Naja- zu den "freundlichen Beamten" in den USA habe ich auch eine Story beizusteuern:
Im August 2001 (man beachte das Datum) bin ich mit meiner kleinen Familie ZU FUSS über die kanadisch-amerikanische Grenze an den Niagara-Fällen.
Da mein Mann und die Kinder einen kan. Pass haben, durften sie "einfach so" durchmarschieren, kein Mensch hat sie oder ihr Gepäck überprüft.
Ich wurde angehalten. Ich trug an diesem Tag eine Shorts, ein Träger-T.Shirt und Birkies. Meine kleine Handtasche mit den Papieren hatte ich unterm Arm.
Ich wurde peinlichst genau über den Grund meiner Einreise in die USA ausgefragt- 2 Mann haben sich um meine Antworten gekümmert! Ich kam mir vor wie im Film....
(Hinter der Glasscheibe, von mir getrennt und bereits auf der US-Seite der Grenze) standen mein Mann und meine Kinder und wunderten sich, wo ich abbleibe!)
Ich wurde nach Gepäck gefragt (hallo? Ich hatte offensichltich nur eine kleine Tasche mit dem Pass und etwas Bargeld)
Ich musste die Schuhe vorzeigen (???) Birkies?
Dass ich nicht körperlich untersucht wurde, fehlte grade noch!
Mein Pass wurde untersucht, als ob er von mir zuhause mit dem Kopierer angefertigt wurde.
Ich wurde gefragt, wo ich ihn für wieviel Geld gekauft hätte.
Meine Antwort auf die Einreise-Frage war wohl nicht sooo toll in den Ohren der Behörden ("ich möchte einfach mal die Fälle aus der anderen Richtung sehen")
Am Anfang der Befragung war ich noch höflich und freundlich ( bin ja gut erzogen), je länger diese ganze Chose dauerte, um so schmallippiger wurde ich.
Ich war drauf und dran, den guten Männern zu sagen, was ich von solch einer Behandlung halte- zumal ich mitbekam, dass andere Touris (auch Deutsche) einfach nur ihren Obolus in Höhe von 6,00$ Einreisegebühr zu zahlen hatten und damit der Fall erledigt war!
Offensichtlich war ich auserkoren, dass ein Exempel statuiert wurde.
Da sah ich meinen Mann wild gestikulierend hinter der Glaswand, der mir bedeutete, ich solle es gut sein lassen- ruhig sein, immer "Ja und Amen" sagen.
Das habe ich getan- und nach längerer Beratungszeit der Beamten haben sie meine 6,00$ genommen und mich ohne ein weiteres Wort nach draußen befohlen.
Der Ton war mehr als ruppig.
Ich war sauer und hatte auch keinerlei Lust mehr, "die Fälle von der US-Seite aus zu besichtigen".
Der Tag war im Eimer und ich hatte für die USA kein weiteres Interesse mehr.
4 Wochen später passierten die Anschläge vom 11. September.
Da war mir alles klar!
Dieses Jahr werden wir zum 1. Mal seither wieder in die USA reisen und ich bin mal gespannt, wie die Einreise abläuft.... 
Es kann nur besser werden....
jo-joma
Ansonsten lasse auch ich nichts über Kanada kommen! 

