FrauSchulz wrote:
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Außerdem finde ich, dass es ein Thema ist, vor dem man sich nicht verschließen sollte. Es geht hier um die pure Darlegung von Ereignissen und Erlebnissen im Urlaub und ich bin froh, dass viele User und vor allem salvamor dieses unterstützt. holzmichel hat sicherlich damit Recht, dass es uns nicht weiterbringt. Aber es sollte zumindest zum Nachdenken anregen.
LG
Hallo,
es ist vor allem ein Thema, dem man sich gar nicht verschließen kann, wie an den zahlreichen Beispielen des Erlebten sehen kann. Es ist so gegenwärtig, wie es nur sein kann.
Das heißt nicht, dass ich das gut finde. Im Gegenteil. Mir wäre auch lieber, man könne sich irgendwo in der Welt als Deutscher "outen", ohne damit rechnen zu müssen, negative Reaktionen zu ernten. Es passiert ja Gott sei Dank nicht sehr oft.
Nicht wir sind diejenigen, die damit aufhören müssen, sondern diejenigen, die uns immer wieder durch spitze Bemerkungen oder "Scherze" (die gar keine sind) belasten. Diese Bemerkungen und Scherze helfen uns auch nicht.
Aber es scheint wirklich so zu sein, dass es in vielen Ländern offensichtlich überhaupt kein Problem ist, auch 2007 Deutsche in dieser Art anzusprechen.
Starliner hat gesagt, wie er reagieren würde, wenn man ihn in den USA mit der Nazi-Vergangenheit in Verbindung bringen würde. Dazu ein Beispiel der unterschiedlichen Sichtweisen:
In einer großen deutschen Zeitung stand ein etwas ironischer Kommentar darüber, dass in irgendeiner Stadt in den USA jetzt das soundsovielte Holocaust-Memorial eingeweiht wurde. Dabei wurde gleich die Frage gestellt, warum man nicht z.B. in Castrop-Rauxel ein American Indian Memorial, oder in Köln ein Black-People-Memorial aufstellen würde, in Gedenken an die vielen Indianer und an die Afro-Amerikaner (oder wie darf man sagen ?), die in den USA umgebracht wurden.
Der Redakteur dieses Artikels bekam darauf hin böseste Mails mit Drohungen und wüsten Beschimpfungen und mit dem Hinweis, dass er sich in den Staaten bloß niemals sehen lassen soll.
Gruß, Hardy


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