Sicherlich sollten die Ladenschlusszeiten freigegeben werden, damit kann jeder Unternehmer selber entscheiden wann und wie lange er öffnen möchte.
Bei mir sind einige Geschäfte von 9-20Uhr geöffnet, andere haben von 7-18Uhr geöffnet. Die Zeit reicht völlig um einkaufen zu gehen, auch für Schichtarbeiter!
In den Geschäften ist freundliches Personal, dass den Kunden (König) bedient. Auch 5 Minuten vor Ladenschluss kann ich dort ohne grausame Bemerkungen einkaufen. Zudem gibt es bei den meisten Geschäften die Logo-Einkaufstüten auch kostenlos, schliesslich bin ich damit ja auch Werbungsträger.
Fahre ich aber in die nächste Grossstadt, sieht es anders aus. Ähnliche Öffnungszeiten, aber oftmals Personal, das einen zwar bedient, aber dabei relativ gleichgültig ist. Zudem wird der Kunde bei diesen Mega-Sellern nur über den Tisch gezogen. 10 günstige Angebote und für den Rest benötigt man eigentlich ein Rezept.
Solche Preise habe ich in meinem Heimatort nicht, da kaufe ich in der Summe deutlich günstiger (bei Lebensmitteln) und entspannter ein. Elektronik und Zubehör ist hier zwar etwas teurer als bei den Palettenschiebern, dafür habe ich aber eine gute Beratung und einen Ansprechpartner, wenn es mal Probleme gibt.
Aber der Trend geht halt zu den Einkaufszentren, die den Markt immer mehr beherrschen und irgendwann keine Konkurrenz mehr haben um dann die Preise zu diktieren.
Das gleiche Spiel hatten wir schon im Strom- und Gasmarkt, angeblicher Wettbewerb, der im Oligopol endet.
Und was wir davon haben, wissen wir ja alle allzu gut... 
Nachtrag: Arbeitsplätze wurden durch den "Wettbewerb" nicht geschaffen, es wurden Arbeitsplätze abgewickelt.