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  • Kreuzfahrten verkommen zur Ramschware
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    mcgee: Hallo, es gibt auch einen Fred für Cruiser mit dem Thema...

    Der Fred (Feuerstein?) hat nichts mit einem Internetforum zu tun lg, es handelt sich um einen THREAD.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Thread_(Internet)

    Warum sich einige User darüber aufregen, dass einzelne Angebote schon ab 299 EUR für 7 Tage Mittelmeer-Kreuzfahrt zu haben sind, erschließt sich mir nicht. Ich denke, man sollte sich vor Arroganz hüten und das fehlende Niveau bringen natürlich immer nur die anderen mit, nicht wahr? Wie auch das Fliegen einst nur für die "Oberen Zehntausend" überhaupt bezahlbar war, hat auch bei Kreuzfahrten längst eine Demokratisierung stattgefunden. Flieger und Schiffe wurden größer und nun steht beides breiten Bevölkerungsschichten zur Verfügung. Was gibt es dagegen zu sagen?

    Wer die "Unterschicht" nicht so gern um sich hat, dem steht es frei, eine Aslaska-Expedition für 6.000 EUR pro Person zu buchen oder auch gern die "Europa 2". Da bleibt man dann wohl unter sich, nehme ich an, und das Niveau ist hoffentlich gesichert. Dass sich jedoch auch Millionäre gern und ausgiebig danebenbenehmen können, erlebe ich übrigens als Mitarbeiter im Luftverkehr täglich. Man sollte sich also vor der Vorstellung hüten, dass Geld automatisch auch Etikette bedeute.

    Als ich zum ersten Mal an Bord der "Queen Mary 2" ging, erwartete ich aufgrund der Selbstdarstellung von Cunard inklusive seiner Dresscodes etc. schon ein gewisses Maß and Stil und Eleganz, wurde aber rasch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, als ich erkannte, dass die Tour von Hamburg zum Nordkap und zurück offensichtlich in norddeutschen Tageszeitungen zum Schnäppchenpreis verschleudert worden war und somit eine großer Zahl jener mitfuhren, die man freundlich als "enfache Leute" bezeichnen kann.

    Entsprechende Überraschungen bei der Kommunikation waren zu erwarten: da wurde gern einmal lautstark über die "Angestellten" gelästert, die ja "gar kein deutsch" sprechen, und dass da überall nur "Ausländer" im Service tätig seien. Viele trauten sich schon gar nicht in die Bedienrestaurants hinein, weil man da eventuell mit einem philippinischen Kellner sprechen und eine Bestellung aus der (ohnehin in deutsch verfügbaren) Speisekarte aufgeben müsste. Dass das gebrochene Englisch der Mitarbeiter oft viel schlechter als das ist, was man bei uns als "Schulenglisch" bezeichnet, wird man natürlich nie erfahren, wenn man es nicht wenigstens versucht.

    Im Buffetrestaurant wurde dann dem philippinischen Koch am Eiertresen gern ein fröhliches "Rüüüüührei!" entgegengeschmettert und mit Unverständnis quittiert, dass dieser nichts verstand und auch lautere Wiederholungen zu nichts führten. Nachdem ich gern einmal mit Crambled Eggs und Sunny Side Up  ausgeholfen hatte, wurde ich von den Anwesenden fast zwangsverpflichtet zu Übersetzungdiensten und musste mich dezent entfernen, um nicht mein eigenes Frühstück zu verpassen.

    Im Theater dann der nächste kulturelle Höhepunkt: die dortige brasilianische Bedienung, welche Getränke servierte und die Gäste mit allerlei fröhlicher Selbstinszenierung unterhielt und zum Konsum eines Cocktails animierte, erregte die Aufmerksamkeit eines neben uns sitzenden Herren, den man spontan, ganz ohne Diskriminierungsabsicht, in der landwirtschaftlichen Branche verorten würde. Die Leistungen der talentierten Barbedienung würdigend entfuhr ihm: "Die Negerin da unten versteht ihr Geschäft."

    Ja, diese und viele anderen Begegnungen mögen einen staunend und mit offenem Mund zurücklassen und gelegentlich auch zu Kopfschütteln Anlass geben. Wenn man diese Begegnungen später nachspielt (ein bisschen Talent ist auch hier nötig) und seinen Freunden davon berichtet, sind einem herzhafte Lacher sicher und meistens sind es genau jene unvergleichlichen Begegnungen, die einem Reisebericht die rechte Würze verleihen.

    Auch wenn ich gelegentlich selbst dazu neige, es als anstrengend zu empfinden, stets von solchem Publikum umgeben zu sein, bin ich längst dazu übergegangen, das Umfeld eher selektiv wahrzunehmen und mir eben jene Aspekte herauszupicken, die mir angenehmer sind. Unter 2.000 bis 5.000 Passagieren wird es immer einige geben, mit denen man gut zurechtkommt und mit denen sich interessante Unterhaltungen entfalten können. Oft sind es gerade jene, bei denen man es nicht vermutet hat.

    Langer Text, einfacher Sinn: leben und leben lassen (eines der bekannten Kölschen Mottos, und wie man sieht, auch außerhalb Kölns anwendbar). Wer sich unnötig über Dinge aufregt, die einfach sind wie sie sind, versaut sich nur den Urlaub. Darin scheinen viele Deutsche jedoch wahre Meister zu sein. Wie schade...

    Kreuzfahrten

  • Cruise Fix Die besten Kreuzfahrtangebote
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    10 Tage Jungfernfahrt der Norwegian Escape ab jetzt buchbar! Ab 599,- EUR!

    Die Norwegian Escape befindet sich zur Zeit bei der Papenburger Meyer-Werft im Bau und wird mit 4.200 Passagieren und einer Bruttoraumzahl von 163.000 das größte Schiff der NCL-Flotte werden. Das Schiff wird im Oktober 2015 fertiggestellt und zunächst nach Southampton überführt. Von dort wird es am 29. Oktober 2015 zu seiner Jungfernfahrt nach Miami aufbrechen, dem Stationierungshafen, Ankunft am 8. November.

    Wahrscheinlich ist dies für lange Zeit die einzige Möglichkeit, mit diesem Schiff eine Transatlantikpassage zu unternehmen. Die 10tägige Reise wird beste Möglichkeiten bieten, das nagelneue Schiff ausgiebig zu inspizieren. Die meisten Online-Portale haben am heutigen Buchungsstart (27.03.2014) die Escape noch nicht in ihrem Datenbestand, können aber dennoch die Buchung vornehmen (habe es heute über Dreamlines in Hamburg gebucht).

    Der Link über die englische NCL-Website mit der Schiffspräsentation enthält nun auch den Book-Now-Button und mit einem deutschen NCL-Nutzerkonto kann man sich einloggen und die Fahrt zum USD-Tarif plus Hafen- und Sicherheitsgebühren buchen, was aber keinen Preisvorteil darstellt - ich hab's verglichen. Daher ist die Buchung eher nach deutschem Reiserecht über ein deutsches Büro zu empfehlen. NCL-Link:

    http://escape.ncl.com/#itineraries

    Kreuzfahrten

  • NCL Kreuzfahrten - Wer,Wann, Wo ?(Nur für Reisedaten ! )
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    cjmddorf: Sollte dieser beitrag nicht im "cruisefix...." Thread stehen ? oder machst/machtest du tatsächlich alle diese kreuzfahrten selbst mit, denn dafür ist dieser thread gedacht ? Wenn dem so ist, KUDOS !

    Musste gerade erst mal gucken, wer oder was "kudos" ist - aber vielen Dank! Doch, doch, das sind meine gebuchten Fahrten... ist ja aber noch bis zu mehr als ein Jahr im Voraus. Die Single-T1-Studios sind bei NCL eben wirklich praktisch...

    Muss gestehen, dass ich soeben die Jungfernfahrt für die Norwegian ESCAPE gebucht habe. Heute, am 27. März 2014, ist offenbar Buchungsstart und ich wollte schon immer mal der erste sein, der eine Kabine benutzt:

    1. Okt - 8. Nov 2015 Norwegian Escape, Southampton-Miami

    Diesmal wird's wieder eine normal Balkonkabine für zwei. Die Jungfernfahrt ist ab 599 EUR zu haben.

    So wie es aussieht, werde ich damit in nur 14 Monaten (Feb 2014 bis Apr 2015) im Latitudes-Programm von Null auf "Platin" hüpfen. Fairerweise muss man hinzufügen, dass der höchste Status bei NCL sehr viel einfacher erreichbar ist als bei anderen Reedereien, z.B. Celebrity. Wenn man 9 Monate oder länger im Voraus bucht, gibt's doppelte Punktzahl.

    Es sind noch jede Menge Kabinen frei. Wer kommt mit? Ahoi!

    Kreuzfahrten

  • AIDA Kreuzfahrt - 1 Tag in HH
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Am Hamburger HBF gibt es Schließfächer, die sehr populär sind. Ich habe da vor einiger Zeit Koffer eingeschlossen, und das kostete pro Stück 4 EUR für 8 Stunden (oder so ähnlich), also irre teuer für einen ganzen Tag. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass die kleinen einmal 2 DM und die großen 4 DM für jeweils 24 Stunden gekostet haben. Die aktuellen Preise sind einfach Abzocke, aber was will man machen?

    In Hamburg gibt es eine ganz klare Attraktion Nummer Eins: das Miniatur-Wunderland! Einfach klasse! Eine geradezu gigantisch Welt im Miniaturformat und dieses mit dem Begriff "Modelleisenbahn" zu titulieren, trifft es leider nur in Ansätzen.

    http://www.miniatur-wunderland.de/

    Wenn Ihr da noch nicht wart, unbedingt machen und die Tickets im Internet buchen. Da kann man eventuelle Warteschlangen umgehen und kann schnell und völlig in verschiedenen Welten eintauchen. Nehmt Euch Zeit, denn es gibt soooo viel zu gucken, mehr als man bei nur einem einzigen Besuch aufnehmen kann.

    Anschließend braucht man vielleicht ein bisschen Ruhe, dafür bietet sich die tolle MOMENTUM Teelounge an: Am Kaiserkai 10, in der Hafencity wie auch das Miniatur-Wunderland. Erlesene Tees, Häppchen, auch British High Tea und sehr leckere Quiches und Kuchen werden serviert. Mein Tee-Favorit: Ceylon OP1 Shawlands.

    War man schon einmal in Hamburg, kann man bei dem Hamburger Bewertungsportal TIPDOO eine Bewertung für ein Restaurant, Theater, Laden, sonstwas schreiben und bekommt dafür einen Gutschein nach Wahl. Zum Beispiel für eine Kanne Tee kostenlos zu einer Speise oder auch 10% Rabatt für den Einkauf im Teeladen.

    Klassische Musik, ein ruhiges und einladendes Ambiente, dazu auch ein Teemuseum. Was kann es Schöneres geben, um sich auf eine Kreuzfahrt vorzubereiten?

    Kreuzfahrten

  • Ausgaben pro Tag
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Genau hier liegt das Problem. Ob in unserem Unternehmen im Firmenforum, bei Facebook oder hier: kaum jemand fragt so spezifisch und klar strukturiert, dass man darauf eine sinnvolle Antwort geben könnte. Nun, wer nach dem Geld fragt, wird im Geld nicht schwimmen, so viel dürfte sicher sein.

    Man kann für um die 100 EUR pro Tag auch ganze Häuser mieten, meistens ab einer Woche. Darin gibt es eine riesige Pantryküche, und man kann sich sein Essen selbst zubereiten, wenn man das möchte und so die Ausgaben für Essen drücken. Erfordert natürlich etwas mehr Zeit, als wenn man in die Restaurants geht, und ein Erlebnisfaktor sind viele Futterkrippen in den USA für Neulinge sowieso immer.

    Wenn es denn auswärts sein soll, empfehle ich die in grünem Dekor gehaltene Kette PERKINS. Man pflegt die irische Tradition der Gründer und die Burger waren wirklich exzellent. Wer in USA zu McDoof oder Börger König geht, ist selbst schuld 🙂

    Florida

  • Hafengeburtstag Hamburg v. 09.05.14-11.05.14
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Jetzt aber flott! Im AHOI-Gästehaus gibt es gerade noch EIN Zimmer..... der Hafengeburtstag ist das bedeutendste Großereignis in Hamburg, da ist schon ein Jahr im Voraus alles "Günstige" weg. Ansonsten kann man sich noch über die bekannten Bed&Breakfast-Börsen informieren, aber ich würde jetzt schnell buchen, sonst ist es Essig und man kann im Auto schlafen. (Sofern man einen Parkplatz findet)

    Hamburg

  • Streik- Info Thread
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    sonne77kerstin:wir fliegen am Sonntag den 13.4. mit Lufthansa von Frankfurt nach Miami. Dann sind ja schon die Osterferien.Meint Ihr das da die Chancen gut stehen das die Streiks bis dahin vorbei sind? Gruss Kerstin

    Ein Streik im Luftverkehr wird sicher nicht 18 Tage lang anhalten. Es kann natürlich, wenn sich die Tarifparteien nicht einigen, erneut zu Arbeitsniederlegungen kommen. Gleichzeitig drohen nun auch Streiks bei Lufthansa: die Piloten haben die Urabstimmung durchgeführt und mit 97% für Streik gestimmt, es geht um Einkommen und die Übergangsversorgung (Lücke zwischen gesetzlichem Renteneintritt und Verabschiedung in den Ruhestand).

    Was nützt es zu bangen? Man versaut sich nur die Vorfreude. Ein Ticket verfällt nicht, nur weil es einen Arbeitskampf gibt, es behält seine Gültigkeit, und schlimmstenfalls fliegt man verspätet. Und selbst wenn man erst einen Tag später als ursprünglich geplant am Urlaubsort ankommt, ist das doch noch längst kein "verlorener Urlaub", oder? Also, immer schön entspannt bleiben und alles auf sich zukommen lassen, alles andere schadet nur dem Wohlbefinden!

    Airlines

  • Urlaub Ende August - Anfang September
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin,

    wozu muss man einen Langstreckenflug nach Asien absolvieren, wenn man nur am Strand "braun" werden will? Das Mittelmeer bietet zu diesem Zweck wirlich die allerbesten Möglichkeiten! Investiert man das Geld, das man ansonsten für einen Langstreckenflug investiert hätte, kann man sich sogar ein richtig tolles Resort leisten, was vielleicht das Reisebudget nicht hergegeben hätte.

    Immerhin wird in mediterranen Gegenden alles auch wieder "trocken", was man in feuchtheißem Tropenklima eher weniger erwarten kann. Entspannen, hervorragend essen und es sich gutgehen lassen.... wo geht denn das besser als in Europa? Und dann darf man auch gern noch etwas "Gutes" tun und die gebeutelte Wirtschaft in Krisenländern unterstützen. Hab Euch mal was Schnuckeliges herausgesucht:

    http://de.escapio.com/hotel/mareta-view-boutique-bed-breakfast/2-0-25.8.2014-15.9.2014

    Na, ist das was???
    Und hier ist noch einer:

    http://www.booking.com/hotel/pt/rochabravatouristicapartments.de.html?sid=b936cbce991076888cd4aefada3274f1;dcid=1

    Beim "Braunwerden" das Maligne Melanom nicht vergessen und Sonnenschutz verwenen!

    Allgemeine Fragen

  • Fragen/Antworten Angebote & Preise vom Bordverkauf
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Meine Güte.... was geht denn hier ab?

    Es scheint mir, dass sich ein großer Teil der Flugpassagiere mit den "supergünstigen" Angeboten aus dem Bordverkauf eindeckt und nahezu nichts mehr am "Boden" kauft!

    Vielleicht wäre es sinnvoll, ein bisschen über den Griff vom ALDI-Einkaufswagen hinauszudenken und die Unterschiede zum stationären Einzelhandel zu begreifen. Wenn man aber nichts verstehen WILL, da nützen dann auch gutgemeinte Erklärungen nichts, oder? Hier noch einmal ein paar Fakten:

    Allgemein sind die Umsätze beim Dute Free Sale on Board seit Jahren rückläufig. Das liegt zum einen daran, dass viele Menschen heute viel häufiger mit dem Flugzeug unterwegs sind als früher und das aufregende Urlaubsfeeling und damit auch die Kauflust etwas gedämpft sind im Vergleich zu früheren Zeiten.

    Desweiteren gibt es inzwischen die Europäische Zollunion, so dass es eigentlich gar kein richtiges "Duty Free" mehr gibt, und da innerhalb der Zollunion z.B. Zigaretten und Alkohol gar nicht mehr steuerfrei verkauft werden dürfen, sind diese Artikel auf Europastrecken innerhalb der Zollunion gar nicht mehr beladen.

    Alle anderen Artikel haben EINEN Preis, egal ob es nach Malaga geht oder Nach Miami, das bedeutet im Umkehrschluss: hier wird eine Mischkalkulation eingesetzt, denn auf dem einen Flug ist die Schokolade steuerfrei, auf dem anderen nicht, kostet aber immer dasselbe. Ob aber ein 300-Gramm-Fettriegel von Milka für 5 EUR billig ist, erkennt man ganz schnell an jeder Supermarktkasse, wo drei Tafeln zu 100 Gramm weit weniger kosten als das Zeug an Bord.

    Preistransparenz durch das Internet - das ist ein wesentlicher Punkt, der die Umsätze an Bord schwinden lässt. Mit einem Klick kann man, sogar während des Fluges dank Flynet, feststellen, wie viel denn welches Produkt im Onlinehandel kostet. Da kommt der Bordverkauf nicht mehr mit

    Flugbegleiter sind durch eine Provision an den Umsätzen beteiligt, und das ist fair: schließlich zuckeln sie im Vergleich zu den anderen Flugbegleitern noch mal eine Stunde extra mit dem Trolley durch die Kabine. Daher ist es ausgeschlossen, einen Artikel auf einem anderen Flug wieder umzutauschen, da damit die Provision für den zurücknehmenden Flugbegleiter reduziert werden würde. Verkauft dieser aber auf seinem Flug wenig und nähme er einen teuren Artikel zurück, würde er sogar mehr Provision zurückzahlen müssen als er erhielte - und das verstößt natürlich gegen arbeitsrechtliche Prinzipien.

    Darüber kann man sich aufregen wie man will und der ALDI-Vergleich hinkt da sowieso, denn da tut es der Verkäuferin nicht weh, wenn sie Jogginghose, die man nach der Benutzung schweißgetränkt zurückbringt (jaja, sowas passiert jeden Tag), annimmt und direkt in den Müllcontainer wirft. (Auch hier wirkt die Mischkalkulation, und ein gewisser Rücklauf ist immer einkalkuliert).

    Wer all das nicht akzeptieren mag und als Zumutung empfindet, der wird nicht zum Einkauf an Bord gezwungen.

    Airlines

  • LUFTHANSA - Alles zum Thema "Service an Bord"
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Waldschrat:
    Ich_liebe_fliegn: Hallo. Ich fliege im März mit der Lh von Muc nach Ist und wollte mal fragen was es auf diesem Flug zu essen gibt. Schon mal danke im voraus.

    Der "Snack" besteht auf Strecken mit ca. 2 Stunden Flugzeit aus einem Sandwich. Es sind diese dreieckigen Plastikverpackungen mit recht gummiartigem "Wonder-Bread" und es kann etwas Fleischiges oder Käsiges darauf sein. Eine Auswahl gibt es in der Economy nicht (mehr) auf solchen Strecken.

    Die meisten Airlines nehmen inzwischen Geld für die Bordverpflegung - auch bei Getränken. Lufthansa möchte auch weiterhin alles kostenlos anbieten. Passagiere sind aber nicht bereit, wegen einer freien Bordverpflegung etwas mehr Geld zu bezahlen - und das ist natürlich für Lufthansa ein gewisses Dilemma. Daher kann man keine überragende Qualität erwarten und auch keine Auswahl.

    Es ist ohnehin sehr anzuraten. nicht mit Bärenhunger auf einen Flug zu gehen. Ich bekomme es immer wieder mit, wie Menschen mit knurrendem Magen fragen, wenn es denn "endlich" etwas zu essen gäbe und ob sie, weil sie von einer Portion nicht satt wurden, nicht noch eine zweite haben könnten. Bisschen peinlich, finde ich.

    Wenn ich eine Urlaubsreise antrete und es mir da gut gehen lassen will, da kann man es sich einfacher machen: möchte man es preiswert, futtert man am Flughafen an einem der vielen Bäcker-Shops noch ein Baguette mit Auflagen, die einem zusagen oder wenn es etwas edler sein darf, entspannt man sich in einem Flughafenrestaurant und an Bord guckt man dann mal drauf, ob man das wirklich essen möchte. Stilvoll reisen bedeutet für mich "nicht hungrig reisen" und mir ganz sicher kein lasches Gummisandwich mit tausenden E-Nummern auf der Zutatenliste reinzuziehen...

    Studentenfutter, Nüsse oder auch das Bütterchen von zu Haus dürfen übrigens immer mit an Bord genommen werden. Die Einschränkungen für Lebensmittel gelten nur für die Einfuhr in andere Länder wegen der Verschleppung von Krankheiten. Natürlich gibt es Fluggesellschaften, die wegen des eigenen Verkaufs von Mahlzeiten das Mitbringen und den Verzehr eigener Nahrung an Bord verbieten (wollen), dies ist aber ein juristisch fragwürdiger Versuch, Passagiere einzuschüchtern und entbehrt jeder Grundlage. Flugzeuge sind nicht mit Restaurants gleichzusetzen, bei denen der Verzehr von Nahrung und Getränken im Vordergrund steht. Damit kommt keiner durch. Sollte jemals ein Flugbegleiter meckern, dass ich meine Stulle verzehre, würde ich nur lieb lächeln und fragen: "Möchten Sie mal abbeißen?"

    Archiv

  • Carnival Kreuzfahrten- Wer, Wann,Wo? (Nur für Reisedaten)
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Cunard ist auch Carnival, also denne:

    1. bis 15. Mai 2014: Queen Elizabeth Hamburg-Oslo-Hamburg

    2. bis 27. August 2014:  Queen Mary 2 Hamburg-Southampton-New York

    Kreuzfahrten

  • Kalifornien-Tour Juni/Juli
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin, moin!

    Disneyland in LA würde ich komplett weglassen. Florida ist besser, vor allem weil es dort neben dem Magic Kingdom noch EPCOT und Animal Kingdom gibt. Disneyland fand ich für 4jährige Steppkes ganz prima, aber für Erwachsene, och, nööööö.... tanzende Schneewittchen und süüüüße Hutzelhäuschen, in denen Micky und Minnie wohnen brauche ich wirklich nicht noch einmal.

    Ich würde empfehlen, außerhalb der Saison, z.B. im November, mal wieder nach Florida zu reisen und dort die Disney Parks zu besuchen. Der Flug zum Mars in einem Simulator des Epcot-Centers fand ich genial.

    Ob man von LA oder SFO abfliegt, soll jeder selbst entscheiden. Ich finde SFO viel praktikabler als diesen PKW-Moloch im Süden. Den Anreise- und Abreiseflughafen sollte man jedoch nicht an die erste Stelle setzen. Da sich die RUND-Reisen im wahrsten Sinne des Wortes anbieten, kann man in Kalifornien auch gut ein- und denselben Flughafen wählen. Falls sich das preislich günstiger darstellt als ein Gabelflug, wäre das meine Wahl.

    Wenn es zum Grand Canyon geht und Ihr körperlich einigermaßen fit seid: unbedingt zum Colorado River hinunterwandern und in der Phantom Ranch übernachten. Info gibt es bei www.nps.gov für alle Nationalparks. Die Phantom Ranch hat sehr begrenzte Kapazität, also lange im Voraus buchen:

    http://www.grandcanyonlodges.com/lodging/phantom-ranch/

    Es ist ein wunderbares Erlebnis, den Menschenmassen z.B. am South Rim zu entfleuchen und irgendwann mit der Natur allein zu sein, während neben dem Bright Angel Trail der Bergbach gurgelt und ein Adler am knallblauen Himmel seine lautlose Runden zieht. Viel Spaß!

    Sonstiges USA

  • Panik vor der Dom Rep
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Panik ist immer ein schlechter Ratgeber und vor allem versaut man sich damit den Genuss im Urlaub. Mückenstecker? Bringt gar nichts und verströmt einen Haufen Chemie, die man sich dann beim Schlafen in die Lungen pfeift.

    Wer gern in tropischen warmen Gebieten urlaubt, der sollte sich einfach ein Reise-Moskitonetz kaufen. Das kann man über dem Bett aufhängen und fertig. Falls direkt über dem Bett keine Befestigungsmöglichkeit ist, kann man sich mit einem stabilen Bindfaden helfen oder Nylonschnur, die man an geeigneten Dingen befestigt und über dem Bett verlaufend durch's Zimmer spannt. Zum Beispiel von Gardinenstange zum Schrank, oder ähnlich.... nur lieber nicht zum Sprinkler 🙂

    Daran hängt man das Netz auf und dann ist man geschützt. Expositionsprophylaxe nennt man das, und dazu gehören auch Autan & Co. - aber es müssen je nach Insekt stärkere Varianten zum Einsatz kommen, die man natürlich im Land selbst immer bekommt. Helle Kleidung abends statt dunkle. Hose unten geschlossen.

    Und das Genießen nicht vergessen.

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Streik- Info Thread
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    annimaus: (...)
    Fallen denn tendenziell auch die weiteren Flüge bei Streiks au, oder wird sich das auf innerdeutsch bzw. inner europäisch konzentrieren?

    Wenn Streik ist, kann alles ausfallen. Der hohe Organisationsgrad z.B. der Pilotenschaft führt bei Lufthansa generell zu einem Ausfall fast aller Flüge. Es gibt ein paar sogenannte Management-Piloten, die sich dann am Streik nicht beteiligen, so dass einige ausgewählte Flüge stattfinden. Die Airline entscheidet dies strategisch, also was für die Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebes am sinnvollsten ist.

    Nach einem Streik, bei dem an die 90 bis 95 Prozent aller Flüge ausfallen, ergo die Maschinen am Boden bleiben, dauert es oft bis zu drei Tage, bis sich der reibungslose Verlauf des normalen Flugplans wieder einstellt, denn es befinden sich dann die Flugzeuge nicht dort, wo sie sein sollten und die Maschinen, welche sich zum Streikbeginn im Ausland befanden, kehren sehr wohl nach Deutschland zurück. Im Falle eines Streiks von Besatzungsmitgliedern wird ausschließlich auf deutschem Territorium gestreikt.

    Das bedeutet: alle Flüge vom Ausland nach Deutschland finden statt wie geplant. Bei der Kurzstrecke bedeutet dies: das Flugzeug wird z.B. aus Lissabon, London oder Lyon nach FRA, MUC etc. zurückkehren. Steht die Maschine an ihrem vorgesehenen Parkplatz und sind die Passagiere ausgestiegen, beginnen die Besatzungsmitglieder üblicherweise unverzüglich damit, sich am Streik zu beteiligen - die weiteren für diese Crew geplanten Legs werden also voraussichtlich ausfallen, wenn nicht Management-Piloten den Flug übernehmen. Auf diesen unwahrscheinlichen Fall sollte man sich aber nicht verlassen.

    Bei Kabinenbsatzungen gibt es übrigens keine "Management-Stewards". Wie wir beim letzten Streik des Kabinenpersonals sahen, war der Flugbetrieb fast völlig zum Erliegen gekommen. Fallen Flüge wegen Streiks aus, wird dies entsprechend von den Fluggesellschaften in der Öffentlichkeit und über die Medien kommuniziert. Passagiere, die trotz eindeutiger Warnungen zu den Flughäfen gepilgert sind, sind zwar einerseits selbst schuld, andererseits kümmern sich die Fluggesellschaften so gut es geht um die Betreuung. Leider stellt man immer wieder fest, dass zwischen dem, was personell und organisatorisch möglich ist, und dem, was einige Passagiere erwarten, eine gewisse Lücke klafft.

    Dass von Jetzt auf Gleich z.B. in Frankfurt, vielleicht sogar noch zu Messe-Zeiten, nicht mal eben 50.000 bis 100.000 Hotelzimmer verfügbar sind und dass die Callcenter mit einer Verhundertfachung des Anrufeaufkommens total überlastet sind, sollte eigentlich jedem klar sein, und genau deswegen verstehe ich nicht, warum dann immer in den Nachrichten jammernde Passagiere zu sehen sind, die behaupten, wie würden "nicht ausreichend informiert". Über was soll denn eine Airline informieren, wenn kein Mensch weiß, A) wann der Regelbetrieb wieder funktioniert, B) wie viele Passagiere man bestenfalls über andere Airlines umbuchen kann (Emirates und Etihad geben an ihren Konkurrenten LH üblicherweise keine Infos weiter über ihren Buchungsstatus) und C) wie viele Passagiere vom Flug gänzlich zurücktreten.... Man kann also auch von Betreuung sprechen, wenn man auf einem Feldbett mit 2.000 anderen in einer Halle am Flughafen nächtigt.

    Es gibt also so viele Variablen in diesem Spiel, dass man sich nur in Geduld üben kann. Wer auf die Erfüllung des Transportvertrages besteht, wird üblicherweise sein Ziel später erreichen und wer Bahn fahren kann statt zu fliegen, wird dies auch tun können, ohne draufzahlen zu müssen. Wer sich das Ticket erstatten lassen will, bekommt auch sein Geld zurück.

    Wenn Du Deinen Urlaub antreten möchtest, wird dies auch gelingen, aber wahrscheinlich eben verspätet. Sollte der Streik konkret angekündigt werden für einen Termin, ist es zu empfehlen, die Möglichkeit eines früheren Abfluges zu prüfen. Rechtzeitig Kontakt mit der Airline aufnehmen ist anzuraten. Guten Flug.

    Airlines

  • Florida Fragen Rundreise September 2014
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin,

    seit Mitte der 90er Jahre hat sich einiges verändert in Florida. Das Wesentliche: es sind gefühlte Millionen an Hotelbetten hinzugekommen g

    Auch ich erinnere mich noch allzu gut an Zeiten, in denen man für 39 USD pro Zimmer in guten Motels übernachten konnte. Das ist längst vorbei - und fairerweise muss man hinzufügen, dass sich Kaufkraftzuwachs und auch Inflation in 20 Jahren natürlich bemerkbar machen.

    Laut einer aktuellen Museumsausstellung zum Thema "Wasserwirtschaft in Florida" sollen täglich ca. 700 Personen nach Florida ziehen, >> täglich << !!! Küstenlinien, z.B. bei Sunny Isles Beach sind inzwischen mit Hotelgiganten nur so gepflastert. Wenn aber alle an einen Ort wollen, um Urlaub zu machen, geht's eben nicht anders.

    Im Text stand "Google-Recherche" führte zu keinem Treffer bei günstiger Unterkunft. Nach vielen Jahren mit Florida-Reisenm stellte ich fest, dass es IMMER eine günstige Unterunft gibt, die nicht unbedingt auch eine reine Schrottbude sein muss. Natürlich wird sie weder Meerblick noch einen gepflegten 25-Meter-Pool haben, aber wenn man es schlciht "zum Schlafen" haben will...

    Bleibt man eine Woche an einem Ort oder länger, empfehle ich, nach einem Haus Ausschau zu halten, immer gern als "Villa" bezeichnet. Plural "Villas". Ich habe mal eine bei Orlando gemietet für 670 EUR pro Woche, mit drei Schlafzimmern, zwei Bädern und allem Drum und Dran. Da kann man locker mit 6 Personen übernachten und dann wird's konkurrenzlos billig. Eventuell lohnt sich so etwas schon für zwei Personen. Auf jedenfall werden oft "weekly rates" angeboten.

    Die am besten bewerteten Unterkünfte sind manchmal schon ein Jahr im Voraus ausgebucht, stellte ich fest. September ist aber keine Hochsaison, die Preise sind generell geringer als zwischen Mitte Dezember und März. Bei www.priceline.com habe ich auch schon ein paar mal gebucht  - das kann ich empfehlen.

    Ansonste: die üblichen Verdächtigen nutzen, Onlineportale und manchmal findet man Unterkünfte per Google-Maps. Einfach in die gewünschte Region hineinzoomen, bis Restaurants und Hotels angezeigt werden und dann klickt man auf das jeweilige Bettensymbol, kommt zur Website der Unterkunft und findet gelegentlich eine, die gar nicht durch Buchungsportale zu reservieren ist.

    Viel Spaß!

    Florida

  • Shoppinghotel
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    JojoW:
    Das "Eventi Kimpton Hotel" ist super zentral gelegen. 
    Habe gerade eine Bewertung geschrieben. Müsste demnächst freigegeben werden.

    Sehr gern würde ich etwas dazulernen, deswegen meine Frage: wo bitte ist denn das "Zentrum" von Manhattan?

    New York

  • mit dem Mietwagen von Calgary nach 'Vancouver
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    FamilieSchmid:
    Wir möchten mit dem Mietwagen (6 Erwachsene) im September von Calgary nach Vancouver. Vancouver Island sollte auch mit dabei sein. Bei den Autovermietern ist es nicht so einfach ein entsprechendes Auto zu finden. Platz für Gepäck ist mitunter nicht ausreichend. Hat jemand gute Erfahrungen mit einem Anbieter? Wir kommen am 3.9. um 16.15 Uhr in Calgary an und wie ich hier im Forum erfahren habe, ist Calgary nicht unbedingt sehenswert. Gibt es Sinn, das Auto sofort am Flughafen zu übernehmen und dann die 1. Übernachtung außerhalb von Calgary - Richtung Banff - zu buchen? Folgende Strecke haben wir uns vorgestellt 
    Banff / Icefield Parkway / Mt. Robson / Clearwater / Kamloops / Whistler / Vancouver Island / Vancouver
    Hallo!

    Stimmt, vom Flughafen Calgary kann man sich in knapp 2 Stunden direkt Richtung Westen verabschieden, um zum ersten Mal in Banff zu übernachten. Calgary fand ich nicht sonderlich toll und Kanada hat viel mehr zu bieten als Großstädte, also nix wie weg.

    Mit 6 Erwachsenen wird es wirklich eng und welche Größe von Kraftfahrzeug schwebt einem denn vor? Es kann ja nur ein Riesen-Van werden und meines Wissens haben die üblichen Autovermieter nur bis zum Fullsize SUV etwas im Angebot. Ich habe  gerade mal geguckt bei meinem Favoriten www.alamo.com - da kostet ein Fullsize SUV für 3 Wochen ca. 673 CAD. Und für 6 Personen ist das immer noch nix. Ein normaler Fullsize PKW dagegen schlägt mit 290 CAD zu Buche. Will sagen: mietet auch ZWEI Fahrzeuge und fahrt im "Konvoi". Das Autofahren in Kanada ist so entspannt wie man es sich nur vorstellen kann, man verabredet sich einfach am nächsten Stopp und außerdem gibt's Mobiltelefone, und für den Notfall holt man sich zwei kanadische Sim-Karten, dann wird's preiswert mit dem Telefonieren.

    Eure angegebene Route ist eine der Hauptrennstrecken für Kanada-Reisende. Da kann man einiges sehen. Ob man unbedingt nach Whistler muss, naja... ich fand's nicht so als ein MUST SEE, muss ich sagen, dafür hätte ich ein paar andere Tipps parat. Der erste: packt nicht zu viel in Eure Reise, fliegt lieber in einem anderen Jahr noch einmal hin. Das ist der größte Fehler aller Erstreisenden, dass sie alles in einem Urlaub sehen wollen und das klappt nicht, denn man hockt da nur im Auto und reißt die langen Distanzen ab. Zum Naturbewundern bleibt dann kaum Zeit und deswegen war man doch eigentlich nach Kanada gefahren, oder?

    Allein in Banff kann man mindestens drei Nächte verbringen. Es sind immerhin 8 Stunden Zeitunterschied zu Alberta. Den Johnston Canyon muss man abgewandert haben, das geht auch ganz früh am Morgen, wenn einen der Jetlag aus dem Bett treibt und es ist herrlich, das tolle Naturschauspiel in aller Ruhe zu bewundern, wenn alle anderen Touristen noch schnarchen. Man muss Lake Louise besuchen, die Fairmont Hotels in L.L. und in Banff, wo man auch einen Snack nehmen wollte, oder wenn verfügbar, den High Tea nach britischem Zeremoniell.

    Ein Frühtsück empfehle ich im Post-Hotel Lake Louise zu nehmen, ist unter schweizerischer Leitung. Zum Übernachten jenseits aller normalen Reisebudgets, aber es ist einfach schnuckelig, in der romantischen Natur Kanadas schweizer Dialekt zu hören und erstklassige Gastlichkeit zu genießen.

    Eine Alternativroute führt nach Norden von Banff über den Icefield Parkway nach Jasper. Auch wenn Ihr an Eurer Route festhalten wollt, muss man unbedingt mindestens bis zum Columbia Icefield fahren und dann eben wieder zurück. Oder man wählt die Route, welche nach Norden Richtung Prince George führt. Da hat man den Vorteil, schon mit weniger Tourismus konfrontiert zu werden, denn dies ist etwas für Naturmöger 🙂

    Auf dem Wege dorthin kommt man an einer unglaublichen Attraktion vorbei, der Westernstadt Barkerville. www.barkerville.ca  Das fanden wir einfach nur grandios. Man fährt ein Stündchen vom Highway nach Osten, bis man dieses Goldgräberörtchen erreicht, aber was die kanadische Touristenverwaltung hier auf die Beine stellt, ist einfach unvergleichlich.

    Angestellte des Staates British Columbia spielen eine Rolle: der Schmied, die Lehrerin, der Geschäftsmann, die Stadt ist bewohnt, und zwar mit Menschen in originalen Kostümen, die sich benehmen und sprechen wie in der alten Zeit. Die Läden packen Mitbringsel nach dem Kauf in Packpapier mit Packband ein, Plastiktüten gibt es nicht. Freilich versteckt unter der Ladentheke ist das Kreditkartenlesegerät. Das war eines unserer Highlights auf der nördlichen Route.

    Vancouver Island ist eigentlich eine ganz eigene Reise wert, so viel hat die Insel zu bieten. Sie misst von Nord nach Süd an die 450 km, also - wenn man hier drei Nächte verbringt, hat man eigentlich noch gar nichts entdeckt. Bitte überdenkt, ob Ihr das alles wirklich in den Urlaub hineinpacken wollt, es sei denn, Ihr wollt 5 bis 6 Wochen unterwegs sein.

    Wenn man die nördliche Route wählt wie ich sie beschrieb, geht es dann von Prince George (ein Ort zum Übernachten jedoch ohne jeden Charme) weiter nach Westen, bis man bei Prince Rupert an die Küste trifft. Da geht's dann nur mit dem Schiff weiter und zwar mit BCferries, einer Autofähre nach Süden auf der berühmten Inside Passage. Das sollte man rechtzeitig buchen, inklusive Übernachtungen in Prince Rupert und vor allem einer solchen am Ankunftsort Port Hardy im Norden Vancouver Islands. Denn die Fähre kommt dort nach 16stündiger Fahrt an, und es wird 23.30 Uhr nachts sein, in Nullkommanix füllen sich dort die Hotels, wenn man reserviert hat.

    Die Reise lohnt sich: geheimnisvolle Passage, die an Norwegen erinnert und mit etwas Glück Wale zu beobachten! Die Fähre ist natürlich genial, ein Kreuzfahrtschiff fast und wer nicht die ganze Zeit herumsitzen will, kann sich bequeme Liegesessel in der Aussichtslounge hinzubuchen oder sogar kleine Kabinen, natürlich gegen Aufpreis.

    Auf Vancouver Island gibt es, wie erwähnt, massig zu besichtigen. Borealer Regenwald, so nennt sich die Gegend und sagt eigentlich schon alles. Es kann kühl und feucht sein, sehr feucht, aber das macht den Reiz aus und wenn Ihr nicht wetterfest wäret, dann hättet Ihr Euch die Karibik ausgesucht. Umso schöner, wenn die warme Sonne alles in einen üppigen Lichretzauber taucht.

    Kein Vancouver Island ohne Westküste!!! Tofino ist ein Begriff, ist aber stets von jungen hippen Surfern in Beschlag genommen und lohnt daher zwar den Besuch, aber die Übernachtung nicht. Eher empfehle ich Ucluelet, ein paar km südlich davon. Dort haben wir eine der reizvollsten Hotels gewählt, die wir jemals sahen: Waters Edge Resort at Pacific Rim - diese Anlage habe ich bewertet. Auf dem Weg von der Ost- zur Westküste kommt man bei Cathedral Grove vorbei, einer Stelle mit geradezu gigantischen Bäumen. Vollgeparkt meistens, aber es lohnt sich das warten, notfalls weiterfahren, wenden später wieder probieren, Leute kommen und gehen, und am Ende findet man einen Parkplatz.

    In Victoria spätestens sollte man im Fairmont Empress Hotel seinen High Tea nehmen, aber dazu wird Sakko mit Krawatte erwartet. Klingt zwar dämlich, so etwas auf die Reise nach Kanada mitzunehmen, aber: lasst Euch das nicht entgehen! Einmalig.

    Du meine Güte.. ich gerate ins Schwärmen... aber Kanada ist ein Land zum Träumen. Eure Reise wird vermutlich in Vancouver enden, nehme ich an. Sie gilt als die schönste Stadt Kanadas, wenn nicht Nordamerikas, in harter Konkurrenz zu San Francisco. Nehmt Euch Zeit. Und falls Ihr nur drei Wochen oder kürzer bleiben wollt, streicht bitte-bitte die Punkte etwas zusammen, es wird sonst zu ambitioniert. Wie gesagt: autofahren statt Natur erleben - sollte in Kanada nicht sein.

    Zum PKW noch: vergleicht die Preise und Konditionen! Die deutsche seite www.alamo.de verlangt oft direkt die Bezahlung, auf www.alamo.com gibt es meistens die Reservierung mit Bezahlung erst am Abholtag. Und: der Wechselkurs entscheidet. CAD kann günstiger als EUR sein! Guckt nach Promotion Codes oder vielleicht arbeitet einer Eurer Verwandten, die mitkommen, in der Reiseindustrie oder bei einer Fluggesellschaft? Da gibt's dann noch Rabatte, satte Rabatte!

    Ein wichtiger Punkt ist auch: zwei kleine PKW verbrauchen meistens viel weniger Treibstoff als ein riesiges Gefährt. Habe schreckliche Erinnerungen an unser Riesenwohnmobil in Alaska: das fraß 25 Liter auf 100 km, also da werden auch die moderate Spritpreise in Nordamerika zum Alptraum 🙂  Zum GPS: falls Ihr lieber mit GPS-Unterstützung fahrt, was in den Städten schon sehr komfortabel ist, kosten diese pro Tag in den Regel 10 bis 12 CAD extra. Bei drei Wochen hat man da also schon locker 250 CAD für ein solches Teil hingeblättert. Ich habe mir schon 2006 ein GPS von Garmin gekauft mit "nüvi-lifetime", also allen Kartenupdates für die gesamte Lebensdauer des Gerätes. Und vor allem mit Nordamerika als Kartenmaterial.

    Heute kann man die deutschen Geräte von Garmin mit den Amerika-Karten nachrüsten und das lohnt sich. Oder wenn man schon eines für Europa hat, das keine Amerika-Karten zulässt: einfach ein günstiges Gerät in Kanada kaufen und wenn man wieder in Deutschland ist: verkaufen an die nächsten Kanada-Urlauber via Ebay!

    So, genug getippt - falls Ihr noch Fragen habt, einfach mailen. Viele Grüße, Volker

    Kanada

  • Condor Langstrecke - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    abba-fan12:
    Wir haben ja über die TUI eine Pauschalreise gebucht fliegen PEC mit Condor. Wenn ich versuche eine Probebuchung zu machen, wird mir angezeigt, dass die Maschine quasi ausgebucht ist. Gebe ich da die Namen der gebuchten Fluggäste ein, werden mir die gebuchten Sitzplätze nicht angezeigt.  Was tun?
    Gruß Elli

    Moin! Wenn man eine Buchung auf einem Flug hat, dann gibt es einen Filekey, also einen Amadeus-Buchungscode, der aus Buchstaben und/oder Zahlen besteht, z.B. 6TWK5P oder so etwas. Gehe auf www.checkmytrip.com und trage dort Deinen Buchungscode mit Namen etc. ein, sodann müsste Eure Reise dort auch angezeigt werden.

    Wenn ich mich an meinen letzten Condor-Langstreckenflug erinnere, kostete es extra, einen Sitzplatz zu reservieren. Hat man sich das Geld gespart, wird dieser eben erst am Flughafen zugewiesen, und man hat dann vielleicht das große Glück, getrennt zu sitzen oder direkt neben dem Klo.

    PS: empfehle, für jeweils 15 EUR das "bessere" Menü zu bestellen, es ist viel leckerer als das Standardzeug und allein die neidischen Blicke der Sitznachbarn sind schon das Geld wert 🙂

    Archiv

  • e-hoi
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo!

    Kreuzfahrten kann man überall buchen, und Kreuzfahrten kosten überall haargenau dasselbe. Mit dieser schlichten und desillusionierenden Aussage ist eigentlich schon alles gesagt. Wenn man weiß was man will, sich über Route und Schiff im Klaren ist, geht es mit zwei Klicks im Internet.

    Wer vielleicht zum ersten mal eine Kreuzfahrt bucht uns sich überhaupt nicht im Klaren darüber ist, mit welchem Schiff es wann wohin gehen soll, der sollte vielleicht die Dienste eines guten Reisebüros in Anspruch nehmen, welches auf Kreuzfahrten spezialisiert ist. Das ist bei e-hoi ganz sicher der Fall, aber bestimmt gibt es auch in Deiner Nähe ein stationäres Reisebüro, das Experte in Sachen Kreuzfahrt ist.

    Die Onlineanbieter setzen oft aber viel größere Zahlen an Kreuzfahrten ab, beschäftigen mehr Mitarbeiter und können somit auf mehr Expertise zugreifen, denn jeder dieser Mitarbeiter hat sich auf bestimmte Reedereien spezialisiert und hat auch sein persönliches Lieblingsschiff.

    Besonders positiv sind mir hier www.dramlines.de und www.kreuzfahrtberater.de aufgefallen. Letzterer bietet zu fast allen Kreuzfahrten auch noch die Gewährung eines Bordguthabens, das einem Rabatt gleichkommt. Kann dieses Bordguthaben nicht eingebucht werden, gibt es gleich bei der Buchung den Nachlass vom Reisepreis.

    Warum bei A mehr bezahlen, wenn es bei B weniger kostet? Intensive "Kümmerung" um individuelle Wünsche und Präferenzen ist bei guten Online-Reisebüros selbstverständlich, und der telefonische Kontakt gehört auch dazu. Man kann, wenn man völlig ahnungslos ist, einen Kreuzfahrtfinder nutzen, in dem man abgefragt wird, was man möchte und was nicht oder man lässt sich einfach telefonisch beraten.

    Orientierung bietet zum Beispiel das jährlich erscheinende Buch "Kreuzfahrtträume 2014" (2015, 2016....etc), die Seite www.cruisetricks.de mit den schönen wöchentlichen Podcasts (Radiosendungen) durch den Fachjournalisten Franz Neumeier, oder auch das Forum KREUZFAHRTEN hier bei Holidaycheck.

    Viel Spaß im Urlaub!

    Allgemeine Fragen

  • Eingrenzung Reiseziel
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin,

    es gibt so viele Gegenden, die diesen Wünschen entsprechen, dass man mit so einem weit gefassten Bereich "Strand, schnorcheln, warm" nicht viel anfangen kann. April und Mai gehören in vielen Reiseregionen immer noch zur Neben- oder Randsaison und ich kann Euch aus eigener Erfahrung Florida und die Karibik empfehlen.

    In Florida ist zu dieser Zeit die Hauptsaison, welche Mitte Dezember beginnt und Mitte April endet, vorbei. Dann wird's auch richtig warm, also "schön" warm, wie es Deine Gattin liebt. Und es werden vom größten Kreuzfahrthafen einem die Touren hinterhergeschmissen. Beispiel: mit dem bislang größten Schiff von Norwegian Cruise Lines, der "Getaway" durch die Karibik:

    http://www.kreuzfahrten.de/Termin/2014-04-26-371606.html

    Da eignet sich zum Schnorcheln der eine oder andere Stopp und in die östliche oder westliche Karibik fahren rund ums Jahr zahllose Schiffe, im Winter besonders viele.

    729 EUR pro Person in der Balkonkabine
    Flug FRA-MIA-FRA ab 627 EUR
    Was will man mehr?

    Dazu noch den Koffer halbleer hinfliegen, in Florida einkaufen. Günstiges Hotel / Motel (muss ja nicht direkt am Strand liegen), plus Mietwagen für drei oder vier Tage, damit man von A nach B kommt - - das alles hat man für ein paar USD extra auch noch mit drin.

    Wenn man sich an Bord des Schiffes noch mit alkoholischen Getränken etwas zurückhält, dann bleibt das Bordkonto auch erträglich. 12 USD pro Nacht pro Person muss man als Serviceentgelt noch hinzurechnen (früher "Trinkgeld" genannt), hat die Verpflegung in bester Qualität frei, jeden Abend eine tolle Unterhaltung, inklusive einem Feuerwerk auf See...

    Da würde ich sagen: nix wie weg, oder?
    Grüße zur Zeit aus Paris

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