Schade, der Link von „kiotari“ führt lediglich in die Entscheidungsfalle, ob man die benötigten BTM schmuggeln, aussetzen oder irgendwie deklarieren sollte.
Mehr Info bietet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) inklusive der entsprechenden, mehrsprachigen und international gültigen Formulare zum Download:
http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/BtM/reisen/reisen-inhalt.html?nn=1010386
LeRacou66
Beiträge
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Mit BTMs nach Ägypten -
Impfungen Ägypten@ Thalia 1983: „... ich lasse mich dennoch nicht impfen.“
Eine bestimmt durchdachte Entscheidung. Nur weil das Robert-Koch-Institut und die WHO zu einer generellen Schutzimpfung raten, darf man die Kompetenz dieser Institutionen durchaus anzweifeln und seinen eigenen Weg gehen, wenn es um die persönliche Gesundheitsvorsorge geht. Den Mutigen gehört die Welt und dieses Forum will die Meinung aller Beteiligten respektieren.
Außerdem, falls Du Dich doch anstecken solltest, ist die Leberinfektion durch Hepatitis-A-Viren in aller Regel in spätestens 2 Monaten für Dich ausgestanden. Du kannst dann milde über die Menschen lächeln, die Du in der Zeit Deiner höchsten Infektiosität, nämlich 1-2 Wochen vor dem Ausbruch Deiner eigenen Erkrankung, selbst infiziert hast. Die hatten schlicht Pech - hätten doch nur Deinen Link ernst nehmen und sich vorher impfen lassen können, oder?
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Reiseapotheke - was sollte man alles mitnehmen??Klingt sehr vernünftig – vielen Dank für die Aufklärung! Wünsche Dir eine gehaltvolle Zeit in Amerika, lass es Dir gut gehen und komm gesund zurück. Wenn sich Erweiterungen Deiner Reiseapotheke ergeben sollten, dann lass es uns wissen.
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Reiseapotheke - was sollte man alles mitnehmen??Warum kann man die Kohletabletten, ebenso wie Pflaster, nicht vor Ort kaufen, wenn dies schließlich auch für alle anderen eventuell benötigten Medikamente gilt? Ist der Re-Import des Aloe-Vera-Gels (aus den USA) nicht etwas mühsam, oder wird es, ähnlich „Linie-Aquavit“, durch die Reise „hin und zurück“ gehaltvoller? Warum nimmst Du ausgerechnet die Sonnencreme mit LSF 30 von hier mit? War noch nicht in den USA, deshalb etwas unentschlossen und würde mich, bestimmt wie viele Leser des Forums, über Deine Erklärung freuen, um nicht in landestypische „Greenhorn-Fallen“ zu tappen.
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Hotel mit Pool direkt vor Zimmer?Das Hotel "Atrium Prestige Thalasso Spa Resort & Villas" auf Rhodos bietet genau das: Exzellentes 5 Sterne-Ambiente, großzügige Suite mit allem Komfort und dem gewünschten höchsteigenen Privat-Pool. Preislich ein Schnäppchen - ich kann´s nur empfehlen!
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Warum Reduktion der Kabinenbeleuchtung bei Nachtlandung?Uups – so macht die Nachtlandung deutlich mehr Spaß! Die explodierenden Triebwerke von „vonschmeling“ sind natürlich etwas irritierend, aber man muss sich wohl den Eventualitäten stellen und sollte sich über das zusätzliche Licht freuen, um verbotene Digicam-Aufnahmen ohne Blitz von dem Event anzufertigen. Bin ansonsten ein fatalistischer PAX und bisher gut damit gefahren, mein Wohlergehen in die Hände der Crew zu legen - da war es immer gut aufgehoben. Vielen lieben Dank für die Antworten und @Rhodos-Peter: Das kann ich nur bestens verstehen – besonders gegen 03.13 Uhr ist der Alarm ein charmanter Tritt in die Nebennierenrinde. Auch Dir unbekannterweise nicht nur Dank für Deinen Link, sondern auch für Deine Arbeit!
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Warum Reduktion der Kabinenbeleuchtung bei Nachtlandung?Vielleicht total doofe Frage und schon tausendmal beantwortet – warum wird vor einer nächtlichen Landung das Kabinenlicht minimiert? Es erinnert mich immer an das Szenario eines auftauchenden U-Bootes, in dem auf Rotlicht umgestellt wird, um die Augen an die Dunkelheit zu adaptieren. Sollte dies bei einem nächtlichen Crash hilfreich sein? Bin gespannt, was der wirkliche Grund dafür ist.
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Safari mit Diabetes?Insulin ist ein Proteohormon und unterliegt als Human-Protein einem Temperaturgrenzwert, der es bei Unter- und Überschreitung „denaturieren“ lässt. Die Grenzwerte liegen zwischen +2 °C und +38 °C – der Hersteller des individuellen Präparates kann genaue Auskunft erteilen.
Für einen begrenzten Zeitraum, ich gehe von etwa 3 Wochen aus, dürfte die strikte Aufbewahrung der Gebrauchsdosis innerhalb dieser Grenzwerte der Wirksamkeit keinen ausgleichbaren Schaden zufügen. Im Zweifelsfall solltest Du Dich bezüglich der Lagerung an den Hersteller Deines Präparates wenden. Ganz sicher gefährlich ist die sorglose Lagerung neben einem „Kühlakku“, der den Inhalt der Insulin-Ampulle möglicherweise unbemerkt gefrieren lässt. Auch das „Handschuhfach“ des Autos, ebenso wie der Frachtraum des Flugzeugs, ist nicht der geeignete, „temperaturgeführte“ Aufbewahrungsort – dafür gibt es besser geeignete, spezielle „Thermo-Taschen“ im Fachhandel.
Wenn ich Käse kaufen will, frage ich selten diesbezüglich in einer Metzgerei nach.
Kleiner und möglicherweise etwas abwegiger Tipp außerhalb der unendlichen Meinungsvielfalt dieses Urlauberforums: Vielleicht könnte Dir Dein behandelnder und verschreibender Arzt kompetent weiterhelfen...
PS: Eine „Impfung“ ist die vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten. Die Injektion von Insulin gehört nicht in diese Rubrik. Schutzimpfungen kollidieren in aller Regel nicht mit der Injektion von Insulin. -
Sonnenallergie-Was hilft ???@ Helmut und Ulla: Es gibt ein probates Mittel – diezweite Meinung. Einfach mal den Hausarzt des Vertrauens fragen, was er von systemischer, prophylaktischer Cortisongabe eines für diese Indikation nicht zugelassenen Medikamentes hält. Und dann den Mumm haben, die Antwort hier zu posten.
Fachliche Diskussionen gerne auf „Augenhöhe“ – ich bin ein Freund der Polemik im Sinne der Streitkunst und wissenschaftlichen Fehde, aber ich trete nicht in den Ring mit einem Gegner, der mir augenscheinlich unterlegen ist und offenbar nicht mal zwischen der Häufigkeit und Schwere der Neben- und Wechselwirkungen zweier Medikamente zu unterscheiden weiß. Schade. Ich streite mich gerne – aber es muss eine Anforderung sein, damit es Spaß macht!
@ Lexilexi: Ich habe zwar nachgeschlagen, aber Dermatologie ist nicht mein Fachgebiet. Es gibt viele verschiedene Therapieansätze für die „Sonnenallergie“, die sich aus der ganz persönlichen Konstellation ergeben. Ich würde raten, einfach in der Praxis eines Dermatologen anzurufen und mal zu fragen. Man wird Dich sicher gut beraten können und wenn die Behandlungsstrategie mit einer Lichttherapie verbunden ist, dann wären wohl 2 Monate vor der geplanten Reise ein realistischer Zeitraum.
@ all: Meine Mission in dieser Frage ist erfüllt. Es reicht! Mag sich jeder seine eigene Meinung bilden. Im Zweifelsfall und Beratungsbedarfes gibt es den Spezialisten des Vertrauens vor Ort - den Haus- oder Facharzt. Dies ist ein Reiseforum und die Verbreitung von „gefühltem Wissen“ birgt Gefahren. „Meinungen“ sind aus meiner Sicht uneingeschränkt erlaubt, aber die Empfehlungen oder „Erfahrungsberichte“ zu einer Therapie außerhalb der staatlich zugelassenen Anwendungsgebiete eines Medikamentes sollten hier wenigstens nicht unkommentiert stehen bleiben. Nicht die Kritiker an der nicht bestimmungsgemäßen Anwendung eines Medikamentes müssen sich rechtfertigen, sondern deren Protagonisten. -
Sonnenallergie-Was hilft ???@ Lexilexi: Meine Antwort ist wahrscheinlich eher unspektakulär: Ich würde die Untersuchung und Festlegung eines individuellen Therapie- und Prophylaxekonzeptes durch einen Facharzt für Dermatologie empfehlen.
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Sonnenallergie-Was hilft ???Gute Idee! Warum liest Du sie dann nicht, bevor Du gefährliche "Erfahrungsberichte" einer breiten Öffentlichkeit als Ratschlag unterbreitest?
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Sonnenallergie-Was hilft ???@ Louboutin: In der Tat zweifele ich Deine Kompetenz an, denn Dein animierender „Erfahrungsbericht“ zu einem Medikament, das ohne Zweifel in keiner Weise für die Prophylaxe einer „Sonnenallergie“ zugelassen ist, stellt diese zumindest sehr infrage. Die verharmlosende Beschreibung der Nebenwirkungen und deren Gegenmaßnahmen sind schlicht irreführend: Tatsächlich handelt es sich bei „Volon A40“ um eine hochwirksame Cortison-Kristallsuspension, die mit diversen Risiken, Nebenwirkungen und Gegenanzeigen behaftet ist. Sie dient in erster Linie zur Injektion in degenerativ-entzündliche Gelenke, intrafokal bei Bursitiden und subläsional bei ausgewählten Hautkrankheiten. Die Reihe der Neben- und Wechselwirkungen bei einer systemischen Anwendung ist gigantisch und ich führe einfach mal ein paar Fachinformationen des Herstellers für den geneigten Leser hier auf:
Hormonelles System, Stoffwechsel, Elektrolyte:
Wachstumsverzögerungen bei Kindern, Störungen der Sexualhormonsekretion (Ausbleiben der Regelblutung, vermehrte Behaarung, Impotenz), verminderte Glucosetoleranz, Zuckerkrankheit, Natriumretention mit Ödembildung, vermehrte Kaliumausscheidung (cave Rhythmusstörungen!).
Haut:
Hautstreifen (Striae rubrae), Dünnerwerden der Haut (Atrophie), Erweiterung kleiner Hautgefäße (Teleangiektasien), Hautbläschen (Miliaria), vermehrte Behaarung (Hypertrichose), Haarbalgentzündung (Follikulitis), Pigmentverschiebung, verstärktes Schwitzen, Haut- oder Schleimhautblutungen (Petechien, Ekchymosen), Steroidakne, verzögerte Wundheilung, Hautentzündung um den Mund (periorale Dermatitis). Gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Exanthem.
Muskel und Skelett:
Muskelatrophie, Osteoporose (auch kurze Anwendung niedriger Dosen kann Knochenverlust bewirken), aseptische Knochennekrosen (Kopf des Oberarm- und Oberschenkelknochens), Sehnenrisse.
Nervensystem/Psyche:
Depressionen, Gereiztheit, Euphorie, Antriebs- und Appetitsteigerung, Pseudotumor cerebri, Manifestation einer latenten Epilepsie, Neuritis, Parästhesien.
Gastrointestinaltrakt:
Magen-Darm-Geschwüre, Magen-Darm-Blutungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, adominelles Spannungsgefühl.
Kreislauf:
Hypertonie, Synkope, Herzleistungsschwäche, Herzrythmusstörungen, nekrotisierende Angiitis, Erhöhung des Arteriosklerose- und Thromboserisikos, Gefäßentzündungen
Blut/ Immunsystem:
Mäßige Leukozytose, Lymphopenie, Eosinopenie, Polyglobulie, Schwächung der Immunabwehr, Maskierung von Infektionen.
Augen:
Grauer Star (Katarakt), grüner Star (Glaukom), Exophthalmus, Hornhautperforation.
Unter systemischer Kortikoid-Behandlung wird über ein erhöhtes Risiko einer Flüssig- keitsansammlung unter der Netzhaut mit Gefahr einer Netzhautablösung (zentralen, serösen Chorioretinopathie) berichtet.
Allgemein:
Kopfschmerzen, Schwindel. Gelegentlich können, unabhängig von Art und Häufigkeit der Anwendung, Überempfindlichkeitsreaktionen (auch anaphylaktische Reaktionen) wie Rötung, Bläschenbildung auf der Haut, Herz-Kreislauf-Reaktionen auftreten.Eigentlich genug Risiken und Nebenwirkungen, die Deinen euphorischen „Erfahrungsbericht“ mit einer gewissen Distanz betrachten lassen. Ich schätze Dieter Nuhr übrigens sehr – er würde es sicherlich begrüßen, wenn Du seine Lebensansichten nicht nur verteilst, sondern erstens wörtlich zitierst und sie zweitens auch auf Dich anwenden könntest.
Ich wünsche Dir nachdenkliche Minuten bezüglich Deiner Postings in diesem Forum und stehe Dir gerne für kollegiale Fragen zur Verfügung.@ Helmut & Ulla: Die Richtung ist zweifelsfrei nicht korrekt! Der Aufschrei nach dem Tipp, den Gartengrill mit 2 Litern Superbenzin zu starten, würde vergleichbare Reaktionen auslösen. Mein Foren-Motto ist schon ziemlich ernst gemeint – ich betrachte gelegentlich einige Sachen in dieser Sparte des Forums umfassender, was nicht mit Intelligenz oder Besserwisserei zu tun hat, sondern schlicht mit der Tatsache, dass ich als Arzt damit täglich zu tun habe und gut gemeinte Ratschläge oder Erfahrungsberichte kritisch auf „Massentauglichkeit“ mit meinen Anmerkungen versehe. Ein kleiner Trost: Ich poste nur, wenn es mir korrigierend erforderlich erscheint. Hier ist es der Fall.
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Sonnenallergie-Was hilft ???Die Risiken einer Injektion von „Volon A 40mg“ sind ganz sicherlich nicht nur die „Osteoporosegefahr im Alter“, die sich mit „ein bisschen Sport im Alter“ bannen lässt. Die Indikation für dieses Medikament ist auch nach Herstellerangaben nicht die „Sonnenallergie“.
Louboutin, Du wandelst mit solchen Tipps, die sich im Bereich des nicht bestimmungsgemäßen Gebrauchs („Off-Label Use" ) befinden, auf ganz dünnem Eis und solltest es lieber mit der Empfehlung für Depot-Cortison-Injektionen denen überlassen, die davon mehr verstehen! -
Anadolu Hospital SideSicherlich erschreckend für Euch, was Ihr im „Anadolu Hospital Side“ erlebt habt – ich hoffe, es geht Deinem Mann inzwischen wieder etwas besser!
Sicherlich mag es ein „Ausreißer“ in der türkischen Krankenhauslandschaft sein, Komplikationen treten aber auch in unserem Land auf und der Kommentar des jetzt behandelnden Arztes erscheint mir arrogant-herablassend.
Zur Sachlage: Auch in einem deutschen Krankenhaus ist es nicht selbstverständlich, dass türkische Patienten grundsätzlich eine Visite mit Dolmetscher erfahren. Weiterhin kann auch eine leitliniengerechte Bluttransfusion zur immunologischen Reaktion des Empfängers und Ausbildung irregulärer Antikörper führen. Damit ist die Transfusion nicht „zweifelhaft“, sondern es handelt sich um ein prozentual zu bezifferndes Phänomen, ohne dass der Patient aus dieser Tatsache einen Schaden erleidet. Zu den anderen Komplikationen kann sich keiner fachlich äußern, der nicht in den originären Behandlungsfall eingebunden war. Schon gar nicht in einem Reiseforum.
Ansonsten sollte man sich grundsätzlich vor der Reise umfassend Gedanken machen, in welchem Land man sich befinden wird, auch wenn die Sterne-Oase des Hotels westeuropäischen Standard vorgaukelt. Da draußen sieht es gelegentlich etwas anders aus – Willkommen in der Realität! Und natürlich im Forum! -
Durchfall in ÄgyptenManchmal treibt die Technik Blüten, die Anlass zum Schmunzeln bietet: Mir ist es erst jetzt aufgefallen, aber in diesem Thread gibt es auf der rechten Seite den bewährten Link „Hotelbewertungen zum Thema“. In Anbetracht einer Studie der WHO nehmen in Deutschland ca. 6% aller Menschen regelmäßig Laxantien ein – so gesehen ist es wahrscheinlich gar nicht so verkehrt, Alternativen anzubieten und auf höchster HC-Ebene ein neues Kundenfeld zu rekrutieren:
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„5 Sterne Durchfall Spitzenklasse“
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„Durchfall inklusive“
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„Reiner Durchfall“
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„Ohne Durchfall wäre die Sache toll gewesen“
662 Beiträge und 111219 Klicks bestätigen mich: Ich sehe blühende Landschaften und eine schöne Nische im Reisegeschäft. Genial!
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Auslandsreisekrankenversicherung@ Louboutin
auch wenn du meinst, dass das Thema bereits hinreichend bekannt und ausgewalzt ist, solltest du wenigstens einen entsprechenden Link zum „gefühlten“ Thread setzen, damit „Giselaluis“ mit ihrem dritten Beitrag in diesem Forum nicht wie der „überfahrene Depp“ dasteht. Die Admins erledigen ihre Aufgabe eigentlich ganz engagiert und mit Umsicht – ihre Zurückhaltung sollte dir vielleicht zu denken geben, was du außer „Brille und Buch“ noch mitnehmen könntest, wenn dir außer Feingefühl auch noch die Argumente ausgehen.
@ Giselaluis
Dein Beitrag ist hoffentlich nur der Anfang einer lohnenden Diskussion, die dazu führen könnte, über ein vernünftig geschnürtes Paket einer Auslandskrankenversicherung nachzudenken, die nicht nur als „Hängematte“ im Notfall dient, sondern eigenverantwortliche Prophylaxe, haus- und fachärztliche Konsultation zur Risiko-Evaluation vor dem Urlaub und eine entsprechende „to-do“-Liste im Ernstfall beinhaltet.
Danke für Deinen Beitrag! -
AuslandsreisekrankenversicherungLiebe Giselaluis,
du hast völlig recht mit deinem Beitrag, denn tatsächlich muss man „Institutionskosten“ eines Krankenhauses bei einer stationären Behandlung (unübersehbar hoch, daher immer problemlos „unbar“ über die Versicherung abzuwickeln) von den ambulanten Behandlungskosten eines niedergelassenen Arztes am Urlaubsort trennen. Während hier alle über die Erstattungs-„Möglichkeiten“ ihrer Versicherung sprechen, wäre es vielleicht mal sinnvoll, in einem weniger abstrakten Fall von der „Gegenseite“ auszugehen: Ob der Bäcker in Marseille auch eine Croissant-Tüte ohne Gegenleistung über den Tresen reicht, nur weil ein hungriger Kunde die Bezahlung „irgendwann“ mal verspricht, ist doch sehr fraglich. Hey Lexilexi – andere Sozialsysteme, andere Sitten! „...selbstverständlich muß man so teure behandlungskosten nicht vorstrecken.. “ Und ob!! Darauf kann man sich auch einstellen – zum Beispiel ganz simpel: Mit einer EC-Karte. Man zahlt für die Leistung, die man sich wünscht und bekommt. Man zahlt sofort. Man erwartet die Leistungserbringung doch auch sofort und nicht erst nach einem eingereichten und genehmigten Kostenvoranschlag, oder? Was ist daran so schwierig zu verstehen? Klappt doch jeden Tag auch bei uns: Beim Metzger, bei Aldi und im Parkhaus. Egal, was man im Hintergrund für eine Versicherung abgeschlossen hat. Das kann doch, weiß Gott, nicht das Problem und Risiko des Leistungserbringers sein! Da die Versicherung ja aus der Sicht des Patienten garantiert zahlt, ist es doch nur fair, dass nicht der Arzt im Ausland, sondern eben der Versicherungsnehmer dieses Risiko trägt, das er gerade delegieren möchte. Leistung gegen Cash – das ist eine Spielregel, die wir alle kennen. Wer nicht mitspielen mag, kann auch prima Urlaub im Bereich der Gültigkeit seiner Krankenversicherungskarte machen. -
Filmen von Start und Landung???Die Aufforderung “switch off all electronic devices” ist eindeutig. Dazu gehört in jedem Fall auch die Digicam. Keine Diskussion! Ebenso diskussionslos ist daher auch das Ausschalten des Herzschrittmachers, einer Insulinpumpe, eines cardialen Eventrecorders oder implantierten Defibrillators – gleiches Risiko, daher keine vernunftgerechte Ausnahme! Das ist alles elektronisches Teufelswerk mit einer noch gar nicht abschätzbaren Strahlenbelastung, die für die hochsensible Elektronik eines Flugzeuges das reinste Nervengift darstellt. Wer seine Digicam während des Starts der Maschine benutzt und damit das Leben vieler Mitpassagiere gefährdet, ist noch rücksichtsloser als der Wettergott, der statistisch jedes Flugzeug einmal pro Jahr vom Blitz treffen lässt. Dieses stürzt merkwürdigerweise aber selbst bei einem direkten Durchfluss von 300.000 Ampere und 100 Megavolt nicht zwingend ab und sogar der unzureichende Faradaysche Käfig ist bei Verkehrsmaschinen kein Grund, die Elektronik in die Knie zu zwingen. Digicams können das aber locker! Wegen der erheblichen Interferenz ist es ja auch verboten, digitale Bilder von Säuglingen anzufertigen, im Zug zu fotografieren oder eine Digitalcamera in Krankenhäusern zu verwenden, in denen allein der illegale Gebrauch von Mobiltelefonen jährlich bis zu 100.000 Patienten (persönlich geschätzte Dunkelziffer) das Leben kostet.
Nicht zu unterschätzen ist auch das Risiko einer „herumfliegenden Digicam“ bei einem Absturz. Bei Turbulenzen (eher sehr selten bei Start und Landung) würde sie wohl lediglich gegen die Kabinendecke donnern, bei einem Crash jedoch den Sitz des Vordermanns durchschlagen und schlimme Schäden anrichten können. „Absturz überlebt, durch sitzpenetrierende Digicam aber querschnittsgelähmt“ – ich alpträume diese bedrückende Schlagzeile eines bekannten Boulevardblattes.
Jeder ist doch von Natur aus mit einem Hirn ausgestattet und kaum jemand jammert laut, dass es in seiner Leistungsfähigkeit nicht den persönlichen Anforderungen genügt. Gitti 124, wünsche Dir viele schöne Bilder von Starts und Landungen und wäre nicht beunruhigt, dabei den Sitz neben Dir zu nutzen. -
Keine Entschädigung wegen Flugausfal ...Immer wieder eine Freude, die Beiträge von "vonschmeling" zu lesen - juristisch gehaltvoll-fundiertes Wissen im Gegensatz zu individuell "gefühlter" Gerechtigkeit. Danke für die Info! Macht nicht nur Spaß, diese Beiträge zu lesen, sondern freut mich auch, dafür keine "Beratungsgebühr" berappen zu müssen. Genial!
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Durchfall in ÄgyptenIn Deinem Darm dürfest Du immer mit gleichbleibender Temperatur rechnen. Egal, wie warm es "draußen" ist. Eine Gnade für alle Sauna-Gänger, die sonst alle ganz extrem unter der "Klima-Umstellung" leiden müssten. Der "Durchfall in Ägypten" hat ausschließlich etwas mit der bakteriellen Kontamination der Speisen zu tun, die etwas mit unzureichendender Hygiene, landestypischem Umgang mit empfindlichen Lebensmitteln und persönlicher Dispostion zu tun haben. Du wirst mir damit Recht geben - wegen einer "Hitzeproblematik" wirst Du ja wohl kaum nach der günstigsten Erwerbsmöglichkeit eines Antibiotikums fragen werden, oder? Antibiotika helfen gegen Keime, nicht gegen Hitze oder Klimaumstellung. Du wärst besser bedient, Deinen Arzt zu befragen!