Hallo Gabi,
wer spart heute nicht gern? Aber um jeden Preis?
Wir fliegen seit Jahren nach Kenia und haben unsere Safari immer erst vor Ort gebucht.
Als damaliger Kenianeuling natürlich schön auf Anweisung des Reiseleiters bei der TUI. Man hat ja die schönen,aufgetischten Schauergeschichten alle geglaubt und war neu im Gastland.
Fazit:wir saßen in einem Kleinbus von Pollmans (Vertragspartner von TUI),hatten kaum Platz und der Oberhammer war,dass wir im Bus andere Leute getroffen haben, die wesentlich weniger bezahlt haben.Die angesteuerten Lodges waren toal überlaufen und es wurde ein Programm abgespult.Begeistert waren wir trotzdem,wir kannten es ja nicht anders.
Den Unterschied haben wir erst festgestellt,als wir bei einer Agentur vor Ort gebucht haben - ohne Reiseveranstalter. Ein erstklassiger Service, der Fahrer hat sich immer nach uns gerichtet, Jeep statt Kleinbus, 5 Personen statt 8 und es wurde eine Route nach unseren Bedürfnissen zusammengestellt. Wer von Deutschland aus ein Safaripaket bucht,der hat wohl kaum Einfluß darauf, in welcher Lodge er untergebracht wird und wie lange.
Wir erkundigen uns vor Ort ersteinmal was wann wie lange machbar ist. Die Preise sind meist verhandelbar (vorallem,wenn man sich mit anderen Leuten aus dem Hotel zusammen tut,nicht unbedingt auf der gleichen Tour) . Letztes Jahr wurden wir mit einem Buschfrühstück überrascht,welches normalerweise extra zu bezahlen ist. Viele vorgebuchte Safaris (im Paket) finden unmittelbar nach der Ankunft in Kenia statt,im Anschluß folgt dann ein Badeaufenthalt. Wir relaxen immer erst eine Woche, dann Safari,dann wieder Küste. Für uns optimal. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Wir vertrauen unserem Safaribüro und sind froh,dass wir uns total überlaufene Lodges nicht antun müssen.
Gerade die individuellen Erlebnisse sind Kenia pur. Das wurde uns schon mehrfach von langjährigen Keniafans bestätigt.
Zum Glück kann ja jeder tun und lassen was er will....auch bei der Buchung. 
Gruß Elote