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  • Air India, gibts die noch?
    HHBenficaH HHBenfica

    Kathrin meint wohl folgendes:

    Die AirIndia.de -Seite sieht tatsächlich veraltet aus. Das ist noch Page-Design, wie vor 10 Jahren. Da kann man schon auf die Idee kommen, dass die Airline nicht mehr existent ist.

    Allerdings ist die airindia.com - Seite schon moderner und hier kann man auch online buchen.

    Die Verbindung FRA-BKK wird nicht ausgeworfen, wahrscheinlich weil es keine Umsteigemöglichkeit am selben Tag gibt. Air India fliegt aber trotzdem von Indien aus nach Bangkok.

    Airlines

  • Frauen-Fußball WM 2011 in Deutschland
    HHBenficaH HHBenfica

    TommyA wrote:
    Mich interessiert es aktuell gar nicht, Frauenfussball ist mir ziemlich egal.

    Ich würde auch davor warnen, von einer Stimmung und einem Sommermärchen wie 2006 auszugehen.
    Wovon hat denn die WM 2006 gelebt ? Von den Fans aus der ganzen Welt und der Stimmung mit diesen Fans.
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Frauen weltweit soviele Fans mobilisieren und das wir wieder in den Städten eine Multikulti Party haben.

    Aber warten wir mal ab bis 2011, was sich bis dahin tut.

    Ich persönlich hoffe vielmehr, dass die *''richtige''*WM 2018 nach England vergeben wird.
    Endlich Rache für Wembley 😉

    Das sehe ich auch so, auch wenn ich mich hier als frauenfeindlicher Macho oute, aber Frauenfussball finde ich so interessant, wie eine lettische Parlamentssitzung (aua, aua, ahhhh ich werde gerade von meiner Arbeitskollegin verprügelt 😉 ) .

    Im übrigen bin ich mir sicher, dass jedes Herren-Bezirksligateam ohne Probleme gegen die Frauennationalmannschaft gewinnen würde, auch wenn in den letzten Jahren die Spiele kämpferischer bzw. härter geworden sind(als Schiri bekommt diese Entwicklung hautnah mit). Wer mal beim DFB-Pokal-Finale in Berlin den Unterschied der Stimmung bei dem Damen und Herren mitbekommen hat, kann sich schon vorstellen, dass uns keine Stimmung und Atmosphäre, wie bei der WM 2006 erwarten wird.

    Archiv

  • Ausflug Kairo - empfehlenswert????
    HHBenficaH HHBenfica

    Delia1962 wrote:
    Iris, da sieht man mal wie unterschiedlich die Meinungen so sind. Gerade das ägyptische Museum wurde uns als nicht so super beschrieben. Allerdings haben wir eben auch schon Meinungen gehört, dass es einfach genial ist und auf jeden Fall Sehenswert.

    Die Bewertung des ägyptischen Museum in Kairo lässt sich leicht aufklären. Die Exponate sind absolut sehenswert, allerdings lässt die Präsentation zu wünschen übrig. Manche Vitrinen sehen so aus, als hätte Howard Carter(Entdecker vom Grab Tutanchamuns) manche Sehenswürdigkeiten selber in die Vitrinen oder Schaukästen gepackt und seitdem hat keiner mehr irgendwas angefasst oder gar mal die Scheiben geputzt.

    Also irgendwelche Multimedia-Events oder phantasievolle Aufbauten kann man leider nicht erwarten.

    Kairo ist eine faszinierende Metropole und ein erschreckender Moloch zugleich! Ich war zweimal da, aber um die Stadt wirklich kennenzulernen braucht man wohl Wochen.

    Ägypten

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    sge-Werner wrote:
    @carsten wismar, lies mal mein Posting vom 25.10.07 um 08:19 Uhr auf Seite 6, dann siehst Du wie sich die Einmalzahlung von EUR 2000,- und die 10% Lohnerhöhung zusammen setzt. Ich dachte bevor man postet liest man erstmal einige Postings durch, damit man weiß um was es eigentlich geht.
    Gruß Werner

    Das wundert mich auch. Keiner widerspricht Dein Posting inhaltlich , aber trotzdem wird immer von 10% Lohnerhöhung gesprochen. :?

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Hardy01 wrote:
    @HHBenfica,

    betrachtest Du mich mittlerweile als Deinen einzigen Diskussionspartner ? 😉
    Sind Dir die anderen Beiträge keine Stellungnahme wert ? 😉

    Du hast recht. Aber sehe es positiv, Deine Meinung ist so konträr zu meiner, dass es richtig Spaß macht darauf zu antworten 🍻 . Aber für alle anderen wird es wohl langweilig. Wir haben verstanden!

    Hardy01 wrote:
    @Warum machst Du einen Teil meines Beitrages zu Deinem Beitrag ? 😉
    Warum unterschreibst Du mit meinen Namen ? 😉

    Gruß, Hardy
    (big smile)

    @Edit: alles eben schnell noch in Ordnung gebracht, was ? 😉

    Yepp, bei mir mir funktioniert die Vorschaufunktion nicht. Ich weiß nicht, weshalb ❓ ❓ , deshalb speichere ich ab und editiere dann, wenn größere Fehler sind.

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Hardy01 wrote:
    Ein eventuell zu hohes Gehalt eines Bahnvorstandes dürfte wohl nicht der Grund für den Streik sein, jedenfalls habe ich noch nicht von der Forderung gehört, dass der Bahnvorstand sein Gehalt senken soll.

    Das wäre mal eine Aktion. Gewerkschaften und Politik haben diverse Male auf den Umstand der extrem steigenden Vorstandsgehälter hingewiesen!

    Hardy01 wrote:
    Man muss überlegen, ob die Einführung der 35 oder 38,5 Stunden Woche generell sinnvoll war. Es hat sich herausgestellt, dass die durch geringere Arbeitszeit oder auch Altersteilzeit angestrebten Ziele, neue Abeitsplätze zu schaffen, von den Firmen so umgangen wird, dass keine neuen Arbeitsplätze entstehen.

    Hier gibt es tatsächlich unterschiedliche Ansichten, die wahrscheinlich alle richtig oder falsch sind. Zählt man noch den Vorwurf des vielen Urlaubes dazu, muss man auch die Seite der Freizeit- Reisewirtschaft sehen. Beim 15 Tagen bezahlten Urlaub und eine 50-60 Stunde -Woche wüsste ich nicht, wie sich beide Zweige in Deutschland entwickelt hätte.

    Hardy01 wrote:

    HHBenfica wrote:
    Die angeblich hohen Lohnkosten, werden durch die geringe Stückkosten in Deutschland wieder aufgefangen, so dass Deutschland in der Produktivität im weltweiten Vergleich ganz oben steht. Es ist schon so, dass skandinavische Firmen nicht mehr nach Polen etc. gehen, sondern ins Billiglohnland Deutschland.

    Das sehe ich positiv für den Standort Deutschland.

    Soziale Unausgewogenheit bis zu Unruhen, Ansteigen der Ergebnisse von extremistische Parteien in Folge von Lohndumping und das Auseinandergehen von Arm und Reich kann ich nicht als positiv für den Standort erkennen. Insbesondere wenn geringe Löhne bzw.Lohndumping für eine Region/Land positiv wären, hätten wir in Ostdeutschland eine floriende Wirtschaft. Es ist aber genau umgekehrt. Da wo das Lohnniveau am höchsten ist, geht es auch der Wirtschaft am Besten. Des Weiteren verliert ein Industrieland, was Lohndumping betreibt sehr viel Know-How. Die fähigen Leuten kommen auch in anderen Ländern unter, wo angemessen bezahlt wird. Und ich meine nicht nur den sogenannten Elitebereich. Auch in handwerklichen oder Dienstleistungsbereich. Krankenpflegepersonal geht derzeit nach Skandinavien. Handwerkliche Berufe nach Kanada oder Dänemark.

    Hardy01 wrote:
    Na ja, dass lasse ich nicht gelten ... Ist doch schon längst eingetreten. Was ist - sich vernünftig wehren ? Etwa das, was die Bahnleute derzeit machen ? Sogar andere Gewerkschaften distanzieren sich mittlerweile von der GDL

    Die anderen Gewerkschaften? Die sehen ihre Felle davonschwimmen, weil endlich mal eine Gewerkschaft aufsteht. Welcher Lokführer geht dann noch zu Transnet etc. Die werden alle bei der GDL eintreten. Deutsche Gewerkschaften sind eher Maulhelden. Das liegt auch an den Mitglieder, wer halt zu feige für seine Forderungen auch mal etwas zu riskieren, muss sich nicht über die Schwäche der Gewerkschaften beschweren.

    Hardy01 wrote:
    Deutschland hat in der Welt wieder eine führende Rolle. Darüber sollten wir froh sein.Dennoch - die "goldenen Zeiten" wo Arbeitnehmer den Arbeitgebern ebenbürtig waren, sind zunächst einmal vorbei. Dem muss ich als Arbeitnehmer Rechnung tragen. Der einzelne Arbeitnehmer weiß heute ganz genau, dass hinter ihm möglicherweise dutzende von Arbeitssuchenden stehen, die gern seinen Arbeitsplatz einnehmen möchten. .

    Wobei hat Deutschland eine führende Rolle übernommen? Länder wie Spanien die weit weg waren, was den Lebensstandart anbelangt, kommen mit großen Schritten heran. Länder wie Irland sind Deutschland inzwischen voraus. Während Deutschland seine Vorteile, wie eine funktionierendes Sozial- und Gesundheitssystem abbaut, bauen diese Länder so ein System sytematisch auf. Wir haben in Deutschland Fachkräftemangel, das liegt wie bereits gesagt, tw. an dem niedrigen Gehaltniveau. Das ist auch einer der Gründe, weshalb viele ausländische Kräfte lieber woanders hingehen. Wenn Deutschland ein Arbeitnehmerparadies wäre, würde die doch Schlange stehen. Vielmehr kommen zu uns auch eher Kräfte, die nirgendswo nachgefragt werden, aufgrund schlechter oder keiner Ausbildung.

    Hardy, der Bahnstreik ist ein Teil aus dem derzeitigen System. Eine etwas gesamtwirtschaftliche Betrachtung sehe ich nicht als Abkommen vom Threadthema.

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  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Hardy01 wrote:
    @HHBenfica

    Wenn Du Kunden zitierst, die pöbeln, schreien oder persönlich werden, dann versuchst Du, die Ausnahme zur Regel zu machen.
    Ich bin auch in einem Dienstleistungsunternehmen tätig und habe seit 24 Jahren tätigkeitsbedingt ständig mit schwierigen Menschen zu tun. Von diesen schwierigen Menschen bleiben die meisten wenigstens sachlich, aber in meiner Tätigkeit ist es absolut keine Ausnahme, mit beleidigenden, pöbelnden und vor allem schreienden Menschen zu tun zu haben. Einige davon schrecken auch nicht zurück, handgreiflich zu werden, PKW's zu verkratzen, Reifen zu zerstechen.

    Die Ausnahme ist alltäglich. Das habe ich selber jahrelang in bestimmten Branchen erlebt. Auch in meines jetzigen Branche, werden Einsatzleiter auch mal gerne beschimpft. Diese haben allerdings die Möglichkeit in solchen Fällen einfach aufzulegen. Das wird von der GL so auch akzeptiert. Auch unfreundliche Dienstleister sind eher die Ausnahme. Es kommt einen nur viel mehr vor. Ein Kunde erzählt von einem positiven Erlebnis vielleicht 2-3 Personen davon, von einem negativen bis zu 15 Personen!

    Hardy01 wrote:
    Ich habe überhaupt nichts dagegen, dass Lokführer mehr verdienen. Generell halte ich ein Einkommen von ca. 2.000 Euro (brutto) für nicht gerade sehr hoch. Das gilt auch für andere Berufsgruppen, denn jeder muss leben und einkaufen. Aber den Gedanken, Lokführer näher an das Gehalt von Piloten zu rücken, halte ich für eine völlige Verkennung der Situation. Ich weiß auch gar nicht, ob Du Recht hast, wenn Du sagst, dass der Unterschied zwischen Gehältern eines Taxifahrers und einem Lokführer größer werden soll. Das Gehalt eines Taxifahres ist in den letzten Jahren immer geringer geworden, dabei ist der Taxifahrer, der sich z.B. in Großstädten täglich durch ein Verkehrsgewühl hangeln muss, einem großen Stress ausgesetzt.
    Alle möchten mehr verdienen, aber keiner will oder kann es bezahlen.

    Viele Taxifahrer arbeiten nebenberuflich. Einige haben eriträische Kunstlitaratur(oder ähnliches 😉 ) auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung studiert und sind deshalb jetzt Taxifahrer. Des weiteren sind diese i.d.R. abends zu Hause, im Gegensatz zu den Lokführern, die nicht im S-oder Regionaldienst arbeiten. Von "höhere Löhne zahlen können", kann keine Rede sein. Die Unternehmen haben noch nie soviel Gewinne gemacht, wie derzeit. Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer. Wie ein Schweizer Professor für Wirtschaft im TV vor kurzen gesagt hat. Wenn die Wirtschaft ethische Grundsätze, wie eine gerechte Bezahlung nicht mehr einhält, muss sie sich nicht wundern, dass immer mehr Leute das derzeitige System in Frage stellen. Dazu zählen auch die "Nicht-Ethik" bei den extrem überproportional steigenden Gehälter der oberen Manager, Vorstände etc.

    Hardy01 wrote:
    Das in Deutschland ein Trend besteht, die Arbeitszeiten ohne vollen Lohnausgleich wieder zu verlängern, ist kein Geheimnis..

    Genau und diesen Trend muss man brechen. Es gibt keinen Grund dazu.
    (Das Argument der Gewerkschaften, das immer weniger Arbeitszeit, die Arbeitslosigkeit abbaut, ist allerdings falsch)

    Die angeblich hohen Lohnkosten, werden durch die geringe Stückkosten in Deutschland wieder aufgefangen, so dass Deutschland in der Produktivität im weltweiten Vergleich ganz oben steht. Es ist schon so, dass skandinavische Firmen nicht mehr nach Polen etc. gehen, sondern ins Billiglohnland Deutschland. Die Firma Tulip (Wursterzeugnisse) ist ein Beispiel. Des Weiteren bewegt sich die Lohnspirale in Deutschland nach unten. Am besten finde ich auch noch diesen Kombilohn. Der Steuerzahler der halbwegs akzeptabel verdient, soll auch noch die Hungerlöhne der Dienstleister oder etwas weniger der Industrie subventionieren, damit diese ihre Gewinne weiter steigern können. Mir wäre nicht bekannt, dass die Skandinavier alle lange Haare hätten, weil sie sich keinen Friseur mehr leisten können oder das Einbrecher oder Räuber leichteres Spiel haben, weil die Firmen die Sicherheitsleute nicht mehr bezahlen können, weil diese da mehr als die teilweise tariflich(!!!!) 4,50 Euro pro Stunde in Deutschland bezahlt bekommen.

    Hardy01 wrote:
    Ich wäre froh, wenn mein Tarif sich um 10 % erhöhen würde. Die anderen Dinge, wie Arbeitszeit, Überstünden etc. kommen sowieso.

    Das kommt sowieso.... lasse ich nicht gelten. Das kommt sowieso, weil die Leute sich nicht vernünftig wehren wie in anderen Länder(z.B. Frankreich) oder Skandinavien, wo vermindert noch der Grundsatz Eigentum verpflichtet gilt. Irgendwann wundern sich dann die Leute, weshalb die NPD dann 40% hat und die Linke bundesweit 30%.

    Winston Churchill hat mal sinngemäß gesagt, "die Deutschen sind ein komisches Volk. Entweder, man hat sie auf den Knien oder an der Gurgel". Er hat Recht damit! Die goldene Mitte gibt es hier nicht.

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  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Hardy01 wrote:
    Lapis, ja und auch nein. Den größten Teil des Streiks bekommen die Bahnreisenden mit, nicht das Bahnpersonal. Es sind schließlich die Kollegen der Zugbegleiter, die streiken. Und weißt Du was ? Ich erwarte einfach, dass Dienstleistende freundlich sind, das gehört zu deren Job. Was wäre das für ein Dienstleistungsunternehmen, das mit seinen Kunden unfreundlich umgeht ? In jedem Beruf, in dem man mit Kunden zu tun hat, muss man freundlich sein, und zwar auch, wenn die Kunden vielleicht schlecht gelaunt sein, weil ein Teil der Belegschaft des Dienstleistungsunternehmens gerade mal die Kunden verprellt, weil sie streiken.
    Dass es in einer solchen Situation für Zugbegleiter oder das Bahnhofspersonal nicht immer einfach ist, ist verständlich. Aber ich kann auch erwarten, dass Personal freundlich ist, wenn die Situation mal nicht einfach sondern schwierig ist.

    Das hört sich so nach "der Kunde ist König an". Ich hoffe, das die Dienstleistende diesen Spruch nicht ernst nehmen, weil viele Könige sind in der Vergangenheit relativ unsanft von uns gegangen(Stichwort z.B. liberté, égalité, fraternité) oder haben nicht mehr viel zu sagen. Das wäre mir doch sehr unangenehm als Kunde.

    Fürs anpöbeln, anschreien oder persönlich werden von Kundenseite, wird kein Dienstleistender bezahlt. Diese sind auch kein Leibeigene des Unternehmens, die sich sowas gefallen lassen müssen. Die Zeiten sind zum Glück vorbei. Wie man in den Wald hereinruft, so schallt es raus. Ein freundlich/normal fragender Kunde hat natürlich auch das Recht darauf eine freundliche Antwort zu bekommen. Der Bahnhofangestellte trägt keine Verantwortung für die Situation. Diese tragen Mehdorn und Schnell. Darum finde ich Lapis Statement vollkommen in Ordnung. Es ist eine außergewöhnliche Situation, die anscheinend professionell gelöst wird. Dieses sollte und darf man auch belobigen.

    Hardy01 wrote:
    Aber irgendwo spielt auch die Frage für das Gehalt eine Rolle, welches Gerät ich bediene, um meine Fahr-/Fluggäste zu befördern. Und am Beispiel Taxi, Lokomotive und Flugzeug kann ich sehr wohl immense Unterschiede sehen.

    Ich sage eigentlich nicht viel anderes. Der Unterschied zwischen Taxifahrer und Lokführer muss etwas größer werden und der Unterschied zwischen Lokführer und Pilot etwas kleiner. Dann sind alle Seiten zufrieden.

    Hardy01 wrote:
    Die Lokführer hätten die 10 % annehmen und in drei Jahren wiederkommen sollen.

    In seinen Posting hat doch SGE-Werner deutlich erläutert, weshalb dieses Angebot eine Verarsche ist und nicht real 10%. Sind seine Angaben falsch?

    Hier nochmal zu Erinnerung die Erläuterung:

    Die Lokführer dürfen sich die bereits geleisteten Überstunden bis Jahresende auszahlen lassen aber nicht mehr als EUR 1.400,-. Nun zähle mal EUR 600,- und EUR 1.400,- (für bereits geleistete Überstunden) zusammen und Du kommst auf die Einmalzahlung von EUR 2.000,-.

    Die Lokführer sollten 10% mehr Gehalt bekommen im gleichen Atemzug wurde von ihnen verlangt, daß sie 2 Stunden mehr arbeiten. Die Lokführer arbeiten bereits 41 Stunden in der Woche. Verrechnet man die 10%ige Lohnerhöhung mit der geforderten Mehrarbeit, kommt genau der Prozentsatz raus, der bereits mit Transnet vereinbart wurde.

    Wenn es vielleicht wirklich 10%-15% sind, dann sieht die Welt anders aus.

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Brigitte wrote:
    Nochmal,
    kritisiert werden ja auch nicht die Lokführer, Zugbegleiter, Fahrkartenverkäufer usw....sondern die total unpassenden Vergleiche.
    ......
    Lokführer => Pilot
    ......
    Warum man das macht? Weil man die 30%ige Lohnerhöhung sonst nicht erklären kann?
    .....
    Und ich frage mich, passt diese "Art des feilschen" in unsere Arbeitswelt?

    Brigitte, wann wurden Lokführer mit Piloten verglichen? ICH habe nur den Umstand der Verantwortung für Passagiere gleichgesetzt. Das Gleiche gilt natürlich auch für Busfahrer oder Schiffsführer(z.B. Fähre).

    Ich gehe mal aus, dass Du nicht direkt in der Wirtschaft tätig bist, ansonsten würdest Du wissen, dass es z.B. beim Verkauf zumindest von hochpreisigen Gütern oder beim Einkauf B2B fast nur um das Feilchen geht. Gerade in Deutschland zählt Service oder langjährige Zusammenarbeit im Vergleich zu anderen Ländern und Kulturkreise eher wenig. Hier zählt nur der Preis!

    Das hätte ich allerdings auch gerne in meiner Arbeitswelt. Kunden, die unsere Preise ohne zu Feilchen(bzw. keine kostenfreie Zusatzoptionen einzufordern) sofort akzeptieren.

    Das kannst Du im übrigen auch umdrehen, hätte Mehdorn einfach ja gesagt, gebe es auch kein Streik.

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
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    Hardy01 wrote:
    Die Bahnleute haben sich bei der Bahn beworben, haben sich ausbilden lassen und wussten, zu welchen Bedingungen sie eingestellt wurden. Aber nach der Einstellung und Ausbildung gehen sie her, und bestreiken ihren Arbeitgeber, weil sie den Vertrag, den sie unterschrieben haben, nicht mehr akzeptieren wollen. Im übrigen stimmen Deine Bahn-Gehaltsangaben, soweit mir bekannt ist.

    Kaum jemand weiß, mit wieviel "Achsen" ein Pilot sein Flugzeug fliegen muss. Weisst Du es ? Und der Pilot muss es auch beherrschen, wenn der Autopilot mal nicht an ist oder ausgefallen ist.

    Gruß, Hardy

    Das erste kapiere ich jetzt nicht! Und weshalb sollen sie nicht mehr Geld bekommen? Auch LH-Piloten haben vor paar Jahren hart gestreikt. Jürgen Weber ist jetzt ein gebrochener Mann 😉

    Zu Deiner Preisfrage! Drei (Hochachse, Längsachse, Querachse). Ich nehme dann mal die Waschmaschine...

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Hardy01 wrote:
    Hallo,

    der hier so oft zitierte Pilot muss seine Ausbildung nicht selbst bezahlen, sondern nur einen Teil von den Gesamtausbildungskosten. Dieser Teil ist zwar nicht wenig, aber eben auch nur ein Teil der enormen Gesamtausbildungskosten (sofern er in Schule der LH aufgenommen wird, also den sehr hohen Ansprüchen von LH genügt. Wenn LH ihn nicht genommen hat, weil er die hohen Ansprüche von LH nicht erfüllen kann, dann muss er selbst zahlen und hoffen, dass ihn später eine andere Airline einstellt.). Während der Ausbildungszeit verdient ein angehender Pilot nicht einen Cent.

    Du sagst es doch selber! Die deutsche Luftfahrt besteht nicht nur aus der Lufthansa. Alle anderen bezahlen ihre Ausbildung voll. Siehe auch FAQ zur Pilotenausbildung auf Cockpit.de. Mir haben Lufthansa Piloten vor ca. 10 Jahren erzählt, dass die damals ungefähr 120.000 DM für die Ausbildung bezahlt haben. Ob das System sich geändert hat oder es der Eigenanteil+Lebenshaltungskosten war kann ich nicht sagen.

    Hardy01 wrote:
    Die Frage, warum ein 16 oder 17-jähriger nicht mehr verdient, als ein 30-jähriger Studienabsolvent, ist eigentlich ganz einfach zu beantworten:
    Weil der Studenabsolvent nämlich wesentlich mehr Zeit und Ausdauer in seine Ausbildung investiert hat. Er hat z.B. gegenüber einem 16 bis 17-jährigen Abitur gemacht. Nach dem Abi ist er zur Universität gegangen und hat ein mehrjähriges Studium abgelegt, für das er sich evtl. wegen des NC erst noch qualifizieren musste. Während dieser gesamten Zeit, in der also der 16 bis 17-jährige Pragmatiker schon arbeiten gegangen ist und ein Einkommen hatte, hat der Studierende in der Regel noch kein vernünftiges Einkommen gehabt und auch noch nichts in seine Rentenkasse eingezahlt. Zum anderen führt der erfolgreiche Abschluß eines Studiums nicht in eine Handwerkerausbildung, sondern in einen höherqualifizierten Beruf. Und höherqualifizierte Berufe werden nun mal eben auch höher bezahlt.

    Vielleicht habe ich mich unklug artikuliert. Ich wollte mein Unverständnis über die Gleichsetzung "Studium=mehr Geld" ausdrücken. Ich habe mit 18 Jahren eine Ausbildung begonnen, nebenberuflich mich fortgebildet und musste den Spaß auch noch selber bezahlen, um dann zu sehen, das u.U eine BWLer oder ähnliches, nur weil er ein Studium(von mir im übrigen mitfinanziert durch Steuern) hat, mehr Kohle bekommt. Allerdings zeichnet sich da ein Wandel ab, viele Personalchefs ziehen schon staatlich geprüfte Betriebswirte oder mit Abstrichen Fachwirte diesen Theoretikern vor. Aber Schluß damit, ich komme vom Thema ab!

    Hardy01 wrote:
    Die Frage nach dem Unterschied zwischen einem ICE-Führer und einem Verkehrsflugzeugführer kann eigentlich nicht ernsthaft gestellt sein (siehe andere Threads in HC-Foren). Zumindest scheint dem Frager dann nicht klar zu sein, dass der Lokführer im ICE KEINE andere Ausbildung benötigt als der Lokführer auf dem Güterverschiebebahnhof. Auch scheint dem Frager nicht bekannt zu sein, dass der Lokfüher im ICE eigentlich nur zur Beruhigung der Fahrgäste da ist, weil nämlich der ICE in der Lage ist, vollständig automatisch zu fahren, und zwar bis zum Halt im Bahnhof.
    Wem das noch nicht genügt, um einen Unterschied zwischen beiden Berufen aufzuzeigen, der mag sich vor Augen halten, dass jeder Pilot in der Lage ist, alle Prüfungen zu schaffen, um auch den Beruf des Lokführers zu ergreifen.

    Den Antworter(ich bin im übrigen HHBenfica oder besser Martin) wird doch sicher die unbemannte Luftfahrt ein Begriff sein. Das es technisch möglich ist, gar Kampfjets ohne Piloten fliegen zu lassen wohl auch.

    Siehe z.B. hier:

    Artikel in der Welt

    Ist der Pilot(nicht mal die Lufthansa nennt es Verkehrsflugzeugführer auf ihrer Webseite zur Pilotenausbildung, auch wenn es die richtige Berufsbezeichnung ist) nur zu Beruhigung der Fluggästen da und bekommt dafür tw.5-stellige Beträge? Nein, ich habe nicht gegen Piloten und sage nicht mal ersthaft, dass diese zuviel Geld bekommen. Ganz im Gegenteil, ich mag die Luftfahrt und auch diese Berufsgruppe.

    Ich möchte nur darlegen, dass ich der Meinung bin, dass die Lokführer auf eine Berufehierarchie, wo ich jetzt die Piloten als Beispiel des oberen Bereiches genommen habe, mit ihren Gehalt ziemlich niedrig angesiedelt sind. Wenn ich richtig verfolgt habe, ist das Einstiegsgehalt bei knapp 2000 Euro und die 2500 fast der Höchstbetrag. Ich lasse mich aber hier gerne eines Besseren belehren. Das Ganze auch trotz Schichtarbeit und Verantwortung für viele Passagiere. Die Verantwortung für Passagiere habe ich nur gleichgesetzt. Ich habe nicht die Anforderungen an der Ausbildung verglichen. Na ja, und das Ergebnis ist halt, dass ich Verständnis für den Streik habe.

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Brigitte wrote:
    ich schätze, dass dem seine Ausbildung ein klein bißchen aufwendiger war. Eine absolute Ungerechtigkeit wäre, wenn jemand mit 21 schon genauso viel verdienen würde, wie jemand der mit 30 grade mit seinem Studium fertig wird. Das wären dann ja alles D****? 😉

    Die Ungerechtigkeit ist, dass die 21jährige Verkäuferin seine Ausbildung, also z.B. das Maschinenbaustudium vom Fabrikantensohn Mehdorn über Steuern mitfinanziert hat, während es beim Lokführer die Wirtschaft selber finanziert hat (wobei die Bahn ein schlechtes Beispiel ist, da sie noch staatlich ist). Der Pilot und auch viele anderen Branchen müssen Ihre Ausbildung im übrigen selber finanzieren. Im übrigen, weshalb soll ein 21jähriger Handwerker, Kaufmann oder Computerfachmann, der mit 16 oder 17 zügig seine Ausbildung begonnen hat, nicht mehr verdienen, wie ein 30jähriger Studienabsolvent? Mit welchen Recht erhält ein 21 jähriger Pragmatiker, weniger als ein 30 jähriger Student, der die Wirtschaft/Arbeitsleben nur vom Hörensagen kennt und deshalb oftmals ein reiner Theoretiker ist.

    Vielleicht hat er auch noch nach dem Abitur erstmal 1-2 Jahre von Eltern bezahlte Auszeit genommen, während der 21jährige schon geackert hat und auf eigenen Füßen steht.

    Ich habe im übrigen nicht gesagt, dass alle gleich verdienen sollen(Dieses System hatten wir ja auch schon und das ist ja nun ziemlich den Bach runtergegangen ->Kommunismus), sondern mit welchen Recht Mehdorn solchen GehaltsSTEIGERUNGEN erhält.

    Brigitte wrote:
    wir waren heuer im Frühjahr am Lago Maggiore und die Reiseleiterin hat uns was über ihre Lebensumstände erzählt. Unter anderem, wie viel eine ital. Familie im Schnitt verdient und sie sprach von 1300- 1400,- €uro im Monat. Die Mieten wären ähnlich wie bei uns und die Lebenshaltungskosten auch nicht viel anders.

    Ja und?

    Das BSP pro Einwohner ist in Italien mit 30200 Euro fast genauso hoch, wie in Deutschland mit 31900 Euro. Wenn man da auch noch die extremen Unterschiede zwischen Nord und Süd sieht, muss ein kleiner Teil extrem viel auf Kosten der breiten Bevölkerung in Norditalien verdienen oder der genannte Betrag stimmt nicht. Des Weiteren wird in Norditalien auch viel mit Fremdenverkehr, Verkauf von landwirtschaftliche Produkten etc. verdient. Ob das alles in den 1300-1400 Euro(und der Steuererklärung 😉 ) enthalten ist, möchte ich bezweifeln. Des Weiteren kann man Einkünfte nicht weltweit vergleichen, sondern muss es in einen Land oder gar in einer Region machen. Bei uns müssen Leute auch mit 800-900 Euro trotz Arbeit auskommen. Von Hartz IV-Empfänger ganz zu schweigen.

    Brigitte wrote:
    Wer ist dann auf wen neidig? Nach den Beispielen mit denen immer gearbeitet wird, doch wohl eher, derjenige, der das gleiche Geld wie ein Pilot haben will?

    Das wäre das gleiche, wenn ein Sanitäter auf einmal das gleiche Gehalt wie ein Gehirnchirurg einfordern würde.

    Wer hat behauptet, dass der Lokführer oder andere Berufbranchen, dass selber Geld, wie ein Pilot haben möchte? Niemand!

    Aber:
    Was ist denn genau der Unterschied zwischen einen ICE-Führer und einen Piloten z.B. in Sachen Verantwortung?

    Ok, der Pilot muss seine Ausbildung selber finanzieren, die Ausbildung ist ohne Frage aufwendiger und erfordert wohl auch mehr Geistesfähigkeit. Aber sind Unterschiede von 300-500% und mehr gerechtfertigt? Andersrum gefragt, weshalb verdient der Bandarbeiter bei VW oder der Hafenarbeiter besser als der Lokführer?

    Die Lokführer stehen ohne Frage nicht gut da und kämpfen für ihre Sache! Das ist ihr gutes Recht. Dafür abgesehen, kann man natürlich die Frage stellen, ob die Gewerkschaften in den letzten Jahren gepennt haben. Ohne Frage!

    Also Brigitte, ob ich es nochmal erlebe, dass wir mal bei einem Thema einer Meinung sind? 😉

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  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Brigitte wrote:
    .

    -30% Forderung => einfach nur lächerlich und mir nicht vermittelbar. Jahrelang geschlafen und jetzt einen auf starken Mann machen.
    .......

    Und 2500,- €uro finde ich auch nicht zu wenig. Und würde deswegen auch sagen, "wer mit diesem Lohn nicht zufrieden ist, muss sich halt was anderes suchen".
    Die arbeiten ja schließlich dort alle freiwillig, oder wird jemand gezwungen?

    Es hatten ja schon einige geschrieben, dass die 30% nicht bedeuten, dass es sich um 30% mehr Geld handelt. Im übrigen wieso nicht, Herr Mehdorn hat seine Bezüge um viel mehr in den letzten Jahren erhöht. Man sollte sich doch immer die "Wirtschaftselite" als Vorbild nehmen dürfen 😆 .

    Allerdings erscheint mir die Verhandlungsführung der GDL doch als zu brutal, auch wenn ein Herr Mehdorn dazu praktisch einlädt. Aber durch diese Verhandlungsführung schwindet auch das Verständnis in der Bevölkerung.

    Ob 2500 Euro viel oder wenig ist, lässt sich schwer sagen, für eine Fussbodenmaniküre oder Point of Sales Agent (früher auch Putzfrau oder Verkäufer) ist das wahrscheinlich viel Geld. Ein Banker oder Pilot würde für das Geld morgens nicht mal aufstehen.

    Auch bei der Bahn würde ich stark differenzieren. Für einen S-Bahn-Fahrer finde ich das zumindest akzeptabel. Allerdings wenn ich das wieder z.B. mit den Hafentarifen vergleiche, wo es auch fast nur Schichtarbeit gibt, ist das auch zu wenig.

    Für einen IC oder ICE-Führer, ist das für die Verantwortung und das diese tagelang unterwegs sind, nicht akzeptabel. 2500 Euro erscheint mir zu wenig.

    Das ist leider teilweise tatsächlich eine Neiddebatte! Die Leute die ihren eigenen ***** nicht bewegen, zu feige sind sich zu organisieren, beschweren sich am meisten darüber, dass andere (Branchen) mehr verdienen oder gar hohe Forderungen haben. Dazu sage ich nur, selber schuld. Mit der Argumentation "sollen sich die Leute doch was anderes suchen" würden die meisten von uns, für 2 Euro oder weniger die Stunde arbeiten. Damit ist doch gemeint, sollen die Leute doch zufrieden sein, was sie jetzt haben.

    Wenn die Leute über die Jahrtausende so gedacht hätten, wären wir noch in der Steinzeit und wären zufrieden mit einer Höhle und ein Mammutsteak.

    Bei den anderen Punkten stimme ich Brigitte aber ausdrücklich zu!

    Archiv

  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    franzi3332 wrote:
    Wäre interessant wenn mein ganzer Berufszweig (Gesundheitswesen)streiken würde, dann gäbe es sicher ein paar Probleme:-)

    Denke da gerade an Geburten, oder der Schwerverletzte der auf der Autobahn liegt.

    Heute keine Behandlung<<, es wird gestreikt, kommen sie morgen wieder!

    Betr. Lokführer
    Meistens kommt bei den Forderungen eh bloß die Hälfte raus.
    Bei den Lokführern wird es sich bei 10-12%-14% einpendeln.

    Was ich aber nie verstehen werde, der Schaden und Verlust für die Bahn der bei Streik entsteht, kostet doch unterm Strich mehr als die Lohn- Forderungen, oder liege ich da falsch?

    Ich glaube nicht, dass die Kosten so extrem sind. Es wurden doch fast nur S-Bahnen und Regionalbahnen bestreikt. Die meisten Nutzer haben Monatskarten.

    Das Streikrecht im Gesundheitswesen ist doch nur eingeschränkt. Wieso glaubst Du verdienen z.B. Altenpfleger so wenig? Wenn die streiken würden, sind mal paar Leute gestorben. Darum kümmert sich aber auch nur das Fussvolk.

    Ärzte können Streiks schon organisieren, wie man ja vor einiger Zeit gesehen hat.

    Der GDL-Effekt ist doch das, was die Arbeitgeber über Jahre selber gefordert haben. Keine Flächentarifverträge, flexible Verträge für Branchen. Das sollte natürlich auch für beide Seiten gelten. Jetzt kommen immer mehr die Berufsgruppen, die sehr spezialisiert sind und die man nicht so einfach auswechseln kann. Cockpit hat damit angefangen, dann die Lotsen, Marburger Bund und jetzt die GDL. Das wird noch weiter gehen.

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  • Bahnstreik - wir sind dabei !!!
    HHBenficaH HHBenfica

    Zoni69 wrote:
    Wer zwingt diese Leute eigentlich dazu, als Lokführer zu arbeiten ???

    Wenn ich einen Job hätte, in dem ich mich derart unterbezahlt fühlen würde, dann würde ich mir einen anderen Job suchen !

    Gruß Zoni69

    Sorry, das ist mit Verlaub absolute Dummschwätzerei. (extremes Beispiel:, wer zwingt die Leuten, die umweltbelastende Luft auf diesen Planeten zu atmen, sollen sich diese Umweltschützer doch einen anderen Planeten suchen). Dazu sind die Jobangebote für Nieten in Nadelstreifen, die Ihre Bezüge teilweise um 100 Prozent pro Jahr erhöhen leider sehr rar!

    Streiken ist ein Grundrecht. In Deutschland leider viel zu wenig benutzt. Sogar Japan hat mehr Streiktage, wie Deutschland. Da loben ich mir die Franzosen, da steht das ganze Land still.

    Witzig ist im übrigen bei diesen Streik die Konstellation. Mehdorn, den man wohl als SPD-nah bezeichnen kann(zumindest wurde er von einen SPD-Kanzler zu seinen Amt verholfen) gegen den CDU-Gewerkschafter Schnell, der auch mal im Bundestag für die CDU saß!

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  • Mit welcher Airline nach Shanghai?
    HHBenficaH HHBenfica

    chriwi wrote:
    Selber Ahem! 😉

    China Airlines, die vielfach ausgezeichnete Fluglinie aus Taiwan, darf sich weiterhin als absolut sicher deklarieren:
    Quelle: china-airlines.de

    P.s. Dieser Satz ist bestimmt nicht von der IATA oder vom IOSA-Audit, sondern reine Werbung. Quelle: china-airlines.de sagt ja schon alles!

    Airlines

  • Mit welcher Airline nach Shanghai?
    HHBenficaH HHBenfica

    Erstmal das hier:

    Die 10 unsichersten Airlines der Welt .

    Die Relation wird ebenfalls gesetzt. Nämlich durch geflogene Passagierkilometer!

    Der Index seit 1973 ist hier 1,54 Todesfälle pro Million Passagierkilometer bei China Airlines. Zum Vergleich Lufthansa 0,05 und Quantas 0,00. Air China liegt bei 0,43!

    Die Kommentare von Chriwi und Taiger.Wutz ärgern mich da ein wenig. Die deutsche (!) J.A.C.D.E.C gilt als absolut seriöse Quelle, was solche Daten anbelangt. Hier von gefälschten Statistiken zu sprechen entbehrt jeglicher Grundlage.

    Auch ein Audit oder besser eine Zertifizierung als Argumentationsbeleg zu nehmen, halte ich für gewagt. Jeder, der in der Industrie arbeitet, wird den Unterschied zwischen Zertifizierung, Qualitätsmanagement, Audits auf den Papier und in der Realität kennen. Kaum eine Firma arbeitet da buchstabengetreu. Auch wenn es natürlich in der Luftfahrtbranche im sicherheitsrelevanten Bereich exakter zugeht, als bei anderen Branchen.

    Richtig ist allerdings

    • China Airlines hat seine Flotte extrem verjüngt in den letzten Jahren.
    • Unfallzahlen sind dadurch stark zurückgegangen.
    • China Airlines steht besonders in den letzten Jahren in Konkurrenz mit vielen sehr guten Airlines im asiatischen Raum und muss einen überdurchschnittlichen Service bieten um konkurrenzfähig zu bleiben. Das hat auch was mit dem relativ kleinen Heimmarkt zu tun.
    Airlines

  • Mit welcher Airline nach Shanghai?
    HHBenficaH HHBenfica

    Ahem, China Airlines(Taiwan) gehört zu den unsichersten Airlines der Welt. Seit 1959 hatte die Airline 19(!!) Abstürze/Totalverluste zu verkraften.

    Bei der aus der Staatsairline CAAC 1988 hervorgegangenen Air China gab es nur einen Totalverlust.

    Da ist mir der Service dann doch relativ egal.

    Airlines

  • Mit welcher Airline nach Shanghai?
    HHBenficaH HHBenfica

    Freunde von mir sind auch mit Finnair nach China geflogen(Allerdings per Gabelflug Hin nach Peking, zurück ab Shanghai) und waren sehr zufrieden mit dieser Airline. Ich denke, da kann man nicht viel falsch machen. Was in CDG so chaosmässig sein soll, verstehe ich nicht. Im übrigen hat MIA ja nur gesagt, dass sie noch nie Langstrecke geflogen ist.

    Es gibt auch Mittelstrecke, wo man in CDG umsteigen kann oder muss, wenn man mit Air France fliegt(z.B. nach Lissabon ab HH)! Ich hatte da noch nie ein Problem!

    Airlines

  • Lacoste in Bangkok?
    HHBenficaH HHBenfica

    Moin, ich verstehe die Frage nicht so ganz. Auf der Lacoste-Homepage ist eine bequeme Übersicht, aller Boutiquen und Shops von Lacoste. Auch diverse in Bangkok(z.B. der im Siam-Center). Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier gefälschte Ware verkauft wird.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Original-Ware(Lacoste, Hilfinger, Adidas, Nike etc,) fast überall zu gleichen Preisen verkauft wird.

    Ob ich in Paderborn, Hongkong, Kairo oder Sydney einkaufe. Gibt es da andere Erfahrungen?

    Thailand
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