@vonschmeling sagte:
Falls der Flughafen geschlossen war ist die "Reaktion" von TUI erst einmal rechtens. (...) Flughafen war 1h dicht
Das stand doch bereits in der Ausgangsfrage, dass der Flughafen Patras geschlossen war; war Dir also vor der Beantwortung der Frage bekannt. Dass das nur 1h war, stand allerdings nicht da:
@du-darfst sagte:
Am Rückreisetag (15.06.2018) wurden sie zum Flughafen Patras gebracht um von dort nach Hannover zurück zu fliegen. Aufgrund schlechten Wetters wurde der Flughafen Patras dann jedoch geschlossen, es verließ nur noch eine Maschine nach Brüssel den Flughafen.
@vonschmeling sagte:
@Traveler737 Bitte verzichte doch auf diese epischen Zitate
Hätte ich gern drauf verzichtet, aber der Autor dieser Zitate liebt es, sich hier in unendlichen, sich ständig wiederholenden, epischen Ergüssen zu verewigen (kleine Info: In Wirklichkeit war die vonschmelingsche, auf dem Irrweg befindliche "Selbstbeweihräucherungs"-Arie noch viel, viel, viel länger und unerträglicher).
@tuerkeifliegende sagte:
bis jetzt sehe ich mich in meiner Aussage, dass Kulanz für die Tui ein Fremdwort ist, eher bestätigt und für eine Entschuldigung meinerseits kein Anlass besteht.
Ich bin im allgemeinen nun wirklich kein Freund von Reiseveranstaltern, wenn sie Reisen z.B. mit irreführenden Hotelbeschreibungen oder nicht zutreffenden Flugzeiten bewerben sollten. Allerdings: Wenn es in diesem Fall so war, dass ein Unwetter einen Flug unmöglich machte (vielleicht gibt's ja nochmal einen anderen Betroffenen hier, der Informationen vor Ort erhalten hatte, wie die Verhältnisse im Luftraum tatsächlich waren), muss man auch mal die Kirche im Dorf lassen. Wenn ich beispielsweise 'nen Trip durch Australien mache und ich erzähl' hinterher, dass sich die Reise wegen irgendwelchen Unwettern, Buschbränden oder Flughafenstreiks um drei Wochen verzögert hat, kommt überhaupt keiner auf die Idee zu fragen: 'Und, von wem kriegst Du jetzt Geld zurück?'
Mit anderen Worten: Wer eine Reise tut, muss auch wissen, worauf er sich einlässt und dass auch mal aufgrund außergewöhnlicher Umstände in einem von hundert Fällen etwas nicht so glatt läuft wie gewohnt. Dass das dann auch mal turbulent auf dem Flughafen zugeht, ist doch auch völlig normal; was kann denn die TUI dafür, wenn der Flughafen geschlossen wird und dadurch Chaos entsteht? Und dann versteh' ich auch den Reiseveranstalter, wenn der sagt: Entschuldigung, da können wir nichts dafür, also geht das auch nicht auf unsere Kappe. Und in solch einem Fall, wo kein eigenes Versäumnis vorliegt, besteht m.E. nicht mal Grund für irgendeine Kulanz ...