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  • Preise in Cala Ratjada?
    BernatB Bernat

    Ich bin mir nicht sicher ob Du hier Antworten bekommen wirst mit denen Du viel anfangen kannst, denn niemand kann den 'Hunger' bzw. den 'Durst' (geschweigedenn das 'Gaumenniveau' ) DEINER Truppe einschätzen oder beurteilen.

    Wenn es MEINE Truppe wäre und ich Entscheidungen/Vorschläge unterbreiten sollte, würde ich mittags in die erstbeste, lokale (einheimsiche) Kneipe gehen und ein 3-gängiges Tagesmenü für ca. € 12.- essen. Dazu nicht den im Menü enthaltenen Tischwein, sondern einne 'normalen' Riojawein (in so einem Restaurant ca. € 12.-/Flasche bzw. Bier trinken. Lass das dann mal auf € 20.-/Person kommen.  Abends dann in ein 'besseres' Restaurant a-la-Carte. Gemischte/geteilte, typische Vorspeisen, jeder eine Hauptspeise nach Wahl für ca. € 25.- -30.-/Person. Inklusive Getränke solltet Ihr mit ca. € 40.--45.-/Person auskommen.

    Dazu rechnet mal den abendlichen/nächtlichen Durst mit ca. €25.--€30.-/Person (ich brächte das nicht im Traum zustande), dann seit Ihr - meiner Meinung nach und EXTREM grosszügig gerechnet - mit zwischen €110.- und € 125.-/Person/Tag dabei.

    Ich glaube Ihr kommt auch mit € 90.-/Person/Tag (und weniger) gut aus.

    Mallorca

  • 'Betrug' bei Taxifahrten (Flughafen/Arenal)
    BernatB Bernat

    Viele haben sich in der Vergangenheit über angeblichen 'Betrug' beim Taxifahren auf Mallorca beklagt. Hauptsächlich geht es um Fahrten von/bis Flughafen zur Playa de Palma/Arenal, oder in der Nacht von einer Stelle (Kneipe, Disko) an der Playa de Palma/Arenal bis zum Hotel. Teilweise war sogar von"systmatischer Abzocke" die Rede.

    Wie an den meisten Orten der Welt sind die Taxipreise in Palma (auf ganz Mallorca) geregelt. Die Taxen haben "Taxameter", man kann alles relativ gut nachverfolgen bzw. nachvollziehen. Aber selbst so kann 'gemauschelt' werden, und das leichter und mit Vorliebe bei ortsfremden Fahrgästen: den Touristen. Spielraum haben die Fahrer mit Zuschlägen (Gepäck, Fahrten von/bis Flughafen/Hafen, umstellen des Taxameter je nach Fahrtzone, etc., etc.). Im Transporthread - im Mallorcaforum fest verankert - findet man Links zu Preisen (sowohl in Palma als auch im Rest der Insel) und andere, nützliche Information diesbezüglich.

    Tatsache ist, dass man vor allem - aber nicht nur - bei kurzen Fahrten vom/bis Flughafen bzw. bei kurzen Fahrten von einer Stelle zur anderen der Playa de Palma/Arenal nicht vorsichtig genug sein kann. Das Problem der möglichen Abzocke entsteht - unter anderem -dadurch: die am Flughafen wartenden Taxis haben möglichersweise STUNDENLANG in der Schlange gestanden bis sie 'an der Reihe' sind. Und dann fängt eine Art Lotterie an: alle erhoffen eine Fahrt nach Cala Ratajada, Cala Millor oder 'nur' nach Andratx. Mit dieser Fahrt verdienen sie das selbe wie mit 20 Fahrten innerhalb Palmas am ganzen Arbeitstag ... und dann haben sie 'Pech' und bekommen nur eine Fahrt an die Playa de Palma oder nach Arenal.... und lassen ihre Frust am Fahrgast aus (auch finanziell). So ähnlich ist das mit Fahrten entlang der Playa de Palma: ein etwas 'angesäuselter' steigt in das Taxi und will sich 200 Meter weiter ins Hotel fahren lassen. Da ist manch ein Fahrer schon einmal geneigt um ein paar Ecken zu viel zu fahren und nicht angebrachte Zuschläge zu berechnen.

    In solchen Fállen kann man ein paar einfache Ratschläge befolgen:

    • Bei Betrugverdacht bei Fahrten vom Flughafen zum Hotel (und Sprachproblemen), über die Hotel-Rezeption, erst den korrekten Preis 'vor/nachrechnen', im Zweifelsfalle Polizei rufen lassen.

    • Wenn die Fahrt zum Flughafen geht ist das etwas einfacher: Dort steht die Polizei normalerweise beim Ausgang des Parkhauses im Freien (unter der Fussgängerüberführung zwischen Parkhaus und Terminal). Einer bleibt beim Taxi, der andere geht die Polizei holen.

    • Vor Nutzung eines Taxis bzw. vor Reiseantritt könnt Ihr Euch die im Transprithread verlinkte Tarifseite der Taxis ausdrucken und vor Antritt der Fahrt den Fahrer fragen ob diese Preise noch gelten und was die Fahrt bis "da oder dorthin" - "más o menos" - kosten kann.

    • In allen Fällen: VOR der Fahrt den möglichen Fahrtpreis mit dem Fahrer ansprechen bzw. bestätigen lassen (an vielen Taxihalteplätzen - auch in der Stadt und in den Zielgebieten - gibt es inzwischen Schilder auf denen die ungefähren Preise für längere Fahrten ausgeschildert sind).

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Buchläden auf der Insel
    BernatB Bernat

    Zweiter Anlauf.

    DIALOG ist schon einmal ein guter (der beste?) Ausgangspunkt. Zwei Strassen weiter - in der CARRER D'ES OMS -  gibt/gab es einen Buchladen der gebrauchte Bücher in allen Sprachen verkauft (hat?), der aber kurz vor dem 'Ende' steht und demnächst wohl zumacht. Leider habe ich den Namen vergessen, aber das ist auf 'halber Strecke' rechts wenn man die Carrer d'es Oms von den Ramblas aus Richtung Plaza España hochläuft (ein paar Strassen paralell zu DIALOG).

    Ausserdem gibt es in Palma an einigen 'versteckten' Ecken alte Buchläden (In der Altstadt), aber so gut wie ausschlieslich mit spanischen Büchern. Andere bekannte Buchläden sind folgende (aber ich weiss nicht iob diese Deinen Vorstellungen entsprechen):

    AGAPEA (modern)
    Carrer de la Fontsanta, 6 (Nähe Plaza España)

    LLIBRES COLOM
    Plaza Bisbe Berenguer de Palou s/n

    LLIBRERÍA QUART CREIXENT
    Carrer d'en Rubí, 5

    LA BIBLIOTECA DE BABEL
    Carrer Arabí, 3

    BOOK INN
    Carrer dels Horts, 20

    EMBAT LLIBRES
    Pasatge Papa Joan XXIII ("los Geraneos" )

    COME IN
    Carrer Sant Miquel, 58

    FINE BOOKS
    Morey, 7

    ANTIGA LIBROS
    Can Sanç, 8

    THE TRADING PLACE
    Pou, 35

    LITERANTA
    Can  Fortuny, 4A

    Einige der aufgeführten 'Lokale' sind eine Art "Ramschladen" bzw. ein Buchladen mit einer Bar etc., etc.. Vielleicht ist ja etwas dabei was Dir zusagt.

    Mallorca

  • Offizielle Beschwerdeformulare (Balearen)
    BernatB Bernat

    Offizielle Beschwerdeformulare

    Ein Dekret des Tourismusrats der Balearenregierung vom Februar 2007 reguliert die Nutzung von Beschwerdeformularen für Touristen ("Hojas de quejas para servicios  turísticos" ). Hier wird festgehalten dass alle Nutzer einer touristischen Leistung das Recht haben sich über Mängel an einer erhaltenen Leistung zu beschweren.

    Diese Beschwerden können entweder durch ausfüllen eines offiziellen Beschwerdeformulars, oder durch Nutzung einer der dafür vorgesehenen elektronischen oder telematischen Vorgänge getätigt werden. Alle in Anhang II aufgeführten touristischen Leistungsträger sind verpflichtet ihren Gästen auf Anfrage ein Beschwerdeformular auszuhändigen. Die auszuhändigenden Beschwerdeformulare müssen die offiziellen Formulare sein, mit einem “3-Blattsatz” dessen Original weiss ist, mit jeweils einer rosa und einer gelben Kopie (os steht es im Gesetz, in der Praxis kann es vorkommen dass der Leistungsträger ein einziges Original überreicht das gar keine Kopien hat). Die Formulare müssen laut Anweisungen auf ihrer Rückseite ausgefüllt werden (auch das steht im Gesetz, aber ich habe noch nie Formulare mit Amweisungen auf der Rückseite gesehen).

    Die Touristischen Leistungsträger müssen in ihren Räumlichkeiten die Verfügbarkeit der Beschwerdeformulare auf katalanisch, spanisch, französisch, englisch und deutsch ausschildern. Auf dem gleichen Schild muss die Frist innerhalb der man die Beschwerde melden muss unmissverständlich und in den gleichen Sprachen erwähnt sein. Die Anbieter von All-inclusive Leistungen müssen deutlich ausschildern welche Leistungen in diesem All-inclusive Paket enthalten sind, alle andern Leistungen müssen mit ihren jeweilgen Preisen angegeben werden.

    Beschwerden können in allen erwähnten Sprachen, sowie in der Landessprache des Betroffenen formuliert werden. Die zuständige Behörde kann Privatübersetzungen machen, sollte eine offizielle Übersetzung notwenig sein oder solch eine vom Betroffenen verlangt werden geht diese Übersetzung zu Lasten des Betroffenen.

    Nach ausfüllen des offiziellen Beschwerdeformulars muss der Betroffene die rosafarbene Kopie dem Leistungsträger aushändigen, während er das Original und die gelbe Kopie einbehält. Das Original muss innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach entstehen der Mängel and die zuständige Behörde auf einem der folgender Wege weitergeleitet werden:
     
    a) Abgabe in einem Touristeninformationsbüro
     
    b) Abgabe im Register der zuständigen Touristikbehörde
     
    c) Abgabe in irgendeinem offiziellen Register irgendeiner Behörde
     
    d) Auf dem Postweg in dem dafür vorgesehenen Verfahren

    e) In einer Botschaft oder einem Konsulat, in Spanien oder im Ausland

    f) Auf irgendeinem anderen, gesetzlich vorgesehenen Weg

    Der Betroffene muss, zusammen mit dem Original des Formulars, einen Beleg erbringen dass er der Betroffene der mangelhaften Leistungen ist. Ebenfalls sollten Beweise wie Rechnungen, Quittungen, Kassenbelege u.ä. beigefügt werden. Alle Behörden oder Institutionen bei denen eine offizielle Beschwerde abgegeben wird sind verpflichtet diese an den Tourismusrat der Balearenregierung weiterzuleiten.

    Nach Eingang des Beschwerdeformulars bestätigt die zuständige Behörde schriftlich den Empfang innerhab einer Frist von 10 Tagen, Frist in der der Erhalt derBeschwerde auch dem betroffenen Leistungsträger mitgeteilt wird soweit bei den vorherigen Ermittlungen belegt werden kann dass die Beschwerde berechtigt ist. Sollte die Beschwerde nicht berechtigt sein bedeutet das das Ende des Vorgangs und der Betroffene wird dementsprechend informiert.

    Bei einer berechtigten Beschwerde muss der Leistungsträger innerhalb einer Frist von 3 Monaten Stellung nehmen. Nach Erhalt der Stellungnahme entscheidet die zuständige Behörde ob ein Sanktionsverfahren eingeleitet oder der Vorfall ohne Folgen beendet wird. Der Betroffene wird dementsprechend informiert.

    Sollte innerhalb der Ermittiungen festgestellt werden dass die beanstandeten Mängel eventuelle Verstösse gegen das Gesundheits- oder Umweltgesetz beinhalten leitet die Tourismusbehörde diese Vergehen automatisch an die zuständigen Behörden weiter.

    Sollte der Betroffene entscheiden die Beschwerde während den Ermittlungen zurückzuziehen wird das Verfahren eingestellt

    Sollten die Beschwerden mittels elektronischen und telematischen Medien eingereicht werden müssen die dafür gesetzlich geregelten Vorgänge genutzt werden, sowohl was die Identifizierung des Betroffenen als auch der Anhang von Beweismitteln anbelangt.

    Anhang II:

    • Hotels

    • Touristische Apartements

    • Ferienwohnungen

    • Campingplätze

    • Fincas, Fincahotels

    • Reisebüros

    • Restaurants, Cafeterias, Bars, andere touristische Leistungsträger (laut Artikel 34.4 des Gesetzes 2/1999)

    • Diskotheken, Nachtclubs und touristische Vergnügungszentren

    • Wohnungen die für touristische Nutzung zugelassen sind

    ANMERKUNG: Diese Regulierung der Nutzung von Beschwerdeformularen trifft nur für touristische Leistungen der gelisteten Leistungsträger zu. Für Beschwerden oder Anzeigen aller anderen Produkte oder Dienstleistungen müssen die im Verbraucherschutzgesetz festgelegten Formulare und Vorgänge genutzt werden.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Herzlich willkomen im neuen Unterforum
    BernatB Bernat

    Ich nutze diese Gelegenheit um alle alten und neuen User und Mallorcafans hier im neuen Unterforum MALLORCA INSIDE zu begrüssen.

    In weniger als 2 Monaten und etwa 75 Beträgen war es notwendig dass wir uns Verbesserungen einfallen lassen mussten um MALLORCA INSIDE übersichtlicher, 'sauberer' und nutzerfreundlicher zu gestalten.

    Alle Beteiligten freuen wir uns über die gute Akzeptanz des bisherigen Threads - jetzt Unterforum - seitens der User. Wir konnten in dieser Zeit lernen und Erfahrung sammeln, z. Bs. in Sachen 'Titel'/Überschriften der Beiträge. Das alles wird sich im neuen Unterforum verbessern. Jeder Beitrag wird ab sofort als separater Thread im Unterforum erscheinen, und die User werden die Möglichkeit haben in jedem Thread 'mitzuschreiben' und auf das angesprochene Thema einzugehen bzw. Fragen zu stellen.

    Wir hoffen dass die von mir augewählten Themen nach wie vor Euren Vorstellungen entsprechen. Auch an dieser Stelle biete ich es allen Mitlesern an Wünsche zu bestimnmten Themen zu äussern die ich dann gerne in zukünftigen Beiträgen ansprechen werde, vorrausgesetzt es geht um Themen allgemeinen Interessens.

    Viel Spass beim mitlesen.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Verkaufsförderung “a la mallorquina” (3)

    Wieder einmal war ‘unser Team’ auf Tour, diesmal in Österreich. In jenen Jahren organisierte- damals noch - TOUROPA (obwohl schon Teil der TUI gab es die Marken noch) Anfang Dezember, die Präsentation des neuen Katalogs der nächsten Saison, in der Therme Warmbad Villach (Kärnten).

    Alle eingeladenen, internationalen Anbieter (Fluggesellschaften, Hotels bzw. Hotelketten, Fremdenverkehrsämter, Mietwagenfirmen, etc., etc.) waren anwesend. Der eigentlichen Katalogvorstellung folgte ein 3-tägiger Workshop: Präsentation der Produkte, Meinungsaustausch, Vorstellungen der Neuigkeiten und Aktualitäten, Fragen und Antworten, Reisebüroangestellte einerseits, Anbieter andererseits. Die Reisebüromitarbeiter wurden per Sonderzug (damals hatte TUI ihre eigenen Züge) von Deutschland nach Österreich gebracht, alle 3 Tage eine neue Gruppe (pro Gruppe ca. 150 Teilnehmer).

    Am letzten Abend jeder Gruppe wurde ein IBEROTEL-Abend veranstaltet, einschliesslich Tonbildschau, Animation und “Sangria” (das erste und einzige Mal dass ich “Sangria” für 150 Leute gemacht habe). Viel Spass, viel Erfolg, alle waren zufrieden.

    Nach Abreise der letzten Gruppe ging es wieder nach Hause, man war ‘kaputt’. Einer unserer Mitarbeiter reiste schon mitten in der Nacht (nach der “Sangría” ) ab, in einem Zug der aus Istambul kam und nach München fuhr. Der Kollege musste nach Deutschland wo Tage später eine weitere IBEROTEL-Vorstellung geplant war. Wie immer, war er nicht nur mit seinem persönlichen Koffer unterwegs, sondern mit Werbematerial und den 2 Koffern (45 Kg) der Tonbildschau. Im Zug war nur noch auf den Gängen Platz, in den Abteilen schliefen die überwiegend türkischen Fahrgäste ‘quer’ auf den Sitzplätzen.

    Für den internationalen Grenzverkehr brauchte man für die Tonbildschau ein sogenanntes “ATA-Carnet” (eine Kombination der englischen und französchen Abkürzungen für Admission Temporaire/Temporary Admission), ein von der Handelskammer ausgestelltes Dokument mit Bankgarantie um zu gewährleisten dass ein vorübergehend eingeführtes Produkt das Land auch wieder verlässt. Dieses ATA-Carnet musste zusammen mit den Geräten der Tonbildschau sowohl beim Zoll des verlassenen Landes als auch beim Zoll des bereisten Landes vorgezeigt und abgestempelt werden. Die Zollbeamten in den meisten, europäischen Ländern waren relativ locker in der Abwicklung beim Grenzübergang. Die meisten wollten nur das ATA-Carnet zum abstempeln sehen, die Geräte selbst musste man normalerwesie nicht auspacken.

    An der österreichisch-deutschen Grenze verliess unser Kollege den Zug, ATA-Carnet und Pass in der Hand, Mantel, Koffer, Handgepäck und Tonbildschau auf dem Gang imZug. Die österreichischen Zöllner wollten die Geräte sehen. Zurück in den Zug, die 2 Koffer mit den Geräten geholt, schnell wieder zum österreichischen Zoll (inzwischen war es 2 Uhr früh). Die Beamten nahmen alles etwas Ernst. Gerate ausgepackt, Marke und Seriennummer mit den Daten auf dem ATA-Carnet verglichen, zweiter Koffer auf, das selbe in ‘grün’. Alles aus dem Koffer genommen, alles gründlich durchleuchtet. Die Beamten hatten es nicht eilig, unser Kollege wurde leicht nervüs, alles dauerte wesentlich länger als ‘normal’. Endlich war alles abgefertigt, schnellstens zurück in den Zug.

    .... aber der Zug war inzwischen abgefahren. Hier stand unser Kollege, auf dem Bahnsteig, 2 Grad unter Null, einen Meter Schnee, keinen Mantel, kein Geld (Geldbeutel war im Handgepäck), keinen Koffer, kein Zug …… nur 45 Kg Tonbildschau.

    Nach längerer Überlegung beschloss unser Kollege den nächsten Zug nach München zu nehmen (ca. 2 Stunden später). Dort hatte er Bekannte und Arbeitkollegen. Bei Ankunft in München erwartete ihn auf dem Bahnsteig eine mehr als angenehme Überraschung: spanische Kollegen einer anderen Hotelkette die ebenfalls in Wambad Villach bei der TOUROPA Vorstellung - und zufäligerweise im selben Zug - waren hatten bemerkt dass er bei Abfahrt des Zuges an der Grenze nicht zurückgekommen war, kamen zum Schluss dass er – früher oder später – nach München kommen musste und entschlossen sich sein Gepäck und seinen Mantel aus dem Zug zu nehmen und auf dem Bahnsteig auf ihn zu warten. Glück im Unglück.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Buchläden auf der Insel
    BernatB Bernat

    Hatte gerade eine Beitrag geschrieben mit einer kleinen Liste und Links von möglicherweise interessanten Buchläden ... dann falsche Taste gedrückt  .. und 'weg wars'.

    Mache morgen einen neuen Versuch.

    Mallorca

  • An Ostern 80% aller Hotels der Insel offen
    BernatB Bernat

    Der Präsident der Hotelvereinigung von Mallorca - FEHM, Aurelio Vázquez, gab gestern bekannt dass 80% aller Hotels der Inseln an Ostern offen haben werden. Das seien mehr Hotels als je zuvor um diese Jahreszeit und bestätige den Trend dass die Wintersaison immer kürzer, und die Sommersaison immer länger wird. Über Ostern erwartet man eine Belegung von zwischen 70% und 75%. Im Februar hätten nur ca. 30% aller Hotels geöffnet gehabt.

    In vielen Jahren hätten die Hoteliers im Winter nicht so viel in Renovierungen und Neubauten - vor allem an der Playa de Palma - investiert wie diesen Winter.

    Mallorca

  • Bernats Kolumne: Kommentare/Fragen
    BernatB Bernat

    Natürlich schreibe ich demnächts gerne einmal über die "hoja de relamaciones".

    In diesem Zusammenhang biete ich es den Mitlesern von MALLORCA INSIDE an mögliche Themenwünsche für meine Beiträge zu äussern, über die ich - innerhalb meines Wissens - gerne schreiben werde (immer davon ausgehend dass es sich um Themen generellen Interessens handelt).

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Halbpension, All IN oder Selbstverpflegung?
    BernatB Bernat

    Das Wasser hat - rein theoretisch - überall Trinkwaser Qualität, aber in der Praxis benutzen die Einheimischen zum kochen überwiegend Mineralwasser ohne Kohlensäure ( 6 Ltr. ca. € 0,80)

    Mallorca

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Trinkwasserversorgung

    Die Trinkwasserversorgung der Insel stammt aus verschiedener Herkunft: Niederfall der in den 2 Stauseen im Tramuntanagebirge – Gorg Blau und Cúber – gesammelt wird, natürliche Quellen, tiefe Brunnen und Entsalzungsanlagen. Aus Niederschlag, Quellen und Brunnen werden jährlich etwa 131 Millionen Kubikmeter Wasser gewonnen, von denen ca. 96 Millionen Kubikmeter an die Haushalte/Unternehmen geliefert werden. Der Rest, 27% bzw. über 35 Millionen Kubikmeter – fünfmal die Kapazität des Stausees von Cúber – geht während der Verteilung im Netz verloren.

    Seit einigen Jahren gibt es auf Mallorca kein Problem mit der Trinkwasserversorgung mehr. Aber das war nicht immer so. Mitte der 90er Jahre und bevor die ersten Entsalzungsanlagen in Palma gebaut und in Betrieb genommen wurden, kam es zu ernsten Engpässen in der Trinkwasserversorgung. Während einigen Jahren wurden jährlich ca. 7 Millionen Tonnen Wasser in Tankschiffen vom Ebrodelta (Tarragona) nach Mallorca gebracht und vom Hafen aus in das öffentliche Versorgungsnetz gespeist. Die ‘Operation Barco’ kostete in 3 Jahren ca 3,6 Milliarden Peseten (über € 21,5 Millionen).

    Ab Mitte/Ende der 90er Jahre fing man mit dem Bau von Entsalzunganlagen (durch umgekehrte Osmose) in verschiedenen Phasen an. Die ersten ‘Linien’ wurden im Juli 1999 in Betrieb genommen. Inzwischen gibt es in Palma insgesamt 9 ‘Linien’ mit einer Produktionskapazität von 64.500 m3/Tag. Von hier aus können die Netze von Palma, Calvia, Andratx und Marratxi versorgt werden. Im April 2010 wurden die Entsalzunganslage in Andratx (Kapazität 14.000 m3/Tag) und im Mai 2010 die Anlage in Alcudia (Kapazität 14.000 m3/Tag) in Betrieb genommen.

    Die grösste, natürliche Quelle der Insel – S’Estremera – befindet sich im Tramuntanagebirge in Küstennähe unwesentlich nördlich von Puerto Sóller. Bis vor kurzem lief das Wasser dieser Quelle ungenutzt ins Meer (über einen Wasserfall an der Steilküste). Um dieses Wasser zu nutzen investierte man € 100 Millionen um eine 14 Km-lange Unterwasserpipeline mit einem Durchmesser von 1 Meter von der Quelle bis zu einem Regulierungsdepot in Puerto Soller zu bauen und kann somit die Insel mit ca. 30.000 m3/Tag versorgen. Von Puerto Soller aus wurden Leitungen zu verschiedenen Regulierungsdepots im Inselinneren gelegt die demnächst auch bis zur Ostküste führen werden.

    Mit dieser relativ jungen Infrastruktur ist die Trinkwasserversorgung der Insel quasi auch in Trockenzeiten garantiert und hat es erlaubt die bisher meistgenutzte, aber inzwischen versalzene Grundwasserquelle von Sa Marineta (zwischen Inca und Llubí ) stillzulegen. Bei normalen Regenfällen kann man sogar einige ‘Linien’ der Entsalzungsanlagen zeitweise abstellen. Um die Investitionen in die Entsalzunganlagen zu rentabilisieren erlaubt man es inzwischen sogar die Überkapazität zur Bewässerung von Golfplätzen zu nutzen.

    Das Wasser in Palma ist das dritteuerste Wasser von ganz Spanien (nach Murcia und Cádiz). Es kostet die Haushalte fast € 2.-/m3.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Ein Tag Mallorca
    BernatB Bernat

    Für mich definitiv:

    Palma - Camp de Mar - Puerto Andratx - Estallencs - Banyalbufar - (Puerto de Valldemossa) - Valldemossa - Deia - Soller - Puerto Soller - Palma

    Mallorca

  • MALLORCA INSIDE
    BernatB Bernat

    Beschwerden

    Wo ein Produkt verkauft oder eine Dienstleistung angeboten wird kommt es zu Beschwerden. Es ist quasi unmöglich es allen recht zu machen. Im Hotelgewerbe ist das besonders schwierig. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen und Ansprüche, bei jedem liegt die Messlatte auf einer anderen Höhe. Bewertungsportale wie HolidayCheck– trotz ihrer impliziten Subjektivität - spielen hier eine wichtige Rolle.

    Seit vielen Jahren versuchen Hotels (und Hotelketten) den Zufriedenheitsgrad ihrer Gäste zu messen um eventuelle Misstände zu beheben oder Verbesserungen einzuführen. Manche Hotels haben einen Service- oder Public Relations Manager der den Kunden zur Verfügung steht oder die Kunden sogar ganz geziehlt anspricht, andere benuzten dafür einen Fragebogen der am Ende des Aufenthalts normalerweise entweder in einen besonderen Briefkasten im Hotel eingeworfen oder in einem geschlossenen Umschlag an der Rezeption abgegeben werden kann. Bei ganz besonderen und schwerwiegenden Beschwerden wenden sich die Gäste direkt an die Direktion des Hauses oder machen das schriftlich.

    Den Hotels, und vor allen den Hotelketten, ist es an der Beurteilung, den Komentaren oder sogar den Beschwerden der Kunden sehr gelegen. Es ist die beste und schnellste Möglichkeit Leistungen sofort zu verbessern oder Misstände abzustellen und zu beheben.

    Manche Kunden sind aber schlicht zu schüchtern um sich persönlich und vor Ort zu melden und sich zu beschweren. So ging es wohl auch – vor vielen Jahren - einem Kunden von IBEROTEL in einem Hotel auf Menorca. Er bat an der Rezeption des Hotels um den Namen und die Adresse (von der Hotelkettenzentrale) des verantwortlichen Direktors. Als damaliger Marketing- und Verkaufdirektor der Hotelkette hatte ich damals diese Ehre.

    Der Kunde beschwerte sich - per Brief über den normalen Postversand von Menorca aus - bitterböse über die Qualität eines Beefsteaks vom Abendbuffet an einem bestimmten Urlaubstag. Es wäre zäh und ungeniessbar gewesen, man konnte es nicht essen. schlichthin eine Schande! Der Beschwerdebrief kam irgendwo unter die Räder des damaligen, spanischen Postsystems und kam in der IBEROTEL-Zentrale erst ungefähr 6 Wochen später an. Auf meinem Tisch landete er etwas verfleckt und mit einer leichten ‘Duftwolke’. Um zu beweisen wie ungeniessbar das Steak war hatte der Kunde das Steak an das Briefpapier geheftet.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne

  • Hotel-Projekte/Umbauten/Hoteltrends auf Mallorca
    BernatB Bernat

    Eine wirklich gute Zusammenfassung der MALLORCA ZEITUNG.

    Seit Jahrzehnten hört man auf der Insel dass man Quantitât durch Qualitât ersetzen will, aber getan hat sich in Jahrzehnten kaum etwas .... bis vor ein paar Jahren. Tatsache ist dass hier ein klarer Unterschied zwischen den Ideen und Konzepten einer linksgerichteten Politik und der einer rechtsgerichteten Politik zu erkennen ist.

    Viele werde sich an den Masterplan zur Rundumerneuerung der Playa de Palma erinnern. Über einen Zeitraum von 20 Jahren wollte man der Playa mit einer Gesamtinvestitition von rund 3 Milliarden Euros ein neues Gesicht verschaffen. Ca. 30% dieser Investitionen sollten mit öffentlichen Mitteln finanziert werden (Zwangsenteignungen und Abriss alter Gebäude, Erschaffung von Grünzonen/Parkanlagen, verlegen der Souvenir- und anderen Geschäften in die 2. oder 3. Strandreihe, neue Strassenführung, etc., etc.). Ungefähr 150 Millionen Euros wurden von den Sozialisten allein für die Planung in den Sand gesetzt. Das Projekt starb mangels Finanzierung quasi von alleine.

    Dann kam die rechtsgerichtete Volkspartei - PP - an die Regierung und machte eine 180 Grad-Wende. Man erschuf die rechtliche Grundlage um es der Privatinnitiative zu überlassen und zu erleichtern in Renovierung - und einigen wenigen Fällen, in Neubauten - zu investieren, in fast allen Fällen mit einer Haupt-Auflage: Qualität, aufmotzen auf mehr Sterne, moderne Einrichtungen, besseren Service, bessere und aktuelle Infrastruktur, etc., etc. und die Möglichkeit diese Investitionen auch rentabel zu machen. Jetzt fängt man an das Ergebnis dieser Politik zu sehen.
             
    Eins darf man aber nicht vergessen: im Artikel der MALLORCA ZEITUNG werden (von den Boutique Hotels in der Stadt einmal abgesehen, das ist ein ganz neues 'Produkt' und spricht einen bestimmten und beschränkten Kundenstamm an) Projekte von ca. einem Duzend Hotels - inselweit - angesprochen. In vielen anderen Hotels wird ebenfalls renoviert, auf möglicherweise weniger spektakulärem Niveau. Aber um generell vom Umschwung von Quantität zu Qualiät sprechen zu können (bei ca. 2000 Hotel- und Apartementanlagen auf Mallorca) ist es noch ein weiter Weg.

    Und die Kundenstruktur bzw. Kaufkraftpyramide ist nur unwesentlich anders als jene von vor 45 Jahren. Für jeden Kunde der sich eine exklusive Finca, ein Boutique-Hotel oder ein 5-Sternehaus leisten kann gibt es 10 Kunden die die Leistungen eines normalen 3- bzw. 4 Sternehauses in Anspruch nehmen, und daran wird sich auch nichts ändern. Was sich - ganz langsam - ändern wird (und so will man das auch) ist, dass sich der absolute Billig- und Sauftourist irgendwann einmal andere Zielgebiete aussuchen müssen wird um den etwas anspruchsvolleren Kunden Platz zu machen.

    Archiv älterer Threads

  • Finanzamt will Ferienwohnungen kontrollieren
    BernatB Bernat

    Heute wurde der "Plan für Steuer- und Zollkontrollen" des spanischen Finanzamts vorgestellt. Unter den  Prioritaten für 2015 befinden sich die verstärkten Kontrollen im Dienstleistungsbereich und anderen, touristischen Aktivitäten sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen, die etwas "undurchsichtig" über Internet abgewickelt werden. Man will systematisch etwa 200.000 URL-Adressen und 40 Anbieter von Ferienwohnungen- und Unterkünften untersuchen.

    In diesem Punkt sei besonders die Vermietung von Ferienwohnungen/Häuschen/Fincas von Anbietern betroffen, die diese Vermietungen beim Finanzamt entweder gar nicht nicht oder nur teilweise angeben, hiess es.

    Mallorca

  • Bernats Kolumne: Kommentare/Fragen
    BernatB Bernat

    In meinem letzten Beitrag habe ich - bewusst - einige 'Schattenseiten' des Auswanderns angesprochen, denn die schönen Seiten eines ruhigen Lebens im sonnigen Süden sind ja unwesentlich bekannter.

    Ich glaube dass das wichtigste am Auswandern (oder längere Zeit in einem fremden Land leben) ist, vorher alles possitive und alles negative gut durchdacht zu haben, eine klare Vorstellung davon zu haben was man erwartet, und sich darüber im klaren sein dass in einem fremden Land "andere Leute, andere Sitten" vorherrschen. Wenn man halbwegs weiss was auf einen zukommt ist das schon die halbe Miete, etwas flexibel sollte man auf jeden Fall auch sein. Und, um auf einige möglicherweise 'nicht so lustige' Punkte zurückzukommen, wenn man darüber bescheid weiss und sich dementsprechend verhält ist das alles halb so wild. Was man nicht sein sollte ist blauäugig und 'blind'.

    Spanien ist, heutzutage, ein entwickeltes und modernes UE Mitgliedsland, alles funktioniert halbwegs auf europäischem Niveau, die Leute sind freundlich und zuvorkommend, das Klima ist super. Die Zeiten zu denen man sagte dass Afrika südlich der Pyrenäen anfängt sind seit Jahren vorbei.

    Mallorca Inside- Bernats Kolumne
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