Jetzt kommt mal wieder ein bissele runter.
Man muss schon unterscheiden zwischen der individuellen Reise und der Interpretation globaler Statistikzahlen.
Wenn ich heute exakt die selbe Reise zu den selben Konditionen buche wie in 2023 wird die etwas teurer sein (müssen). Grund ist klar, die Kosten der Anbieter sind gestiegen, Energiepreise, Lebensmittelpreise, Flughafengebühren, Personalkosten dank guter Lohnabschlüsse (den Beschäftigten sei es gegönnt), das muss alles irgendjemand (der Kunde!) bezahlen. Und es ist ja nicht so dass der Hotelier die eigene Gewinnspanne aus Raffgier über Gebühr ausdehnen würde.
Das andere ist ebenso richtig und wurde auch von Branchenexperten beklagt - wie ich finde nicht ganz redlich da es primär um betriebswirtschaftliche und nicht um soziale Aspekte geht. Hier im Thread gibt es etliche Verlinkungen zu. Es wird in der Tat hochwertiger gebucht, offenbar können und wollen sich viele Reisende das auch leisten was zur Folge hat dass bei weniger Buchungen mehr Umsatz generiert wird. Zur Strecke bleiben dabei vermehrt Menschen mit weniger Einkommen und Kindern, wo das Budget nicht so belastbar ist.
Insofern ist keine der Aussagen die ich auf den letzten Seiten gelesen habe wirklich falsch, aber man muss eben differenzieren können. Fernsehbeiträge tun das oftmals leider nicht da sie eher tendenziös sind. Je nach Sender und Zielgruppe.