http://www.carmellimo.com - die sind flexibel, zuverlässig und günstiger als Taxi. Habe immer gute Erfahrungen mit denen gemacht.
HC-Mitglied288125
Beiträge
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Transfer Newark - Midtown Hotel -
Ganzkörperscanner am FlughafenIch hatte kürzlich das Vergnügen, mich "nacktscannen" zu lassen - eine tolle Erfahrung! Schade, dass die Dinger es so schwer haben, weil viele Europäer (auch hier wieder mal) etwas dagegen haben. Naja, muss ich mich eben weiterhin von schwitzenden Securitys begrabschen lassen - wenigstens bleibt dann die Menschenwürde gewahrt...

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Vorrang beim Check-In für Inhaber einer PRESS CARD?gastwirt wrote:
wegen mir darf der Journalist sogar eher aussteigen

Geht nicht. Sobald die Parkposition erreicht ist rammeln ja immer alle Passagiere auf und verstopfen dann bis zum Öffnen der Tür den Flur - und das alles, um dann später am Gepäckband zu warten und neidisch die Handgepäck-Reisenden zu beäugen, die einfach vorbeigehen. (Frechheit, die sollten auch warten)

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Vorrang beim Check-In für Inhaber einer PRESS CARD?Verurteilt? Entschuldigung, aber da hast Du meine Beiträge mit anderen verwechselt. Ich habe lediglich meinen Unmut über die Hetzkampagnen zum Ausdruck gebracht, die hier gestartet werden. Allein die Umfrage ist reißerisch genug. Und berechtigte Ansprüche spreche ich gar niemandem ab - ob aus einem TUI-Ticket ein Anspruch auf den Vielfliegerschalter erwächst, darüber darf man jedoch streiten... Und wer den Flug letztlich bezahlt, ist ja nun vollkommen unerheblich - würde man dieser Argumentation folgen, dann dürften alle Geschäftsreisenden keine Lounges mehr betreten. Da bist Du mit Deiner Kritik dann bei den Journalisten auch an der falschen Adresse - und müsstest Dich mit der Bitte um Abschaffung sämtlicher Privilegien oder der Forderung nach "Lounges für alle" besser an die Airlines wenden...
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Vorrang beim Check-In für Inhaber einer PRESS CARD?Bernat wrote:
Mein Ausdruck (sollte ich denn gemeint gewesen sein) über die "ausgewachsene Schweinerei" bezog sich nicht auf die Nutzung der PRESS CARD, sondern auf die Tatsache dass man diese - laut Beitrag eines Users - offensichtlich 'kaufen' kann (ohne etwas mit Journalismus 'am Hut zu haben').Gut, aber das ist eine andere Diskussion. Auf die Pseudopresseausweise dubioser Geschäftemacher fällt kein Unternehmen rein - auch nicht Air Berlin. Wie gesagt, für die AIR BERLIN PRESS CARD muss der bundeseinheitliche und anerkannte Presseausweis vorgelegt werden. Und der wird unter strengster Prüfung nur "echten" Journalisten ausgestellt.
Und dass Air Berlin so eine Karte für Journalisten auch ohne qualifizierenden Vielfliegerstatus ausstellt, finde ich ansich nicht verwerflich. Das ist ein Entgegenkommen für die Kollegen, die ständig unterwegs sind. Im Gegensatz zu klassischen Businessfliegern fliegen Reporter nämlich meist adhoc mit dem nächsten (und günstigsten) Flieger und haben trotz exzessivem Flugaufkommen kaum eine Chance, sich einen Status zu erfliegen, weil sie ständig mit anderen Airlines unterwegs sind. Wer von jetzt auf gleich von Berlin über München und San Francisco nach Los Angeles fliegt, um dort zwei Stunden nach Ankunft aus brennenden Wäldern zu berichten, nur zehn Stunden später über New York und Delhi nach Kabul weiterfliegt, um dort das gleiche Spiel zu wiederholen, nur eben mit Granatfeuer im Hintergrund - der ist schon froh, wenn er wenigstens mal nicht am Flughafen anstehen muss oder die Security Fast Lanes benutzen darf. Wenn sich darüber Urlauber mit einem Zweieinhalb-Stunden-Nonstop-Flug nach Malle aufregen, dann finde ich das, gelinde gesagt, befremdlich und realitätsfremd.
Für alle, die trotzdem gerne neidisch sind, empfehle ich diesen Link: HON Circle
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Vorrang beim Check-In für Inhaber einer PRESS CARD?Nur noch eine Anmerkung dazu, weil diese Neid-Debatte irgendwie symptomatisch für Ferienflieger zu sein scheint. Vor ein paar Monaten wollte ich meinen Rückflug von Miami in Richtung Deutschland antreten. Da ich Business Class gebucht hatte, marschiere also an der ewig langen Schlange vorbei und stelle mich an den Priority-Schalter an - und prompt bin ich wüstesten (!!) und minutenlangen Beschimpfungen der Reisenden ausgesetzt. Liebe Touristen, wer viel (oder teuer) fliegt, der bekommt eben auch besondere Privilegien. Je nach Status darf man an einen Extraschalter (bei größeren Airlines gibt es verschiedene je nach Status), in die Lounge (je nach Status unterschiedlich ausgestattet) oder wird mit der Limousine zum Flieger gebracht. Sogar der Billigflieger EasyJet bietet mittlerweile ein "Speedy Boarding" an, wo man für ein Extrageld früher boarden darf. Für Vielflieger ist sowas absolute Normalität. Die Art von Aufstand, die da regelmäßig bei den Günstig-Airlines geprobt wird, ist wirklich unerträglich - und ist auch nicht damit zu entschuldigen, dass man nur einmal im Jahr in eine Chartermaschine steigt und es einfach nicht besser weiß.
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Vorrang beim Check-In für Inhaber einer PRESS CARD?Um hier mal ein bisschen Aufklärung in diese hitzige Neid-Debatte zu bringen:
Die AIR BERLIN PRESS CARD erhalten Journalisten automatisch nach der Buchung ihres ersten Fluges über die spezielle Journalistenhotline von Air Berlin. Hierfür müssen sie den bundeseinheitlichen (!!) Presseausweis vorlegen, der nur vom Deutschen Journalisten-Verband, von ver.di Fachbereich Medien, vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger ausgestellt wird. Damit wird sichergestellt, dass nur hauptberufliche Journalisten eine solche Karte bekommen. Es ist vollkommener Unsinn, dass man sich so eine Karte erkaufen kann.
Die AIR BERLIN PRESS CARD entspricht dann im Leistungsumfang weitestgehend der AIR BERLIN SILVER CARD - der Vielfliegerkarte mit dem niedrigsten (!!) Status. Der Inhaber der Karte darf - unabhängig von der Buchungsklasse - zum Beispiel den Priority-Check-In und die Fast-Lanes (Sicherheitskontrollen für First-/Business-Passagiere) benutzen.
Das alles ist also keine "Riesen-Schweinerei" und hat absolut gar nichts mit "Narrenfreiheit" zu tun. Wer viel fliegt (und bei Air Berlin eben per se auch Journalisten), profitiert von den Vorteilen seiner Vielfliegerkarte. Und wer nur einmal im Jahr nach Malle jettet, wird sie sicher nicht brauchen und wird wohl mal ein paar Minuten anstehen können.
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LTU-Business ClassJa, so hat man uns das jedenfalls am Abfertigungsschalter in Miami bestätigt und für meine Begleitung auch realisiert. XL-Sitzplatz-Reservierungen beinhaltet Check-In am LTU Business Class Schalter und Priority Baggaging.
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LTU-Business ClassHallo,
ich bin vor ein paar Tagen aus Miami zurückgekommen - flog zum ersten Mal mit LTU in der Business Class. Meine Ansprüche waren ziemlich niedrig, weil ich vorher wusste, dass insbesondere der Sitzabstand sehr gering ist und die LTU ja auch ein Ferienflieger ist.
Im Großen und Ganzen war ich jedoch positiv überrascht.
Um ein wirkliches Manko vorwegzunehmen: Die Beinfreiheit lässt im Vergleich zu Lufthansa & Co. wirklich zu wünschen übrig. Im Gegensatz zur Economy Class ist sie aber der pure Luxus. Meine Begleitung flog in der Reihe hinter mit auf einem XL-Seat in der Eco. Der Sitzabstand dort war grandios - vielleicht weiter als bei mir. Wer das Geld für die Business Class also nicht ausgeben will oder kann, dem kann ich den XL-Sitz nur ans Herz legen - das lohnt sich wirklich.
Bei all den Diskussionen um Sitzabstände darf man aber eines nicht vergessen: Es geht längst nicht nur darum. Die Sitze in der Business Class sind deutlich breiter, sehr viel bequemer und bieten zusätzlichen Komfort durch diverse Einstellmöglichkeiten. Jeder Sitz hat einen Inseat-Monitor - man kann aus drei verschiedenen Filmen wählen. Das allein reicht für mich persönlich als Argument aus - und ist letztlich der Grund dafür, warum ich auf der Langstrecke lieber Business fliege.
Das Essen - und davon bin ich wirklich überrascht - war hervorragend. Es gab' sehr frisches, perfekt präsentiertes, leckeres Essen - und zwar üppig und aus mehreren Gängen bestehend. Snacks und Getränke (inklusive Alkoholika) verstehen sich von selbst. In diesem Punkt übertrifft die LTU die Lufthansa sogar beinahe, die mit ihren Sterneköchen auch einiges zu bieten hat.
Drei weitere Vorteile:
Priority Baggaging: Die roten Tags funktionieren zwar leider nicht an allen Flughäfen (insbesondere in Berlin wird da leider geschlampt), aber sie bringen das Gepäck in der Regel doch schneller aufs Band. Darüberhinaus kamen die Koffer in Miami nicht aufs Band, sondern wurden zum Loader getragen.
Priority Check-In: Nichts ist nervtötender als 45 Urlauber, die 5 Stunden vor dem Abflug eine lange Warteschlange bilden. Der Extra-Schalter ist wirklich ein Vorteil.
Lounge-Besuch: Leider hat die LTU kein eigenes, ausgedehntes Lounge-Netzwerk. In Miami bekam ich eine Eintrittskarte für den Club America. Solche Fremdlounges sind in der Regel leider deutlich schlechter, als die eigenen der Airlines. Trotzdem ist es angenehm - gerade bei US-Flügen, wo man lange vor Abflug einchecken muss - die Zeit dort zu überbrücken.
Aber diese drei Vorteile sind eigentlich keine Vorteile der Business Class. Priority Baggaging und - Check-In gilt auch für die XL-Seats (!!) in der Eco und den Lounge-Besuch kann man sich erkaufen - in Miami für 20 Dollar.
Mein Fazit: Ich werde definitiv wieder mit LTU fliegen - und zwar Business Class. Der Aufpreis ist absolut gerechtfertigt. Andere Airlines wie die Lufthansa sind nicht so viel besser, dass dies 2000 Euro mehr rechtfertigen würde - erst recht nicht dann, wenn die LTU tatsächlich aufrüstet. Bleibt zu hoffen, dass das ohne Folgen für den Flugpreis bleibt.
Guten Flug!