchtung, dass ich eventuell kurzfristig ohne Unterkunft da stehe, wenn der Anbieter Ärger bekommt. Abgesehen davon würde ich mich nicht wohlfühlen, wenn ich bei der Einreise eine Privatadresse angeben würde. Kann sein, dass es niemanden interessiert, aber die Einreisebeamten fragen schon mal gerne, ob man jemanden in Amerika kennt (um eine mögliche Einwanderungsabsicht zu erkennen) und es kommt sicher nicht so super an, wenn man auf dem Formular eine private Adresse angibt.
Den aktuellen rechtlichen Stand im Staat New York kenne ich aber nicht, da NY für die nächsten Jahre erst mal nicht mehr infrage kommt. Vielleicht hat da ein anderer User genauere Infos. Oder ihr geht das Risiko einfach ein.
Für Badeurlaub ist die Westküste nicht wirklich geeignet. Das Wasser im Pazifik ist sowieso viel zu kalt zum Baden.
Die Temperaturen zu dieser Zeit können ganz stark schwanken, da die Höhenlage eine sehr starke Differenz hat. Und es kommt natürlich auch drauf an, wo ihr überhaupt hin wollt. Z. B. Bryce Canyon und Grand Canyon liegen auf 2000 - 2800 Metern Höhe, da kann es vor allem morgens und abends sehr kalt sein, auch im Sommer. In der Wüste (Las Vegas, Joshua Tree Nationalpark, Death Valley) kann es über 40 Grad heiß sein. Ganz klar: für mich ist der Sommer im Südwesten nicht die bevorzugte Reisezeit, da wir gerne wandern und mir dann zu heiß wäre. Außerdem ist die Saison zu teuer. Allerdings waren wir schon sehr oft im Mai unterwegs.
-
Hi Fidy,
mir gefällt es im Westen im Mai, Juni und Juli. Klimatisch ist es so, wie MsCrumple schrieb. Ich fliege 2015 im Juni hin, weil das der beste Kompromiss aus Hitze, Kälte und Überfüllung ist.In San Diego und natürlich auch in Los Angeles hast du beste Chancen auf heißes, trockenes Sommerwetter. Und dort gibt es auch genug Strände. Die Strände in den USA sind aber nicht so gut touristisch erschlossen wie um das Mittelmeer herum. Es fehlt oft an sauberen Toiletten und überhaupt an Duschen. Getränke, Sonnenschirme etc. bringen die Amis selbst mit. Das ist in Florida allerdings auch nicht anders. Dafür hast du z.B. am Venice Beach einen etwa 300 m breiten, feinsandigen, hellen und leeren Strand.
Ich bin aber nicht der Strandexperte hier. -
Wir haben die Badetemp. z.B. für Scottsdale Arizona genutzt. Ist halt kein Strand, aber Flüsse in denen man Baden kann, z.B. in Sedona oder halt in den Poolanlagen. Die Hotelpreise sind dort im Juni/Juli sehr günstig, da es den meisten einfach zu heiß ist. Schau mal hier
LG
Bine -
Genau so haben wir das auch mal gemacht und lustigerweise auch im JW Camelback in Scottsdale. Da waren wir die letzten 4 Nächte, haben am Pool gelegen (allerdings nur abends, tagsüber bei 44 Grad war's mir doch "etwas" zu heiß), waren shoppen, haben einen Ausflug nach Tucscon gemacht usw.
In Las Vegas kann man das auch ganz gut machen. Einfach die letzten Tage ein bisschen dort entspannen und am Pool liegen, bevor man wieder zurückfliegt. Wobei mittlerweile "Las Vegas" und "Entspannung" für mich mittlerweile nicht mehr zusammengehört, aber aber früher ging das noch.

-
Danke euch allen für die tollen Tipps. Wir haben uns nun wirklich für die Westküste entschieden (mein Mann war eh nie so der Ostküsten-Fan
)Ich denke wir werden unsere Reise für 4 Wochen planen (Start Mitte/Ende Mai 2015).
Wie ist es am besten den Reiseverlauf zu planen? Wir möchten auf alle Fälle nur eine Richtung fahren und nicht mehr zum Ausgangspunkt zurückkommen. Wie gesagt, zum Schluss ein paar Tage Baden wären super (Scottsdale schaut echt toll aus; muss ich mal gucken wo und wie wir das auf der Reise unterbringen).
Welche Fluganbieter sind den von Österreich (gg. auch aus München) aus am Besten?
An alle die mir schon PNs geschickt haben: VIELEN DANK - ich melde mich, wenn ich mal mehr Zeit habe

lg,
Fidy -
Fidy, in 4 Wochen kommt Ihr schön herum.
Vielleicht ein Tipp zur Routenfindung, schau doch erst einmal, welcher Flug für Euch günstig von München buchbar ist, eben mit Start-Landung an versch. Orten in den USA.
Danach kann man an die Routenplanung gehen.
So aus der Kalten heraus hatte ich für unsere evt. Planung im nächsten Jahr preiswerte Flüge mit Start-/Endpunkt Las Vegas und Los Angeles gefunden.
Damit z.B. ließe sich eine Menge anstellen, besonders, wenn man nur in eine Richtung fährt, dies würde eine große Runde über Bryce Canyon, Grand Canyon, viele Parks, SF und Big Sur erlauben.Viel Spaß