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Cherete

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  • Der EX "Bernd-Thread"
    ChereteC Cherete

    **Marlena:
    Mir reicht es,wenn ich ohne Kommentare,warum ich heule,diese schönen Schnulzen sehen kann,hab mich noch nicht entschieden,was ich schaue.
    ** wrote:

    Yes!!!!!
     
    Ich muss gleich mal sehen, was kommt. GöGa schnarcht gerade so schön, da kann ich mir die Fernbedienung ergaunern!
     
    Hallo alle zusammen,
    habe gerade mal ein paar Seiten aufgearbeitet....
     
    Es waren drei harte Arbeitstage, na ja, wo 60 % der Belegschaft Urlaub hat...
     
    Am DI waren wir übrigens ganz gemütlich mit Dackeline Gambas essen. Sie liebt sie genauso wie wir.... Und im Lokal brummte es! Die Weihnachtstage waren kalorientechnisch kein üppiges Programm, da konnten wir uns das noch leisten!!!! 😉 Andere anscheinend auch...
     
    Die "After-Christmas-Party" am 2. Feiertag war toll. Viele Freunde, was Gutes picken, tolle Gespräche und viel Gelächter - das war schön...
    Die Familientreffen waren eher nervig oder bedrückend. Advent, Advent, Charlotte rennt...
    Wo es in diesem Jahr ohne meinen Daddy schon schwer genug für mich war... Aber es muss auch mal solche weniger guten Tage geben. Heute habe ich Fotos von den "schönen" Weihnachtsfesten geguckt... Da kommt Wehmut auf!
     
    Sylvester feiern wir wieder im Freundeskreis, es gibt Raclette. Der Einkauf wurde schon gemeinsam von Dreien erledigt. Ein paar Vorbereitungen meinerseits, aber im großen und ganzen bereiten wir das Essen gemeinsam vor. Das fängt dann mit Ulk in der Küche an. Und Pflichtprogramm ist Dinner for one mit dem ersten Gläschen Sekt.
    Spiele werden parat gelegt, ob wir spielen, entscheidet sich spontan.
     
    So, ich gucke jetzt mal nach den Frauenfilmen!!! A propos, ich war letzte Woche mit Freundin Marianne im Kino, Twighlight vier gucken. Das war sooooo romantisch....

    Archiv

  • Kochrezepte aus dem Urlaubsland
    ChereteC Cherete

    Ein Gericht aus der Schweiz:
     
    Raclette
     
    Wir nehmen immer Raclettekäse, viele nehmen aber auch andere Käsesorten.
    Und die Pfännchen füllen wir mit so allerlei:
     
    Brokkoliröschen
    Blumenkohl
    Spargel
    Zwiebelscheiben
    Frühlingszwiebelröllchen
    Paprika
    Champignons
    Tomaten
    Thunfisch
    Salami
    Schinken, roh und gekocht
    Flöns
    Bündner Fleisch
    Krabben
    Ananasstücke
    Essigsaures (Gürkchen, Maiskölbchen, Silberzwiebeln)
    Oliven
    Kräuter, gehackt
     
    Einige nehmen auch Ei, gerne auch Wachteleier, und Spinat dazu. Oder einen Pizzateig, aus denen macht man dann Minipizzen.
     
    Dazu gibt es Pellmänn!
    Und einen trockenen Weißwein, einen schwarzen Tee oder auch ein Bierchen.
     
    Außerdem biete ich immer einen Salat und einen Dipp sowie Baguette an.
    LG
    Charlotte
     

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Heiligabend gab’s die Printenmousse (S. 25), kam sehr gut an. Statt gehackter Nüsse habe ich übrigens gemahlene untergehoben, aber keine 50 g.

    Gestern hatte ich Printencreme (S. 30) und Marzipanmousse mit Orangensauce und Orangenfilets zum Brunch und auch zur After Christmas Party am Abend. Ich hatte rund 18 Portionen Nachtisch für 10 Personen, esblieb fast nichts übrig!

    Es gab übrigens Folgendes zur Party:

    Rindfleischsuppe
    Geflügelsalatsalat
    Roastbeef
    Schichtsalat
    einen pikanten Dipp
    Brot
    und die o.g. Desserts…

    Hier das Rezept für die Marzipanmousse:

    400 ml Milch
    aufkochen mit

    200 g Marzipan
    ggfls. durch ein Sieb streichen! Abkühlen lassen.

    5-6 Eigelbe mit
    160 g Zucker
    aufschlagen.

    2 P. Gelatine, gemahlen
    nach Packungsvorschrift quellen lassen,
    auflösen. Alles vermengen, die Masse abküh-
    len lassen und immer wieder verschlagen.
    Wenn die Creme anzieht

    500 ml Sahne
    schlagen und unterziehen.

    Dazu schmeckt gut ein Fruchtspiegel aus Kirschen oder Himbeeren oder auch die Orangensauce mit Orangenfilets.

    Die Sauce ist schnell gemacht:

    200 g Zucker
    leicht karamellisieren lassen, mit

    150 ml O-Saft
    ablöschen. Etwas einkochen lassen, mit

    Orangenlikör
    verfeinern.

     

    LG

    Charlotte

    Fun - Forum

  • Der EX "Bernd-Thread"
    ChereteC Cherete

    So, jetzt kommt etwas Ruhe dran! Alle Lieben abgekurvt....
     
    Ab morgen müssen mein GöGa und ich wieder arbeiten und nicht zu knapp, da die meisten frei haben... Wird wieder eine harte Woche!
     
    Ich wünsche allen noch ein schönes"Rest-Weihnachten"!
    Charlotte
     

    Archiv

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    2012 kommt auch wieder ein Weihnachten….
    Lapislazuli:
    „Ich hab hier vor einigen Jahren mal einen guten Tipp von einer lieben Mituserin bekommen: selbst gemachten Walnuss und Haselnusslikeur.Leider finde ich den Thread nicht mehr und das Rezept ist grad in Kartons verstaut ....“

    Ein Bekannter schwört auf den folgenden Likör, auch für den Fall, wenn man an den Feiertagen etwas zuviel gegessen hat.

    Er setzt ihn jedes Jahr im Sommer an und verschenkt ihn an Weihnachten.

    Walnusslikör

    16 Walnüsse
    um Johannis* pflücken, vierteln, in ein Gefäß geben.

    1 Orange
    von der Schale befreien, zum Beispiel mit einem Zestenreißer, zu den
    Nüssen geben. Es darf nichts vom Weißen dran sein.

    2-3 Nelken
    2 Zimtstangen
    ein Stückchen von einer Vanilleschote
    dazu geben, mit

    0,7 l Korn
    aufgießen. Das Gefäß hell und warm 4-6 Wochen stehen lassen.
    Danach den Sud abseihen.

    400 g Zucker
    200 ml Wasser
    aufkochen. Dies mit dem Schnaps vermischen, wiederum stehen
    lassen.

    *Die Nüsse werden mit Schale geviertelt, man sieht praktisch, dass
    die Nuss innen angelegt ist. 2011 konnte man eher ernten, da es
    sehr warm war…
    LG
    Charlotte

     

    Fun - Forum

  • Was kocht ihr am Wochenende?
    ChereteC Cherete

    Am Wochenende ist Silvester.
    Und da gibt es es höchstwahrscheinlich Raclette.
    Wir machen das ohne Fleisch, mit Pellmänn und allerlei Gutes, wo der Käse drauf kann. Wieviel Käse rechnet man dann pro Person?
    Jetzt gerade nach den Weihnachtstagen, wo mancher Raclette gemacht hat, weiß bestimmt jemand Rat!
    LG
    Charlotte

    Fun - Forum

  • Der EX "Bernd-Thread"
    ChereteC Cherete

    Hallo an alle Lieben!
     
    Gestern gab es Schnitzelpfanne ohne Schnitzel, nämlich mit Pute, Giabatta und Feldsalat, außerdem Weißkohlsalat, und zum Dessert gab es Printenmousse.
    Und Tränen, das erste Weihnachten ohne meinen Daddy...
     
    Heute waren wir essen, morgen wird gebruncht.
     
    Und morgen Abend ist die After-Christmas-Party bei Freundin Bille. Da freue ich mich am meisten drauf. Jetzt wird jedenfalls erstmal relaxed. Und heute Abend koche ich vor für morgen...
    LG
    Charlotte

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  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Ich greife mal vor.

    Zur Weihnachtszeit gehört ja irgendwie auch die Zeit „zwischen den Jahren“ und Neujahr…

    Eine schöne Tradition in unserem Freundeskreis ist mittlerweile das Grünkohlessen bei Freundin Marianne am frühen Neujahrsabend. In ihrer Familie gab es das immer am Neujahrstag. Marianne kommt aus Hamburg, ihre Kinder teilen die Leidenschaft zum Grünkohl nicht, da sind wir Freunde eben „notgedrungen“ eingesprungen!

    Hier das Rezept:

    Schmalz
    auslassen

    Zwiebelwürfel
    anschwitzen

    Grünkohl
    darin schmoren. Am besten schmeckt er, wenn er schon mal gefroren war.

    Gemüsebrühe
    angießen.

    Mettwürstchen
    durchwachsener Speck
    dazugeben, den Kohl leise köcheln lassen. Das Gericht schmeckt am besten, wenn es tags vorher bereits zubereitet wurde und gewärmt wird. Ach ja, natürlich mit Salz und Pfeffer abschmecken.

    Ein mageres Kasselerstück braucht nur noch mit erwärmt werden. Ein fettigeres Nackenstück kann mit gekocht werden.

    Damit der Grünkohl sämig wird, reibt man ein paar rohe Kartoffeln darunter.

    Dazu gibt es Salzkartoffeln, ein gutes Pils und bei Marianne danach eine Linie! So fängt das neue Jahr doch gut an!!! 😉
    LG

    Charlotte

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Ich wünsche allen ein frohes Fest!
    Charlotte

    Fun - Forum

  • Der EX "Bernd-Thread"
    ChereteC Cherete

    Hallo an alle Lieben!
     
    Ich sage ganz herzlichen Dank für die guten Wünsche anlässlich meines Wiegenfestes!
    Und ich freue mich, wenn Euch meine Weihnachtsbeiträge gefallen! 👍
     
    Es war eine super harte Woche, ... war heute um halb sieben unterwegs und bin eben erst nach Hause gekommen... Bin einfach nur platt.
    Einkäufe ab in den Kühlschrank, und jetzt ist finito. Wollte eigentlich noch für morgen vorkochen, aber das hake ich ab, fange ich eben morgen zeitig an. Ist ja bei weitem nicht so viel vorzubereiten, wie es früher usus war....
    Gestern wurde festgestellt, dass zwei Rippen gebrochen waren, aber es heilt wohl. Ich darf mich nur nicht zu ruckartig bewegen!!!
     
    Ich wünsche allen ein frohes Fest! Betonung liegt auf froh!
    Besinnlichkeit ist die Vorstufe zur Depression!
    Und an Weihnachtsdepressionen leiden soooo viele!
     
    Bernd nochmal alles Gute für Deinen Vater!
    Herzlichst
    Charlotte

    Archiv

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Kinderglück am „Heiligen Nachmittag“

    Als Kind freute ich mich immer riesig, wenn Geschichten erzählt oder vorgelesen wurden. In der Regel wurden dafür die Omas „eingeflogen“, was leider selten genug vorkam.

    Aber am Nachmittag des Heiligen Abend bekam ich in meiner Kindheit mehrmals das erste Geschenk: Mein Vater hatte Zeit für mich und leistete mir in der Küche Gesellschaft. Er beaufsichtigte meine Malereien, erzählte von „früher“ und las gelegentlich auch Geschichten vor. Natürlich nur um mich abzulenken, da meine Mutter in der Zeit im Wohnzimmer den Tannenbaum schmückte und alles für die Bescherung vorbereitete. Hörte ich Geräusche, hielt er mich von der Türe ab. „Das Christkind möchte nicht gestört werden. Es geht wieder, wenn Du es nicht in Ruhe lässt.“

    Ich glaubte ihm natürlich in meiner Begeisterung, und es fiel mir auch gar nicht auf, dass ich die Mama schon länger nicht mehr gesehen hatte!

     

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Eine schöne Beilage zum Fondue oder auch zu Pellkartoffeln beim Raclette ist der

    Schnittlauch-Radieschen-Salat

    1 EL Mayonnaise
    150 g Joghurt (1 Becher)
    glatt rühren.

    1 Bund Radieschen
    putzen, waschen, sehr fein schneiden.

    1 Bund Schnittlauch
    waschen, trocken tupfen, sehr fein schneiden.

    Beide Zutaten in die Sauce geben, mit

    Salz + Pfeffer
    Paprika edelsüß
    würzen.

     

    Kam immer gut an.

    LG

    Charlotte

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Leider gab es bei uns zu Weihnachten nie Fondue. Unsere älteren Herrschaften waren immer strikt dagegen. Also nutzen mein Mann und ich ab und an die Gunst der Stunde an Silvester.

    Die Saucen rührte ich immer selbst. Der absolute Favorit meines GöGa ist die

    Teufelssauce

    Hier das Rezept:

    3 EL Olivenöl
    4 EL Ketchup
    1 mittelgroße Zwiebel, fein gehackt
    50 g Tomatenpaprika (Glas), fein gehackt
    1 EL Zitronensaft
    Salz
    1 Prise Zucker
    1 EL gehackte Petersilie
    1 EL Schnittlauchröllchen
    1 TL Worcestersauce
    schwarzer Pfeffer aus der Mühle
    Cayennepfeffer

    Gut kommt beim Fondue auch immer die Eiersauce an.

    Diese macht man aus

    Mayonnaise
    Milch
    Salz
    Pfeffer
    Maggi
    Essig
    Senf
    1 kl. Schuss Sherry
    Eier, hart gekocht und ganz klein geschnitten

     

    LG

    Charlotte

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Thema: wer macht was an den Feiertagen - im Kollegenkreis erörtert

    Die Tradition wird noch bei vielen groß geschrieben, wie ich während einer Kaffee- / Teepause feststellen konnte. Einige probieren aber auch jedes Jahr was anderes aus, eben etwas, was man sonst nie isst. Wieder andere lieben den guten alten Braten oder das Filet, was jeder gern isst.

    Kartoffelsalat mit Würstchen am Heiligen Abend, das hörte ich öfters, ebenso Fondue
    Enten am ersten Weihnachtstag, mit Schwiegermamas Füllung, Gott sei’s gedankt überliefert
    Sauerbraten Rheinische Art, aber vom Pferd
    Rinderrouladen mit Rotkohl
    Schweine- und Rinderbraten mit Salaten und Gemüse
    Wild, aber jedes Jahr etwas anderes
    Gans, mit Maronen gefüllt
    Puter, mit Äpfeln und Pflaumen gefüllt …
    Über die Art, wie man Rotkohl kocht entstanden hitzige Debatten!

    Kollegin Elli, 53 Jahre alt, ewig verheiratet, Teilzeithausfrau und Mutter zweier erwachsener Kinder, erzählte diese Woche, dass sie noch nie Rindfleischsuppe gekocht hat. Ihre Schwiegermutter, Ende 80, macht diese für das große Weihnachtsessen am Ersten Weihnachtstag immer noch selbst. Sie macht dann das Fleisch für den Hauptgang, die Schwägerin Salat und Dessert.

    Nun, was ich essen möchte, muss ich schon selbst kochen. Daher habe ich auch schon früh Rezepte aus meiner Familie „an Land gezogen“.

    Für alle Rindfleischsuppenkochanfänger, egal wie alt sie sind, hier das Rezept:

    Rindfleischsuppe

    Suppenfleisch o.
    Beinscheibe
    evtl. Knochen
    mit kaltem Wasser aufsetzen.

    1 Zwiebel
    ungeschält, dazu geben. Mit

    2 TL Salz
    Pfefferkörnern
    2 Nelken
    1 Lorbeerblatt
    gerebeltem Kerbel
    Liebstöckel
    würzen.

    1 Knoblauchzehe
    schälen, dazu geben.

    2 Möhren
    schälen.

    2 St. Porree
    putzen, in Ringe schneiden

    Sellerie
    putzen, in Stücke schneiden. Einen Teil der Sellerie aufheben,
    ca. 3-4 Stücke mit dem anderen Gemüse in die Suppe geben.
    Wenn die Suppe aufgekocht ist, auf der kleinsten Stufe einige
    Stunden ziehen lassen.

    Gemüsebrühwürfel
    zum Abschmecken dazu geben sowie später

    gehackte Petersilie.

    Eierstich als Suppeneinlage:

    Zwei Eier mit 125 ml Milch, Kräutern, etwas Muskat und Salz
    verschlagen, in eine Tasse tun, diese mit Alufolie abdecken,
    in einen Topf setzen, am besten in einen, der eh schon aufsteht.
    Stocken lassen.
    Masse aus der Tasse nehmen, in Stückchen schneiden.

    Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie Grieß- oder
    Marklößchen selbst gemacht habe. Vielleicht hat hier der eine oder
    andere ein leckeres Rezept für die Bällchen....
    LG
    Charlotte

     

    Fun - Forum

  • Der EX "Bernd-Thread"
    ChereteC Cherete

    Auch ich war erleichtert zu hören, dass Du wieder da bist Bernd! Und dass es Deinem Papa den Umständen entsprechend gut geht.
     
    Heute war ich arbeiten, oder besser gesagt malochen. Von besinnlicher Weihnachtszeit ist echt nichts zu merken!
    LG
    Charlotte

    Archiv

  • Kochrezepte aus dem Urlaubsland
    ChereteC Cherete

    Rolf ist doch wieder da...
    Ob er uns auch was Schönes mitgebracht hat????
    LG
    Charlotte

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Reiselady wrote:
    Zum Thema Quark 😉 Ich habe hier auch noch ein schönes weihnachtliches Dessert:
     
    Orangen-Zimtstern-Creme

    Na, wenn  das nicht pfiffig ist!

    Fun - Forum

  • Weihnachten: Rezepte, Ideen, Wünsche und Geschichten
    ChereteC Cherete

    Ich wünsche einen schönen vierten Advent!

     

    Wie Weihnachten in unserer Familie gefeiert wurde

    In jeder Familie gibt es sicherlich weihnachtliche Traditionen. Wie geschmückt oder das Fest gestaltet wird oder was es zu essen gibt. So natürlich auch bei uns.

    Ich kaufte „in jungen Jahren“ Weihnachtsschmuck, wie ich es zuhause gewohnt war, in der klassischen Farbe Rot, dazu kombinierte ich - auch aus Kostengründen, man kann ja nicht alles auf einmal anschaffen - selbst gebastelte Strohsterne, gebackene Salzgebäck- und vergoldete Walnussanhänger. Und mit jedem Jahr kamen dann das eine oder andere schöne Stück dazu, nostalgische Pferdchen, wunderschöne Holzinstrumente, Rehkitze und vieles mehr. Mein „Weihnachtsschatz“ wuchs von Jahr zu Jahr. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, mal andere Farben auszuprobieren.

    Eine Kollegin feiert jedes Jahr am Heiligen Abend mit der ganzen sehr großen Familie - sie hat sechs Geschwister, alle verheiratet und mit Kindern gesegnet - bei den Eltern, und nie ohne Mamas Heringssalat! Das muss schon eine mordsmäßige Schüssel sein…
    Meine Freundin Anna macht seit etlichen Jahren immer wieder Raclette. Was anderes wäre für ihre ganze Familie einfach undenkbar.
    Freundin Sanne dagegen liebt es, gut zu essen und sich gar nicht erst zu stressen. Rinderfilet, ein Sößchen, Salat und Kroketten, Eiscreme, das ist ihr jährliches Programm.
    Bei meinem Mann gab es daheim immer ein gebratenes Kaninchen, welches der Schwiegervater alle Jahre wieder bei einem Kollegen schon Wochen vorher bestellte.
    Und bei meinen Großeltern mütterlicherseits gab es zum Leidwesen meiner Mutter immer Wild, da mein Opa Jäger war und dieses im Gegensatz zu Schwein oder Rind vom Metzger - vor allem in der schlechten Zeit - nichts kostete….

    Bei uns fand der Heilige Abend jahrelang wie folgt statt:
    Mein Mann fuhr nachmittags als erstes zum Friedhof zu seinem Papa. Dann holte er Schwimu und meine Eltern samt Dackeline ab.
    Ich hübschte mich in der Zeit an und kümmerte mich, wie schon seit fast zwei Tagen, weiter ums Essen und den gedeckten Tisch. Es sollte, wie in jedem Jahr, festlich und einfach besonders sein. Nicht ohne Weihnachtsmusik und „Hans-Joachim Kulenkampf liest Weihnachts-geschichten“ zu hören; der tschechische Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf WDR durfte natürlich auch nie fehlen, obwohl ich den Film eigentlich schon selbst synchronisieren könnte.
    Ich holte die Geschenke aus den Verstecken und verteilte sie im üppig geschmückten Weihnachtszimmer.
    Sanne meinte mal, das sei bei uns schlimmer als bei Leuten mit kleinen Kindern. Baum, Riesenkrippe, Dutzende Päckchen, Deko und Kerzen, überall und nirgends. Aber ganz ehrlich, vor allem unsere Mütter genossen offenbar den festlichen Rahmen. Und Papa war froh, selbst keinen Baum mehr ins Haus holen und schmücken zu müssen. Sein Bedarf war mit unserem also gedeckt, und Mama war trotz aller Pracht insgeheim doch erfreut, dass Papa nicht so viel Dreck ins Haus brachte. Die Tannennadeln fand man schließlich noch im Hochsommer. Wo die blöden Dinger sich aber auch immer versteckten… So „lohnte“ sich der ganze Aufwand für mich allemal!

    Kurz vor 18.00 Uhr, ehe die Familie eintrudelte, zündete ich etliche Kerzen und Teelichter an und machte wieder Weihnachtsmusik. Ich scheuchte alle Ankömmlinge aus der Küche an den gedeckten Tisch und servierte schließlich das (erste von drei) Festessen, zunächst eine Suppe und dann zwei „gut bürgerliche“ Hauptgänge, wegen Mamas und zugegeben auch meiner „Wildallergie“ und den sonstigen diversen Vorlieben und Antipathien meiner Familie. Danach wurde in der Küche klar Schiff gemacht. Und erst nach der „Pause“ wurden Desserts, Kaffee oder Digestif serviert. 
    Um die Sache noch festlicher zu gestalten, gab es auch schon mal was Besonderes zu trinken. 2006 haben wir z. B. von der Petersilienhochzeitsreise Blandy’s Sercial von Madeira mitgebracht. Und sogar meine Schwiegermutter, die dem Alkohol gar nichts abgewinnen kann, wollte die Spezialität von der „Sissi-Insel“ probieren. Auch zu einem Commandaria aus dem Kloster Kykko von Zypern konnte ich sie mal bewegen. Was aus dem Kloster kam, konnte ja nichts Schädliches oder Verwerfliches sein…. Und einen Kitron von der Insel Naxos gab es auch mal. Und extra für meinen Daddy einen Magno von seinem geliebten Teneriffa.
    Später klingelte irgendwann mal das Glöckchen, welches ich vor vielen Jahren extra für diesen Anlass kaufte, dann lief Stille Nacht - immer die Aufnahme von Carreras - und alle sangen mit. Es folgten die Weihnachtswünsche und schließlich wurde ausgepackt. Um es spannender zu machen, bekam jeder abwechselnd ein Geschenk angereicht. Das wurde dann schon mal ein abendfüllendes Programm. Und die Begeisterung meiner Familie über die Ideen, die ich zugegebenermaßen schon seit Monaten in die Tat umsetzte, erfüllte mich mit Stolz und Freude.

    Ende der 80er, zu Beginn unserer damals noch „wilden“ Ehe musste ich auch am Heiligen Abend noch arbeiten. Also kochte ich in der Adventszeit mal sonntags für meine Eltern, lud die Schwiegermutter an einem anderen Sonntag zum Adventskaffee ein, da Schwimu nun mal auf Süßes steht, zu Weihnachten wurden wir jedoch bekocht. Also fuhren mein Mann und ich jedes Jahr abwechselnd zu Eltern bzw. Schwiegereltern. Kamen wir dann am Heiligen Abend spät nach Hause, machten wir uns bettfein. Mein Mann öffnete ein Weinchen, ich bereitete im Weihnachtszimmer alles vor – und dann bimmelte das obligatorische Glöckchen – und die Bescherung fand statt, immer im Schlafanzug! Mein Mann vermisste diese Tradition später…

    Vor zwei Jahren wurde dann alles anders, da ich sehr krank wurde. Ich konnte meiner Familie leider nicht das bieten, was sie „gewohnt“ waren.
    „Kind, lass uns doch nächstes Jahr feiern.“, meinte mein Vater. Er meinte es gut, und wollte mich entlasten. Dennoch bestand ich darauf, dass der Heilige Abend wie immer bei uns stattfinden sollte. Es gab den prächtigsten Baum, den wir je hatten! Allerdings musste die Krippe im Sommerquartier bleiben, da meine Eltern nun ein neues Familienmitglied hatten, ein ganz junges Dackelchen. Sonst wäre Josef womöglich noch am Heiligen Abend geköpft worden und das Jesuskind folglich Halbwaise oder gar entführt. 

    Also machte ich mich mal wieder auf in die Küche. Mein Mann unterstützte mich, wo er konnte; hatte er mir doch bei diesem „speziellen“ Essen schon mehrmals assistiert. Es gab nämlich das, was es am Heiligen Abend wohl in vielen Haushalten gibt und sowohl mein Mann als auch mein Vater auf einmal angeblich immer mal haben wollten (wovon ich vorher natürlich rein gar nichts wusste), nämlich Kartoffelsalat! Dazu Brot, Butter und Würstchen, Lachs und hart gekochte Eier…
    Oh Wunder, am Heiligen Abend mundete ganz offensichtlich allen. Und dies nicht nur mir zuliebe. Mein Vater war offenbar sehr zufrieden, erinnerte es ihn doch an Weihnachtsabende nach dem Krieg zuhause bei seiner Mutter und den Geschwistern, wovon er an diesem Abend auch auf wunderbare Art erzählte.
    Es war trotz aller Gegensätze zu den vorigen ein wunderschöner unvergesslicher Heiliger Abend! Leider war es das letzte Fest seiner Art. Deswegen bleibt es mir ganz besonders in Erinnerung.

     

     

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