Wir in Deutschland haben einfach eine andere Sichtweise auf die Dinge. Wir sind ein hoch entwickeltes Industrieland, dass es sich leisten „kann“, selbst Menschen zu alimentieren, die nichts für die Gemeinschaft erwirtschaften. Kurz um, unsere Grundbedürfnisse sind weitestgehend befriedigt und wir beschäftigen uns mit Problemen, die in anderen Ländern der Welt nicht als Probleme erkannt werden. In vielen 3. Weltländern geht es ums nackte Überleben. Dort steht die Umweltproblematik ganz weit hinten an. Dort geht es darum, dass die Bevölkerung ernährt wird, dass Energie bereit gestellt wird, egal wie schmutzig die ist, um letztlich auch Industrie und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Und solange günstige fossile Brennstoffe auf der Welt verfügbar sind, werden die auf der Welt verbrannt. Da interessiert sich das Weltklima einen „feuchten ****“, ob in Deutschland ein paar Kohlekraftwerke geschlossen werden.
In einem vorherigen Beitrag wurde es schon angerissen. Im Moment kann man die Umweltpolitik in Deutschland mit einem finanziellen reinwaschen des Gewissens, einer gut betuchten grünen Oberschicht beschreiben. Aber anstatt dem deutschen Michel, u.a. über Energiewende und CO2-Steuer, weiter tief in die Tasche zu greifen, was letztlich für das globale Klima keine Rolle spielt, und weitere Arbeitsplätze gefährdet, sollte man meiner Meinung nach, Projekte vor Ort in der 3. Welt massiv unterstützen, was Abfallentsorgung etc. betrifft.
Und selbstverständlich sollte jeder Urlauber mit gutem Beispiel voran gehen, was Müllvermeidung und Müllentsorgung umfasst.