Private Pkw-Tour in den Südwesten
-
Servus Urlauber,
Wer von euch hat den schon Erfahrungen mit dem Südwesten der dominikanischen Republik gemacht?
Haben vor im Februar, in Sosua ein Jeep zu mieten und in den Südwesten zu fahren. Der Trip sollte 7 Tage dauern. Hab auch schon einiges an Vorarbeit geleistet, wie Routen,Hotels usw.Wenn aber jemand sowas wie ein Reiseblog über so eine Art von Tour besitzt, anderstweitige Erfahrungen,Tipps oder auch komplett abrät davon, würde ich mich auf Kontakt freuen.
Lg Volker&Sarah
-
Ich kann davon nur abraten ein Auto in der Domrep zu mieten. In der Domrep passieren die meisten Unfälle. Und wenn etwas passiert, bist Du immer schuld, egal wie. Wenn man Pech hat, muss man sogar dort ins Gefängnis bis die Schuldfrage geklärt ist. Ich war schon 13x in der Domrep und es wurde mir auch immer abgeraten, ein Auto zu mieten. Daher habe ich meine Touren mit einem Deutschen dort gemacht, der vor ca. 20 Jahren ausgewandert ist. Und da habe ich gesehen, wie die dort fahren und in welchen Zustand teilweise die Autos sind.
Ist aber nur ein Rat von mir.
-
Die RD besitzt weltweit mit die chaotischten Verkehrsverhältnisse, evtl. interessiert dich dieser Artikel:
http://www.domreptotal.com/dominikanische-republik-kriegsschauplatz-strasse/Wie gut ist dein Englisch? Tripreports findest du z.B. hier bei DR1.
LG
Dagmar -
.....wie schon geschrieben,der Gringo ist Schuld....
Kannst Dich in "Dominicanoespanol" verständigen ?
Im Campo wo durch mußt,kannst Du nicht umbedingt auf Englisch bauen...mach da mal nen Huhn platt..
Ayyyyyyy Dio...Anschliesend wird es in Santiago wo Du auch durch mußt im Verkehr sehr lebhaft zugehen.
Dein blaues Wunder wirst Du in Santo Domingo erleben...Ich persönlich finde diesen Trip sehr herausfordernd...
Lies Dir bitte die von @Daggi1 gesetzen Hinweise durch...
Ich perönlich würde da nicht mal Besoffen fahren

Edit:Wenn Du den Trip unternehmen willst,solltest Du dir einen Panzer mieten...
-
Und ich habe es als völlig unproblematisch und absolut begeisternd erlebt, inklusive Campo, Santiago und SD. Allerdings ist diese Erfahrung schon so lange her, daß sie nicht mehr repräsentativ ist

domrepfan, wenn dieses Abraten von Reiseleitern kam, oder sonstigen Tourveranstaltern, würde ich persönlich dieser Empfehlung keine allzugroße Bedeutung beimessen, aber ja, auch vor 20 Jahren waren die Autos dort schon nicht mehr die neuesten, Blinker und Rücklichter nicht regelmäßig vorhanden und man mußte seine Fahrweise dem anpassen! Wer auf europäische Verkehrsregeln Wert legt, sollte sich tatsächlich besser fahren lassen und die Augen zumachen

-
@doc3366
Ich habe das Verkehrschaos und die Fahrweise bei meinen Touren selber gesehen. Und ein Bekannter von mir machte auch schon die Erfahrung ein paar Tage dort im Knast zu sitzen wegen eines Unfalls. Aber Jeder wie er will!
-
hallo volker und sarah,
wir waren das letzte mal im januar 2013 in boca chica.wir hatten jemand vom hotel wachdienst kennen gelernt und waren auch bei ihm zu hause(essen mit seiner familie).er hat in santo domingo gewohnt.die fahrt dorthin ging schon an die grenze.und ich glaube ich bin einiges gewohnt.er hatte mich auch gewarnt nie einen leihwagen zu nehmen.die mietwagen werden natürlich auch sofort erkannt.für diese bestimmten leute ist das fast eine einladung mal kohle zu machen.es wird teilweise bandenmäßig organisiert,so sagte mir es wladimir(security).
auch in boca chica abends wegzugehen ist manchmal ein abenteuer.wir sind immer mit mehreren leuten gegangen und es ist auch nichts passiert.boca chica by night ist so ähnlich wie die reeperbahn in hamburg.zwar kleiner aber dafür intensiver.also ich würde keinen wagen mieten.hatte es zwar auch mal vor gehabt,aber ich habe es zum glück gelassen.
mußt du aber trotzdem selber wissen.wenn du dich abzocken lassen willst oder mal ein paar nächte im dominikanischen knast verbringen willst dann mußt du es tun.
ich will hier auch nicht allen dominikanern schlechtes nachsagen.leider gibt es in jedem land immer solche und solche.
grüße bernd
-
Volker, wie gesagt, meine Erfahrungen könnten durchaus verjährt sein, wobei ich nicht denke, daß die Infrastruktur schlechter geworden ist und es auch zu meiner Zeit schon diese Horrorstories gab. Ich hatte auf Fahrten im Dunkeln verzichtet und innerhalb von zwei Wochen nirgends eine auch nur annähernd gefährliche Situation. Ok, ein Cop wollte mal 100 Peso für angeblich zu schnelles Fahren
, aber das war `s dann auch.Schau Dir die Situation einfach an, der Transfer vom POP und Sosua werden dafür gute Anhaltspunkte sein, ich kann nur sagen, es war die Erfahrung in meinen insgesamt gut 3 Monaten RD, die mir am meisten Freude bereitet hat und im Hinterkopf geblieben ist, da sie mir so wenigstens ein Stück von der wirklichen Insel gezeigt hat und nicht nur das, was für die Touristen bereitgehalten wird.
Wäre schön, wenn Du Dich danach nochmal meldest und für evtl. andere Interessierte und auch mich berichten könntest!
-
Ich kann domrep2012 nur bestätigen, dass man Mietwagen gut erkennt und einen Unfall provoziert um Kohle zu machen. Und der Knast ist nicht mit unserem Knast zu vergleichen, nämlich ohne Verpflegung und kein EZ. Aber "schwarze Schafe" gibt es überall. Ich würde mir kein Auto dort mieten. Ich wünsch trotzdem einen schönen Urlaub.
-
Hi Leute,
vielen vielen Dank für eure Statements.
Ich seh schon das die Meinungen sehr stark in eine Richtung gehen. Müssen natürlich jetzt nochmal alles neu überdenken,aber auch Meinungen von unseren in der Dom.Rep. lebenden Freunden einholen.
Noch dazu kommt auch,das wir nur ein klein bisschen spanisch sprechen.
Die grösseren Städte wollten wir meiden,aber wie ich raushörte,muss man da durch.Vielleicht findet sich noch jemand der schon Erfahrung mit dem "Südwesten" hat.
Lg Volker&Sarah
-
Nun, einen noch realistischeren Rat als von auf der Insel lebenden Freunden kannst du ja sowieso nicht erhalten.
Klar fahren die Auswanderer auf der Insel Auto, sie leben dort schließlich ihren Alltag. Ich als Touristin würde in Punta Cana Auto fahren, aber nach Higuey würde ich mich auch schon nicht mehr reintrauen.
Es ist doch wie hier in D auch. Ich wohne in einer Kleinstadt und kenne genug Autofahrer die niemals in den Innenstädten von z.B. Köln, Hamburg, Berlin ..... selbst Autofahren würden.
Und so ähnlich wird es sich auf der Insel auch verhalten. Der unsichere Fahrer solls lieber lassen, sichs ins Großstadtgetümmel zu stürzen. Der Mutige wird es sowieso wagen. -
"vladi57" wrote:
...Es ist doch wie hier in D auch. Ich wohne in einer Kleinstadt und kenne genug Autofahrer die niemals in den Innenstädten von z.B. Köln, Hamburg, Berlin ..... selbst Autofahren würden. ...Ok, soweit hatte ich natürlich nicht gedacht und Volker mit dem Vorhaben einer 7-Tagestour auch nicht so eingeschätzt.

Dann gehöre ich wohl unbewußt zu den Mutigeren, bin in direkter Umgebung von Köln aufgewachsen und würde bis auf auf Sri Lanka und in der Innenstadt von Bangkok überall selbst fahren. Das Fahren ansich in Santo Domingo empfand ich als deutlich entspannter als z.B. in Rom oder Paris, nur um einen Anhaltspunkt zu geben.
Nochmal, die Sicherheitsaspekte kann ich für heute nicht mehr beurteilen, finde es aber sehr interessant, daß
-
sorry, aus Versehen am Trigger gezogen :? und um bei der hier vorhandenen Technik nicht neu zitieren zu müssen, schreibe ich hier weiter:
..., daß diese negativen Erfahrungen immer auf Hörensagen beruhen. Auch zu Yucatan gibt es jede Menge Berichte von Leuten, die mal gehört haben, daß dort jeder Polizist nur auf Abzocke bei autofahrenden Touris aus ist. Einfacher als dort zu fahren, geht es wahrscheinlich nichtmal in Bayern, Niedersachsen oder Meckpomm und die Cops waren nur freundlich und haben wie bei uns auch geholfen, ohne "Trinkgeld" zu verlangen, wenn man sie mal nach dem genauen Weg fragte.
Volker, wenn Du mit Südwesten die Gegend um Barahona meinst, nein, da waren wir auch nicht, sind von Santo Domingo wieder in den Norden hoch.
-
Ja gut, uns ist auch klar das es eine Herausforderung sein wird.
Wir fahren in einem Land spazieren,ohne die Sprache zu sprechen,ohne Ortskenntnis usw,aber hört man auf die Agenturen und die ganzen Anbieter,sollte man die ALL INKLUSIVE- Anlagen nicht verlassen.
Von den ganzen Vermutungen und Vorurteilen, über das Auto mieten und fahren,hat jeder schon gehört,aber muss ja oft nicht so sein.
Danke euch trotzdem vielmals für eure Meinungen und Anregungen und vielleicht finden sich noch mehrere die dort schon mit dem Auto unterwegs waren, evtl sogar im Südwesten
Lg Volker&Sarah
-
Dann wünsch ich viel Glück und gute Fahrt. Ich hoffe, dass ich von dir hier dann bald wieder was lesen kann. Wie gesagt, es waren auch nur Tipps und Erfahrungen von mir, die ich hier mitgeteilt habe. Allerdings mag ich auch keine Abenteuerurlaube

-
Wünsche auch nen schönen Urlaub und sichere Fahrt. Unterlasst Fahrten im Dunkeln und vor allem nehmt auch Samana und im Inland einige Nebenstraßen mit, waren unsere Highlights. Wäre sehr wünschenswert, wenn Du dann hier ein Feedback geben könntest!
-
Hallo Sylvia!
Willkommen im Forum. Du hast in einem andern Posting gefragt:
... plane im Februar mit einer Freundin eine Rundreise in der Dominikanischen Republik. Bisher ist nur der Flug bis 'Punta Cana' gebucht. Wir würden gerne mit eigenem Auto die Insel bereisen, aber man liest ja wirklich abendteuerliches mit Straßenverhältnissen und Fahrverhalten. Hat jemand Erfahrung? Ist es wirklich so schlimm? Wie ist der Versicherungsschutz? Ist man wirklich immer Schuld, wenn was passiert? Kann man trotz Selbstbeteiligungsausschluss noch belangt werden?
Wie sieht es alternativ mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus? Kann man ohne Spanischkenntnisse flexibel reisen? Kann man viele verschiedene Ziele erreichen?
Zu deinen Fragen: Ja. Ja. Kommt auf die Versicherung an. Ja. Jein.Von Frau zu Frau: Du mit deiner Freundin? Was habt Ihr für eine Reiseerfahrung? Vor allem Fahrpraxis? Wie alt seid Ihr und wie hell sind Eure Haare? Solltet Ihr auf 1. Blick als Gringas erkennbar sein, braucht Ihr wahrscheinlich seeehr gute Nerven, denn Ihr könntet auch schon unterwegs eine Attraktion sein, Eure Ankunft telefonisch "weitergereicht"
. Die Dominikaner sind außerhalb der Touristenzentren wunderbar hilfsbereit, gastfreundlich und vor allem neugierig, was von der deutschen Mentalität leider sehr oft als "aufdringlich" empfunden wird. Als Frau alleine in einer Jeepeta oder mit Freundin auf nem Quad war ich - da kann ich nur zu Samana schreiben - schon 2004 diskret "umlagert" , habe mich allerdings nie bedroht gefühlt.Ich fahre, so es sich ergibt, seit mehr 25 Jahren in der RD, habe allerdings - da ist mein Alter ein riesiger Vorteil - jede Menge Fahrpraxis in internationalen Großstädten, daher finde ich den Strassenverkehr, auch in Santo Domingo, gar nicht sooo schlimm - so ich nicht als Beifahrer auf einem Concho sitze
Und im Falle eines Unfalls - ich möchte gar nicht wissen, wo ich in anderen (auch europäischen Ländern) landen würde ... Da geht es wahrscheinlich auch nicht zimperlich ab, nur darüber liest man in den Foren nichts. Die Amis/Canadier touren auch recht munter individuell durch das Land, man trifft sie überall... Wobei in der RD leider etliche Unfälle auch "konstruiert" werden, das sehe ich persönlich als das eigentliche Risiko.Die Busverbindungen sind gut ausgebaut - und sind somit eineempfehlenswerte preisgünstige Alternative zum Leihwagen. Grundkenntnisse Spanisch brauchst du, bis Februar ist ja noch Zeit zum Lernen...
LG
Dagmar -
Ich mache seit 1995 regelmäßig in der Domrep Urlaub und würde mir auch keinen Mietwagen nehmen. Wenn man dort lebt und einen eigen Wagen hat, ist das was Anderes. Als Touri ist Du IMMER schuld!!! Ein Bekannter von mir musste sogar mal 2-3 Tage im Knast verbringen nach einem Unfall. Danach durfte er zahlen oder weiter im Knast bleiben, obwohl er keine Schuld hatte.
-
Wenn wir zurück sind wird es auf jeden Fall ein Feedback geben zu unserem Trip

@Sylvia, versucht mal www.godominicanrepublic.com , die Seite ist sehr hilfreich in ALLEN Punkten.
Gerne könnt ihr uns auch kontaktieren, weil wir auch im Februar dort sind und angeblich das gleiche Vorhaben anstreben.Denn anderen nochmals, Dank für eure Tipps und Zeit.
Lg Volker&Sarah