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  • Karibik-Reisender mit Erreger der Malaria infiziert
    Adrian-BerlinA Adrian-Berlin

    Zur Malariagefahr in der Dominikanischen Republik kann man sich ja auch vor einer Reise umfassende Informationen holen oder besser noch einen Tropenmediziner aufsuchen.

    Um es mal zusammenzufassen:
    Der WHO-Report 2007 geht von einem ganzjährigen Malariarisiko in den westlichen Landesteilen und der Provinz La Altagracia aus bei sonst vernachlässigbarem Risiko. Empfohlen wird für Aufenthalte in den gefährdeten Gebieten die Expositionsprophylaxe (nicht stechen lassen) + eine Chemoprophylaxe mit Chloroquin. Wer also "unvorbereitet" in die Dom. Rep. fliegt, der handelt nach den Empfehlungen, so lange er nicht die Risikoregionen aufsuchen möchte. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber in diesem Fall überwiegen halt die mit einer Prophylaxe verbundenen Risiken deutlich.

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Alternative zu Autan?
    Adrian-BerlinA Adrian-Berlin

    Wenn ich mich nur vor den lästigen Mücken der Heimat schützen möchte, dann kann ich frei experimentieren und auch mal natürlich oder homöopathische Mittel ausprobieren. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist aber sehr fraglich und keinesfalls belegt.

    Wenn es also um krankheitsübertragende Insekten geht, dann würde ich lieber auf Nummer sicher gehen und mich an altbewährte Empfehlungen z.B: des CDC und der WHO halten, und da gibt es nur eine klare Ansage: DEET. Der Wirkstoff wird in den unterschiedlichsten Präparaten verwendet und ist in Konzentrationen bis 50% erhältlich. Leider ist die Anwendung bei Kindern und Schwangeren nicht ausreichend getestet und daher erst einmal zu unterlassen, dann kommen Icaridin-haltige Präparate (z.B. Autan) in Frage, aber auch diese sind für Kinder unter 2 Jahren nicht geeignet. Was macht man also mit Kindern unter zwei Jahren? Ganz einfach: Man nimmt sie nicht zu solchen Urlaubsreisen mit. Gerade Kinder sind z.B. durch Malaria stark gefährdet und diese Risiko sollte man nicht eingehen.

    Also, ich persönlich würde 50% DEET nehmen und mich mit dem Gestank abfinden, letztendlich lassen mich dann die Mücken auch in Ruhe.

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Trombose spritzen bei 11 Stunden Flug ein MUSS ???
    Adrian-BerlinA Adrian-Berlin

    Ich habe den Beitrag mal interessiert durchgearbeitet und würde gern meinen Senf dazugeben.

    Die Verwendung vom Kompressions- oder Anti-Thrombose-Strümpfen kann wie schon erwähnt nur dann empfohlen werden, wenn es sich um speziell angepasste und gut sitzende Strümpfe handelt. "Stangenware" passt so gut wie nie perfekt und steigert das Thromboserisiko - auf den regelhaften Einsatz von Anti-Thrombose-Strümpfen wird in Krankenhäusern inzwischen aus gutem Grund verzichtet!

    ASS oder andere Thrombozytenaggregationshemmer sind nur unter sehr besonderen Bedingungen zur Thromboseprophylaxe indiziert. Studien zur postoperativen tiefen Beinvenenthrombose und Lungenembolie haben zwar protektive Effekte erwiesen, aber es handelte sich um Hochriskiopatienten und Hochrisikoeingriffe. Eine Übertragbarkeit auf die üblicherweise nicht sonderlich Thrombosefördernden Langstreckenflüge bei an sich gesunden Menschen ist nicht gegeben. Generell kann man also sagen: ASS bei Langstreckenflügen wirkt gegen Kopfschmerzen, aber wohl nicht gegen Thrombosen.

    Eine generelle prophylaktisch Antikoagulation mit vermutlich niedermolekularem Heparin halte ich unabhängig von der Flugdauer für vollkommen unnötig und potentiell gefährlich. Bestimmte Personenkreise, die aufgrund von Gerinnungs-, Tumor- oder Gefäßerkrankungen ein abnormal hohes Risiko für Thrombose haben oder schon einmal eine Thrombose hatten, sollten nach ärztlicher Beratung eine Antikoagulation in Betracht ziehen. Aber gesunde Menschen, und auch Raucher und Frauen mit oraler Kontrazeption gelten erst einmal als gesund, brauchen sich keine besonderen Sorgen machen.

    Wirksamere und nebenwirkungsärmere Methoden sind die schon oft erwähnten einfachen physikalischen Massnahmen:

    • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
    • Alkoholkarenz
    • Regelmäßiges Verändern der Sitzposition
    • Aktivieren der Muskelpumpe, z.D, durch Treten auf der Stelle
    • Häufiges Aufstehen und Herumgehen
    • Bequeme, nicht einschnürende Kleidung

    Also, viel Spaß beim Flug und immer schon mit den Füßen kreisen. Mir persönlich macht ja bei solchen Marathonflügen und maximal enger Bestuhlung eher der Rücken zu schaffen...

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin
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