Lonely-Planet-Autor gibt Fälschungen zu
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Viele Urlauber vertrauten seinen Tipps: Ein Autor der Verlags Lonely Planet gibt an, Inhalte für Reiseführer abgeschrieben und sogar erfunden zu haben. In einem Fall sei er nicht einmal in dem Land gewesen, über das er schrieb - Informationen bekam er demnach von einer Frau, mit der er ausging.
Es ging um:
Er verfasste laut Zeitungsbericht mehr als ein Dutzend Reiseführer, schrieb unter anderem für Titel über Brasilien, Kolumbien, die Karibik, Südamerika, Venezuela und Chile.@admin
(ich weiß, man soll nicht 2x dasselbe posten, aber bei Kuba lesen so wenige. Und es geht ja um Mittel- und Südamerika)
Sorry
Ansonsten sperren.
Danke
juanito -
Hallo,
ich denke, wenn ein Autor über ein Land schreibt, in dem er noch nie war, dann merkt man es doch, wenn man mit dem Reiseführer in der Hand dorthinreist. Gerade der LP ist ja eher ein Backpacker-Reiseführer, mit vielen Preisinfos zu Low-Budget und Mittelklasseunterkünften. Wo hat er denn die Preise und Ortsangaben her?
Alles von der Botschaftstrulla und aus dem Internet recherchiert?Komische Geschhichte, irgendwie...
LG mola
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Als ich vor über 25 Jahren das erste Mal mit dem Auto (VW-Bulli)
in die Türkei fuhr, holte ich mir aus der Leihbücherei etwa 10 verschiedene Reiseführer. Da merkte ich schon, dass in verschiedenen die gleichen Formulierungen vorkamen.
Der Einzige der unterschiedlich war, war der Blaue
da auf Französisch.
In der Ost-Türkei, Kurdistan stimmten viele Angaben überhaupt nicht. Strassen anderer Zustand, Verbindungen nicht vorhanden, bzw. nur mit dem Esel zu bewältigen. (Nemrut Dagi)
Aber auch dort wo heute der Massentourismus ist, Südküste, stimmte vieles nicht.
Damals gabs noch kein Internet
Also schrieb einer vom anderen ab.
N.B.
Der Cay kostete damals 5 Kurusch = 5 Pfennig. -
Auch heute noch schreibt einer vom anderen ab und selbst die qualitativ hochwertigeren Führer sind in vielen Bereichen alles andere als aktuell. Liegt in der Natur der Sache, es ist nichts mehr mit Reiseführern zu verdienen seitdem jeder meint mit Halbwahrheiten aus dem Internet auskommen zu können.
Schade eigentlich!
Salü vom Roger (der einstmals Ko-Autor eines Reiseführers war!)
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Hallo!
Speziell in Mexiko habe ich mich einmal auf den Lonely Planet ( in englisch) verlassen, da es für Baja California ansonsten wenige Reiseführer Alternativen gab und wir sind mächtig reingefallen mit einem Hotel in La Paz, welches 4 Sterne haben sollte, aber nicht mehr als eine billige ******** war. ( Hotel- Bewertung hier bei holidaycheck. ) Niemals war der Autor vor Ort, ansonsten hätte er dieses Hotel bestimmt nicht empfohlen.
Ich verlasse mich gerne auf die Reiseführer von Know How, die auch für Mittelamerika sehr gut sind.Renata
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Mich beschlich bei dem einen oder anderen Reiseführer auch schon mal das Gefühl, dass der Autor unmöglich im betreffenden Land gewesen sein kann. Inzwischen verlasse ich mich auf die Rezensionen auf Buchplattformen und achte darauf, dass die von mir gekaufte Auflage nicht älter als ein Jahr ist.
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Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun aber - Karl May hat im ********* nicht geschrieben. Erst später.
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Kommt der Autor vom Lonely Planet jetzt auch ins *********?

Wobei ich's - aus der Sicht eines RF-Lesers - noch relativ harmlos finde, wenn er abschreibt, aber "Inhalte erfinden"?!

Ich hab einen HC-Reisetipp von mir auch schon mal in einer Asien-Fachzeitschrift wiedergefunden, mit fast dem selben Wortlaut. Der Restaurant-Tester hat sogar das gleiche gegessen wie wir. So ein Zufall!

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Ich frage mich, wie der Typ seine Spesen ohne entsprechende Quittungen abgerechnet hat. Oder ist das in dem Job nicht üblich??! Pauschalsumme vorab?
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Das hat für mich eher abschreckende als verkaufsfördernde Wirkung!
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Mein erster Lonely Planet (über Cuba) von 1997
zwischenzeitlich gibt es bessere Reiseführer über Kuba, auch und insbesondere für Backpacker.
sorry, hab vergessen zu verkleinern.
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@Elke-Maria:
Als seriöser Verleger würde ich mir diese Art von Aufmerksamkeit nicht wünschen. Oder würdest Du Dir momentan einen Reiseführer von Lonely Planet zulegen??! Ich ganz sicher nicht!
Ich denke, der Verlag versucht momentan möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erregen. Warum haben sie den Autor nicht verklagt?! Könnte dann eventuell ans Licht kommen, dass die Angaben aller anderen Autoren ebenfalls nicht ausreichend überprüft wurden?
Aber vielleicht plant der Autor ein neues Buch: Enthüllungen eines Reiseschriftstellers...Das wäre dann in der Tat ein genialer Coup!

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du sollst doch nicht vom Restauranttester abschreiben

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@meinungsfreiheit: Meine Reisetipps sind so toll, dass die Restauranttester von mir abschreiben.
