Hi,
mein Plan war das hier, so ähnlich auch vom Japan Guide empfohlen (unerschöpfliche brillante englischsprachige Infoquelle zu Japan):
SO, 23.10. Landung Tokio Narita (17.30)
MO, 24.10. Tokio
DI, 25.10. Tokio
MI, 26.10. Tokio
DO, 27.10. Nikko (mit 7d Railpass)
FR, 28.10. Fujikawaguchiko (Bus)
SA, 29.10. morgens Transfer nach Kyoto (Bus nach Tokio, dann Zug nach Kyoto)
SO, 30.10. Kyoto
MO, 31.10. Nara
DI, 01.11. Kyoto und Ohara
MI, 02.11., vormittags zum Himeji Castle, spätestens 18 Uhr Abreise Kyoto nach Kansai Airport
Ich hatte nicht das Gefühl mich zu langweilen oder etwas zu verpassen, nicht genug zum Ansehen zu haben. In Nara hatte ich dann letztlich den Overkill erreicht, habe mich ziemlich durch die Stadt geschleppt und nur noch "abgearbeitet" und weiß heute kaum noch, was ich außer hunderten von Rehen sonst noch alles gesehen habe.
Wenn du Programme ähnlich deinem Plan so im Internet gesehen hast, dann sieh noch mal nach, ob man da eine geführte Reise hat oder sich alles selbst zusammensuchen muss: Ich bin absolut überzeugte Individualreisende, aber man hat eben auch mehr zu tun und konsumiert nicht nur, was deutlich anstrengender ist...
Ich kann supergut verstehen, dass du möglichst viel sehen willst. Du wirst die 14 Tage so nach dem Plan auch hinbekommen, schließlich sind es "nur" 2 Wochen, das hält man durch.
Ich würde aber eine Art Prioritätenliste machen: Wenn du bemerkst, dass die Akkus alle sind oder es in Tokio und Kyoto genug zu sehen gibt, kannst du ja den einen oder anderen Tagesausflug ohne Probleme weglassen und das genießen, was du stressfrei vor Ort sehen kannst. Letztlich ist ja auch ein erholsamer Besuch im Onsen oder ein ruhiger Aufenthalt in einem Ryokan (hatte ich in Kawaguchiko) Japan-Erlebnis pur.
Ich kann dir aber versprechen, dass du auch bei einem Abspecken deines Plans keinesfalls das Gefühl haben wirst die Zeit nicht ausreichend genutzt oder zu wenig gesehen zu haben 