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HC-Mitglied1962447H

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  • Shoppinghotel
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Wir suchen ein gute gelegenes Hotel für ausgedehnte Shoppingtouren (also meine Freundin shoppt, ich schleppe). Nun wäre es für mich wichtig, dass das Hotel sehr zentral an der Shoppingmeile liegt. Leider kenne ich nur die 5th Avenue. Gibt es noch andere Strassenzüge die zu empfehlen sind? Shoppingcenter werden wir bereits auf der Rundreise genügend antreffen.

    Hallo! Es gibt nicht nur die EINE Shoppingmeile in New York bzw. Manhattan und um dieses geht es ja vermutlich. Ganz Manhattan ist eine einzige Einkaufszone. Die 5th Avenue ist natürlich ein Begriff und vermutlich fällt den meisten "Frühstück bei Tiffany's" ein. Mag man gern vorbeischlendern, ich fand den Laden enttäuschend: Vitrinen über Vitrinen, Touristen über Touristen, die alle für 12 USD "irgendwas aus Edelstahl" kaufen, damit sie anschließend mit einem der mintblauen Tütchen über die Anevue gockeln konnten. Und ständig war ein Mitarbeiter damit beschäftigt, die festgetretenen Kaugummis mit Kältspray vom (mintblauen) Teppichboden zu knibbeln. Der Laden lebt vom Mythos, ausschließlich.

    Man wird an der 36. Straße gern zu Macy's gehen wollen, um festzustellen, dass man sich in dem verwinkelten Bau geradezu verlaufen kann und wundert sich darüber, dass es darin sooo edel gar nicht aussieht. Vor allem Holzrolltreppen lassen einen erschaudern, denn es gab da mal ein Riesenfeuer bei einer solchen Anlage in der Londoner U-Bahn. Das Geheimnis des Erfolges solcher Kommerzkathedralen liegt eher in der Shoppingsucht der Amis, die vieles mit ihren "revolving credit cards" auf Pump kaufen, und somit ist der private Konsum massenhaft in China gefertigter Waren der einzig wichtige Konjunkturmotor in den USA.

    Die Preise sind natürlich, gerade bei dem aktuell steigenden EUR/USD-Wechselkurs, immens günstig. Für ein paar Jeans, das in Deutschland locker 90 bis 100 EUR kosten kann, legt man in NYC vielleicht 34.99 USD hin. Da in New Jersey gleich gegenüber keine Sales Tax existiert, hat man in NYC vor einiger Zeit ebenfalls auf Klamotten (bis zu 150 USD pro Artikel, glaube ich), diese Steuer ebenfalls abgeschafft. NJ hat einfach zu viele Käufer aus NYC weggelockt.

    Da es gar nicht DIE Shoppingzone gibt, ist es fast egal, wo in Manhattan man wohnt. Ideal ist natürlich irgendwas zwischen Canal Street und dem südlichen Ende des Central Park, also der 59. Straße, aber man kann auch in Upper Manhattan ziemlich gut übernachten, die U-Bahn bringt einen doch stets schnell nach überall hin. Man kauft sich die Metro-Card am Automaten, lädt die mit einigen USD auf und fährt für 2 USD pro Fahrt egal wie weit in New York City. Taxis gehören übrigens auch zum üblichen Verkehrsmittel - man kennt doch die Business-Leute, die in Kostüm und Anzug am Straßenrand winken. Taxifahren ist natürlich viel billiger als sich mit dem eigenen PKW durch die Straßenschluchten zu quälen und gern mal 15 USD für 30 Minuten (!!!) parken zu bezahlen.

    Das "Village" (Greenwich Village) ist beliebt und Chelsea, wo man auch gern von "Hell's Kitchen" spricht. Einfach mal in den Buchungsportalen gucken und sich intensiv mit den Bewertungen beschäftigen. Ich habe mir für zwei Nächte im August das Skyline-Hotel Höhe 49. Straße gebucht - guter Kompromiss aus "vernünftigem Preis und einigermaßen Komfort": www.skylinehotelny.com

    Der Geheimtipp an sich soll dieses Hotel sein, ich habe da aber noch nie übernachtet: http://www.whitehousehotelofny.com  Es ist angeblich das preisgünstigste Hotel in Manhattan und wirbt damit, dass die Studenten Bill & Hillary hier auch schon übernachtet hätten. Bissle Jugendherbergscharakter, finde ich - somit müsste man damit rechnen, dass da auch mal mitten in der Nacht "Party" gemacht wird.

    Ich bin oft beruflich in New York unterwegs und wenn ich etwas einkaufen möchte, gehe ich immer gern zu Century 21, was "New York's best-kept secret" genannt wird. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Immobilienladen! http://www.c21stores.com Direkt am Ground Zero gelegen, zu erreichen mit U-Bahn und PATH-train auch aus Richtung Newport / New Jersey. Und am Millennium Tower und Ground Zero werdet Ihr sicher sowieso mal vorbeischauen, oder?

    Toll finde ich, dass C21 schon an Werktagen um 7:45 Uhr öffnet. Durch die Nähe der Wall Street wird man in dieser Gegend gegen 8 bis 9:30 geradezu über den Haufen gerannt von tausenden gehetzten Büromenschen, die sich zwischen zahllosen Baumaschinen hindurchzwängen, denn die ganze Gegend dort ist eine einzige Baustelle. Lohnt sich aber dennoch, denn bei C21 gibt es echt die dollsten Schnäppchen, und im Keller gibt's Haushaltswaren und im Dezember schrilles Weihnachtszeug.

    Ich hoffe, ich habe Dich nun genug verwirrt... hihi. Also, macht Euch locker bei der Wahl des Hotels - Manhattan ist überall spannend und wenn Ihr per Karten-Blick mal kurz guckt, dass eine U-Bahn-Station in der Nähe ist, habt Ihr schon das Wesentliche getan, um gut durch die Stadt zu kommen. Viel Spaß in Big Apple.

    PS: man sollte nicht versäumen, ein Musical zu besuchen. Für Vorstellungen desselben Tages werden die Restplätze sehr günstig verkauft über die TKTS-Schalter. Einen gibt es direkt am Times Square /42. Straße. Der ist meistens sehr belagert bis überlaufen, aber es gibt noch weitere Stellen: http://www.tdf.org/TDF_ServicePage.aspx?id=56& do=v   ...einfach mal checken! Cheerio!

    New York

  • LUFTHANSA - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Überflüssiges Zitat entfernt.
    @Ahotep
    Moin und danke! Warum wird denn die Zitat-Funktion nicht automatisch aktiviert, sobald man auf "zitieren" klickt? Im SPIEGEL-Forum funktioniert das ganz gut, könnte man hier doch auch einführen, oder?

    Archiv

  • Bitte CUNARD, P&O, HAL und andere große Reedereien hinzufügen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo zusammen,

    wie man liest, sind schon viele Foristen mit Cunard-Schiffen unterwegs gewesen und ich wette, auch mit P&O und auch Holland-America. Ich finde, man sollte die anderen großen Reedereien auch hinzufügen, damit Nutzer dort ihre Reisedaten hinterlegen können.

    Ich möchte auch vorschlagen, neben Nil- und Flusskreuzfahrten die Fahrten zur See auch der besseren Erkennbarkeit halber "Hochseekreuzfahrten" zu nennen.

    Kann es sein, dass es zu Madeira keine Kategorie gibt?

    Vielen Dank!

    Kreuzfahrten

  • NCL Kreuzfahrten - Wer,Wann, Wo ?(Nur für Reisedaten ! )
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447
    1. Okt - 20. Okt. 2014 Norwegian Star COPENHAGEN-MIAMI via Azoren, Jungferninseln.

    2. Feb - 16. Feb 2014 Norwegian Star LOS ANGELES - MIAMI (Panama-Kanal)

    3. Apr - 11. Apri 2015 Norwegian Getaway MIAMI-MIAMI, östliche Karibik

    4. Apr - 30. Apr 2015 Norwegian Epic MIAMI-MIAMI, westliche Karibik. Anschl. MIAMI-BARCELONA Transatlantic via Funchal / Madeira. (Einzeln buchbar)

    Kreuzfahrten

  • Fragen/Antworten Handgepäck
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Überflüssiges Zitat entfernt.
    Einen Mixer oder andere elektrische Geräte mitzunehmen ist überhaupt kein Problem. "Wie mit Koffern umgegangen wird" steht auf dem einen Blatt und auf dem anderen steht: "Wie intelligent werden die Koffer gepackt?" Ich bin bereits mit 8 (in Worten: acht!) Flaschen Portwein aus Porto zurückgeflogen und NIX ging kaputt. Wer seine empfindlichen und / oder zerbrechlichen Dinge vernünftig verpackt, in Textilien einwickelt und somit dafür sorgt, dass sie weder aneinanderschlagen können noch die Innenwand vom Koffer berühren, der darf davon ausgehen, dass beim Transport gar nichts zu Bruch geht.

    Ich erlebe das sehr oft beim Fliegen, dass es Riesendiskussionen um gigantisch großes Handgepäck gibt und die Passagiere immer mit ihren ausgelutschen "Zerbrechlich-Argument" kommen. Da drängt sich einem die Frage auf: die kommen wohl zerbrechliche Dinge ansonsten um die Welt? Kuckucksuhren werden vom Schwarzwald in alle Welt verschickt, kostbares Porzellan aus Meißen ordert man auch gern mal aus Los Angeles - alles nur eine Frage der vernünftigen Verpackung, aber genau das ist es wohl, wozu so viele schlicht und ergreifend "keine Lust" haben 🙂

    Gegen einen Mixer im Handgepäck spricht übrigens gar nichts. Diese "Klingen" werden kaum länger als 6 cm sein, und hier liegt inzwischen die Grenze für erlaubte Messer im Handgepäck. Ich würde mir allein diese Schlepperei sparen wollen und würde daher das Teil vernünftig verpackt (siehe oben) ins aufgegebene Gepäck packen. Konfisziert wird er sicher auch als Handgepäck nicht, allerdings wird man ihn kurz mal anschalten müssen zur Kontrolle, ob es nicht nur eine Sprengstoffverpackung sei.

    Airlines

  • Infektionsmöglichkeiten
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Die Bakterien- und Virenangst ist weit verbreitet und man sollte zunächst einmal die Kirche im Dorf lassen, bevor man seine gesamte Umgebung mit chemischen Keulen traktiert, denn zu diesem unheilvollen Trend geht es offenbar. Inzwischen wird schon mit "antibakteriellen" Spülmitteln geworben, die nur eines bewirken, dass nämlich in der Kläranlage die Bakterien gekillt werden, die die Gülle neutralisieren sollen, und sonst gar nichts. Für eine Wirkung im Spülwasser ist die Konzentration des Zeugs viel zu gring, aber Otto Normalpaniker fällt auf solchen Werbeschwachsinn gern rein.

    Da glauben viele, man Müsse Geschirr stets mit 60 Grad spülen und Unterhosen immer bei 95 Grad kochen, weil man doch den "Bakterien" zu Leibe rücken müsse. Ja, wenn denn die eigenen Bakterien so schlimm sind, warum bringen Sie uns denn durch die Attacke aus der gerade getragenen Unterhose nicht einfach um und welchen Weg sollen die den gehen? Durch die Haut oder den Pipimann? Bakterien werden sowieso durch Waschen stark dezimiert, weggespült vom Wasser, neutralisiert vom Detergenz (der waschaktiven Substanz) und fertig. Und außerdem besteht von den Mikroorganismen, die in und auf einem leben, überhaupt keine Gefahr. Ca. 1,5 kg davon haben wir übrigens in uns, z.B. als Darmflora. Bekämpfen wir die etwa auch mit einem täglichen Schluck Domestos?

    Zur Hygiene auf Reisen genügt häufiges und vor allem GRÜNDLICHES Händewaschen! Die meisten lassen 2 bis 4 Sekunden Wasser darüberlaufen, trocknen sich notdürftig ab und packen beim Verlassen der Toilette hübsch wieder an die Türklinke. Da kann man das Händewaschen auch lassen und am besten lieber gleich aus der Kloschüssel trinken - bietet denselben Effekt. Das Anfassen der Türklinke nach dem Händewaschen sollte vermieden werden und selbige ist mit einem Papierhandtuch zu öffnen.

    Kreuzfahrten: es ist einer der vielen Mythen, dass es speziell auf Kreuzfahrtschiffen ständig zu Ausbrüchen des Norovirus käme. Allein die Publikationspflicht des CDC (Center of Desease Control, amerikanische Gesundheitsbehörde) betreffend alle Vorfälle auf Kreuzfahrtschiffen, die einen US-Hafen anlaufen, bewirkt, dass alle glauben, das Passagierdampfer Brutstätten von Bakterien und Viren seien. Fakt ist: die Zahl der Ausbrüche ist höchst gering, wenn man einmal die Gesamtzahl aller stattfindenden Kreuzfahrten berücksichtigt, was bedeutet: die Präventivmaßnahmen der Reedereien und die Hygienevorkehrungen an Bord sind wirksam.

    Recherchieren Sie doch einmal, wie viele betroffene Passagiere es gibt, wie oft es überhaupt zu Vorfällen kommt und WER denn an Bord erkrankte. Dann stellen Sie fest: die Zahl erkrankter Crewmitglieder ist sehr gering und sinkt ständig, die Zahl betroffener Passagiere liegt deutlich höher (ist absolut natürlich immer noch gering) und der Prozentsatz steigt. daraus folgt: Die Besatzung wird durch intensives Hygienetraining immer besser in ihren Bemühungen, Passagiere aber immer nachlässiger und es gab und gibt immer wieder Fälle, in denen bereits erkrankte Passagiere an Bord kommen, das Medical Center nicht informieren und fröhlich ihre Keime auf dem Schiff verteilen, weil sie sich den Urlaub nicht vermiesen lassen wollen. Dass sie spätestens am nächsten Tag dann sowieso auf dem Klo hängen und nicht mehr herunterkommen (der Tag also ohnehin im Eimer ist, um beim Bild zu bleiben), ist eine Erkenntnis, die für jene zu spät kommt, die sich durch diesen unverantwortlichen Passagier bereits infiziert haben. Reedereien kann man hier überhaupt keinen Vorwurf machen, würde ich sagen, denn die appellieren an jeden und intensiv, sich korrekt zu verhalten, aber leider meinen es die selbsternannten Schlaumeier immer besser zu wissen.

    Der Norovirus bricht überall aus: in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen, Gemeinschaftsunterkünften, Hotels.... nur wird da kein großes Tamtam darum gemacht und oft weiß gar niemand, was es überhaupt war, wenn man einen Tag erbrechend und mit Durchfall verbrachte, es am nächsten Tag schon wieder OK ist und das Thema dann abgehakt wurde mit der Vorstellung "Da hab ich wohl was Falsches gegessen."

    Es liegt hier also eher ein Wahrnehmungsproblem vor, das subjektiv ist und nicht viel mit der Realität zu tun hat. Die allgemeine Mikrobenangst ist bei vielen bis zur Hysterie gesteigert und mit übertriebener Hygiene erreicht man genau das Gegenteil dessen was man beabsichtigte: es entwickeln sich Autoimmunerkrankungen, also Allergien und bei Kindern, die in fast-sterilen Umgebungen aufwachsen, verkümmert gar das Immunsystem. Gutes Beispiel für gut gemeint und schlecht gemacht.

    Daher entspanne man sich und wasche sich die Hände oft und zwar richtig. Wie das geht, kann man im Netz betrachten, und es dauert MINDESTENS 30 Sekunden. Man fasse sich nicht ständig an Mund, Nase, Augen, denn das sind die Einganspforten für Mikroorganismen. Man glaubt gar nicht, wie oft man das normalerweise tut. Und kommt man nach Haus, hat zuvor Haltestangen in der Bahn, den Einkaufswagen (Bakterienschleuder erster Güte) etc. angepackt  - Händewaschen!

    Desinfektionsmittel können Sie vergessen und gehören in die Abteilung "Überflüssiger Schnickschnack" (schließlich macht eine Industrie Riesenumsätze damit und besonders widersinnig wird's, wenn der Isopropanol noch mit einem Verfallsdatum etikettiert ist), und außerdem wirken diverse Desinfektionsmittel gar nicht viruzid, dassteht auch drauf. Mit viruziden Keulen herumzupanschen als Prävention ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und den einzigen Mehrwert hat der Hersteller, der natürlich nicht müde wird, den Nutzen seines Prodktes zu betonen.

    Bisschen die Füße am Boden halten, wie bei allem im Leben und entspannt zu bleiben, wenn es um die normalen Lebensrisiken geht.

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Ryanair Teil II
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Ryanair sollte jeder meiden, der für einen fairen Umgang mit Mitarbeitern steht und für sich selbst menschenwürdige Arbeitsbedingungen fordert. Warum? Da gibt es viele Gründe:

    Ryanair beschäftigt z.B. die Mehrzahl der Piloten nicht selbst, sondern als scheinselbständige Subunternehmer. Was das bedeutet liegt auf der Hand: Ungewissheit, ob man auch morgen noch Arbeit hat. Ungewissheit, ob im Falle eines Falles die Pilotenlizenz verfallen könnte, denn zu deren Erhalt ist es erforderlich, eine festgelegte Zahö von Flugstunden regelmäßig zu absolvieren, was von der Behörden (zum Beispiel dem Luftfahrtbundesamt) überwacht wird.

    Ryanair übt immensen Druck auf seine Piloten aus, um sie dazu zu bewegen, immer weniger Treibstoff einzuplanen. Sie veröffentlichen regelmäßig eine Liste mit den Spritspar-Champions und den Sprit-"Verschwendern". Hintergrund: je mehr eine Maschine getankt hat für ein und dieselbe Strecke, desto mehr Sprit wird verbraucht, weil das absolute Gewicht des Treibstoffs zu Buche schlägt.

    Nun sind die Spritmengen aber nicht unendlich variabel und unterliegen gesetzlichen Grenzen. Für einen Flug von A nach B MUSS eine bestimmte Menge getankt werden, die ausreichen muss für das Rollen am Abflugort, die Reise zum Zielort, aber auch für unerwartete Warteschleifen ist extra Sprit einzuplanen, für Durchstartmanöver und das Diverting - also dem Ausweichen auf einen anderen in der Nähe gelegenen Flughafen. All dies muss einkalkuliert werden und jeder Pilot hat dann noch seinen eigenen Spielraum als Sicherheitsreserve.

    Eatblierte Airlines unterlassen es wohlweislich, ihre Piloten zu Spritsparsamkeit zu drängen, weil sie damit Gefahrenpotenziale produzieren, die vermeidbar sind. Es geschah bei Ryanair, dass an einem Tag mehrere Maschinen Luftnotlage melden mussten und sofortige Landung erbaten wegen genau dieses Treibstoffmangels, der aus rigider Firmenpolitik herrührte. Wozu führt aber die Veröffentlichung von Sprit-Spar-Rankings? Es wird IMMER, egal wie sparsam alle fliegen, immer jemanden geben, der am Ende der List steht, und diese Personen bekommen IMMER Druck, NOCH mehr zu sparen. Wo führt das hin? Schlimmstenfalls in eine Katastrophe, die mal als final bezeichnen kann.

    Wollen Sie das?

    Desweiteren gibt sich der fesche Herr O'Leary gern als derjenige, der die atablierten Airlines das Fürchten lehrt, verschweigt aber geflissentlich, dass er derjenige ist, der unsere erwähnten Regionalairports wie Weeze, Hahn & Co. unter Druck setzt und für einen Appel und 'n Ei dort landet und startet, während der deutsche Steuerzahler die Zeche zahlt. Damit wird es 2020 vorbei sein und wollen wir wetten, dass Ryanair sich dann urplötzlich von diesen Märkten verabschieden wird?

    Die Website von Ryanair findet unter Internetexperten keine Gnade: unübersichtlich, verteckte Kosten, auf Gewinn und verbrauchertäuschung ausgelegt und sie verschleiert die kompletten Kosten einer Flugbuchung bis zum Schluss.

    Reisedauer: fahren Sie mal nach Weeze und dann von Stansted nach London - da werden sie merken, wie viel günstiger sie ein Flug DUS-LHR gekommen wäre, und kalkulieren Sie bitte noch die Anreise nach Weeze, Abreise von Stansted und die Kosten dafür ein. Zeit ist bekanntlich auch Geld, und wenn es nur um verplemperte Urlaubszeit geht.

    Ihr Flug fällt aus wegen zu geringer Auslastung? Das gibt es schon mal bei Ryanair, das passiert aber nicht mit Lufthansa. Erst heute traf in Düsseldorf eine LH-Maschine aus Mailand ein, mit genau 13 Fluggästen an Bord - bei ca. 140 Sitzplätzen. Renommierte Airlines machen solchen Quatsch nicht mit. Können sie sich gar nicht erlauben.

    Geht etwas schief, versuchen Sie mal, bei Ryanair einen Verantwortlichen zu sprechen: das Unternehmen ist hermetisch abgeschottet, sie kriegen keinen zu fassen und müssen sehen, wie Sie klarkommen.

    Und dann kalkulieren Sie bitte den Gesamtpreis Ihres Reisepaketes, und zwar komplett: Flugkosten, Kosten für Zahlung mit Kreditkarte, Kosten für Einchecken von zu Haus, Kosten für einen festen Sitzplatz oder dafür, dass Sie zuerst an Bord gehen dürfen, Kosten für einen Kaffee und ein Sandwich, Salat oder Glas Wein, Kosten für das vergessene Einchecken von zu Haus, Reisekosten von und zum abgelegenen Flughafen, und nicht zu vergessen für jedes aufgegebene Gepäckstück, und wenn man das nicht schon vorher gebucht hat, wird leider eine Strafgebühr fällig - April, April...  usw. usw.... und was meinen Sie, kommt dann heraus: richtig - man hätte sich den ganzen Stress sparen können und wäre mit der guten deutschen Lufthansa billiger unterwegs gewesen, hätten tarifgebundene Arbeitsplätze und Steuerzahlungen im Lande unterstützt. Könnte man mal darüber nachdenken, oder?

    Airlines

  • LUFTHANSA - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Überflüssiges Zitat  entfernt!
    @annimaus:

    Hallo! Die häufigste Version des A340/300 oder auch A330 ist eine Business Class mit 36 oder 48 Sitzen, entsprechend variieren die Sitzzahlen in der Economy zwischen 165 und ca. 200 - jedoch sind die Sitze natürlich dieselben. In Düsseldorf werden künftig nur noch Business Class und Economy Class verkauft, nciht aber die First Class. Zur Zeit sind aber noch Flugzeuge mit First Class Bestuhlung im Einsatz, so dass Passagiere mit teuren Business Class Tickets nach "vorn" gesetzt werden, in den noch breiteren Sitzen platznehmen, aber das übliche Business-Produkt erhalten. Es soll wohl einige geben, die es nicht verstehen (wollen) und dann nach First-Class-Kaviar fragen und glauben, sie hätten ein Upgrade im eigentlichen Sinne erhalten...

    Ob die Economy nun 165 Sitze oder mehr hat, ist für die Sitzqualität völlig unerheblich. Die begehrtesten Sitze sind 30 A und C sowie 30 H und K, jeweils am Notausgangspaar Nummer 3 über den Tragflächen, weil man dort mehr Beinfreiheit hat, aber ebentuell diese mit Babygeschrei erkauft, denn Reihe 29 DEFG sind die Mutter-und-Kind-Sitze und sort werden die Bassinetts angebaut, für die kleinen Schreihälse. Wie auch immer... in Kürze gibt's die Premium Economy und dann kann man für einen einigermaßen moderaten Aufpreis ein deutliches Plus an Komfort erwarten. Da bin ich sehr gespannt.

    Archiv

  • LUFTHANSA - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    TommyA:
    Unabhängig vom Geld finde ich es generell mehr als bedenklich, dass jeder "Hansel" sich einen Platz am Notausgang kaufen kann. Ob er dazu köperlich und/oder geistig in der Lage ist, wird vorab nicht geprüft.
    Der Sicherheit nicht förderlich und wenn dann an Bord vom Personal festgestellt werden sollte, die Person ist nicht geeignet, am Notausgang zu sitzen, wird es schöne zankereien um den Platz geben.
    Ich wünsche schonmal vorab viel Spass allen mir bekannten FAs der LH 😛

    Hallo! Jeder "Hansel" zahlt bei anderen Airlines extra Geld für Plätze mit mehr Beinfreiheit. Dass LH das nun auch tut, ist nur legitim und die Airline befindet sich von zwei Seiten unter hohem wirtschaftlichen Druck: einerseits sind hier die Billigheimer wie Ryanair zu nennen, die von Quersubventionierung der Regionalflughäfen wie Weeze, Hahn oder Calden profitieren. Oft werden hier Steuermillionen 1:1 an die Billigfluggesellschaften weitergereicht und das ist eine unzulässige Unterstützung einiger Wettbewerber, so urteilte Brüssel - ab 2020 ist endgültig Schluss mit dem Zauber und dann wird sich zeigen, ob die Verdoppelung der Flughafenkapazitäten in Deutschland seit 2005 sinnvoll war, vor allem auf dem platten Land. Ich hoffe, dass einige von diesen Millionengräbern schließen werden, denn ich möchte mit meinem Geld keine Billigflüge aus dem Hunsrück unterstützen, während eine Lufthansa, die faire und kostendeckende Gebühren in FRA, MUC, DRS, HAM, TXL, NUE, BRE, HAJ, STR, LEJ, CGN, DUS und sonstwo zahlen muss, benachteiligt wird.

    Der zweite Druck kommt aus dem Nahen Osten, denn hier fliegen Etihad, Emirates, Qatar & Co. mit billigstem Personal, welches keiner vernünftigen Arbeitsschutzregelung unterliegt und vor allem völlig ohne Treibstoffkosten. Das Zeug wird den Gesellschaften quasi geschenkt und man möge nicht glauben, dass die Flieger leere Tanks hätten, wenn sie in DUS, MUC und FRA landen... die sind so voll wie es die Sicherheit noch gerade zulässt zur Landung, das steht fest und kann aus den Zahlen der Treibstoffverkäufer ermittelt werden. Gleichzeitig aber meint Frau Merkel und ihr seltsames Kabinett, man müsse deutsche Airlines noch zusätzlich mit einer "Luftverkehrsabgabe" knebeln. DAS Ding ist wirklich die absolute Höhe!

    Man braucht sich also nicht zu echauffieren, dass LH bemüht ist, ihr Ergebnis zu sichern, in dem sie neue Einnahmequellen sucht und die Notausgangsplätze sind eine solche. Wer diese Plätze buchen möchte, wird auf dem Buchungswege eindeutig und unmissverständlich nach Einschränkungen gefragt: körperliche Behinderungen, Krankheiten, hohes Alter oder andere körperliche Besonderheiten, die es nicht erlauben, dass Passagier X einer Crew bei einer Evakuierung hilfreich zur Seite steht.

    Klickt er auf OK, dann ist das akzeptiert und er bestätigt, für eine Notausgangsreihe geeignet zu sein. Stellt sich aber heraus, dass Passagier geflunkert hat und mit Krücke und Gipsbein in der Reihe hockt, wird Stewardess Y ihn freundlich aber bestimmt darum bitten müssen, den Platz zu räumen und Herr X bekommt dafür null Erstattung. Gerecht, eindeutig, glasklar formuliert. Was gibt es also zu zanken?

    Archiv

  • LUFTHANSA - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    NinaFD:
    Ich weiß zwar nicht ob es hier rein gehört..  meine Kollegin flog vor ca. 2 Wochen mit LH und erzählte mir, dass sie keinmal ihren Ausweis zeigen musste... ich bin Donnerstag auch mit LH geflogen und hab's auch mal "ausprobiert".. tatsächlich, wir mussten kein einziges Mal unseren Pass zeigen. Wie kann sowas sein ❓

    Ich kann es Ihnen sagen, wie das "sein kann": die Dokumentenkontrolle ist bei Flügen innerhalb der Schengen-Staaten in Deutschland nicht vorgeschrieben. Ist so, und das muss man akzeptieren. Dass Sie beim Einsteigen in Spanien oder Frankreich dennoch nach ihrem Personalausweis gefragt werden, steht auf einem anderen Blatt. LH hält sich an die Regeln, somit ist alles legitim und es kann also nichts zu kritisieren geben.

    Das mag dazu führen, dass jemand sein Flugticket einer anderen Person gibt. Dies ist zwar unzulässig, aber ein Sicherheitsrisiko ist damit nicht verbunden und falls Sie der Ansicht sein sollten, es existiere dennoch eines, dann würde mich interessieren, welches es denn wohl sein könnte.

    Archiv

  • LUFTHANSA - allg. Fragen/Antworten und Erfahrungen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Wenn British Airways im "Zentrum von London" den Check-In für eigene Flüge anbietet, dann wird das sicher daran liegen, dass BA die nationale Ikone des Vereinigten Königsreichs ist. Was soll denn Lufthansa mit einem Check-In-Counter in London? Meinen Sie, im Zentrum von Frankfurt am Main gäbe es einen Check-In von Alitalia, Qatar oder Air France?

    Manchmal muss ich mich wundern, auf welche Fragen manche Leute kommen, ehrlich. Ich bin selbst im Dienstleistungsservice tätig und ich muss sagen, dass wir von vielen Kunden wie der letzte Dreck behandelt werden. Hineinkommen mit Handy am Ohr und nicht einmal unseren Gruß beantworten - DAS ist heute normal in Deutschland. Das tut kein Engländer und kein Franzose - diese unterbrechen kurz ihr Gespräch und grüßen zurück, denn der Gesprächspartner weiß garantiert seit der ersten Gesprächsminute, dass der (wichtige) Dauertelefonierer am Flughafen ist.

    Leider ist es in Deutschland Usus, Dienstleistungspersonal als Leibeigene zu betrachten und schmollt dann noch herum, wenn es auf pampiges und mürrisches Auftreten nicht mit überschäumender Freundlichkeit reagiert. Der Knigge sollte heute wieder zur Pflichtlektüre gehören, auch und gerade von Geschäftsleuten, die es längst vergessen haben, dass Höflichkeit einen weiter bringt.

    serramanna:
    So sehr ich eigentlich LH beim Fliegen schätze, so sehr ärgert mich erstens das ganze zunehmende hier beschriebene Klein-Klein , nach Ryanair-Modell für jeden Pups extra zu bezahlen und ständig die Leistungen zu verschlechtern und nur gegen Aufpreise wieder auf das gewohnte Mass zurückzuführen und zweitens nervt mich die zunehmende Inkompetenz und Uninteressiertheit der Ground Staff.

    Hier werden wohl irgendwelche Mamselln nach 14 Tages Kurs auf die Menschheit losgelassen, die ausschliesslich absolute Routinefragen beantworten können. Die frühere Kundenorientierung ist dabei komplett auf der Strecke geblieben.

    Beispiel: Gestern , bevor ich nach London geflogen bin, habe ich eine LH Dame gefragt ob LH im Zentrum von London eine Möglichkeit anbietet, für einen Flug ab Heathrow einzuchecken. BA bietet das z.B. an.
    Ohne den Blick von mir zu wenden antewortete sie: "Meines Wissens nach nicht!"
    Meines Wissens nach????? Die gleiche wurschtige Antwort hätte ich wohl bekommen, wenn ich gefragt hätte, ob es im Mare Imbrium ein Hundeklo gibt. Als ich sie bat, im System  mal nachzusehen, war sie Antwort: "Das kann man nicht nachsehen". Ergo: ich war ihr nur lästig mit meinen Scheissfragen. Als ich ging, konnte sie mit ihrer Kollegin endlich weitertratschen- es war nix los. Entschuldigung, dass ich gestört habe.

    Danke Lufthansa für den exquisiten Service :?

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