Hi Seekuh, ich antworte mal, weil ich mehrmals im Südwesten und Westen mit meiner Tochter zu verschiedenen Altern war. Jedes Kind hat andere Interessen. Meine Tochter liebt jegliche Vergnügungsparks. Aber auch Burgen, Schiffe und alles, wo man rauf und rein klettern kann, haben sie schon ganz früh begeistert. Und natürlich alles, was Pool ist und worin man baden und plantschen kann. Felsformationen, Canyons, Wanderungen, tolle Bäume und Wälder und Shopping waren hingegen gar nicht ihr Ding.
Wir haben sie schon in jungem Lebensalter in die Planungen eingebunden. Daraus hat sich ein System von "Papa-, Mama- und Anja-Tagen" entwickelt, an denen jeweils die Schwerpunkt-Interessen des einen berücksichtigt wurden. Dabei gab es natürlich große Überschneidungen, und paritätisch war es auch nie. Aber wenn ich den x-ten Mammutbaum im Sequoia NP sehen wollte, wurde deswegen auch nicht genöhlt. Es war ja ein Papa-Tag. Das frühe Berücksichtigen der Wünsche des Kindes war das Erfolgsgeheimnis für viele tolle Urlaube in den USA.
Die USA sind im Südwesten genauso kinderfreundlich wie in Florida. Überall gibt es Kinder-Museen oder die besonders auch für Kinder tollen Wissenschaftsmuseen, wo man immer etwas anfassen kann oder sich in den Fußabdruck eines Dinosauriers hineinlegen darf. Überall ist etwas zum Anfassen oder reinklettern, um auch Kindern Spaß zu bereiten.
Ich kenne deine Kinder natürlich nicht, aber einen konkreten Tipp habe ich: Wenn du den Namen des Ortes und "with Kids" in eine Suchmaschine eingibst, kommst du immer auf Seiten, wo Kinderattraktionen aufgelistet werden. Die Amis fragen die Touristeninformationen sehr häufig nach "Things to do with Kids". Darauf sind auch die Internet-Informationen ausgerichtet.