Antakia
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Ja, es gibt eine Reisewarnung des AA, man solle nicht in die Provinz Antakia fahren.
Ich war vor ca. 1 Jahr dort, hier die Vorteile, die sich wohltuend von den unangenehmen Dingen aus den Touristenhochburgen an der Ägäis und der Gegend um Antalya-Side-Alanya unterschieden:- keine Abzocke
- viel mehr Höflichkeit
- Preise für Hotels und Essen erheblich billiger
speziel für Antakia: Neues Museum, menschenleere Strände, einmalige und kaum frequentierte archäologische Stätten , für religiöse Menschen die Verbindung zur Heiligen Land.
Wer mit Leihwagen fährt: ich hatte mir in Antalya einen Leihwagen genommen und bin an der Küste entlang bis nach Antakia gefahren, ab ca. Alanya wird man nicht mehr als zu melkende Milchkuh angesehen sondern als Reisender., dem man auch gerne hilft, als Gast des Landes. Da kostet der Tee nicht 2 Lira /Glas sondern nur 25 kurus. -
juanito:
ANTAKYAPetrus soll dort gepredigt haben.
Grotte des Petrus mit FluchttunnelAch , es gbit dort Kleinode , die kaum in Reiseführern beschrieben werden, der türkische Staat hat im ganzen Land braune Hinweisschilder auch auf christliche Sehenswürdigkeiten an die Straßen gestellt, z.B. im Gebiet Antakia , halbe Strecke zwischen der Stadt Antakia an die Küste zum Ort Samandag ein Hinweiischild zu einer christlichen Pilgerstatte eines sog. Säulenheiligen , hier: St. Simeon der jüngere . im Gegensatz zum St-. Simeon d. Älteren in Syrien .
Wer sich dafür interessiert bleibt ihm unbenommen, Hier fndet man die Reste einer Pilgerstätte aus dem 5. Jahrhundert, noch unrestauriert und wenn man vielleicht en einen oder anderen Sand von Boden wegschiebt , findert wunderbare Mosaike.
Fahren wir weiter nach Samandag, (also simeonsberg = türkische Übersetzung 1 : 1 und dann 5 km weiter nach Norden, der Ort Seleukia, von dem der Apostel Paulis seine 1. Missionsreise antrat.
Viele Dinge mit christlichem Hintergrund findet man dort. -
Antakia stand dieses Jahr für November auch auf meinem Plan. Aber weil es in den Medien schlimme Berichte gab habe ich die Sache erst einmal aufs Eis gelegt. Stattdessen halt nur "mal wieder" Standard Richtung Antalya.
In einem ernstzunehmenden Bericht stand das selbst Einheimische oft in letzter Zeit von radikalen Moslems dort angegangen werden. Einige trauten sich kaum noch auf die Straße. Meine "Strohblonden" Freundin wollte ich das lieber nicht antun.
Das man hinter Anlanya viel freundlicher behandelt wird kann ich übrigens absolut bestätigen. Wir sind fast überall zum Tee eingeladen worden und man hat sich gefreut kurz mit uns zu "quatschen". Die Route zwischen Alanya und Adana lässt sich übrigens sehr gut auch mit dem Bus erkunden. In Kizkalesi hatten wir traumhaftes Wetter, sowie den gesamten Strand für uns (war auch im November).
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@christianskas:Sieh einmal , genau DAS sind keine ernst zu nehmenden Berichte.
Wenn Deine Freundin/Frau nicht halbnackt durch die Gegend geht, wird sie auch nciht angegafft, gar angemacht. Ich habe in der Türkei noch nie so etwas wie radikale Moslems gesehen. Gleiches gilt natürlich auch für Dich, Männer in kurzen Hosen werden wie Männer in Unterhosen angesehen.
Was Du allerdings zur Strecke zwischen Alanya und Adana beschreibst, kann ich nicht bestätigen, diese Strecke führt auf rd. 300 km auf sehr enger Straße, teilweise an sehr steilen Bergen entlang, oft Serpentienen , da fahren auch LKW, und sicher auch Überlandbusse. Besser ist es, diese Strecken mit dolmusch zu fahren.
Erst die strecke 50 km vor Adana, Mersin, Tartus, wird flacher, mit vielen römischen Ruinenstädten, Theater teilweise unmittelbar an der Hauptst. oder Aqädukte .
Empfehlenswert auch die Straße ab Silifke nach Konya durch eine grandiose Landschft bis Mut
Um auf Hatay zurück zu kommen, ich hatte ein recht gutes Hotel in Harbiye ca. 8 km südlich von Antakkia gebucht, ehemalige römische Sommerfrische , deren Mosaika nun im neuen Museum in Antakkia sind.
Mir gefällt der Charme der Stadt Antakkia darum, weil sie ein starkes arabisches Flair hat und man auch mit arabisch dort zurecht kommt.. mich die Stadt sehr an Aleppo erinnert.
