Über mehr Kunden im "Laden" werden sicher weder die Onliner noch die Stationären meckern ... obwohl weder die einen noch die anderen mit dem sich anbahnenden Zahlen für den Sommer 2008 unzufrieden sein dürften. 
Warten wir mal ob das System des Dynamic Packaging vom Kunden "verstanden" wird, wenn erst ein Großteil der Reisen so produziert wird. Ich sehe da vielfach beim Kunden einfach ein Verständnisproblem, warum A für seinen Urlaub X zahlt, der Nachbar B zwei Tage später mit Y deutlich teurer ist, der Bekannte C eine Woche später aber mit W Euro deutlich weniger zahlt.
Aber die Zukunfts wird´s uns ja zeigen ...
Übrigens baut sich die Touristik damit auch mal wieder ein hausgemachtes Problem. Denn wo der Preis derart flexibel ist, geht natürlich ein stückweit auch das Preisgefühl für die Ware Urlaub beim Urlauber verloren.
Schon jetzt ist Urlaub tendenziell viel zu billig und der Kunde weiß nicht welche Kosten "preiswert" sind ( im Sinne von "den Preis wert" )
Gestern habe ein 5*-Hotel in der Türkei in der Sommersaison (!) bei einer Woche Aufenthalt für 303,- EUR inkl. Flug + Transfer gesehen. Das ist schlichtweg krank.
Im Last-Minute Markt dürfte Dynamic Packaging Spaß machen ( auch mir, ist ja mit Bistro, Cosmo und Co. kein Akt ), im regulären Markt dürften einige etablierte Veranstalter damit noch arge Probleme bekommen ( was für mich natürlich kein Problem darstellt, regelt sich schließlich über den Markt. Nix ist spannender als die Wirtschaft ... )
Beispiel: ( vorsicht Fachchinesisch! ) Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zu Beginn einer Beratung/Buchung das letzte mal TOMA benutzt habe. Der Einstieg läuft heutzutage über Bistro, Cosmo und Co. und anschließend gibt´s in TOMA den letzten "Schliff".
Aber nehmen wir einfach mal einen Veranstalter wie Neckermann oder Aldiana. Die sind durch ihre sinnfrei aufgeblähten Codierungen für Hotel(varianten) und Zimmer doch gar nicht adäquat darstellbar. Da muss ich immer mit TOMA starten, sonst wird das nix mit dem richtigen Preis für den Kunden. Das kostet aber Zeit ... und Zeit ist Geld.
Hoffentlich bewegt sich die Technik bei Oberursel mal in die richtige Richtung und Bucher war nicht nur ein "Testballon", sonst bewegt der Markt die Gelben in eine Richtung, die sie nicht so gerne sehen würden.
( Gleichwohl ich es sogar begrüßen würde ... finde die Geschäftspolitik aus Oberursel nämlich ... suboptimal ).
Fazit: Mal wieder eine hochspannende Zeit in der Touristik. Voller Chancen und Veränderungen. Freuen wir uns auf die Entwicklungen. ( Hatte ich schon erwähnt, dass ich diese Branche liebe?
)
Viele Grüße!