Namibia eine Reise wert?
-
Hallo zusammen,
wir können uns nicht so recht entscheiden was eine Reise nach Namibia betrifft. Habe die Touren von einigen Reiseveranstaltern gelesen und da werden in z.B. 17 Tagen ganz schön Kilometern gefahren. Waren schon mal in Kenia und wenn in Namibia die Straßen genauso sind kann ich mir eine Fahrt mit z.B. 500 km am Tag kaum vorstellen. Hat jemand Erfahrungen damit? Wie ist es so mit Land und Leuten in Namibia? Würde mich über eine Antwort sehr freuen.
-
Hallo,
wir haben schon Namibiaerfahrung.
Ja, die Entfernungen sind weit (Namibia ist numal sehr groß).
Ja, die Straßen bestehen nur aus sogenannten Pisten. Das ist gewalzer Boden und zum Teil kommt man sich vor, wie wenn man auf Wellblech fährt.
Aber die Landschaft und Tierwelt entschädigt für alles.
Namibia ist einfach unbeschreiblich und mit Kenia (denke ich mal) nicht zu vergleichen.
Wenn Euch 17 Tage zuviel sind, wie wäre es mit kleineren Touren?
Ich beneide jeden der die Reise noch vor hat.
Grüße -
Hallo auch von mir,
Was gibt es in Namibia zu sehen: Im Süden, bei Keetmanshoop liegt der Köcherbaumwald, dann gibt es dort den zweitgrößten Canyon der Erde hinter dem Grand Canyon (den Fish River Canyon) und die alte deutsche Kolonialstadt Lüderitz im Diamantensperrgebiet mit der Geisterstadt Kolmannskuppe, die besichtigt werden kann. Im Namib-Naukluft-Park sind die berühmten Dünen des Sossusvlei (ein absolutes Highlight). Nördlich davon liegt die Stadt Swakopmund am Atlantik. Etwas weiter nördlich am Cape Cross leben mehrere Zehntausend Seehunde.
Im Norden liegt ein weiteres Highlight, der Etosha-Nat.Park, in welchem alle wichtigen Wildtiere gesichtet werden können. Um die Aufzählung zu vervollständigen, ist da noch der Caprivi-Steifen mit dem Okavango. Im Kaokoveld, westlich des Etosha leben die Himba noch in alten Lehmhütten und noch nach alter Tradition.
Du merkst also schon, es ist eine Rundreise Pflicht. Zum Baden ist namibia als Kombination zu den Tieren nicht geeignet.
Jetzt muß jeder für sich wissen, was ihm wichtig ist. Ist es der trockene Süden mit den Wüsten und der deutschen Geschichte oder sind es die Tiere. In beide Touren gehört in jedem Fall das Sossusvlei hinein. Selbstverständlich kann man auch beide Bereiche miteinander kombinieren, nur das braucht Zeit und alles wird sicherlich nicht gehen.
Für eine Tour mit allen Sachen, aber ohne Caprivi und Kaokoveld solltest du schon drei Wochen veranschlagen. Hast du nicht so viel Zeit, dann mach nur den Süden oder den Norden je nach deiner Prioritätensetzung.Wir haben von der Routenführung auch eine solche Rundreise, wie du sie bereits studiert hast, gemacht. Nur war es uns auch zu stressig. Deshalb hatten wir an einigen Punkten den Aufenthalt verlängert. Generell ist der Aufenthaltsdauer bei den fertigen Touren bei allen Veranstaltern im Etosha zu kurz (wir waren dort z.B. 4 N. direkt im Park). Bei uns dauerte diese Tour insgesamt 22 Tage.
Die Straßen sind eigentlich recht gut befahrbar, es sollte aber keine Regenzeit sein, dann könnte es schon anders aussehen. Aber auch bei den Reiseveranstaltern werden die 500 km nur auf Tagestouren gefahren, bei denen es fast nur auf Teer weitergeht, z.B. von Windhoek nach Keetmanshoop oder weiter nach Lüderitz.
Bei weiteren Fragen, nur zu.
Viele Grüße
Frank -
Vielen Dank für die schnellen Antworten! Hätte doch noch eine Frage habt Ihr einen Tip für eine Lodge im Etosha NP? Vielen Dank im voraus!
"Frank und Gabi" wrote:
Hallo auch von mir,Was gibt es in Namibia zu sehen: Im Süden, bei Keetmanshoop liegt der Köcherbaumwald, dann gibt es dort den zweitgrößten Canyon der Erde hinter dem Grand Canyon (den Fish River Canyon) und die alte deutsche Kolonialstadt Lüderitz im Diamantensperrgebiet mit der Geisterstadt Kolmannskuppe, die besichtigt werden kann. Im Namib-Naukluft-Park sind die berühmten Dünen des Sossusvlei (ein absolutes Highlight). Nördlich davon liegt die Stadt Swakopmund am Atlantik. Etwas weiter nördlich am Cape Cross leben mehrere Zehntausend Seehunde.
Im Norden liegt ein weiteres Highlight, der Etosha-Nat.Park, in welchem alle wichtigen Wildtiere gesichtet werden können. Um die Aufzählung zu vervollständigen, ist da noch der Caprivi-Steifen mit dem Okavango. Im Kaokoveld, westlich des Etosha leben die Himba noch in alten Lehmhütten und noch nach alter Tradition.
Du merkst also schon, es ist eine Rundreise Pflicht. Zum Baden ist namibia als Kombination zu den Tieren nicht geeignet.
Jetzt muß jeder für sich wissen, was ihm wichtig ist. Ist es der trockene Süden mit den Wüsten und der deutschen Geschichte oder sind es die Tiere. In beide Touren gehört in jedem Fall das Sossusvlei hinein. Selbstverständlich kann man auch beide Bereiche miteinander kombinieren, nur das braucht Zeit und alles wird sicherlich nicht gehen.
Für eine Tour mit allen Sachen, aber ohne Caprivi und Kaokoveld solltest du schon drei Wochen veranschlagen. Hast du nicht so viel Zeit, dann mach nur den Süden oder den Norden je nach deiner Prioritätensetzung.Wir haben von der Routenführung auch eine solche Rundreise, wie du sie bereits studiert hast, gemacht. Nur war es uns auch zu stressig. Deshalb hatten wir an einigen Punkten den Aufenthalt verlängert. Generell ist der Aufenthaltsdauer bei den fertigen Touren bei allen Veranstaltern im Etosha zu kurz (wir waren dort z.B. 4 N. direkt im Park). Bei uns dauerte diese Tour insgesamt 22 Tage.
Die Straßen sind eigentlich recht gut befahrbar, es sollte aber keine Regenzeit sein, dann könnte es schon anders aussehen. Aber auch bei den Reiseveranstaltern werden die 500 km nur auf Tagestouren gefahren, bei denen es fast nur auf Teer weitergeht, z.B. von Windhoek nach Keetmanshoop oder weiter nach Lüderitz.
Bei weiteren Fragen, nur zu.
Viele Grüße
Frank -
Hallo,
im Etosha NP gibt es keine Lodges, dort gibt es nur drei Restcamps (Okaukuejo, Halali und Namutoni). Alle sind recht spartanisch eingerichtet und längst nicht so komfortabel wie die Lodges außerhalb des Parks, aber sauber. Die Restcamps haben dafür einen entscheidenden Vorteil: Alle drei haben ein beleuchtetes Wasserloch in unmittelbarer Nähe und somit kann man zu Sonnenuntergang und auch danach noch viele Tiere beobachten, wenn die Gäste der Lodges den Park verlassen müssen. Zu Sonnenuntergang muss der Park verlassen werden oder alle Gebuchten haben in den Restkamps zu sein. Das Erlebnis am Wasserloch macht den niedrigeren Komfort aber locker wett. Insbesondere in Okaukuejo ist immer was los gewesen. Die Camps müssen immer sehr früh gebucht werden, da sie sehr beliebt sind. Wir waren jeweils 2 N in Okaukuejo und Namutoni. Namutoni hat den Vorteil, dass es zu etlichen anderen Wasserlöchern nicht weit ist. Okaukuejo ist eigentlich immer was los, vor dem Frühstück, tagsüber und am Abend sowieso. Halali würde ich vielleicht nicht übernachten. 3 N sollten es aber mindestens schon im Park sein.
Falls es aber doch nicht ohne Komfort sein soll, so gibt es am Von Lindequist Gate (östlicher Eingang) 4 gute Lodges, von denen ich die Mokuti Lodge wegen ihrer Größe und der vielen großen Busgruppen eher nicht nehmen würde.
Viele Grüße
Frank -
Hallo!
Es ist ja eigentlich alles beschrieben worden.
Namibia ist immer eine Reise wert. Man kann in großen Bussen ( 30 Pers.) oder kleinen ca. 10 Pers. ( Erkundigen ) auf Tour gehen.
Die Straßen waren fast alle gut. Durch die Wüste staubig.
Auch die langen Strecken sind nicht anstrengend, höchstens im Wüstenbereich die Hitze. Die Fahrten meist von 8°°-9°° --- 16°°- 17°°. Alle 2Std. Pause. Außer Sossusvlei, wenn man außerhalb wohnt, morgens um 4°°-5°° Abfahrt.
Keine Probleme beim Essen. Lodgen alle gut.Schaut mal " Magazin " Reisebericht Namibia.
Viel Spaß lG. Hans-Joerg.
-
Hallo zusammen,
wir haben gerade mit Interesse die Beiträge gelesen, da wir auch eine Namibiareise planen. Wir waren auch schon in Kenia, mit dreitägiger Jeepsafari (Amboseli/Tsavo) und 4 Tagen in der Masai Mara. Von der Natur und den Tieren waren wir begeistert!
Ist der Tierreichtum bzw. die Beobachtungsmöglichkeit in Etosha vergleichbar, d. h. können wir da auch Elefanten, Giraffen, Löwen etc. beobachten?
Wir interessieren uns für ein Angebot, welches uns wie folgt angeboten wird: in einer Minigruppe (2 bis 7 Personen) soll es von Windhoeck über Waterberg in den Etosha Park gehen (dort 3 Tage) dann Ongava, Damaraland (2 Tage), Swakopmund, Sossusvlei, Namik Naukluft Park (2 Tage) und dann zurück nach Windhoek.
Noch eine Frage: kann man sich in Windhoek (natürlich entsprechend rücksichtsvoll und angepaßt) auch allein recht frei bewegen d. h. z. B. City, Christuskirche, Reiterdenkmal, Bahnhof etc. auf eigen Faust erkunden, fotografieren etc. oder ist die Kriminalität sehr hoch? In Mobasa haben selbst Einheimische uns davon abgeraten die Stadt alleine zu erkunden ...
Wir freuen uns auf Antworten.
Nicole und Udo
-
Hallo Udo176!
Die Tiere sind eigentlich nur im Etosha Park zusehen. Außerhalb mit sehr viel Glück. Im Park sind viele Tiere zu sehen. Elefanten, Zebras, Giraffen, Löwen, mit Glück auch Geparde. Aber nicht in der Vielzahl wie Kenya. Auch die Landschaft ist karger.
Dafür hat Namibia anderes zu bieten. ZB. Sossusvlei!!!
In Windhoek waren wir im Safarie Court Hotel. 10 Min. mit dem Hotelbus in der City. Am Tag kann man sich überall frei bewegen und fotografieren. Nur wenn es dunkel wird, sollte man von der Strasse verschwinden und mit dem Taxi fahren.
Ich habe Bilder im Profil,Bericht im Magazin und diverse Reisetipps. Wenn noch Fragen, bitte. lG. Hans-Joerg. -
Hallo Udo,
Hans-Jörg hat absolut recht. Gabi und ich, wir haben unsere 22-tägige Reise ganz allein zusammengestellt und sind mit dem Mietwagen auf Tour gewesen. Wir haben uns nirgends unsicher gefühlt, außer an einer Tankstelle (habe ich als Negativ-Reisetipp eingestellt) unterwegs. Ansonsten habe ich auch einige Fotos eingestellt. Namibia ist hat tierisch abwechslungsreich in Sachen Natur und Tiere.
Am Waterberg muss man unserer Meinung nicht unbedingt gewesen sein, wenn man ihn auf der Durchreise mitnimmt, genügt es. Drei Tage, hoffentlich im Restcamp im Park, sind okay.
Wo wären denn die anderen Unterkünfte und wielange dauert die Reise denn insgesamt? Das Angebot scheint die klassische Nordroute (Priorität klar auf Tiere), aber mit Sossusvlei, zu sein.VG
Frank -
Hi Frank,
schau mal kurz rein, da ich noch arbeiten bin

Hoffe nach den Feiertagen etwas Zeit zu finden, dann führe ich die Tour auf (Tage/Orte). Wie geschrieben soll es in Geländewagen in einer Kleingruppe (kein selbstfahren) durchgeführt werden.
Über das selber fahren denken wir als Alternative nach, zumal das wesentlich kostengünstiger ist. Aber wie werden dann die Pirschfahrten durchgeführt? Wir können uns ja wohl nicht im eigenem (Miet-)PKW in die Nationalparks begeben.
Sorry für die Unwissenheit, aber wir beschäftigen uns erst seit ein paar Tagen mit Namibia, und kennen das bisher nur aus Kenia.VG
Udo
-
Hallo Udo,
im Etosha kann man sich frei mit dem Mietwagen oder im Kleinbus auf den Wegen bewegen. Der Mietwagen hat den Vorteil, dass man an einem Wasserloch so lange verweilen kann, wie man möchte. Aussteigen ist aus sicherlich nachvollziehbaren Gründen streng verboten. In den Restcamps kann man aber auch den Mietwagen abstellen und an einer geführten Tour teilnehmen. Hat den Vorteil, dass die Scouts sich natürlich besser auskennen und wissen wann man wo die beste Chance auf z.B. Löwen hat. In der Kleingruppe fährt man ebenso mit dem Bus durch den Park. Vom Okaukuejo im Westen bis Namutoni im Osten sind es ca. 150 km, Halali liegt ca. in der Mitte. Wichtig ist eigentlich nur, dass man zu Sonnenuntergang im Camp ist bzw. den Park verlassen hat, je nachdem welche Unterkunft man gewählt hat.
Für "Unwissenheit" brauchst du dich nicht zu entschuldigen, dafür ist hier doch das Forum da, dass wir uns hier gegenseitig helfen.Also, nur zu bei weiteren Fragen.
VG
Frank -
Hallo,
wir waren vor einem Jahr um genau diese Zeit in Namibia. (Ach, wäre ich doch jetzt auch dort
)
Wir sind zu viert mit einem Allrad-Fahrzeug unterwegs gewesen und von Windhoek über den Namib-Naukluft-Park nach Swakopmund gefahren. Von dort über Cape Cross, durch´s Damara-Land (Twyfelfontain, Vingerklip) in den Etosha NP, zurück am Waterberg vorbei nach Windhoek.
Hierfür haben wir genau 2 Wochen benötigt. Wir haben 2 Tage in der Namib-Wüste, 2 Tage in Swakopmund (Silvester) und 3 Tage im Etosha-Park verbracht.
Am Ende der Reise hatten wir noch 3 Nächte Zeit in Windhoek. Hier haben wir uns eine Wellness-Lodge gegönnt, um die Reise "sacken" zu lassen.
Es war einfach unbeschreiblich und mein absoluter persönlicher Highlight-Urlaub!
Da wir in der Regenzeit unterwegs waren, hat uns der Allrad-Wagen gute Dienste geleistet.
An die Schotterpisten gewöhnt man sich und man wird durch die grandiosen Naturerlebnisse voll und ganz entschädigt!
Namibia - sieht mich auf jeden Fall wieder!!! (Aber wieder individuell)Gruß, Renate
-
Noch schnell ergänzen:
Wenn Ihr keine Berührungsängste in fremden Ländern habt, dann fahrt individuell durch dieses Land.
Kauft Euch eine gute Landkarte und sucht Euch eine Reiseroute am Beispiel der Veranstalter aus (was die mit dem Reisebus schaffen, schafft Ihr auch mit dem PKW). Die einzelnen Lodges kann man alle vorbuchen. Auch interessant ist eine Übernachtung auf den sogenannten Guestfarmen. Hier hat man den Kontakt zur Bevölkerung gleich inklusive...und ganz viele sprechen fließend deutsch!
Gute WWW-Adresse: www.namibia-tourism.com -
hallo liebe reiselustige, da ja schon einige von euch afrika-erfahrene sind, hätte gerne ein paar tips, in welchem gebiet man eine safari mit zwei kindern (9+6) durchführen kann. ich schwanke zwische kenya und namibia. habe aber keine lust, eine tui-pauschalreise zu buchen. über vorschläge würde ich mich freuen
brikuni -
Hallo Brikuni,
zum Reiseland Namibia habe ich oben ja schon einiges geschrieben. Die Frage ist halt, wie ihr reisen wollt? Wir waren mit einem 4x4 Toyota Double Cabin unterwegs. Da wir keine Freunde des Campens sind, hatten wir uns von verschiedenen Anbietern Lodges und Hotels rausgesucht und in Eigenregie so unsere Reise zusammengestellt. Das geht natürlich auch per Camping, dann sind auf dem Dach des Toyota zwei Zelte angebracht. Ist natürlich günstiger. Namibia ist sicherlich das sicherste Reiseland, in dieser Hinsicht muss man keine Bedenken haben.
Namibia hat aber keine Strände zum Baden. Hier sind die Landschaft und die Tiere die Highlights. In Kenia kann man den Badeurlaub prima mit einer z.B. 3-tägigen Safari kombinieren. Allerdings ist in Kenia das Thema Malaria wesentlich wichtiger als in Namibia.
Falls noch was unklar sein sollte, stell ruhig weitere Fragen.
Viele Grüße
Frank -
Hallo zusammen,
wir planen in diesem Jahr eine 2-wöchige Reise nach Namibia, nachdem wir im letzten Jahr in Kenia waren. Nun ist Namibia wesendlich teurer und wir überlegen uns, ob wir uns selber eine Unterkunft in der Nähe des Ethosa-NP suchen sollten. Wer kann uns evtl. einen Tipp geben? Nun habe ich im Internet auch gelesen, dass Gästefarmen und Hotels Safaris organisieren. Sind die vor Ort günstiger zu buchen, als über einen Reiseveranstalter?
Bei Meier`s Weltreisen kann man sich durch "Bausteine" eine komplette Reise zusammenstellen, leider kommt man dann leicht auf 4000,00-4500,00€ p.P. für 14 Tage. Wir möchten ca. 4 Tg. im Ethosa-Park bleiben, einige Tg. eine Rundreise buchen und die letzten 3-4 Tg. in Windhoek oder Swakopmund genießen.
Probleme sehen wir mit dem Transfer von einem Punkt zum anderen zu kommen, da wir uns kein Auto mieten möchten.Wir würde uns über Informationen riesig freuen!!!!

Gaby und Heinz
-
Hallo Gaby und Heinz,
euer Ansinnen ist wirklich nicht leicht. Einiges läßt sich allerdings recht einfach beantworten.
3-4 Tage sind für Swakopmund zu lang und für Windhoek erst recht. Die Schönheit des Landes liegt in der Natur und in der Tierwelt von Etosha. Für Swakopmund reichen eigentlich 2 Nächte, in Windhoek hat man an einem Tag alles gesehen. Stattdessen würde ich an eurer Stelle auf eine Farm / Lodge gehen und an einem Gamedrive teilnehmen. Es gibt etliche solcher landschaftlich toll gelegenen Lodges.
4 Tage Etosha ist eine richtig gute Aufenthaltsdauer. Ich würde allerdings im Park, in einem oder zwei der Restcamps übernachten. Ist zwar nicht so komfortabel, aber man kann zu Sonneuntergang an den Wasserlöchern (insbesondere Okaukuejo) richtig viel Wild erleben. Dazu haben ich auch einen Reisetipp hier geschrieben.
Über das namibianischen Fremdenverkehrsbüro kannst du kostenlos ein Info-Paket über das Internet bestellen. Da gibt es eine Liste aller Unterkünfte mit Karte und Internetpräsenz und vielen weiteren nützlichen Informationen. Mit Ausnahme der staatlichen Restcamps sind in der Regel alle privaten Anbieter sehr zuverlässig und gut zu erreichen. Etliche bieten auch mehrtägige Touren über das Land mit Fahrer an. Ich darf hier keine Einzelwerbung betreiben, so Leid es mir tut. Auch werden im Etosha extra geführte Touren angeboten, auch von den Lodges außerhalb des Parks. Nur kann man sich da natürlich nicht selbst entscheiden, zu welches Wasserloch man fährt und wie lange man bleiben möchte.
Auf eurer Route sollte aber auf keinen Fall Sossusuvlei fehlen. Ihr könntet im Uhrzeigersinn von Windhoek über Sossusvlei, Swakopmund, Vingerklip, Etosha machen und zum Ende die Tour auf einer Gamelodge ausklingen lassen.
Falls ihr weitere Fragen habt, nur zu.
LG
Frank
