Impfbestimmungen:
Es bestehen keine Impfvorschriften bei der Direkteinreise aus Europa. Bei der Einreise aus einem Infektionsgebiet muss eine Gelbfieber-Impfbescheinigung vorliegen. Ausgenommen sind Kinder unter einem Jahr.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfbestimmungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fitfortravel.de.
Impfempfehlungen:
Generell:
Hepatitis-A/Tetanus/Diphtherie. In Risikogebieten/bei Risikogruppen: Hepatitis-B/Typhus/Tollwut/japanische Enzephalitis.
Malaria:
Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko in den Grenzgebieten im Nordwesten zu Myanmar (Provinz Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Provinz Trat). Des Weiteren besteht ein Risiko in den übrigen Gebieten, insbesondere im Hügelland und in Waldgebieten an der internationalen Grenze, als auch in den Touristengebiete im Goldenen Dreieck, der Küsten, Khao Sok National Park und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat). Während der Regenzeit von Mai bis Oktober ist dieses Risiko noch erhöht. Bangkok, Chanthaburi, Chiang Mai, Pattaya, Chiang Rai, Phuket und Ko Samui gelten als malariafrei. Prophylaktische Maßnahmen sowie Notfallmedikation sollten vor Reisebeginn mit dem Arzt abgesprochen werden. Darüber hinaus sollte auf guten Mückenschutz durch langärmelige Kleidung, Sprays und Moskitonetze geachtet werden.
Dengue-Fieber:
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Thailand sind in diesem Jahr bereits über 11.000 Personen an Dengue Fieber erkrankt – mehr als 10 Menschen starben. Bis 7. Juni wurden landesweit 11.574 Erkrankungsfälle registriert. Die meisten Fälle werden in den zentralen Landesteilen so wie im Nordosten, Osten (Trat) und Süden Thailands (Pattani, Yala) beobachtet. Die Regenzeit in Thailand dauert von Mai bis Oktober an. In dieser Zeit nimmt die Zahl der durch Mücken übertragbaren Erkrankungen in aller Regel zu. Ebenso besteht in dieser Zeit ein erhöhtes Malariarisiko, insbesondere in den Grenzgebieten im Nordwesten zu Myanmar (Provinz Tak) und im Südosten zu Kambodscha (Provinz Trat). Des weiteren besteht ein Malariarisiko in den übrigen Gebieten, insbesondere im Hügelland und in Waldgebieten an der internationalen Grenze, als auch in den Touristengebiete im Goldenen Dreieck, der Küsten, Khao Sok National Park und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat). Vorbeugend sollte rechtzeitig vor der Reise ein Arzt aufgesucht werden um in einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Analyse die individuell angepasste Malariaprophylaxe festzulegen. Eine spezifische Behandlung des Dengue Fiebers steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Verschiedene Impfstoffe befinden sich in Entwicklung. Daher sind Mückenschutzmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt die einzige Möglichkeit sich vor Dengue-Fieber zu schützen. Auf jeden Fall sollten Reisende die während oder nach ihrem Aufenthalt in einem Malariagebiet, Fieber bekommen unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Fieberursache abzuklären!
Tollwut:
Asien gilt als der Kontinent mit den meisten Tollwuterkrankungen. Der Hauptüberträger der Tollwut ist der Hund. Zum Personenkreis der so genannten Risikogruppe gehören neben Waldarbeitern, Personen mit häufigem Tierkontakt und Tierärzten Rucksackreisende. Der Reisende kann sich durch eine Impfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt aber, freilaufende Tiere nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder im Falle von Blut- bzw. Speichelkontakt durch streunende Tiere sollte sofort ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufgesucht werden.
Diverse Infektionskrankheiten:
Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen stets durchgeführt werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.
Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Antritt der Reise über eventuelle Änderungen der Impfempfehlungen. Aktuelle Auskünfte erteilt der wissenschaftliche Informationsdienst des Tropeninstituts München unter www.fitfortravel.de.