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  • Malaria Prophylaxe für Kenya
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    der Nutzer Gastro24 hat ja seine Beweggründe genannt.
    Ist ja ok, nur sollte man eben Tatsachen mit in eine Bewertung einfließen lassen, die er bei seiner Motivationsbeschreibung nicht nennt.
    Das wäre u.a.:

    • weltweit noch jährlich über 500.000 Tote durch Malaria, nicht eingeschlossen Erkankungen, die durch Malaria-Infektion bedingt ("Trittbrettfahrer", z.B. Sepsis) zum Tod führen,
    • in DEU jährlich mehr als 1000 Infektionen mit Malaria diagnostiziert, Zahlen ansteigend durch Migration (Zahlen RKI, DTG), deren Behandlung dann auch nicht ganz frei von Nebenwirkungen oder von zukünftigen Auswirkungen / Prädispositionen ist, und in Folge derer auch hier noch einige Menschen sterben - denen ist es dann egal, dass die Infektion "nahezu zu 100% heilbar" gewesen wäre. Entgegen der Behauptung, dass Urlauber angeblich nur zu 10% betroffen wären, die ...beschönigend... ist, sind tatsächlich Urlauber ziemlich gleichbleibend zu ca. 20 % (~ 200 Fälle) betroffen (Referenz: u.a. "Epidemiologisches Bulletin Nr. 39", Robert Koch Institut v. Okt. 2016).
    • Infizierte Menschen sind aber außerhalb der Hotelanlagen weit verbreitet - und das böse übertragende Mückchen dreht nicht am Gatter der Hotelanlage ab, so dass es völlig egal ist, ob sich "infizierte Menschen in der Hotelanlage" befinden oder außerhalb,
    • der Schutz durch Prophylaxe ist mit ca. 80-90% schon eine Hausnummer. Also ein fast vollständiger Schutz, das sollte man sich klar machen,
    • der Mehrwert einer Prophylaxe besteht aber nicht allein darin, dass man einen fast vollständigen Schutz hat - er besteht zu einem großen Teil darin, dass bei einer Infektion trotz Prophylaxe (also die restlichen ca. 10-20 %) der Krankheitsverlauf sehr viel leichter und dadurch i.d.R. nicht tödlich ist!
    • Die Aussage, Zitat: "hat aber erhebliche Nebenwirkungen" ist schlicht falsch. Man kann sich anhand frei verfügbarer Beipackzettel im Internet oder im Gespräch mit der Ärzteschaft (auch Hausarzt, der einen Beipackzettel lesen und bewerten kann) sehr gut über Art, Schwere und Häufigkeit denkbarer(!) Nebenwirkungen informieren. Für mich persönlich spricht die Nutzen-"Risiko"-Abwägung ganz klar für eine Prophylaxe. Im Gegensatz zu früher gebräuchlichen Medikamenten (Kombinationspräparate oder Keulen wie "Lariam" u.ä.) sind Nebenwirkungen bei z.B. dem gebräuchlichsten Mittel MALARONE und dessen Entsprechungen in Kenia, MALANIL, erwiesenermaßen selten und, falls auftretend, leicht. MALARONE gilt in Fachkreisen (Mediziner, Tropenmediziner) im Allgemeinen als sehr vertäglich. Dessen kann man sich z.B. im Rahmen einer medizinischen Reiseberatung durch ein Tropeninstitut bzw. einen Tropenmediziner leicht vergewissen. Zudem sind im Internet auf seriösen (! ganz wichtig!) Internetauftritten entsprechende Informationen leich beschaffbar.

    Dem Fazit, bei Auftreten von entsprechenden Symptomen, auch erst bei Rückkehr nach DEU, sofort bei einem Arzt mit Hinweis auf eine mögliche Infektion durch Malaria eine Diagnose durchführen zu lassen, stimme ich persönlich auch zu. Ebenso der Wichtigkeit der Nutzung von Repellents.
    Ich persönlich reise / reiste seit mehr als 30 Jahren regelmäßig, teilw. mehrfach und länger anhaltend, u.a. nach Afrika und habe zeitlebens auch Malariaprophylaxe betrieben. Früher mit Lariam, danach bis heute mit Malarone und halte dies, wenn man sich nur für kurze Zeiträume (also etwa max. mehrere Wochen) in entsprechenden Ländern aufhält, auch für äußerst sinnvoll.

    Und da hier jeder seine subjektive Ansicht äußern darf und kann ,habe ich das mit Beleuchtung bestimmter getätigter Behauptungen in anderen Beuträgen, dann hier auch getan...

    Gruß

    Kenia

  • Malaria Prophylaxe für Kenya
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    besondere Impfungen benötigst Du meines Wissens nicht, Dein Impfstatus bezüglich der Standard-Impfungen (Tetanus, Hep A+B, Polio etc.) sollte aber up to date sein.
    Wann Du was auffrischen solltest und alles weitere dazu wirst Du aber nur im Gespräch mit Deinem Hausarzt und/oder im Rahmen einer Impfsprechstunde oder -beratung klären können.

    Nachzudenken wäre zusätzlich meiner Meinung nach über eine Malariaprophylaxe (das ist keine Impfung).

    Unverzichtbar sind m.E. Repellentien gegen Mückenstiche.

    Lies Dir den Thread durch und such (tropen-) ärztlichen Ratschlag.

    Gruß

    Kenia

  • Einreise Kenia, aktuelle Situation
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    ich persönlich halte es für nicht riskant, nach den Wahlen zu reisen.
    Während der (ersten) Wahlen war ich in Nairobi und danach in Diani und kann nicht behaupten, im Bereich "Sicherheit" dadurch beeinträchtigt gewesen zu sein.

    Im Übrigen gibt es seitens des AA keine "Reisewarnung", sondern nur aktuelle Sicherheitshinweise. Das ist ein eklatanter Unterschied, weshalb es auch aus diesem Grund kein Problem mit Deiner Unfallversicherung im Falle eines Falles geben sollte.

    Gruß

    Kenia

  • Ankunft Diani Beach - Flughafen Mombasa oder Ukunda
    CMN2C CMN2

    Moin,

    ich bin bereits in früheren Zeiten (mit SAX) von Nairobi nach Ukunda und zurück geflogen.
    Nachteil: Die geringe Flugfrequenz, das limitierte Gepäck.
    Vorteil: Bei Hotel am Diani Beach die Zeitersparnis (jew. Hin & Rück ca. 2 Std. Transfer) und Geldersparnis (jew. Hin & Rück ca. 30 EUR).

    Beachten muss man, dass i.d.R. der Abflug- / Ankunftsflughafen in Nairobi nicht der Jomo Kenyatta Intl. (NBO) ist, sondern der Wilson Airport (WIL).

    Ich persönlich halte den Flug nach Ukunda für mich und meine Familie in meiner Reise-Situation (vorher & nachher Aufenthalt in Nairobi wg. Familie) für den sinnvolleren, wir scheitern aber neuerdings regelmäßig daran, dass meine Frau nie und nimmer in der Lage ist, mit " so wenig" Gepäck auszukommen...

    Gruß

    Kenia

  • xcellent Safari -Erfahrungen
    CMN2C CMN2

    Vorab - ich habe mit dem Anbieter keinerlei Erfahrung.
    Was ich aber hier in diesem Thread festgestellt habe:
    Zwei der letzten drei "positiven" Kritiker haben sich extra neu registriert, um ihr Lob loszuwerden - und alle drei danach keinen weiteren Beitrag geschrieben.
    Und ich meine mich zu erinnern, dass hier ursprünglich ein weiterer kritischer Beitrag vorhanden war, der wohl irgendwie ins Nirwana verschwunden ist. Oder täusche ich mich? ...
    Das alles lässt meine linke Augenbraue schon etwas nach oben wandern, auch wenn dies natürlich ein völlig subjektives Gefühl ist.
    Abgesehen davon sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass auch gleiche Dinge von verschiedenen Menschen auch verschieden bewertet werden können und dass man sich bei Recherchen immer mehrerer Quellen bedienen sollte, um ein etwas kompleteres Bild zu erhalten.
    Wollte ich hier doch mal angemerkt haben. In diesem Sinne, Gruß.

    Kenia

  • Fehlender Buchstabe im Nachname auf Flugticket
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    dazu gibt es auch keine "gesetzliche" Grundlage, sondern m.W. bestenfalls so etwas wie ein ungeschriebenes "Memorandum of Understanding", dass bestimmte Abweichungen toleriert werden..
    Die IATA-Regeln zur Passagier-Beförderung verlangen, dass die Personengleichheit / Identität verifiziert werden kann.
    In der Praxis ist es so, dass dafür der Name lt. Pass mit dem auf dem Ticket phonetisch "similar", also ähnlich / gleichklingend sein muss.

    Wie auch immer - Deinen "Vermittler" benötigst Du nicht. Der will mit seinem "Service" nur Geld verdienen.

    Wichtig ist am Ende, wenn überhaupt, was im PNR (Passenger Name Record) steht.
    Für die Eintragung dort ist letztendlich die Fluggesellschaft verantwortlich.

    Geh selbst auf die ET-Website und probier dort, Deine Buchungsdaten zu ändern.
    Falls nicht möglich, ruf bei ET an bzw. schreib eine Mail, teile denen das fehlende "R" mit und lass sie in der Buchung diesbezüglich ein "Remark" setzen.
    Sollte kostenfrei sein, da nicht eine bestehende Buchung geändert wird, sondern lediglich ein Vermerk gesetzt wird...

    Oder Du setzt auf Lücke und fliegst einfach mit dem "fehlerhaften" Ticket.
    Ich selbst bin schon mit Tickets geflogen, auf denen mein Nachname und Vorname vertauscht waren, mein Vorname falsch buchstabiert war, mein Vorname verkürzt war.
    Ähnliche Erfahrungen dürften Reisende mit ä, ö, ü, ß im Namen oder Reisende mit langen Familiennamen gemacht haben...

    Erst wenn wider Erwarten und trotz Beharrens es nicht möglich sein sollte, die Buchung selbst online zu ändern oder das "Remark" setzen zu lassen, würde ich über ein Storno überhaupt nachdenken. Wobei ich persönlich eher mit inkorrektem Ticket reisen würde.

    IATA General Conditions of Carriage

    IATA Guidelines on Passenger Name Record (PNR) Data

    Gruß

    Kenia

  • Malaria Prophylaxe für Kenya
    CMN2C CMN2

    Soso, Du hast "die falsche Mücke erwischt".
    Interessant, da zudem eines dieser possierlichen Tiere nämlich keine Mücke, sondern eine Fliege ist, die Tsetsefliege.

    Abgesehen davon ist zumindest zutreffend, dass jeder selbst für sich die Entscheidung "Prophylaxe oder nicht" treffen muss.
    Um aber für den eigenen Einzelfall (noch einmal: Reiseart, -örtlichkeit, -verlauf, gesundheitliche Gegebenheiten d. Reisenden etc.) eine vernünftige, also sachlich begründete Entscheidung treffen zu können, sollte man sich eben entweder tropenmedizinisch beraten lassen oder sich mindestens ergebnisoffen umfassend selbst schlau machen. Dann passiert es auch nicht, dass man die Anopheles (-Mücke) mit einer Tsetsefliege verwechselt und man kann die Risiken zumindest grob zutreffend einschätzen.

    Der Umstand, dass die sogenannten "Expats" in der Regel keine medikamentöse(!) Malaria-Prophylaxe betreiben ist insofern nachvollziehbar, dass für diesen Personenkreis bei Abwägung "Dauermedikation zu Akutmedikation" natürlich die Akutmedikation, also die Behandlung nach Infektion, mehr Sinn machen kann.
    Erstens, weil er es sich gesundheitlich und finanziell nicht leisten will, über Jahrzehnte täglich eine Tablette zur Prophylaxe zu schlucken.
    Zweitens, weil dieser Expat, dauerhaft im Land lebend, i.d.R. in großen Städten wie Nairobi oder an der Küste lebt, wo das Infektionsrisiko geringer zu sein scheint, im akuten Erkrankungsfall kompetente ärztliche Hilfe schnell erreichbar ist, er zusätzlich auch nichtmedikamentöse Prophylaxe (Repellents etc.) nutzt.

    Hier geht es aber um den normalen Touristen, der, wie hier anhand vieler Beiträge erkennbar, sich oft nicht einmal über Grundlegendes dieses Landes im Klaren ist. Geschweige denn, Risiko, Auswirkung, Symptome etc. einer Malariainfektion selbst einzuschätzen in der Lage ist und im Rahmen einer Safari ggf. nicht schnell an ärztliche Hilfe herankommt.

    Kenia

  • Rauchen kenia
    CMN2C CMN2

    Naja, mal abgesehen von "Volksverarschung" und zweifelhaften Ratschlägen ist es tatsächlich so, dass an der Südküste das Rauchen in der Öffentlichkeit soweit toleriert wird. Man sollte jedoch, speziell an hochfrequentierten Plätzen wie z.B. dem Flughafen oder an der Fähre, darauf verzichten. Nicht nur, wenn man gerade einen Polizisten sieht, sondern auch, weil in Zivil Bedienstete z.B. der Stadt- / Kommunalverwaltungen herumlaufen könnten ("City Council"). Angesichts der Tatsache, dass nunmal das Rauchen offiziell untersagt ist, können im besten Fall, so man ertappt wird, Diskussionen mit etwas Kotau in englischer Sprache anliegen, im worst case zahlt man.
    In Nairobi rate ich explizit davon ab, in der Öffentlichkeit oder sonst außerhalb der eigenen, privaten Umgebung oder außerhalb ausgewiesener Raucherplätze zu rauchen, zumindest im Bereich der erweiterten Innenstadt. Die zivilen Beamten des city council sind dort sehr viel weiter verbreitet, das Rauchen wird dort sehr viel restriktiver gehandhabt und sanktioniert.
    Das sind übrigens eigene Erfahrungen aufgrund mehrerer Aufenthalte und nicht irgendwelche durch Missbrauch grünen Tees verursachte Hirngespinste...

    Kenia

  • Malaria Prophylaxe für Kenya
    CMN2C CMN2

    Zitat:
    @sonne707 sagte:
    [Blablub]...
    Ich halte diese Malaria-Prophylaxis - aus GUTEN Gründen - mehrjähriger Erfahrung
    für Schwachsinn - bwz. eine unnötige Zusatzbelastung für den menschlichen Körper. ...

    Tja, und die Fachleute wie Tropenmediziner haben dazu i.d.R. eine völlig andere, differenziertere Meinung, die sich auf Wissen und Kompetenz gründet. Aber für sogenannte "Impfgegner", "Freunde des natürlichen Lebens" und Homöopathiegläubige u.ä. reicht dann eben der Genuss grünen Tees + viel Glaube.
    Für kognitiv Normalbegabte ist es, denke ich, unzweifelhaft anerkannt, sich Informationen und ggf. tropenmedizinischen Rat unter Berücksichtigung der Umstände (Land, Jahreszeit, Reisaart, persönliche Umstände etc.) zu holen. Sei es durch ärztliche Sprechstunde oder mittels Auswertung frei verfügbarer, ernstzunehmender Quellen z.B. Internet.
    Und genau das ist es, was meiner Meinung nach auch für Tropenreisende empfehlenswert ist.

    Kenia

  • Geld tauschen
    CMN2C CMN2

    Nein. Sind auch unüblich, aber letztendlich bleibt auf Dauer kein öffentliches Forum von Trollen verschont. Der hier neu aufgetauchte ist wenigstens sofort als solcher erkennbar.

    Kenia

  • Welche Medikamente mitnehmen?
    CMN2C CMN2

    Wenn das, was Du hier in verschiedenen Threads geschrieben hast, die Auswirkung des Genusses grünes Tees darstellt, würde ich eher von grünem Tee abraten wollen...

    Kenia

  • Geld tauschen
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    wobei es Sinn machen kann, auch dem Zimmerservice jeweils das Geld in die Hand zu drücken. Zumindest dort, wo ggf. 2 Personen im Zimmerservice arbeiten.
    Denn in manchen Hotels kommt erst der Bettwäscheabräumer. Und danach der eigentliche / andere Reiniger.
    Da ist es dann möglicherweise nicht völlig ausgeschlossen, dass das Geld auf dem Bett nicht brüderlich geteilt wird...

    Gruß

    Kenia

  • Geld tauschen
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    die Umrechnung ist einfach und schwankt nur marginal: 100 KSH = 1 EUR.

    Trinkgeld bzw. dessen Höhe ist immer Geschmackssache.
    Ich halte es so, dass jedes Zimmermädchen / Roomsteward (oft arbeiten 2 zugleich an Deinem Raum) von mir, wenn normal ordentlich gearbeitet wird, etwa alle 2 Tage 100 KSH bekommt.
    Das ist ordentlich.

    Bei einem Trinkgeld von 100 KSH fällt niemand vor Freude und Ehrfurcht auf die Knie, aber sie freuen sich schon sehr.
    Trinkgeld unter Kenianern ist nämlich nicht selbstverständlich, vom Mzungu wird es schon eher erwartet.
    Grundsätzlich gibt es keine Untergrenze, je nach Situation kann man auch mit 50 KSH schon punkten.

    Ich halte es so: Außerhalb Hotel eher kleines Trinkgeld bei "Normalleistung", aber gerne auch mal, je nach Rechnungssumme und Service, bis 200 KSH oder bis ca. 5%, im Hotel eher etwas großzügiger, nicht unbedingt von der Höhe des Trinkgelds her, aber von der Häufigkeit der Trinkgeldgabe. Der Grund ist, dass Hotelbedienstete ein eher niedriges Grundgehalt haben und auf das Trinkgeld eher angewiesen sind.

    Gruß

    Kenia

  • Malaria Prophylaxe für Kenya
    CMN2C CMN2

    Nichts für ungut, aber wenn bei "8 von 12 Teilnehmern", bei unterschiedlicher Medikation (Malarone & Lariam), Magen-Darm-Erkrankungen in der beschriebenen Form entstehen, fällt mir bei diesem üblichen Phänomen eher ein Mangel an Hygiene bei der Essenzubereitung ein bzw. inadäquate Lagerung von Lebensmitteln (z.B. der Klassiker "Buffet").
    Und nicht das im Allgemeinen sehr gut verträgliche Malarone...

    Kenia

  • Heiraten in Kenia
    CMN2C CMN2

    Da hast natürlich recht, ich bin von binationaler Eheschließung ausgegangen.

    Für zwei Deutsche, die in Kenia heiraten, ist das alles natürlich völlig unproblematisch, da deutsche Personenstandsurkunden (z.B. Geburtsurkunden) und entsprechende Erfassungen für beide Personen im deutschen Personenstandsregister vorhanden sind.
    Da sollte man eben nur hinterher nachbeurkunden lassen, was aber dann unproblematisch ist.

    Gruß

    Kenia

  • Heiraten in Kenia
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    dazu sollte man zwei Dinge unterscheiden (grob beschrieben):

    1. Die "Gültigkeit der Ehe" im Sinne von "Gelte ich in Deutschland als verheiratet".

    Dies ist, wie schon geschrieben, bei standesamtlich geschlossenen Ehen in Kenia der Fall. Dies bedeutet, man gilt für / in Deutschland als verheiratet, der Ehepartner kann das Visum zur Familienzusammenführung beantragen, hat den Anspruch auf eine Aufenthaltserlaubnis gem. §28 AufenthG, der Eintrag bei der deutschen Meldebehöre wird auf "vh." (verheiratet) geändert, man kann sich steuerlich zusammen veranlagen lassen (Ehegattensplitting) etc. etc. Man hat aber lediglich seine kenianische Heiratsurkunde, seinen kenianischen Registerauszug und seine deutsche erweiterte Meldebescheinigung mit "vh", um die Ehe ggü. anderen Behörden nachzuweisen, was aber im Regelfall ausreicht.

    1. Die Nachregistrierung / Nachbeurkundung der Ehe in Deutschland

    Die in Kenia geschlossene, gültige Ehe ist allein durch die Heirat und deren Gültigkeit noch nicht im deutschen Eheregister eingetragen.
    Möchte man dies tun, um ggf. eine deutsche Heiratsurkunde zu erhalten, eine Namenswahl durchzuführen etc., wendet man sich an sein Standesamt, um diese Nachbeurkundung durchführen zu lassen.

    Dazu muss man wissen,

    • dass man nicht verpflichtet ist, eine solche Nachbeurkundung durchführen zu lassen,
    • dass im Rahmen einer solchen Nachbeurkundung bei Eheschließungen in Staaten mit sogenanntem "Unsicheren Urkundenwesen", dazu gehört auch Kenia, im Regelfall eine "Urkundenprüfung" mittels Amtshilfeersuchen an die deutsche Botschaft in Kenia (->"Vertrauensanwalt" ) veranlasst werden muss, sofern nicht schon beim Visumverfahren veranlasst. Kostenpunkt zur Zeit (Ehe in Nairobi) etwa 250,00 EUR u. mehrmonatiger Zeitansatz,
    • dass diese Nachbeurkundung zwar keine Pflicht, aber durchaus sinnvoll sein kann (Kinder geplant, Namenswahl etc.)

    Zu Deiner Ausgangsfrage, ob Eheschließung in Kenia oder Deutschland sinnvoller ist:

    Geschmackssache. Grob Vor- u. Nachteile aufgezählt:

    Die Eheschließung in Kenia geht schneller, verläuft i.d.R. mit etwas weniger zeitlichem und bürokratischem Aufwand. Man beantragt hinterher ein Visum zur Familienzusammenführung, auf das man einen gesetzlichen Anspruch hat. Man hat allerdings nur eine kenianische Heiratsurkunde, was zum gemeinsamen Leben in Deutschland grundsätzlich ausreicht. Man hat aber nachträglich finanziellen (Übersetzungen etc.) und organisatorischen Aufwand, falls man seine Ehe im deutschen Eheregister nachbeurkunden lassen möchte. Man hat nach der Eheschließung den Aufwand.

    Bei Eheschließung in Deutschland muss man vorher bürokratischen Aufwand betreiben (Eheschließungstermin u.ä.). Man beantragt dann ein Visum zur Eheschließung, auf das man zwar keinen gesetzlichen Anspruch hat, das aber natürlich auch nach pflichtgemäßen Ermessen beschieden werden muss u. i.d.R. wird. Allerdings wird dazu i.d.R. eine Verpflichtungserklärung verlangt, was eine gewisse finanzielle Bonität des Einladenden voraussetzt. Nach Heirat in Deutschland hat man dann deutsche Eheurkunden. Man hat vor der Eheschließung den Aufwand.Ich persönlich halte, wenn man beabsichtigt, in Deutschland zu leben, die Eheschließung in Deutschland für sinnvoller, weil man dann gleich alle Urkunden nach deutschem Recht besitzt. Allerdings können zeitliche und möglicherweise finanzielle Aspekte (->Verpflichtungserklärung) für die Eheschließung in Kenia sprechen.
    Ich selbst habe (zeitl. Gründe) auch in Kenia geheiratet...

    Gruß (und sorry für den langen Beitrag)

    Kenia

  • Handynutzung-Internet
    CMN2C CMN2

    Hallo,

    wer regelmäßig nach Kenia fliegt, weiß aber auch, dass man schnelles Internet auch ohne Probleme mit eigenem, mitgebrachtem Stick (nur eine Frage der Konfiguration) oder auch mittels nur SIM-Karte für 100 KSH (1,- EUR) + Guthabenaufladung realisieren kann...

    Trotzdem viel Erfolg.

    Gruß

    Kenia

  • wie gestalte ich unseren Aufenthalt?
    CMN2C CMN2

    Marijam:
    blubb ...Und, warum der KugelLord kein Englisch sprechen/verstehen soll - das können nur andere User beantworten, denn ich lese das hier nicht.


    Stimmt. War wohl ein Fragesteller in einem anderen Thread.
    Hier im Thread kann man ja schon mal die Übersicht verlieren...
    Ändert aber nichts an meiner Grundaussage.
    Weder hinsichtlich der potentiellen Probleme bei Buchungen mittels Online-Vermittler, noch hinsichtlich des Kindergartens.

    In diesem Sinne...

    Kenia

  • wie gestalte ich unseren Aufenthalt?
    CMN2C CMN2

    Ich will mich möglichst kurz fassen, bei all dem Gelaber hier.

    Zum Ersten sind hier viele Tipps und mögliche Verfahrensweisen dargelegt worden. Aus all diesen Informationen muss der Fragesteller natürlich selbst für sich zu seiner Entscheidung kommen, welche Möglichkeiten für ihn individuell in Frage kommen.

    Denn, zum Zweiten, der Punkt ist doch, was ist für den jeweiligen Fragesteller(!) das Richtige.

    Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass man mit dem Baukastensystem und der intensiven Recherche nach günstig(st)en Varianten Geld sparen kann ("kann" - nicht "muss" ). Wobei Kontingente von Vermittlern bei bestimmten Flugdaten günstiger als bei der Airline sein können (aber eben nicht müssen - abgesehen von Unterschieden bei z.B. den Gebühren und Möglichkeiten bei Umbuchungen oder Stornierungen etc...). Und solange alles glatt läuft, hat man am Ende alles richtig gemacht.

    Wenn aber mal nicht alles glatt läuft, und man sich z.B. bei plötzlich im AMADEUS-System nicht erscheinender Flugbuchung mit einer englischsprachigen Hotline irgendwo in Skandinavien am Tag der Rückreise auseinandersetzen muss, dann kann es für Menschen wie Lord_Kugel, des Englischen nicht mächtig, eng werden.
    Da wird nämlich dann die Kostenfrage (bei ewiger Warteschleife - z.B. meine Telefonkosten mit Safaricom-SIM(!) am Ende fast 100 EUR) und auch die Verfügbarkeit eines Ansprechpartners (Fluggesellschaft vor Ort vs. Hotline im Irgendwo) wieder relevant.

    Soll heißen: Hier, im Falle des hier anfragenden, in Kenia unerfahrenen, nicht englischsprachigen Foristen Lord-Kugel, scheint mir ein Ansprechpartner wichtig, der vor Ort und der deutschen Sprache mächtig ist. Zumindest bei elementaren Dingen wie der Flugorganisation. Ist halt eine Frage der persönlichen Risikobewertung. Wird wohl, muss aber nicht immer alles glatt laufen.

    Da halte ich, in diesem konkreten Fall, eine Flugbuchung über ein deutsches Reisebüro, mindestens aber über die Airline direkt für sinnvoller, als die Nutzung eines Internet-Vermittlers.

    Bei Safari und Hotel gibt es da, sowohl bzgl. der Ansprechbarkeit als auch hinsichtlich der Sprachkenntnisse, bei den in Rede stehenden Anbietern eher weniger Probleme, auch im "Krisenfall", denke ich.

    Gruß

    PS: Ist dann doch nicht so kurz geworden, mein Beitrag dazu...

    Kenia

  • wie gestalte ich unseren Aufenthalt?
    CMN2C CMN2

    Was für ein Kindergarten.

    Kenia
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