Hier hat die HEPCA schnell reagiert (aus Unterwasser kopiert):
(bei dem Text hätte sich auch -hier allerdings unzulässige LINKsetzung angeboten...)
[Zitat:]
"Der Angriff eines Weißspitzen-Hochseehais hat eine Schnorchlerin bei den St. John's Riffen das Leben gekostet - der erste tödliche Longimanus-Unfall im Roten Meer. Als Konsequenz hat die HEPCA ihre Richtlinien für Tauchgänge in Gebieten des Hochseehais erweitert.
Laut einer offiziellen Stellungnahme der "Ägyptischen Kammer für Tauch- und Wassersport" (CDWS) hatten am 1. Juni 2009 rund 20 Schnorchler von verschiedenen Kreuzfahrtschiffen einen zweieinhalb bis drei Meter langen Longimanus beobachtet, als sich eine 50-jährige Französin von der Gruppe entfernte und sich dem Hai in einiger Entfernung vom Riff freitauchend näherte. Beim Erreichen der Oberfläche war sie von dem Weißspitzen-Hochseehai ins Bein gebissen worden, wobei vermutlich die Oberschenkelarterie durchtrennt wurde. Aufgrund der schweren Verletzung und des hohen Blutverlustes war die Schnorchlerin noch an Bord des Kreuzfahrtschiffes "Le Nautile" verstorben.
In einem offenen Brief an alle Tauchguides im ägyptischen Roten Meer schreibt nun die Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (HEPCA) , dass es im höchsten Maße "unprofessionell" sei, Schnorchelgäste bei den St. Johns-Riffen und anderen Hochsee-Tauchplätzen ins Wasser zu lassen.
Laut der Verlautbarung hätten einige Guides in jüngerer Vergangenheit Berichte an die HEPCA gerichtet, wonach sich Weißspitzen-Hochseehaie an einigen Tauchplätzen weit draußen auf See überdurchschnittlich aggressiv verhalten hätten. Die Schilderungen reichen von extrem schneller Annäherung und großer Nähe bis hin zum Anrempeln und Probebissen in Tauchflaschen. Die Ursachen für dieses Verhalten könnten laut HEPCA in der illegalen, aber dennoch praktizierten Praxis des Anköderns und Fütterns liegen. Dazu könnten aber natürliche, saisonale Gründe kommen, wie etwa Fortpflanzungszyklen oder das reichliche Vorhandensein natürlicher Beute.
Die neuen HEPCA-Richtlinien beinhalten unter anderem:
Kein Schwimmen und Schnorcheln in Gewässern, die von Weißspitzen-Hochseehaien und anderen Großhaien frequentiert werden.
Keine Fütterung dieser Spezies und keine Entsorgung von Abfällen im Wasser, die diese oder andere potentiell gefährliche Haiarten anlocken können - beide Aktivitäten sind in ägyptischen Gewässern gesetzlich verboten.
Keine Tauchgänge ohne erfahrenen Guide an Stellen, an denen Weißspitzen-Hochseehaie vorkommen.
In Gebieten wie an den vorgelagerten Inseln im Süden, wo diese Art häufig beobachtet wird, ist es ratsam, so nahe wie möglich am Riff ins und aus dem Wasser zu steigen.
In Gebieten wie an den vorgelagerten Inseln im Süden, wo diese Art häufig beobachtet wird, ist die Teilnahme an Nachttauchgängen gesetzlich verboten."
[Zitatende]
Meine Meinung:
Für Familienurlaube am Hotelstrand/Hausriff brauch man sich wirklich keine Gedanken zu machen! 